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Hamburger Literaturpreise 2020 Benjamin Maacks „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ als „Buch des Jahres“ ausgezeichnet

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Hamburger Literaturpreise 2020

Die Behörde für Kultur und Medien zeichnet sechs Autorinnen und Autoren, drei Übersetzerinnen und Übersetzer und eine Comic-Zeichnerin für ihre herausragenden literarischen Arbeiten aus. Die Literaturpreise werden in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik–Drama–Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch, Comic, Buch des Jahres sowie Literaturübersetzungen verliehen. Die Literaturpreise sind mit je 6.000 Euro dotiert, die Preise für literarische Übersetzungen mit je 3.000 Euro.

             
Die Preisverleihung findet als geschlossene Veranstaltung mit reduzierter Teilnehmerzahl voraussichtlich am Montag, 25. Januar 2021 um 19.30 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt, wenn dies laut der aktuell geltenden Corona-Regeln möglich ist.

Die Preisträgerinnen und Preisträger


Videoporträts


Die mit je 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie: 

  • „Buch des Jahres“: Benjamin Maack für „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ (Suhrkamp Verlag)
  • Roman: Magdalena Saiger für „Was ihr nicht seht oder Die Absolute Nutzlosigkeit des Mondes“ und Simon Urban für „Wie alles begann und wer dabei umkam“
  • Erzählung: Frank Schliedermann für „Dorval, Quebec“
  • Lyrik/Drama/Experimentelles: Silke Stamm für den experimentellen Text „Hohe Berge“ und Peter Thiers für das Theaterstück „Paradiesische Bauten“
  • Kinder- und Jugendbuch: Uticha Marmon für „Dreizehn Wochen Sonntag oder Wie ich den Kaninchen die Sprache zurückgab“
  • Comic: Nadine Pedde für „Gespenster der DDR“

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

  • Ursel Allenstein für die Übersetzung des Romans „Nach der Sonne / Efter solen“ von Jonas Eika aus dem Dänischen, erschienen bei Hanser Berlin
  • Mirko Bonné für die Neuübersetzung des Romans „Der Niemand von der ,Narcissus‘ / The Nigger of the ,Narcissus‘“ von Joseph Conrad aus dem Englischen, erschienen bei mare
  • Cornelia Wend für den Roman „Doggerland“ von Élisabeth Filhol aus dem Französischen, erschienen in der Edition Nautilus

Die Jury

Die Jury, bestehend aus dem Buchhändler Thomas Bleitner (Buchhandlung Lüders), der Autorin Julia Ditschke (Hamburger Literaturpreis 2019), der Literaturjournalistin Natascha Geier (NDR Fernsehen), der Lektorin Katharina Picandet (Edition Nautilus) und der Übersetzerin Britt Somann-Jung (Hamburger Literaturpreis 2019) hat ihre Wahl aus 260 anonymisierten Einsendungen für Literatur, 53 Comic-Projekten und 23 literarischen Übersetzungen getroffen.

 

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Kontakt

Dr. Antje Flemming

Literatur, Autorenförderung, Förderung des literarischen Lebens

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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