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Grenzsteine Entdeckungstour an der ehemaligen Hamburger Grenze

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Vermessungsingenieur Wolf-Rüdiger Wendt und Bürgerverein zeigen historische Grenzsteine zwischen Eppendorf und Lokstedt

Historische Grenzlinie zwischen Eppendorf und Lokstedt

Die Hamburger Stadtteile Eppendorf und Lokstedt, direkt nebeneinander gelegen, trennte lange Zeit eine Grenze. Eppendorf gehörte zur Freien und Hansestadt Hamburg, Lokstedt dagegen zum Herzogtum Holstein, und damit bis zum Deutsch-Dänischen Krieg (1864) zu den dänischen Verwaltungsgebieten, danach zu Preußen.

Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937/38, bei dem neben Altona, Wandsbek und weiteren Städten und Gemeinden auch Lokstedt an Hamburg angeschlossen wurde, wurde die Grenze aufgehoben. Trotzdem ist ihr Verlauf auch heute anhand von historischen Grenzsteinen und Relikten des ehemaligen Grenzgrabens noch gut nachvollziehbar.


Der ehemalige Vermessungsingenieur Wolf-Rüdiger Wendt kennt die Grenzsteine sehr gut. Zusammen mit Mitgliedern des Eppendorfer Bürgervereins ging er im Herbst 2018 die Grenzlinie ab und zeigte ihnen einige Grenzsteine. Insgesamt 450 haben er und andere Ehrenamtliche bereits seit 1989 erfasst.

Für Interessierte plant der Bürgerverein Eppendorf im Frühjahr eine Führung entlang der Grenzlinie. Über die Website des Bürgervereins, den Newsletter und Facebook-Seite wird der Termin rechtzeitig bekanntgegeben.  

Über das Geo-Portal der Freien und Hansestadt Hamburg kann man die Orte der denkmalgeschützten Grenzsteine einsehen und so auch selbst auf Entdeckungstour gehen.

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