Leichte Sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Meldeportal Hate Speech konsequent anzeigen

Leichte Sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Sie wurden im Netz beleidigt oder bedroht? Sie haben Hassrede miterlebt? Zeigen Sie Hate Speech an! Schnell, einfach und direkt über unser Meldeportal.

Ein Mann hält ein Schild, auf dem die Wörter Hate Speech stehen.

Meldeportal: Hate Speech konsequent anzeigen

Menschen, die Opfer von Hasskriminalität im Internet geworden sind oder denen Hassrede gegen andere aufgefallen ist, können einfach über den Online-Dienst direkt bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Strafanzeige erstatten. Eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht erforderlich.

Inhalte übermitteln

Notieren Sie die Internetadresse des Postings und des Profils sowie den Zeitpunkt des Postings. Machen Sie Screenshots vom Inhalt, Kommentarverlauf und Profil der Person, die das Hassposting erstellt hat. Diese Screenshots können Sie über den Online-Dienst hochladen. Dokumentieren Sie, wann dieser Inhalt durch wen entdeckt wurde.

Strafantrag notwendig?

Bei bestimmten Straftaten wie Beleidigung, Üble Nachrede oder Verleumdung muss das Opfer binnen 3 Monaten nach Kenntnis über Tat und Täter:in einen Strafantrag stellen - erst dann werden die Taten verfolgt. Der Strafantrag kann im Portal heruntergeladen, handschriftlich unterschrieben und wieder hochgeladen oder abfotografiert werden.




Was Sie sonst noch tun können

Wenn Sie hetzerische und möglicherweise strafbare Inhalte im Netz entdecken, können Sie Ihre Beobachtungen auch der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) melden. Das ist über das Formular https://www.ma-hsh.de/service/beschwerde.html unkompliziert und auch anonym möglich.

Die MA HSH geht gegen Beiträge vor, die zur Verrohung der Gesellschaft beitragen oder Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung beeinträchtigen oder gefährden können - zum Beispiel gegen ein Musikvideo mit Gewaltdarstellungen, ein Post mit Hakenkreuzen oder ein Profil voller Hetze gegen Geflüchtete.

Während Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft gesetzeswidrige Inhalte in sozialen Netzwerken und auf Online-Plattformen verfolgen, um die Täter:innen strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen, regt die MA HSH die schnelle Löschung von Inhalten direkt bei Anbietern oder über einen besonderen Meldestatus bei den sozialen Netzwerken an. Erfolgt keine Abhilfe, kann die MA HSH im Wege von Aufsichts- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren Zwangs- und/oder Bußgelder gegen die Anbieter oder Netzwerke verhängen.

Wo Sie Beratung finden

Die Organisation Hate Aid bietet Betroffenen digitaler Gewalt ein kostenloses Beratungsangebot. Menschen, die online Hass und Hetze erleben, die beleidigt, verleumdet oder bedroht werden, können sich an HateAid wenden. Neben einer stabilisierenden Erst-, Sicherheits-, und Kommunikationsberatung unterstützt HateAid die Betroffenen bei der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche gegen die Täterinnen und Täter.

Datenschutzerklärung

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch