Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Publikation 60 Jahre Paul-Gerhardt-Kirche Altona

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Neuer Band der Reihe „Denkmalpflege Hamburg“ zum Kirchenjubiläum erschienen

60 Jahre Paul-Gerhardt-Kirche Altona

Hamburg besitzt einen reichen und vielfältigen Bestand an Nachkriegskirchen, der es wert ist, gepflegt und bewahrt zu werden. Das Denkmalschutzamt hatte bereits 2007 mit der Ausstellung „Baukunst von Morgen!“ in der Freien Akademie der Künste und dem begleitenden Katalogband einen Überblick über diese spezifischen Denkmäler in ihrer Bandbreite gegeben. Jetzt vertieft der neu erschienene Band über die Paul-Gerhardt-Kirche in Altona das Thema Kirchenbau der 1950er Jahre weiter.  

 Die 1956 fertiggestellte Kirche lässt sich nicht klar in Kategorien wie Traditionalismus oder Moderne verorten. Das Frühwerk des Hamburger Architekten Otto Andersen ist verankert in Tradition und Liturgie, erscheint aber zugleich auch als Ausdruck des Aufbruchs in eine neue Zeit. Die Kirche mit ihrem markanten Stützenkranz um die Apsis stellt ein anschauliches Beispiel des Kirchenbaus der Mitte der 1950er Jahre dar. Zum ersten Mal in Hamburg kamen großflächig Betonfenster mit Dallglas zum Einsatz (Entwurf Claus Wallner).  

Auf gut 60 Seiten wird die Altonaer Paul-Gerhardt-Kirche umfassend vorgestellt und in den Zeitkontext eingeordnet. Eine Beschreibung des Standorts und des Ensembles aus Kirchensaal Glockenturm, Gemeindesaal, Pastorat und weiteren Räumen erschließt dem Leser die räumliche Organisation aber auch die Ausstattung des Kirchensaals.     

Die Leser erhalten zudem Informationen zur Stadtentwicklung und zum Kirchenbau in Ottensen und Bahrenfeld, zu Entwurf, Planung und Bauverlauf und zum Gesamtwerk des Architekten Otto Andersen – dies wiederum eingebettet in Zeitgeist, historische Bezüge und Brüche. Darüber hinaus geht Autor Martin Kinzinger aber auch auf die jüngsten Sanierungen und Nutzungserweiterungen ein, wie etwa den Einbau einer Kletteranlage in den Glockenturm und den Umbau des Südwestflügels zur Kindertagesstätte und Jugendlounge.

Zahlreiche Fotografien und Pläne von der Paul-Gerhardt-Kirche, aber auch von den Kirchen anderer Orte und Zeitschichten, die in Kontextkapiteln angesprochen werden, runden die Publikation ab. Interessierte können sie kostenlos als Printausgabe beim Denkmalschutzamt anfordern (E-Mail: denkmalschutzamt@kb.hamburg.de).

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch