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Denkmalsanierung abgeschlossen Denkmalplakette für Gustav Oelsners Gewerbeschule

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Symbolischer Abschluss der Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an der Schule BS 22, Museumstraße Altona

Denkmalplakette an Oelsner-Bau nach Sanierung

An der Beruflichen Schule Energietechnik BS22 in der Museumstraße Altona hängt wieder eine Denkmalplakette. Damit fanden umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten ihren symbolischen Abschluss. Schulleiter Dr. Thomas Berben, Kay Niemann vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, Ulrike Schwabe von der HEOS-Projektgesellschaft und Alexander Krauß vom Denkmalschutzamt brachten gemeinsam eine neuen Denkmalplakette an.

Die bis zu sechsgeschossige Schulanlage entstand als „Haus der Jugend“ in den Jahren 1928 bis 1930 nach Entwürfen des Architekten und Altonaer Stadtbaurats Gustav Oelsner. Er schuf einen klar strukturierten Stahlbetonskelettbau mit markanten Kupferverkleidungen. Hier wurden die in Altona verteilten Angebote der Beruflichen Schule in zentraler Lage direkt am Rathaus zusammengeführt. Auf dem Grundstück befinden sich das blockhafte Schulgebäude mit Innenhof, sowie eine Drei-Feldsporthalle. Derzeit werden in der Schule knapp 1700 Schüler in Elektroberufen ausgebildet.

Die Herausforderungen der aktuellen Maßnahmen waren vielfältig. Notwendig waren die Bestandsaufnahme und Planung während der laufenden tiefgreifenden Sanierung, die Sicherung erhaltener Bauteile und eine denkmalgerechte Gestaltung neuer Einbauten mit Rücksicht auf den historischen Entwurf. Die Kernsanierung über 4,5 Jahre erfolgte in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und der HEOS Berufsschulen Hamburg GmbH & Co. KG.

„Die Schule wurde bei der Komplettsanierung einmal vollständig umgekrempelt – und hat dabei doch ihr Gesicht behalten“, berichtet Denkmalpfleger Alexander Krauß: „Fassaden, Böden, Wände, Dach, Haustechnik... alles war Gegenstand der grundlegenden Instandsetzung. Hinzu kam eine neue Mensa im Hof. Die Zusammenarbeit bei diesem komplexem Aufgabenfeld verlief wirklich vorbildlich zwischen allen Beteiligten, einschließlich der Architekten Spengler Wiescholek.“

Die Anbringung einer Denkmalplakette erfolgt immer auf Initiative von Eigentümern, die damit Ihr Gebäude als Denkmal kennzeichnen und ihr Engagement für den Erhalt baulichen Erbes deutlich machen. Die blaue Raute auf weißem Grund ist abgeleitet vom Symbol der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten von 1954. Denkmalplaketten können beim Denkmalschutzamt für fünfzehn Euro (zzgl. Versand) bestellt werden.       

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