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Literaturpreis Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg

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Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg

Gotthold Ephraim Lessing Gotthold Ephraim Lessing/Gemälde von Anna Rosina de Gasc 1767 Gleimhaus Halberstadt

Der "Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg" wurde vom Hamburger Senat im Jahr 1929 aus Anlass der 200. Wiederkehr des Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing gestiftet. Lessing war der berühmteste deutschsprachige Schriftsteller der Aufklärung. 

Der Hamburger Lessing-Preis ist einer der ältesten und renommiertesten deutschen Kulturpreise und wird alle vier Jahre verliehen.

Als Preisträger können laut Satzung Dichter, Schriftsteller und Gelehrte ausgewählt werden, "deren Werke und Wirken unter dem hohen Anspruch, den der Namensgeber des Preises setzt, Auszeichnung verdienen". Die Preisträger sollen sich im Sinne Lessings den Maximen der Aufklärung verpflichtet fühlen und sie in ihrer geistigen Arbeit zum Ausdruck bringen.
Der Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert.

Zusätzlich zum Preis gibt es ein Förderstipendium. Die Stipendiaten sollen in ihrer Arbeit eine besondere Beziehung zu Hamburg haben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Lessing-Preises

  • 2017 Dr. Juliane Rebentisch
  • 2013 Wolfgang Schivelbusch
  • 2009 Klaus Harpprecht
  • 2005 Karl Schlögel
  • 2001 Botho Strauß
  • 1997 Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma
  • 1993 Prof. Dr. Raymond Klibansky
  • 1989 Dr. Alexander Kluge
  • 1985 Prof. Dr. Hartmut von Hentig
  • 1981 Rolf Hochhut
  • Agnes Heller
  • 1977 Jean Améry
  • 1974 Gustav Heinemann
  • 1971 Max Horkheimer
  • 1968 Prof. Dr. Walter Jens
  • 1965 Peter Weiß
  • 1962 Werner Haftmann
  • 1959 Hannah Arendt
  • 1956 Hans Henny Jahnn
  • 1953 Wilhelm Lehmann
  • Albrecht Goes
  • 1950 Prof. Dr. Ernst Robert Curtius
  • 1947 Dr. Dr. Rudolf Alexander Schröder
  • 1944 Prof. Dr. ing. Fritz Schumacher
  • 1942 Hermann Claudius
  • 1940 Die Preisverleihung wird wegen hoher Kriegskosten abgesetzt
  • 1938 Prof. Dr. Andreas Heusler
  • 1937 wird der Preis ausgesetzt und auf 1938 verschoben. Hans Grimm, Hans Franck und Paul Schurek wurden von der Reichsschrifttumskammer abgelehnt.
  • 1934 Friedrich Griese
  • Konrad Beste
  • 1933 wird der Preis auf 1934 verschoben und auf 5000 RM reduziert
  • 1930 Prof. Dr. Friedrich Gundolf

Kontakt

Dr. Antje Flemming

Literatur, Autorenförderung, Förderung des literarischen Lebens

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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