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Neue Stiftung Stiftungsrat der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte konstituiert

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KZ-Gedenkstätte Neuengamme Gabionen und Gebäude des Studienzentrums im ehemaligen Häftlingslager 2017

Stiftungsrat der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte konstituiert

Am heutigen Vormittag konstituierte sich unter Vorsitz von Senator Dr. Carsten Brosda der hochkarätig besetzte Stiftungsrat der zum Jahresbeginn gegründeten Gedenkstättenstiftung. Der Stiftungsrat besteht aus elf Personen, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich für vier Jahre ausüben, und entscheidet über grundsätzliche Angelegenheiten in der Arbeit der Stiftung, insbesondere über Wirtschaftsplan, Jahresabschluss und zustimmungspflichtige Geschäfte. Zugleich kontrolliert er die Tätigkeit des Vorstands. 

Unter dem Vorsitz von Senator Dr. Carsten Brosda wurden als Mitglieder vom Präses berufen: Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma (Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur), Katharina Trebitsch (Fernsehproduzentin), Dr. Christina Weiss (Staatsministerin a.D.), für den Bund: Sabine Deres (Referatsleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), Michaela Küchler (Sonderbeauftragte im Auswärtigen Amt), Entsendung durch die Fachkommission: Prof. Dr. Günter Morsch (ehem. Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten), Entsendung durch den Stiftungsbeirat: Dr. Martine Letterie (Amicale Internationale KZ Neuengamme), für die Freie und Hansestadt Hamburg: Hans Heinrich Bethge (Behörde für Kultur und Medien), Dr. Matthias Woisin (Finanzbehörde) und für den Personalrat: Angelika Antefuhr.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Dass der Stiftungsrat mit dem heutigen Tag seine Arbeit aufnimmt, ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Überführung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in die neue Organisationsform, mit dem wir ihre Unabhängigkeit stärken. Es ist gelungen, überregional anerkannte Expertinnen und Experten für den Stiftungsrat zu gewinnen. Die hochkarätige Besetzung dieses wichtigen Gremiums wird dazu beitragen, die Arbeit der Stiftung und die Weiterentwicklung der Erinnerungskultur in Hamburg maßgeblich zu stärken.“

Prof. Dr. Detlef Garbe, Vorstand Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte: „Nachdem in den Vorwochen die Fachkommission und ein aus den internationalen Opferverbänden und gesellschaftlichen Organisationen wie den Kirchen und dem DGB zusammengesetzter Beirat ihre Arbeit aufgenommen haben, sind nunmehr mit dem prominent besetzten Stiftungsrat alle Gremien gebildet. Wir freuen uns darüber, dass sie uns in dem heute besonders wichtigen Anliegen unterstützen werden, die Erinnerungskultur zu bewahren und zu stärken. Wir brauchen keine Wende in der historisch-politischen Bildung, sondern den nötigen Rückenwind, um über die Vergangenheit aufzuklären und für Völkerverständigung und Menschenrechte zu werben.“

Auf der ersten Sitzung wurde mit Sabine Deres die stellvertretende Vorsitzende gewählt und Beschlüsse über Geschäftsordnung und Wirtschaftspläne gefasst. Die ebenfalls beschlossenen Benutzungs- und Entgeltordnungen sehen weiterhin eine starke Förderung pädagogischer Angebote für Gruppenbesuche und schulische wie außerschulische Seminarveranstaltungen vor.

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Danke für Ihr Interesse!

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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