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"Medien und demokratische Resilienz" Mediendialog Hamburg 2024

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Im 75. Jahr des Grundgesetzes und mit richtungsweisenden Wahlen in Deutschland, Europa und den USA stand beim Hamburger Mediendialog Grundsätzliches zur Debatte: Wie lässt sich die demokratische Resilienz der Gesellschaft stärken – und welche Rolle spielen die Medien dabei?

Mediendialog Hamburg 2024 - Medien und demokratische Resilienz

Es waren wieder gute Gespräche im Rahmen des Mediendialog Hamburg 2024 - ein Rückblick in drei Punkten:
Senatsempfang (1), Konferenz (2), Hamburger Erklärung (3)

1. Senatsempfang zum Mediendialog

Die Keynote hielt Prof. Steffen Mau, dessen Studie zu aktuellen Konflikten und der Frage, wie gespalten unsere Gesellschaft wirklich ist, unter dem Titel „Triggerpunkte“ ein Bestseller wurde. Ein zentraler Befund: „Nicht die Gesellschaft spaltet sich, sondern die Außenbezirke der Meinungslandschaften beschallen zunehmend das viel größere Zentrum.“ Anschließend diskutierte der Soziologe mit Senator Dr. Carsten Brosda, der ZEIT-Journalistin Anne Hähnig und TV-Journalistin Pinar Atalay (RTL) - eines wurde hier ganz besonders deutlich:

Für die Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft spielen Medien und Journalismus eine entscheidende Rolle!

  • "Der Zusammenhalt einer Gesellschaft entsteht in der öffentlichen Kommunikation. Medien ermöglichen das Gespräch zwischen unterschiedlichen Meinungen und informieren über das, was alle wissen müssen, um kompetent mitentscheiden zu können", so Senator Dr. Carsten Brosda. 
  • Prof. Steffen Mau wies in seiner Keynote darauf hin, wie eng die Wahrheitserzeugung in unseren Köpfen an die mediale Kommunikation gebunden ist. Über Medien würden Auseinandersetzungen nicht nur beobachtet, sondern auch inszeniert und ausgeformt. Sie tragen somit eine ganz besondere Verantwortung für die Ausgestaltung des öffentlichen Diskurses.

2. Konferenz zum Mediendialog

Konferenz zum Mediendialog 2024 Konferenz zum Mediendialog 2024

Bei der Konferenz diskutierten die führenden Verantwortlichen der deutschen Medien- und Kommunikationsbranche mit Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Senator Dr. Carsten Brosda über die Auswirkungen der neuesten KI-Entwicklungen auf die Finanzierung von Medieninhalten.

Begleitend zum Mediendialog fand auch das New Leaders‘ Forum für junge Managerinnen und Manager aus der Medienbranche statt. Die Runde diskutierte den Umgang mit TikTok in der Medien- und Kreativwirtschaft.

3. Gemeinsam gegen Desinformation - Hamburger Erklärung unterzeichnet

Der Geschäftsführer der dpa Peter Kropsch, Kultur- und Mediensenator Dr. Carsten Brosda, Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe Julia Becker und ARD-Vorsitzender sowie SWR-Intendant Kai Gniffke (v. l. n. r.) bei der Unterzeichnung "Hamburger Erklärung" der Initiative #UseTheNews. Peter Kropsch, Geschäftsführer dpa, Senator Dr. Carsten Brosda, Julia Becker, Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe und Kai Gniffke, ARD-Vorsitzender sowie SWR-Intendant (v. l. n. r.)

Agenturen, Verlage und Redaktionen wollen stärker gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Julia Becker (Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe), Senator Dr. Carsten Brosda, Kai Gniffke (ARD-Vorsitzender und SWR-Intendant) und Peter Kropsch (Geschäftsführer dpa) unterzeichneten dazu am Rande des Mediendialogs die „Hamburger Erklärung" der Initiative #UseTheNews. Sie erklären darin ihren Willen, sich für Meinungsfreiheit und -vielfalt einzusetzen, Medienkompetenz zu stärken, das Vertrauen in professionelle Nachrichten zu verbessern und neue Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen.

Alle Informationen unter https://www.usethenews.de/de/hamburger-erklaerung.

Weiterführende Links:

Statements:

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnete den traditionellen Senatsempfang zum Mediendialog im Festsaal des Rathauses: „Der Mediendialog Hamburg ist ein Forum der deutschen Medienbranche, um über wirtschaftliche Entwicklungen, technische Innovationen und die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Medien und Gesellschaft zu sprechen. Im 75. Jahr des Grundgesetzes widmet sich der Mediendialog der Resilienz unseres demokratischen Systems, das durch Populismus und rechte Aktivitäten unter Druck gesetzt wird. Freiheit und Demokratie können nicht allein von Gesetzen und Gerichten gesichert werden. Sie leben durch das Engagement und die Haltung der Bürgerinnen und Bürger. Medien sind das Fundament für den demokratischen Diskurs, mit gesicherten Informationen, journalistischer Einordnung und Meinungsvielfalt.“

Kultur- und Mediensenator Dr. Carsten Brosda: „Zusammenhalt und Zusammenhang einer vielfältigen und offenen Gesellschaft entstehen in öffentlicher Kommunikation. Deswegen tragen Medien und Journalismus besondere Verantwortung. Sie ermöglichen und vermitteln das Gespräch zwischen unterschiedlichen Ansichten und Meinungen. Und sie informieren über das, was alle wissen müssen, um kompetent mitentscheiden zu können. Mit der ‚Hamburger Erklärung‘ bekennen sich die führenden deutschen Medienhäuser zu ihrer gemeinsamen Verantwortung im Kampf gegen demokratiefeindliche Desinformation und Hetze. Das ist ein wichtiges Signal! Auch 75 Jahre nach seiner Verkündung braucht unser Grundgesetz Menschen, die Lust haben auf eine faire demokratische Auseinandersetzung in aller Öffentlichkeit.“

Mediendialog und Musikdialog

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