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Coronavirus in Hamburg Übersicht über mögliche Hilfen

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Die Corona-Situation ist für uns alle außergewöhnlich. Die Auswirkungen für die Kultur und Kreativwirtschaft, die angestellten und freischaffenden Künstlerinnen und Künstler wollen wir so gering wie möglich halten. Der Hamburger Senat hat daher, wie auch der Bund, zahlreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, mit denen die wirtschaftlichen Auswirkungen in den Kultureinrichtungen abgefedert werden. Auch zahlreiche Stiftungen und Verbände bieten in dieser Situation wichtige Unterstützung.

Person steht mit Rücken zum Beobachter mit schwarzem Schirm mit dem aufgedruckten Logo Hamburger Schutzschirm Hamburger Schutzschirm

Hilfsangebote für die Kultur in der Corona-Krise

Achtung:  Dieser Text wird fortlaufend aktualisiert und konkretisiert

Hier geben wir einen Überblick über mögliche Hilfsangebote. Bitte beachten Sie, dass auch kurzfristig Änderungen möglich sind.

Das Rettungspaket des Bundes für den Kultur- und Medienbereich wird bis Mitte 2023 verlängert: NEUSTART KULTUR

Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/1772990-1772990.


Sonderprogramme zur Hamburger Kulturförderung


Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Bund stellt zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Sonderfonds ist dadurch für Künstlerinnen und Künstler und für die gesamte Kreativszene eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Hilfen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen.

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de

Freiwillige Absagen möglich

Der Sonderfonds eröffnet eine neue befristete Absageoption. Kulturveranstaltungen, die im Zeitraum vom 18.11.2021 bis 28.02.2022 stattfinden sollten, können bis zum 31.01.2022 freiwillig abgesagt werden.

Verschiebung der Veranstaltung ist nun auch möglich:

Der Veranstalter hat Wahlrecht zwischen Absage und Verschiebung: In allen Fällen, in denen der Sonderfonds die Kosten einer Komplett-Absage anteilig tragen würde, übernimmt der Sonderfonds alternativ anteilig die Kosten der Verschiebung einer Veranstaltung.

Die Ausfallabsicherung erstattet 90 Prozent der tatsächlich entstandenen externen Kosten (z. B. Ausfallhonorare, nicht stornierbare Saalmieten), die durch eine Verschiebung entstehen (siehe auch FAQ 3.11: https://www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/faq).

Überbrückungshilfe

Der Bund hat mit der Überbrückungshilfe ein umfangreiches Hilfspaket beschlossen, um Unternehmen, (Solo-)Selbstständige, Vereine und Einrichtungen zu unterstützen, die aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schließen mussten, beziehungsweise von den Schließungen erheblich betroffen sind. 

Die Überbrückungshilfen wurde bis zum 31.03.2022 verlängert.
Weitere Infos und die Antragsunterlagen finden Sie hier: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Detaillierte Informationen sind zudem auf der Website des Bundesfinanzministeriums erhältlich: 
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html.

Maßnahmenpaket des Hamburger Senats

Um schnellstmöglich zu helfen, hat der Hamburger Senat bereits am 20.03.2020 ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das in der Folge noch mehrmals ausgeweitet wurde. Dieses Paket für Kultureinrichtungen und Kulturprojekte, angestellte und freischaffend tätige Künstlerinnen, Künstler und Kreative sowie Akteure der Medienwirtschaft ergänzt die bestehenden Instrumente des Bundes wie Kurzarbeitergeld und Grundsicherung für Selbstständige und die Hilfsmaßnahmen des Bundes, um die wirtschaftlichen Härten im Zusammenhang mit der Umsetzung der Corona-Allgemeinverfügungen abzufedern (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-Milliardenhilfe-fuer-alle.html).


