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Justizvollzug Suizid in der Untersuchungshaftanstalt

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Suizid Untersuchungshaftanstalt - FHH

In der Nacht von Dienstag, den 29. August 2017, auf Mittwoch, den 30. August 2017, hat sich ein Gefangener in der Untersuchungshaftanstalt (UHA) das Leben genommen.

Bedienstete fanden den 40–jährigen Syrer Abdullah K. bei der morgendlichen Lebendkontrolle gegen 6:25 Uhr leblos in seinem Haftraum vor. Der Anstaltsarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach ersten Erkenntnissen hat sich K. erhängt. Der Leichnam wurde – wie in solchen Fällen üblich – zur Obduktion in das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf übergeführt.

K. befand sich seit Juni 2017 in Untersuchungshaft. Ihm wurde zur Last gelegt, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Jabhat al-Nusra“ (JaN) beteiligt und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben. Mit weiteren Beschuldigten soll er sich spätestens Anfang November 2012 in Syrien der „JaN“ angeschlossen haben. Spätestens seit dieser Zeit war die „JaN“ in der nordsyrischen Stadt Ra’s al-‘Ain an bewaffneten Auseinandersetzungen gegen syrische Regierungstruppen beteiligt. Nach der Einnahme des westlichen Teils von Ra’s al-‘Ain war es Ziel der „JaN“, auch den überwiegend von Kurden bewohnten nordöstlichen Stadtteil zu besetzen.

Vor diesem Hintergrund soll sich Abdullah K. für die „JaN“ an Gefechten mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) beteiligt haben. Außerdem soll er für die Vereinigung Fahrdienste sowie, bewaffnet mit einem Sturmgewehr, Wachdienste geleistet haben.

Im Rahmen des Suizidscreenings gab es bei K. keine Anzeichen suizidalen Verhaltens. Im zuletzt am 25. August 2017 durch den Psychologischen Dienst geführten Gespräch wirkte K. stabil und orientiert.

Justizsenator Dr. Till Steffen: „Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und den Bediensteten, die den Mann gefunden haben.“

Kontakt für die Presse

Christine Osterland

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
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