Schriftstellerverband Hamburg wird zur Hauptstadt der Literatur: Das PEN-Zentrum Deutschland tagt 2021 in Hamburg

Jahrestagung des Schriftstellerverbands mit öffentlichem Programm – Hamburg wird Mitglied im Freundeskreis des PEN


 

Hamburg wird zur Hauptstadt der Literatur: Das PEN-Zentrum Deutschland tagt 2021 in Hamburg

Das PEN-Zentrum Deutschland veranstaltet seine Jahrestagung vom 22. bis 25. April 2021 in Hamburg. Der PEN International ist einer der wichtigsten Schriftstellerverbände der Welt und feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Die Tagung wird neben der internen Mitgliederversammlung, zu der 200 Autorinnen und Autoren erwartet werden,  durch ein öffentliches Rahmenprogramm aus Lesungen und Diskussionsrunden begleitet. Veranstaltungsorte sind unter anderem die Zentralbibliothek, das Literaturhaus, die Hamburger Kunsthalle und die Patriotische Gesellschaft. Die Stadt Hamburg ist zudem dem Freundeskreis des PEN im Juni 2019 beigetreten.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Für Hamburg ist es eine große Ehre, dass in dem Jahr, in dem der Internationale PEN sein 100-jähriges Bestehen feiert, viele namhafte Autorinnen und Autoren in die Stadt kommen werden, um über zentrale Aspekte der Demokratie zu diskutieren und wie sie in der Literatur umgesetzt werden können. Vom PEN als einem der bedeutendsten Schriftstellerverbände der Welt gehen immer wieder wichtige Impulse aus, die nicht nur das literarische Leben bereichern. Der Schriftstellerverband hat sich zu einer wichtigen Stimme im gesellschaftlichen Diskurs entwickelt und setzt sich in der ganzen Welt für die so wichtige Freiheit des Wortes ein. Besonders freut mich, dass auch die Hamburgerinnen und Hamburger die wichtige Arbeit des PEN näher kennenlernen und sich vom literarischen Programm inspirieren  lassen können. Hamburg ist stolz, Mitglied im Freundeskreis des PEN zu sein und heißt alle Gäste herzlich willkommen zur Jahrestagung.“

Dr. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland: „Als wir im November 2014 in einer Benefizgala mit unserem Ehrenpräsidenten Günter Grass und vielen anderen in der Freien Akademie der Künste an die Gründung eines ersten deutschen PEN-Clubs 1924 erinnerten, entstand in mir der Wunsch, auch einmal unsere Jahrestagung nach Hamburg zu holen. Unser Engagement für verfolgte Autorinnen und Autoren in aller Welt passt sehr gut zum liberalen und weltoffenen Charakter der Freien und Hansestadt. Ich freue mich, dass der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz und Kultursenator Dr. Brosda für meine Idee aufgeschlossen waren und freue mich auf viele gute Begegnungen und Gespräche zwischen PEN-Mitgliedern, unseren internationalen Gästen in unserem Writers-in-Exile-Programm und allen, die sich für Literatur und die Freiheit des Wortes interessieren.“

Das detaillierte Programm der Tagung wird Anfang 2021 veröffentlicht. Zur Eröffnung des viertägigen Treffens findet ein Senatsempfang im Kaisersaal des Rathauses statt. 

Im Juni 2019 ist die Freie und Hansestadt Hamburg dem Freundeskreis des PEN-Zentrums Deutschland beigetreten. Im Großraum Hamburg leben und arbeiten derzeit rund 100 Mitglieder des PEN, darunter die Autorinnen und Autoren Manfred Bissinger, Isabel Bogdan, Kirsten Boie, Mirko Bonné, Robert Brack, Ulla Hahn, Wolfgang Hegewald, Uwe Kolbe, Rainer Moritz, Cornelia Manikowsky, Matthias Politycki, Verena Rabe, Jan Philipp Reemtsma, Monique Schwitter, Farhad Showghi, Saša Stanišić, Tina Uebel, Regula Venske und viele andere mehr.

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

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