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Senat gibt grünes Licht Ausbau der JVA Glasmoor

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Der Senat hat heute den Weg frei gemacht für die Weiterentwicklung und den Ausbau des offenen Vollzugs für erwachsene männliche Strafgefangene in Glasmoor.

Gebäudeteil der Justizvollzugsanstalt Glasmoor

Ausbau - JVA - Glasmoor - Vollzug - FHH - Hamburg

Für insgesamt 33.293.000 Euro soll die Justizvollzugsanstalt von 190 auf 231 Haftplätze ausgebaut werden. Im Zuge der Modernisierung werden die Gefangenen in Zukunft in Einzelhafträumen untergebracht. Die bisherige unzeitgemäße Saalunterbringung wird damit beendet. Zudem soll parallel zur Grundinstandsetzung des Hafthauses I auch die Küche grundsaniert werden.

Justizsenator Dr. Till Steffen dazu: „Wir bauen den offenen Vollzug aus, weil er ein wichtiges Element für die Wiedereingliederung Strafgefangener ist. Durch mehr Haftplätze in Glasmoor können mehr Inhaftierte von diesem Angebot profitieren. Im offenen Vollzug lernen Gefangene schrittweise, mit der neugewonnenen Freiheit umzugehen und das Leben außerhalb der Haft zu meistern. So realisieren wir den modernen Vollzug auf allen Ebenen. Resozialisierung ist der Maßstab, an dem wir unsere Maßnahmen ausrichten - sei es im Hilfeangebot, bei der Arbeit mit den Inhaftierten und auch bei der Unterbringung.“

Der Baubeginn an den Gebäuden ist für Frühjahr 2018 vorgesehen. Nach Fertigstellung des Neubaus des Hafthauses III und der Grundsanierung der Küche soll im Sommer 2019 mit dem Umbau des Hafthauses I begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 2022 geplant.


Hintergrund

Bereits in der vorherigen Legislaturperiode haben Senat und Bürgerschaft den Umbau und die Modernisierung des Unterkunftsbereiches des Hauses I beschlossen. Im Laufe der weiteren, vertieften Planung hat sich gezeigt, dass die ursprünglich veranschlagten Mittel von rund 16.144.000 Euro zu niedrig kalkuliert waren. Grund dafür war unter anderem, dass die Vorgabe des kostenstabilen Bauens noch nicht berücksichtigt werden musste. Die Bürgerschaft hatte bereits zur Kenntnis genommen, dass es weitere Mittel benötigt werden und sich für die Weiterentwicklung ausgesprochen. Mit der vorliegenden Drucksache sollen nun die zusätzlich erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

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Kontakt für die Presse

Christine Osterland

Pressesprecherin

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