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Clubkultur Erster Runder Tisch „Nachtleben und Nachbarschaft“

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Senat hat für eine starke Livemusik-Kultur in Hamburg die Clubszene und städtische Akteure zum Austausch ins Rathaus eingeladen

Gestern (am 6. Mai 2024) fand im Hamburger Rathaus die erste Sitzung des Runden Tisches „Nachtleben und Nachbarschaft“ statt. Vertreterinnen und Vertreter der Clubszene, verschiedener Behörden und städtischer Gesellschaften berieten auf Einladung der Behörde für Kultur und Medien über die Lage der Hamburger Clubkultur. Der Runde Tisch soll ein Forum bieten, in dem städtische Akteurinnen und Akteure, Clubs, Musikwirtschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam frühzeitig Lösungsansätze für Probleme der Livemusikclubs entwickeln. Das Format soll zweimal im Jahr stattfinden.

Gruppenfoto Runder Tisch „Nachtleben und Nachbarschaft“ Gruppenbild der Teilnehmenden am Runden Tisch

Erster Runder Tisch „Nachtleben und Nachbarschaft“ zu Lösungsansätzen für Probleme der Livemusikclubs

Die Livemusikkultur steht immer wieder vor großen Herausforderungen. Konflikte mit Neubauvorhaben, bauliche Auflagen, wie der Lärmschutz, und die fehlende Anerkennung als Kulturorte führen immer wieder zu einer Verdrängung aus dem städtischen Raum. Hinzu kommen Faktoren wie Fachkräftemangel, ein geändertes Konsumverhalten der Besucherinnen und Besucher, steigende Mieten und allgemeine Kostensteigerungen. Dies führt zu einer geringeren Planungssicherheit und Risikobereitschaft der Clubbetreibenden.

Zugleich sind die Clubs von großer Bedeutung für die Musikstadt Hamburg, weshalb der Senat zusammen mit der Clubszene, den Bezirken und weiteren Akteuren und Akteurinnen frühzeitig Lösungsansätze finden will, unter anderem im Rahmen des Runden Tisches.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Unsere Clubs sind eine wichtige Säule der Musikstadt. Hamburg wäre nicht die Kulturstadt, die sie ist, wenn es die Clubs nicht gäbe. Livemusik hat hier eine lange Tradition, auf die wir zu Recht stolz sind. Die Clubs sind die Orte, an denen neue Bands ihre ersten Erfolge feiern und uns für die Musik begeistern. Oft finden Clubs jedoch in der sich verdichtenden und immer teurer werdenden Stadt keine Flächen, um das zu tun, was sie ja sollen: mutig, vielfältig, bunt, lebhaft und auch mal laut sein. Wir als Stadt müssen unsere Kräfte bündeln, um den Clubs das Leben leichter zu machen, wo wir können. Dabei geht es nicht nur um Musikkultur, sondern auch um einen wichtigen Wirtschafts-, Tourismus- und Standortfaktor, der auch darüber entscheidet, wie lebenswert und attraktiv die Kreativstadt Hamburg in Zukunft noch sein wird. Mit dem Runden Tisch wollen wir frühzeitig Probleme erkennen und im direkten Austausch Lösungen finden.“

Ziel des Runden Tisches ist es, in regelmäßigen Gesprächen konkrete Handlungsempfehlungen an Politik und Verwaltung zu formulieren und bei Problemen Lösungen zu finden. Gemeinsam suchen die Teilnehmenden des Runden Tisches nach Wegen rund um Themen wie kultursensible Stadtentwicklung, Kulturraumschutz, Zwischen- und Umnutzung von freien Flächen für Clubs sowie Konfliktmanagement im Kontext von Musikkultur, etwa zwischen Musikstätten und ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Die Stadt setzt damit gemeinsam mit allen Teilnehmenden des Runden Tisches ein wichtiges Signal gegen die Verdrängung von Clubkultur und generell städtischen Kulturorten.

Folgende Organisationen nahmen auf Einladung der Behörde für Kultur und Medien am ersten Runden Tisch teil:
Behörde für Kultur und Medien, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Behörde für Wirtschaft und Innovation, Bezirksämter Altona, Bergedorf, Harburg und Mitte, Clubkombinat Hamburg e.V., Hamburg Music Business e.V., Mieter helfen Mietern e.V, Handelskammer Hamburg, Hamburg Invest, Hamburg Tourismus GmbH, Hamburg Kreativgesellschaft mbH, Sprinkenhof GmbH, Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, steg Hamburg, Runder Tisch Innenstadt der BSW, HafenCity GmbH, Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH.

Fotos vom ersten Runden Tisch finden Sie unten. Bei Nutzung bitte "Claudia Höhne" als Bildnachweis nennen.

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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