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Neues Forum zur Migration Auftaktveranstaltung zum neuen Ort zur Geschichte und Gegenwart der Migration 

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Auftaktveranstaltung zum neuen Ort zur Geschichte und Gegenwart der Migration 

Hamburg ist seit jeher eine von Migration geprägte Stadt. In den letzten Jahren hat die Frage, wie das Zusammenleben in kultureller Diversität gestaltet werden kann, stetig an Bedeutung gewonnen. Auf der Veddel kann nun durch eine umfangreiche Förderung der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien in Höhe von 23 Millionen Euro, die von der Stadt in gleichen Teilen kofinanziert werden muss, ein Ort zur Geschichte und Gegenwart der Migration entstehen, an dem dieses Thema aus vielfältigen Perspektiven behandelt werden soll. Die Konzeption dieses Ortes soll im Rahmen eines intensiven Beteiligungsprozesses entwickelt werden. Diese Woche lädt der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, alle, die sich an der Entwicklung dieses neuen Forums beteiligen wollen, zu einer ersten Auftaktveranstaltung ein. 

Der Termin findet statt am

Freitag, 14. Februar 2020, 19 bis 21 Uhr
Auswanderermuseum BallinStadt, Foyer, Haus 1
Veddeler Bogen 2 (6 Minuten von S-Bahn Station „Veddel – BallinStadt“).

Am authentischen, von Migrationsgeschichte geprägten Ort, in unmittelbarer Nähe zur BallinStadt, soll das neuartige Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum entwickelt werden, das die Einwanderung nach Deutschland im 20. und 21. Jahrhundert und ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft unserer pluralistischen Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt. 

Gemeinsam mit der BallinStadt sowie der Stiftung Historische Museen Hamburg soll ein Haus für Dokumentation und Diskussion, für die Erschließung und Vermittlung von Migration und damit verbundenen Aspekten entstehen. Entscheidend dabei ist der Prozess der Beteiligung, mit dem an diesem Abend begonnen werden soll. 

Eingeladen sind mehr als 100 Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten, Vertreterinnen und Vertreter von Kunst- und Kultureinrichtungen, von zivilgesellschaftlichen Gruppen sowie alle, die sich für diesen partizipativ-demokratischen Prozess der Kultur- und Geschichtsaneignung interessieren.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit diesem Ort erhalten wir die Chance, die Geschichte und Gegenwart unserer von Migration geprägten Gesellschaft aufzuarbeiten und Impulse für eine diskursorientierte und gleichberechtigte Zukunft aller Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt zu geben. Das gegenseitige Kennenlernen und die gemeinsame Arbeit, mit der wir an diesem Abend beginnen wollen, sind dafür unerlässlich. Gemeinsam wollen wir die Konzeption zu diesem für unser Zusammenleben hochrelevanten Ort entwickeln und mit Leben füllen.“

Den Impulsvortrag hält Dr. Joachim Baur, Historiker, Kurator und Mitbegründer des Büros „Die Exponauten“, Berlin, der sich in den vergangenen Jahrzehnten sowohl wissenschaftlich als auch in Ausstellungsprojekten umfangreich mit dem Thema Musealisierung der Migration befasst hat.

Weitere Podiumsgäste sind Özlem Nas (SCHURA Hamburg e. V.) und Hédi Bouden (Helmut-Schmidt-Gymnasium Wilhelmsburg). Moderiert wird die Veranstaltung, in der auch das Publikum zu Wort kommen soll, von Tanja Chawla.

Özlem Nas hat Turkologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie studiert und promoviert derzeit im Fachbereich Erziehungswissenschaften. Sie engagiert sich für Lehrerinnen- und Lehrerbildung am Landesinstitut für Schule und wirkte bei der Publikation „Vielfalt in der Schule“ mit. Özlem Nas ist Vorstandsmitglied der SCHURA Hamburg und vertritt diese im Integrationsbeirat der Stadt. 

Hédi Bouden ist Lehrer am Helmut-Schmidt-Gymnasium in Wilhelmsburg und ist dort Kulturbeauftragter und Fachleiter für Theater. Mit seinen Schülerinnen und Schülern entwickelte er bereits viele Projekte zum Thema Erinnerung, Identität und Heimat, unter anderem das Theaterstück „Kein Deutscher Land“, das 2018 den Bertini-Preis erhielt. Unter seiner Leitung wurde die erste Hamburger Schulpatenschaft mit der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel realisiert.

Ich wünsche eine Übersetzung in:
Danke für Ihr Interesse!

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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Bürgerservice

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