Tänzer der Tanzkompanie'here we are' sitzen auf einer Bühne mit transparenten Plastikboxen
Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Ausschreibung Neuer Fonds „Kultur für alle!“ für kulturelle Inklusionsprojekte

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

​​​​​​​Die „Hildegard und Horst Röder-Stiftung“ und die Stiftung „Kulturglück“ haben jetzt in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien den Fonds „Kultur für alle!“ ins Leben gerufen. Zunächst für den Zeitraum von 2022 bis 2026 sollen mit dem Fonds Projekte gefördert werden, mit denen Hamburgerinnen und Hamburgern mit einer körperlichen, seelischen oder kognitiven Behinderung, einer Sinnesbeeinträchtigung oder einer demenziellen Erkrankung der Zugang zur Kultur ermöglicht beziehungsweise erleichtert wird. Mit einem jährlichen Volumen von 70.000 Euro und dem Gesamtvolumen von insgesamt 350.000 Euro über die Laufzeit von fünf Jahren sollen sowohl strukturbildende Vorhaben unterstützt werden, die den langfristigen Erfolg des Projektes garantieren, als auch ganz praktische Ideen, mit denen allen der Zugang zur Kultur ermöglicht wird. Unterstützt wird das Projekt von Fernsehmoderator und Schirmherr der Stiftung Kulturglück Ingo Zamperoni.​​​​​​​

Fonds „Kultur für alle!“ für kulturelle Inklusionsprojekte

​​​​​Der Fonds richtet sich an unterschiedlichste Zielgruppen, um ihnen den Weg in die Kultureinrichtungen zu bahnen und hierbei tatsächliche oder auch gefühlte Barrieren abzubauen. So sollen sowohl Kulturprojekte für Seniorinnen und Senioren finanziell unterstützt werden, als auch solche für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Quartieren. Der Fonds wendet sich zudem an (vor allem ältere) Hamburgerinnen und Hamburger, die aufgrund von Einsamkeit, Zurückgezogenheit und finanzieller Not bisher wenig Kontakt mit kulturellen Angeboten hatten.

Hier finden Sie einen Link zu der Förderrichtlinie.

Ziel

Ziel des Fonds ist es, mithilfe der geförderten Projekte die Teilhabe der genannten Zielgruppen an kulturellen Angeboten aller Sparten erkennbar zu erhöhen und diese stärker in den Kulturbetrieb einzubinden. Das soll unter anderem durch die Förderung von Projekten geschehen, welche den Zugang zu Beschäftigung und Qualifizierung im kulturellen Sektor ermöglichen, den Aufbau eines Pools von Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittlern mit einer Beeinträchtigung unterstützen und den Abbau von Barrieren beim Zugang zu Kultureinrichtungen beschleunigen.

Antragstellung

Die Projekte können von Künstlerinnen und Künstlern, Kultureinrichtungen oder auch Initiativen und Einzelpersonen eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit Sitz in Hamburg sowie in Hamburg lebende 
Personen, die kulturelle Projekte für die genannten Zielgruppen in der Freien und 
Hansestadt Hamburg durchführen. Die Förderung findet im Rahmen der verfügbaren Fondsmittel statt. Bitte beachten Sie die Förderrichtlinie, die Sie als PDF unten zum Herunterladen finden.

Die Anträge können jeweils 

zum 1. Dezember 2021 

und 1. Mai 2022

an die Behörde für Kultur und Medien (Kontakt siehe unten) gestellt werden. Der Antrag wird formlos eingereicht, muss jedoch für die Beurteilung des zu fördernden Projektes die in der Förderrichtlinie beschriebenen notwendigen Angaben enthalten.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine Jury, bestehend aus einer Vertreterin der Hildegard und Horst Röder Stiftung, einer Vertreterin der Stiftung Kulturglück und Munise Demirel als Vertreterin der BKM.

Mehr Informationen zu den Stiftungen finden Sie unter https://www.roeder-stiftung.de und Stiftung Kulturglück | Die Verbindung von Kultur und Menschen mit Unterstützungsbedarf (stiftung-kulturglueck.de).

 

Kontakt

Munise Demirel

Inklusive Projekte

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Bürgerservice

Anzeige
Branchenbuch