Übersicht über die bisherigen Hamburger Hilfen:

  • Finanzierungssicherheit für Zuwendungsempfänger
    Zunächst zur Klarstellung für alle Betroffenen, die Zuwendungen der Stadt einschließlich der Behörde für Kultur und Medien erhalten: Förderzusagen der Stadt bestehen auch, wenn die geplanten Produktionen und Projekte jetzt nicht oder in anderer Form umgesetzt werden können.
  • IFB-Förderkredit Kultur
    Im IFB-Förderkredit Kultur stehen noch bis zum 30. Juni 2022 (neue Frist!) insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Kulturbetriebe schnell und zusätzlich zu den Soforthilfen dringend benötigte Liquiditätshilfen erhalten. Die Hilfe steht nicht nur für Investitionen zur Verfügung, sondern auch für Betriebsmittel. Der Kreditrahmen kann bis zu 300.000 Euro betragen. Die Förderrichtlinien und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/ifb-foerderkredit-kultur.
  • Zinslose Stundung für gewerbliche, private Mieter städtischer Immobilien auf Antrag
    Betroffene gewerbliche Mieter von städtischen Immobilien können auf Antrag bei ihrem jeweiligen Vermieter die Miete für drei Monate zinslos stunden und so Entlastung in der momentanen Situation erhalten. Dies ist möglich für Immobilien von Sprinkenhof, HHLA, und LIG.
  • Hilfspaket Kultur
    Die Behörde für Kultur und Medien hat speziell für den Bedarf in der Kultur ein Hilfspaket Kultur im Wert von inzwischen 57 Mio. Euro geschnürt.
    Förderfähig sind kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel Privattheater oder Musik-Clubs. Hierzu werden bereits existierende Förderinstrumente weiterentwickelt und neue aufgelegt. Auch in 2022 sollen vergleichbare Hilfen geleistet werden. 
    Hier können Sie mit dem für Sie zuständigen  Ansprechpartner oder Ihrer Ansprechpartnerin in der Behörde für Kultur und Medien das weitere Verfahren besprechen.
  • Corona-Erlass für die Steuerverwaltung
    Selbstständig in der Künstlersozialversicherung versicherte Künstlerinnen und Künstler sollten jetzt, wenn sie absehen können, dass sie das im Voraus gemeldete Einkommen nicht erreichen, direkt eine neue Einkommensschätzung an die Künstlersozialkasse senden. Die Künstlersozialkasse hält hierfür eine Reihe an Formularen bereit:https://www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/aenderungsmitteilungen.html

Es ist eine schwierige Situation, die wir jetzt gemeinsam bewältigen wollen, und die Stadt und die Behörde für Kultur und Medien werden alles versuchen, um Sie so gut wie möglich zu unterstützen.

Ergänzend stehen folgende Hilfen zur Verfügung:

Weitere Beratungsangebote

  • Hamburg Kreativ Gesellschaft (für Kreativschaffende in Hamburg)
    Informationen und FAQ https://kreativgesellschaft.org/coronahilfe
    Beratungstermin vereinbaren unter Telefon: 040 879 7986 16

  • Servicehotline der Firmenhilfe (von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline für Selbstständige: Freiberufler, Solo-Selbständige, und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern)
    Telefon: 040 43216949

  • Servicehotline für Arbeitgeber der Bundesagentur für Arbeit zu Kurzarbeitergeld
    Telefon: 0800 45555 20 

  • Kontaktdaten des Jobcenter team.arbeit.hamburg - Standorte für Selbstständige  https://team-arbeit-hamburg.de/standorte/fuer-selbststaendige/

  • Service Hotline Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen
    Telefon: 0800 6648430

Informationen der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) Hamburg

Auch die BWVI Hamburg hat die Informationen der Bundesregierung noch einmal für Hamburger Unternehmen konkretisiert. Zu den verschiedenen Möglichkeiten gibt es hier weitere Infos.

www.hamburg.de/bwvi/medien/13707286/coronavirus-information-fuer-unternehmen

 

Weitere Infos finden Sie zudem laufend aktualisiert unter 
Corona in Hamburg: Alles was du wissen musst - hamburg.de

Allgemeinverfügungen und Verordnungen: 
https://www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen

 

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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