Service Einsammeln toter Tiere


Tote Tiere, Tierkörper, Wildtiere

Unser Institut holt in folgenden Fällen Tierkörper aus dem Hamburger Raum ab:

  • Herrenlose tote Haustiere, die im „öffentlichen Raum“ (zum Beispiel auf der Straße*) aufgefunden werden und deren Besitzer nicht direkt ermittelt werden kann.
    Hinweis: Mit einem Chip gekennzeichnete Haustiere werden im HU eindeutig identifiziert und an ein Tierregister (zum Beispiel TASSO) gemeldet. Tote Tiere können jedoch nicht ausgehändigt werden. Die Beseitigung erfolgt in jedem Fall in der Tierkörperbeseitigungsanlage der Firma Rendac mit Sitz in Rotenburg/Wümme (Kontaktdaten siehe unten).
  • Größere tote Wildtiere, wie zum Beispiel Rehe, Wildschweine, Dachse, Marder und Füchse, die im „öffentlichen Raum“ (zum Beispiel auf der Straße*) aufgefunden werden. Einige dieser Tierkörper werden in unserem Institut auf bestimmte Tierkrankheiten untersucht (Monitoring beispielsweise auf Tollwut, Fuchsbandwurm).
  • Seuchenverdächtige Wildtiere, für die nach Feststellung durch einen amtlichen Tierarzt (zuständiges Veterinäramt) ein Verdacht auf Vorliegen einer Zoonose (vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit) oder einer sonstigen gefährlichen Tiererkrankung ausgesprochen wurde, werden vom HU abgeholt. Dies ist beispielsweise stets bei Fledermäusen der Fall, die häufig an der für Menschen gefährlichen Tollwut erkranken.

In den oben genannten Fällen rufen Sie uns gern an oder schreiben Sie uns eine E-Mail:

Institut für Hygiene und Umwelt
Telefon: 040 428 45-77
E-Mail: infohu@hu.hamburg.de

* Ausnahme: Tierkörper, die sich auf Bundesautobahnen befinden, werden aus Sicherheitsgründen durch die Autobahnmeisterei oder die Polizei geborgen.

In folgenden Fällen werden tote Tiere nicht durch die Stadt beziehungsweise das HU entsorgt:

  • Herrenlose tote Tiere, die auf privatem Grund gefunden werden. (Wenden Sie sich in diesem Fall an eine Tierkörperbeseitigungsanlage, zum Beispiel Firma Rendac, Telefon: 05468-779-33, www.rendac.de)
  • Tote Haus-/Heimtiere, deren Besitzer bekannt ist – unabhängig vom Fundort (Vorgehen bei Tod des eigenen Haus-/Heimtiers).
  • Nicht seuchenverdächtige tote Kleintiere, wie Mäuse, Wildkaninchen, Hasen, Igel, Eichhörnchen, Singvögel, Tauben, Kröten oder Ratten. Da diese Kadaver die öffentliche Ordnung nur geringfügig stören, wäre der Aufwand durch die Abholung nicht verhältnismäßig. Hinzu kommt, dass diese Tierkörper als Nahrungsquelle für andere Tiere dienen und damit einen wichtigen Bestandteil des Ökosystems darstellen. Sollten sich die Bürger in Einzelfällen dennoch durch die Kadaver gestört fühlen, können sie diese selbst als Abfall über die Mülltonne entsorgen. Aus hygienischen Gründen ist es empfehlenswert, die Kadaver dabei nicht mit bloßen Händen zu transportieren (zum Beispiel Handschuhe tragen oder Schaufel nutzen).
  • In Waldgebieten gelten die Bestimmungen des Jagdrechts, die eigene Vorgaben zu toten Wildtieren enthalten. Bitte benachrichtigen Sie daher das nächste Forstamt.

 

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