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Viten der Jury


Tanz

Katrin Ullmann studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg. Seit 1998 freie Tanz- und Theaterkritikerin u.a. für Theater heute, Tagesspiegel, nachtkritik.de, taz, Die ZEIT, tanz. 2011–2015 Jurymitglied der Hamburger Kulturbehörde (Sprech-, Musiktheater & Performance), seit 2018 Jurymitglied des NPN (Förderbereich Tanz), 2019 Gremiumsmitglied für die Vergabe der K3 Residenzen.

Kerstin Evert studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, war von 1997 bis 2000 Doktorandin im Graduiertenkolleg Körper-Inszenierungen an der FU Berlin und promovierte zum Thema DanceLab – Zeitgenössischer Tanz und Neue Technologien (Promotion ausgezeichnet mit dem Tanzwissenschaftspreis NRW 2001).

Von 2002 bis 2006 war sie Dramaturgin auf Kampnagel und gründete dort im August 2006 das choreographische Zentrum K3 | Tanzplan Hamburg, das sie seitdem leitet. Sie ist Mitglied verschiedener Fachjurys und Beratungsgremien und seit 2017 im Vorstand des European Dancehouse Network.

Olivia Hyunsin Kim arbeitet als Choreografin, Performerin und Kuratorin in Berlin, Frankfurt a.M. und Seoul. 

Ihr Stück „Miss Yellow and Me – I wanna be a musical“, eine Koproduktion vom Mousonturm und den Sophiensaelen, hat den ersten Platz des Amadeu Antonio Kunstpreises 2019 gewonnen. Sie schloss ihren Master in Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der HfMDK Frankfurt mit Auszeichnung ab. 2017 war sie danceWEB Stipendiatin beim Impulstanz und ist 2020/21 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul. 

Unter dem Namen ddanddarakim arbeitet sie in wiederkehrenden Konstellationen mit Künstlern und Künstlerinnen aus unterschiedlichen Sparten an choreographischen Arbeiten zu den Themen Körper, Identität und Feminismus. Ihre Arbeiten wurden u.a. in den Sophiensælen Berlin, im Art Sonje Center Seoul, am Mousonturm Frankfurt, im Museo Universitario del Chopo Mexiko City gezeigt.

Maximilian Probst wurde 1977 in Hamburg geboren, wo er Philosophie, Geschichte und Germanistik studierte. Für den Passagen Verlag in Wien übersetzte er Bücher von Paul Virilio, Alain Badiou und Slavoj Žižek ins Deutsche. Nach einer Station bei der taz nord arbeitet er heute als Redakteur für die ZEIT.

Basis und Recherche

Melmun Bajarchuu bewegt sich in den Grenzbereichen von Kunst, Theorie und Politik als Denkerin, Diskurspartnerin, Dramaturgin und künstlerische Produktionsleiterin mit besonderem Interesse an poststrukturalistischen, postkolonialen und queerfeministischen Themen und Positionen. 

Daneben forscht sie zu mikropolitischen Widerstandspraktiken in den Darstellenden Künsten, Erinnerungspolitiken und Wissensproduktion aus marginalisierten Perspektiven und engagiert sich in der Initiative für Solidarität am Theater (ISaT). 

(Künstlerische) Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern, Theatermacherinnen und Theatermachern, Künstlern und Künstlerinnen im Bereich Performance, Zeitgenössischer Tanz und Neuer Zirkus. 

Sie studierte Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaft in Hamburg und arbeitet an den Sophiensælen in Berlin als Produktionsleitung für das Freischwimmen-Netzwerk und Beauftragte für diskriminierungssensible Transformationsprozesse. Sie betätigt sich als Peer-to-Peer Beraterin im Bereich Antidiskriminierung beim Performing Arts Programm Berlin (PAP).

Dr. Ahu Tanrısever, studierte Anglistik, Germanistik und Medien- und Kommunikationswissenschaft in Mannheim und Chapel Hill, USA, und promovierte an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zu Heldenbildern und Männlichkeitskonstruktionen in US-amerikanischer Literatur und Kultur. In ihrer Forschung, Lehre und ihren Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbetrieb in Berlin und Frankfurt am Main beschäftigte sie sich primär mit Fragen von Diversität, sozialer Gerechtigkeit, Geschlechteridentitäten sowie Klasse und sozialer Mobilität. 

Seit Juni 2019 ist Ahu Tanrısever im Rahmen des bundesweiten Programms „360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes als Referentin für Diversität am Thalia Theater engagiert und betreut die diversitätsorientierte Organisationsentwicklung in den Bereichen Personal, Programm und Publikum.

Kinder- und Jugendtheater

Eva Binkle

Thomas Lang Hannover, 1949*, Studium der Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Sozialwissenschaft  in Göttingen und Berlin. Magister. Theaterpädagogische Praxis und Lehre.

1985 - 2000 Regisseur und Künstlerischer Leiter des Kinder- und Jugendtheaters am Staatstheater Braunschweig, 2000 – 2013 Leiter des Programmbereichs Darstellende Kunst an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel; Mitglied im Vorstand der ASSITEJ 1996 - 2016.

Sprechtheater, Musiktheater, Performance (SMP)

Bahar Roshanai, 1981 in Teheran geboren, in Hamburg aufgewachsen, Musikstudium (Klavier und Gesang) an der Hochschule für Künste in Bremen, seitdem als Kulturvermittlerin und -pädagogin tätig, unter anderem Projektkoordination der „Hamburger Klangwerktage“. 

War Vorstandsmitglied im Deutschen Tonkünstler Verband (DTKV) in Hamburg, Gast-Dozentin für Klaviermethodik am Zand-Institut in Teheran, 2018 Erwerb der Zusatzqualifikation „Musikerphysiologie“ an der Universität der Künste, Berlin. 2018-19 Entwicklung und künstlerische Leitung von klassischen innovativen Konzertformaten an der „Halle 424“ im Oberhafen, seit Februar 2019 Programm-Managerin im Bereich Kultur an der Körber-Stiftung, zuständig für Musik und Musikvermittlungsprojekte (u.a. das „Körber Resonanz Labor“, das Symposium „The Art of Music Education“ und die Konzertreihen „Ohr zur Welt“ und „2xhören“).

Leyla Ercan hat Anglistik/Amerikanistik, Germanistik und Sozialpsychologie studiert und einige Jahre im Ausland (Schottland, USA, England, Türkei) gelebt und gearbeitet.

Aktuell ist Leyla Ercan im Rahmen des 360°-Programms der Kulturstiftung des Bundes am Nds. Staatstheater Hannover als Agentin für Diversität tätig und dort zuständig für die diversitätsorientierte Öffnung und Entwicklung des Hauses in Programm, Publikum, Personal.

Darüber hinaus ist sie als Lehrbeauftragte u.a. an der Georg-August Universität Göttingen, der Leibniz Universität Hannover und als Referentin tätig. Ihre Schwerpunkte: Enthinderung, Teilhabestärkung und Inklusion von gesellschaftlich benachteiligten, marginalisierten und diskriminierten Menschen. Diversitätskompetenzen und organisationale Diversitätsprozesse, Rassismus- und Diskriminierungskritik, Intersektionalität, Demokratie- und Menschenrechtsbildung.

Noah Holtwiesche, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Freien Szene in Berlin und Wien. Seit 2018 arbeitet er im Bereich Theaterforschung an der Universität Hamburg. 

Mascha Wehrmann studierte Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft. 

Sie arbeitete als Journalistin und Drehbuchautorin sowie als Dramaturgin für Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen an unterschiedlichen Stadttheatern und in der Freien Szene. 

Als akademische Mitarbeiterin und Lehrkoordinatorin ist sie an der Theaterakademie Hamburg für die Studiengänge Regie Musiktheater, Dramaturgie, Gesang und Oper verantwortlich. 

Ihr akademisches und künstlerisches Interesse gilt insbesondere den Strategien, Formaten sowie Konzepten von Autorschaft im Zeitgenössischen Musiktheater.

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