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Koloniales Erbe Was heißt "Hamburgs Dekolonisierung"?

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Was heißt "Hamburgs Dekolonisierung"?

Seit dem Ende der Kolonialzeit haben sich Gruppen, Vereine und Initiativen weltweit mit der schmerzvollen Geschichte dieser Epoche beschäftigt. Nachfahren von Betroffenen, People of Color, zivilgesellschaftliche Gruppen haben das Thema als erste in die Öffentlichkeit getragen. Mit den Black-Lives-Matter-Protesten im Jahr 2020 fand es auch in den Medien ein größeres Publikum. Rassismus und Gewalt, die Menschen in heutigen Gesellschaften erleben, sind unter anderem eine Folge kolonialer Ideologie, die weiter wirkt und zu Ungleichbehandlung führt.

Dekolonisierung ist der Name für einen Prozess des Verlernens: Die menschenfeindliche Haltung, die weißen Menschen in der Kolonialzeit vermittelt wurde, um wirtschaftliche Interessen europäischer Länder durchzusetzen, wird heute aktiv widerrufen. Geschehen kann das durch Vermittlung von verschüttetem oder verschwiegenem Wissen, durch Zuhören und durch Begegnung. Der Kolonialismus war eine globale Erfahrung, entsprechend findet Dekolonisierung auf allen Ebenen statt, persönlich und politisch, zwischen Menschen und in Institutionen. Mit der Dekolonisierung Hamburgs wird ein Rahmen geschaffen, in dem die Stadtgesellschaft das gemeinsame Koloniale Erbe wahrnimmt, verarbeitet und sich auf Formen der Erinnerungskultur verständigt.


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