Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Justizvollzug Suizid in der Untersuchungshaftanstalt

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:


Suizid in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg - FHH

In der Nacht von Sonntag, den 8. November 2015, auf Montag, den 9. November 2015, hat sich in der Untersuchungshaftanstalt (UHA) ein Gefangener aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lübeck erhängt.

Mitarbeiter der UHA fanden den 56-jährigen Michael S. bei der morgendlichen Kontrolle leblos vor. Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Leichnam wurde – wie in solchen Fällen üblich – zur Obduktion in das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf übergeführt. 

S. verbüßte in der JVA Lübeck eine Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung von einem Jahr und sechs Monaten. In der UHA befand er sich seit dem 4. November 2015, weil am 5. November 2015 seine Hauptverhandlung wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte begann. Auf diesen Termin sollten noch sechs weitere Verhandlungstage in diesem Jahr folgen.
S. war ohne festen Wohnsitz und hinterlässt keine Angehörigen.
 

Kontakt

Christine Osterland

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Justiz und Verbraucherschutz
Pressestelle
Drehbahn 36
20354 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen