Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Landesprüfungsamt Anrechnung von Studienleistungen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Landesprüfungsamt für Heilberufe

Anrechnung von Studienleistungen - Landesprüfungsamt für Heilberufe

Allgemeines

 Heilberufe auf Antrag

  • Studienleistungen und
  • Studienzeiten

eines

auf ein Studium der Zahnmedizin an der Universität Hamburg an, sofern

  • die Gleichwertigkeit der Studienleistungen nachgewiesen wird und
  • es sich nicht um Studien- und Prüfungsleistungen handelt, die das Studium abschließen oder die bereits Gegenstand einer inländischen, endgültig nicht bestandenen Prüfung waren.

Die Anträge können nur schriftlich unter der Kontaktadresse gestellt werden.

Der Anrechnungsbescheid kann zum Zwecke der Bewerbung um einen Studienplatz genutzt werden. Ein Anspruch auf Erteilung eines Studienplatzes kann daraus jedoch nicht hergeleitet werden.

Bitte beachten Sie, dass sich aus der formellen Anrechnung etwaiger Studiensemester nicht automatisch ein Anspruch auf Einstufung in ein höheres Fachsemester ergibt. Die Einstufung ist abhängig von den noch zu absolvierenden Kursen und Praktika beziehungsweise von dem Semester, in dem diese von der jeweiligen Universität angeboten werden.

Zuständigkeiten

Die Anrechnung von ausländischen und verwandten Studienleistungen und -zeiten erfolgt durch die zuständige Stelle des Landes, in dem die/der Antragsteller/in für das Studium der Zahnmedizin eingeschrieben oder zugelassen ist. 

Liegt eine Einschreibung oder Zulassung für das Studium der Zahnmedizin noch nicht vor, ist der Antrag beim Landesprüfungsamt zu stellen, in dem der Antragsteller bzw. die Antragstellerin mit seinem bzw. ihrem ersten Wohnsitz gemeldet ist. Eine Liste der Landesprüfungsämter finden Sie unter der Internet-Seite des Institutes für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP).

Hinweise zur Anrechnung verwandten Studiums 

Die Voraussetzung für die Anrechenbarkeit ist die Gleichwertigkeit der anzurechnenden Studienleistung. 

Für die Feststellung der inhaltlichen Gleichwertigkeit ist von den Professoren oder Dozenten, die für das entsprechende Medizinerpraktikum verantwortlich sind, eine entsprechende Äquivalenzbescheinigung vorzulegen.

Aufgrund dieser Äquivalenzbescheinigungen kann das Landesprüfungsamt Ihre bisherigen Studienleistungen auf das Studium der Humanmedizin anrechnen.  

Hinweise zur Anrechnung ausländischem Studiums 

Die Voraussetzung für die Anrechenbarkeit ist auch hier die Gleichwertigkeit der bisherigen Studienleistung. 

Für die Feststellung, inwieweit die im Ausland erbrachten Studienleistungen aus einem Medizin- bzw. verwandten Studium anerkannt werden gleichwertig sind, holt das Landesprüfungsamt in der Regel eine Einschätzung  der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen ein. Da diese Einrichtung für das gesamte Bundesgebiet tätig ist, kann sich dadurch die Bearbeitungszeit verlängern.

Nachweise

Dem Antrag sind folgende Nachweise und Unterlagen in amtlich beglaubigter Kopie beizufügen:

  • Immatrikulationsbescheinigung der Universität Hamburg für Humanmedizin oder Zulassungsbescheid der ZVS bzw. - sofern Sie weder immatrikuliert noch zugelassen sind – eine Meldebestätigung
  • Nachweise über Studienleistungen (Scheine) - bzw. -zeiten (Immatrikulationsbescheinigungen). Ggf. Studienbuch und Anrechnungsbescheide anderer Behörden
  • bei ausländischem Studium: Übersetzungen einer/eines vereidigten Dolmetscherin/Dolmetschers
  • Hochschulzugangsberechtigung

Gebühren

Die Anrechnung von ausländischen Studienleistungen gemäß § 19 der Approbationsordnung für Zahnärzte bist gemäß der Tarifnummer 1.1.6.2 der Anlage zur Gebührenordnung für das öffentliche Gesundheitswesen mit derzeit 20 bis 100 Euro gebührenpflichtig und wird per Gebührenbescheid erhoben.

Sofern ein Antrag aus anderen Gründen als dem der Unzuständigkeit ganz oder überwiegend abgelehnt werden muss, ermäßigt sich diese Gebühr gemäß § 12 Absatz 2 Satz 2 GebG um ein Viertel. Bei Rücknahme eines Antrags, nachdem mit der sachlichen Bearbeitung begonnen wurde, die Amtshandlung aber noch nicht beendet ist, ermäßigt sich die vorgesehene Gebühr nach § 12 Absatz 2 Satz 1 GebG um die Hälfte. 

Ggf. anfallende Entgelte für Post- und Kommunikationsdienstleistungen über 5,30 Euro im Einzelfall werden gemäß § 5 Absatz 2 Nr. 1 GebG als besondere Auslagen berechnet. 

Für das Fertigen von Fotokopien fallen gemäß Nr. 2 a der Anlage zum GebG  0,50 Euro je Seite an.

Die Gebühren werden per Gebührenbescheid erhoben. Bitte den Gebührenbescheid abwarten und bei der Überweisung unbedingt die Referenz angeben.

Kontakt

Nähere Auskünfte erteilt wir Ihnen gerne. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen

Anzeige
Branchenbuch