Benutzung Schutzfristen

Bitte beachten Sie dass Archivguteinheiten Schutzfristen unterliegen können.

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Schutzfristen des Staatsarchivs Hamburg

Das Hamburgische Archivgesetz kennt drei Arten von Schutzfristen:

  • die allgemeine Schutzfrist (30 Jahre ab Entstehen der Archivguteinheit),
  • die Schutzfrist für Archivgut, das Geheimhaltungsvorschriften unterliegt (60 Jahre ab Entstehen der Archivguteinheit) und
  • die Schutzfrist für personenbezogenes Archivgut. Diese Schutzfrist beträgt 10 Jahre ab dem Tod der/des Betroffenen. Wenn das Todesjahr nicht oder nur mit unvertretbarem Aufwand festzustellen ist, beträgt sie 90 Jahre ab der Geburt der/des Betroffenen. Wenn weder das Todesjahr noch das Geburtsjahr mit unvertretbarem Aufwand festzustellen ist, beträgt sie 60 Jahre ab Entstehen der Archivguteinheit.

Die allgemeine Schutzfrist bzw. die Schutzfrist für Archivgut, das Geheimhaltungsvorschriften unterliegt und die Schutzfrist für personenbezogenes Archivgut können unabhängig voneinander gelten. Archivgut des Staatsarchivs unterliegt teilweise den Schutzfristen des Bundesarchivgesetzes, das längere Schutzfristen für personenbezogenes Archivgut vorsieht.

Auch Findmittel können Schutzfristen unterliegen. Falls Sie ein Findmittel im Lesesaal nicht auffinden, wenden Sie sich bitte an die Lesesaalaufsicht.

Unterliegt eine Archivguteinheit einer Schutzfrist, können Sie beim Staatsarchiv einen schriftlichen Antrag auf Verkürzung der Schutzfristen stellen. Beantragen Sie die Schutzfristverkürzung immer mindestens vier Wochen vor Ihrem Besuch im Staatsarchiv. Die Entscheidung des Staatsarchivs über die Verkürzung der Schutzfristen wird Ihnen in einem schriftlichen Bescheid mitgeteilt.

Sie können das nachstehende PDF-Formular direkt am Bildschirm ausfüllen, es speichern und per E-Mail an poststelle@staatsarchiv.hamburg.de senden.

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