Denkmalsanierung und Bildung Einweihung der Veranda der Villa Mutzenbecher


 

Einweihung der Veranda der Villa Mutzenbecher

Am 24. Mai 2019 konnte die Veranda der Villa Mutzenbecher eingeweiht werden. Zur Geschichte des denkmalgeschützten Bauwerks und zum Sanierungsprojekt unter Einbeziehung mehrerer Schulen sprachen Landesdenkmalpfleger Andreas Kellner, Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack und Andreas Reichel, Vorstand des Vereins Werte erleben e. V.     

„Die Villa Mutzenbecher ist ein romantisches gründerzeitliches Landhaus nach englischem Vorbild und bis heute ein anschauliches Zeugnis der Entwicklung von Teilen Niendorfs zu einem Hamburger ,Landhausvorort‘ ab dem 19. Jahrhundert“, betonte Landesdenkmalpfleger Andreas Kellner. „Das Denkmalschutzamt sieht nicht nur das Sanierungs- sondern auch das Umnutzungskonzept des Vereins Werte erleben e.V. als geradezu vorbildlich an und gewährt hier gern einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro. Ähnlich wie die St.Maximilian Kolbe-Kirche in Wilhelmsburg, das Projekt der Jugendbauhütte am Moorfleeter Deich, das Ledigenheim Rehhoffstraße oder auch das Gängeviertel ist die Villa Mutzenbecher eines von jenen Hamburger Beispielen, bei denen man durch das Zutun vieler zivilgesellschaftlicher Akteure von ,sharing heritage‘, also Denkmalaneignung im besten Sinne sprechen kann.“  

Mit der Sanierung der Veranda und der Wiederherstellung des darüber liegenden Balkons ist ein wichtiger Schritt der Sanierung der Villa Mutzenbecher im Niendorfer Gehege geschafft. Als nächstes sind die Installation neuer Haustechnik und schließlich die Sanierung der Innenräume geplant. Nach Abschluss der Sanierung wird der Verein Werte erleben e. V. die Villa als Bildungs- und Begegnungsstätte nutzen.

An der Sanierung der Villa sind auch die vier Hamburger Gewerbeschulen beteiligt, die für Berufe im Baugewerbe ausbilden. Die Malerarbeiten übernimmt zum Großteil die Produktionsschule Eimsbüttel. Auch Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Niendorf sind mit einzelnen Projekten an der Sanierung beteiligt. Zudem sind Studierende in die Konkretisierung des Denkmalschutz- und Restaurierungskonzepts eingebunden.

 

 

 

 

Die Stadt Hamburg unterstützt die Maßnahmen mit 200.000 Euro, jüngst wurden zudem weitere 235.000 Euro an Bundesmitteln im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VIII bewilligt.

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