Ehrungen Ausgezeichnet für künstlerische Leistungen - Edwin-Scharff-Preis und Karl-Schneider Preis

Mode Sibilla Pavenstedt, 2006

Ausgezeichnet für künstlerische Leistungen - Edwin-Scharff-Preis und Karl-Schneider Preis

Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck hat am Montag, den 24. September 2007, in den Deichtorhallen den Edwin-Scharff Preis 2006 an den Bildenden Künstler Michael Dörner, den Edwin-Scharff-Preis 2007 an die Bildende Künstlerin Anna Gudjónsdóttir, den Karl-Schneider-Preis 2005 an die Modedesignerin Sibilla Pavenstedt und den Karl-Schneider-Preis 2007 an die Bühnenbildnerin Katja Haß überreicht.

Michael Dörner: "Sonntags" Michael Dörner: "Sonntags", Installation im HVB Kunstpalais, München 2005 (Detail)
Die Preisverleihung wurde umrahmt von der Präsentation einer Auswahl von Arbeiten der vier Preisträger. Zu sehen waren neueste Arbeiten von Michael Dörner und Anna Gudjónsdóttir,  ein Originalbühnenbild von Katja Haß aus der Thalia-Inszenierung der „Gefährlichen Liebschaften“ und eine Modeperformance von Sibilla Pavenstedt.
Anna Gudjónsdóttir Anna Gudjónsdóttir, Blauer Vitrinenschrank und weiße Landschaften, 2006.

Der Edwin-Scharff-Preis wurde 1955 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg gestiftet und wird seitdem an Bildende Künstler verliehen, die in Hamburg oder im näheren Umkreis leben und deren Werke unter dem Anspruch, den der Namensgeber des Preises setzt, Auszeichnung verdienen. Er gilt neben dem Lichtwark-Preis als die höchste und wichtigste Auszeichnung der Stadt im Bereich der Bildenden Kunst und ist mit 7.500 Euro dotiert. Frühere Preisträger waren u a. Ulrich Rückriem, Hanne Darboven, Bogomir Ecker und Daniel Richter.

Katja Haß, Bühnenbild aus "Gefährliche Liebschaften", Inszenierung am Thalia-Theater, 2006 Katja Haß, Bühnenbild aus "Gefährliche Liebschaften", Inszenierung am Thalia-Theater, 2006

Mit dem Karl-Schneider-Preis, 1985 vom Senat zunächst als „Preis für das Kunsthandwerk“ gestiftet und 1995 in „Karl-Schneider-Preis“ umbenannt, wird alle zwei Jahre ein in Hamburg oder in der näheren Umgebung lebender Kunstschaffender ausgezeichnet, der aufgrund herausragender Leistungen im Bereich der Angewandten Kunst diese Ehrung verdient. Er ist der einzige Preis, den die Stadt auf diesem Gebiet verleiht und ist ebenfalls mit einem Preisgeld von 7.500 Euro ausgestattet. Den Preis haben vorher u.a. Hans Hansen, Hilde Leiss und Peter Schmidt erhalten.

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