Banner Kulturstadt Christmas
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Hohenfelde Alsterschwimmhalle

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

 

Informationen zur Hamburger Alsterschwimmhalle

Eine Schwimmhalle im Wandel
Die 1973 eingeweihte Alsterschwimmhalle - Nachfolger der Badeanstalt Lübeckertor - erstreckt sich auf einem begrünten Grundstück zwischen der Ifflandstraße und der Straße Sechslingspforte am westlichen Rand des Stadtteils Hohenfelde. Ausgangspunkt für den Bau war ein Wettbewerb im Jahr 1961, dessen Preisträger die Architekten Niessen & Störmer waren, mit dem Ziel, eine moderne Schwimmhalle im Zentrum Hamburgs, die für internationale Wettkämpfe geeignet sein sollte, zu entwerfen. Jedoch änderten sich noch im Bauprozess die Vorgaben für die Nutzung einer Schwimmhalle als Wettkampfstätte. Diese Standards konnten nicht mehr realisiert werden, so dass die Schwimmhalle nie wie vorgesehen für Wettkämpfe genutzt werden konnte. Über verschiedene Umbauten entwickelte sich die Schwimmhalle zu einem Freizeit- und Familienbad und schließlich gegenwärtig, mit dem vielseitigen Sportangebot und der neuen Ausrichtung auf den Schwimmsport im Programm der „Hamburg Active City“, zu einem Sport- und Fitness-Hotspot.

Alsterschwimmhalle historisch Schwimmhalle mit Tribüne, 1973
Die besondere Bauweise der „Schwimmoper“
Die Besonderheit des Baus liegt in der innovativen Bautechnik, die wesentlich von der markanten, freitragenden Dachkonstruktion bestimmt wird, die zu ihrer Erbauungszeit zu den größten Schalenkonstruktionen in Europa zählte. Die markanten, kühnen Formen brachten dem Bau seinerzeit deutschlandweite Beachtung und auch den Spitznamen "Schwimmoper" ein. Signifikant ist auch die Betonarchitektur, die typisch für die Bauweise der 1970er Jahre ist. Der Schwimmhallenkomplex gliedert sich in einen rechteckigen, mehrere Becken aufnehmenden Baukörper unter einem sechseckigen, ca. 96 x 64 messenden Dach, das auch die Besonderheit des Gebäudes ausmacht. Aufgrund dieser bau-charakteristischen Eigenheiten nimmt die Alsterschwimmhalle im Stadtteil eine besonders prägende Rolle und städtebauliche Präsenz ein.

Ein Baudenkmal für die Zukunf
Wie bei anderen Gebäuden blieben Abnutzungserscheinungen auch bei der Alsterschwimmhalle nicht aus. Nach verschiedenen Modernisierungsarbeiten in den vergangenen Jahrzehnten wurde die Alsterschwimmhalle von 2020 bis 2023 durch Gerkan, Marg und Partner (gmp) umfassend saniert, umgebaut und erweitert. Dazu gehören eine Erneuerung der gesamten Gebäude- und Schwimmbadetechnik mit ressourcenschonenden Lüftungs- und Wasseraufbereitungsanlagen. Bei den Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten wurde besonderer Wert auf den Erhalt originaler Bausubstanz gelegt, so dass die Alsterschwimmhalle als besonderes Baudenkmal zukunftsfähig gemacht werden konnte und mit der Wiedereröffnung im November 2023 erneut von den Hamburgerinnen und Hamburgern genutzt werden kann. 

Alsterschwimmhalle innen November 2023

Adresse
Sechslingspforte 15
22087 Hamburg

Mehr Informationen zum Modernisierungsprozess finden Sie hier.

Mehr Denkmäler gibt es hier im Podcast Denkmal im Wandern zu entdecken. Der Podcast ist eine Kooperation des Denkmalvereins Hamburg e.V. mit dem Denkmalschutzamt der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Gemeinsam mit Fachleuten des Denkmalschutzes können Sie die Denkmallandschaft der Stadt individuell entdecken.

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch