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Steigende Energiekosten abfedern Kulturfonds Energie des Bundes

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Der Kulturfonds Energie soll vielfältige Kulturangebote auch in Zeiten der Energiekrise ermöglichen. Die komplette technische Umsetzung für den Fonds wird von Hamburg aus zentral gesteuert.

Hilfsangebote für die Kultur

Um die bundesweit erheblichen Auswirkungen der Energiekrise auf Kultureinrichtungen zu mindern, wird der Kulturbereich in den Jahren 2023 und 2024 mit bis zu einer Milliarde Euro unterstützt. Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltende, die durch die gestiegenen Energiekosten in Bedrängnis geraten, können Hilfen beantragen. Der Fonds gleicht anteilig den Mehrbedarf zur Deckung der Energiekosten für Gas, Fernwärme und netzbezogenen Strom aus. 

Der Förderzeitraum erstreckt sich rückwirkend vom 1. Januar 2023 bis zum 30. April 2024. Anträge stellen können öffentliche und private Kultureinrichtungen, sofern sie ein öffentlich zugängliches Kulturangebot bereitstellen, sowie Kulturveranstaltende, die ihre ticketbasierten Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen durchführen, die nicht selbst als Kultureinrichtung antragsberechtigt sind. 

Alle Informationen zur Antragstellung gibt's unter: www.kulturfonds-energie.de.

Die Länder setzen den Kulturfonds operativ um. In Hamburg wird die Antragsbearbeitung und Bewilligung über die Kulturbehörde in enger Abstimmung mit der Finanzbehörde bundesweit koordiniert.

 Porträt eines Mannes

Die Kultureinrichtungen stellen sich sehr verantwortungsvoll den neuerlichen Herausforderungen. Mit dem Kulturfonds Energie leisten wir einen wichtigen Beitrag, die kulturelle Vielfalt in unserem Land zu erhalten.

Dr. Carsten Brosda


Bisherige Hamburger Hilfen und Maßnahmenpaket des Hamburger Senats
Um schnellstmöglich zu helfen, hatte der Hamburger Senat bereits am 20.03.2020 ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das in der Folge noch mehrmals ausgeweitet wurde. Dieses Paket für Kultureinrichtungen und Kulturprojekte, angestellte und freischaffend tätige Künstlerinnen, Künstler und Kreative sowie Akteure der Medienwirtschaft ergänzt die bestehenden Instrumente des Bundes wie Kurzarbeitergeld und Grundsicherung für Selbstständige und die Hilfsmaßnahmen des Bundes, um die wirtschaftlichen Härten im Zusammenhang mit der Umsetzung der Corona-Allgemeinverfügungen abzufedern. Bis 2022 hat Hamburg insgesamt rund 180 Millionen Euro für unterschiedliche Hilfspakete in die Hand genommen, um die Folgen von Corona in der Kultur abzufedern. So wurden zum Beispiel mit der Wirtschaftlichkeitshilfe private Kulturveranstalter und -veranstalterinnen unterstützt, die Veranstaltungen in Hamburg in der Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2023 durchgeführt haben. Sie konnten für Veranstaltungen mit bis zu 2.200 möglichen Teilnehmenden beantragt werden, wenn die Veranstaltung aufgrund geringer Publikumsnachfrage nicht kostendeckend durchgeführt werden konnte. 

 

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Adresse speichern

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