Eine Collage mit unterschiedlichen Motiven aus Hamburgs Kulturlandschaft wie z.B. der Elbphilharmonie oder der im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellten ehemaligen Spiegel-Kantine.
08.07.2020

Moin,

wir sind der Kurze Dienstweg, der neue Newsletter der Behörde für Kultur und Medien. Künftig informieren wir gebündelt über das, was uns bewegt. Wir sammeln für Sie Informationen aus der Behörde für Kultur und Medien, lassen Menschen zu Wort kommen, die Hamburgs Kultur mitgestalten und weisen unter anderem auf Fördermöglichkeiten für die Kulturszene Hamburgs hin.

Dieser Newsletter steckt voller Neustarts! Vielleicht nicht das Schlechteste in dieser kriselnden Zeit. Auch in unserer Behörde grübeln viele Köpfe darüber, wie Kultur in der sogenannten „neuen Normalität“ machbar und erlebbar bleibt. Auch wenn wir noch weit von der alten Normalität entfernt sind – vieles ist in der Kultur wieder möglich. Die Neustartprämie soll Hamburgs Künstlerinnen und Künstlern helfen, ihrer Arbeit auch unter den aktuellen Bedingungen wieder nachzugehen. 

Über einen Neustart, der ganz viel Kontinuität verspricht, freuen wir uns ganz besonders! Carsten Brosda und Jana Schiedek werden auch im neuen Senat alles für Kultur und Medien geben. „Gemeinsam können und werden wir Kunst, Kultur und Medien in unserer Stadt weiter stärken und damit einen wichtigen Beitrag leisten für eine offene und freie Gesellschaft! Denn Kunst und Kultur sind für unsere weltoffene, demokratische Stadtgesellschaft essenziell", so Carsten Brosda zum Start der neuen Legislaturperiode. 

Wir hoffen, Sie mögen diesen neuen Newsletter. Er soll dazu beitragen, auf dem Kurzen Dienstweg die Kultur in Hamburg noch mehr zu stärken. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie uns gerne an pressestelle@bkm.hamburg.de 

Kulturbegeisterte Grüße
Ihre Pressestelle der BKM

Formular wird geladen ...

Neustartprämie für Hamburgs Kreative

Nach dem Erfolg der Corona-Soforthilfe (insgesamt rund 520 Millionen Euro, davon 15 Prozent für Künstler, Künstlerinnen und Kreative) legt Hamburg ein neues Instrument auf, das den Neustart in die künstlerische und kreative Tätigkeit ermöglicht. 
„Wir haben gelernt, was unter Corona geht und was nicht und können Veranstaltungen und damit auch künstlerische und kreative Tätigkeit unter Vorgaben wieder zulassen. Bei den Hilfen steht jetzt im Vordergrund, Kunst und Kultur wieder zu ermöglichen und Hamburgs Kreative bei der Wiederaufnahme ihrer künstlerischen Tätigkeit zu unterstützen", so Senator Carsten Brosda.
Im Rahmen der Neustartprämie können Künstlerinnen, Künstler und Kreative einmalig, pauschal und nicht rückzahlbar 2.000 Euro beantragen, um die Wiederaufnahme der eigenen künstlerischen Tätigkeit vorzubereiten. Antragsberechtigt sind alle Personen mit Hauptwohnsitz in Hamburg, die Mitglied in der Künstlersozialkasse (KSK) sind oder die inhaltlich die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit erfüllen und durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. 

Die Hilfe kann ab sofort und bis zum 31. August unter www.hamburg.de/neustartpraemie beantragt werden.

Fragen zur Neustartprämie richten Sie bitte an die Telefon-Hotline: 040 42828-6000 (Montag- Freitag: 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr) 
oder per E-Mail: neustartpraemie@bkm.hamburg.de 


Mit der aktuellen Rechtsverordnung kann der Kulturbetrieb endlich weiter hochfahren. Nicht zu viele Menschen eng zusammen und Hygieneregeln, das sind die entscheidenden Kriterien, die für alle Veranstalter einheitlich und verlässlich gelten und Veranstaltungen nun generell ermöglichen. Viele Kultureinrichtungen bereiten nun die Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs vor oder haben sogar schon begonnen.

In der aktuellen Ausgabe von "Politik & Kultur", der Zeitung des Deutschen Kulturrates, plädiert Kultursenator Carsten Brosda dafür, nun wieder mehr über Kultur zu reden, nachdem in den vergangenen Monaten das Geld im Vordergrund stand. Keine Angst: Über Geld für #MehrKultur reden wir natürlich weiter… 

Hamburgs Privattheater sind vielfältig! Und das zeigen sie eindrucksvoll im Format „4 Minuten Theater“. In kurzen, wie könnte es auch anders sein, vierminütigen Videos, erzählen uns Engelsaal, Ernst-Deutsch-Theater, St. Pauli Theater u.v.m. Geschichten aus ihrem von der Corona-Pandemie geprägten Alltag.

Wie sollte sich die Medienordnung zeitgemäß verändern, um Meinungsvielfalt und -freiheit auch in einer neuen Medienwelt zu erhalten? Das zeigen Carsten Brosda und Wolfgang Schulz, der Direktor des Leibniz-Instituts für Medienforschung in Hamburg, in einem Gastbeitrag in der FAZ auf.

Bis zum 15. August können sich internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie und Film für vier dreimonatige Residenzstipendien im Westwerk in Hamburg bewerben.

Die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel vergibt in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien im November 2020 zum zweiten Mal den mit insgesamt 12.000 Euro dotierten Kinder- und Jugendkulturpreis „KIJU-Preis“. Die Bewerbungsfrist endet am 28. August.

Bis zum 16. August können sich Unternehmen und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen zu anderen Branchen beim Bund bewerben. 

Noch bis zum 13. Juli können sich innovative Geschäftsideen aus der Musikwirtschaft für den Music WorX Accelerator bewerben. Gesucht werden technologiebasierte Ideen, die die Musikwirtschaft in die Zukunft führen!

1. Warum heißt der Newsletter Kurzer Dienstweg? 
Eigentlich war es nur ein Spaß in der Pressestelle, als es hieß: „Frau Kurzer, machen Sie mal einen Vorschlag für einen neuen Newsletter.“ Dann hat sich der eigentliche Arbeitstitel ziemlich schnell verselbstständigt. Nun heißt er wirklich so. Auch ok.

2. Und warum ein Newsletter? 
Nichts gegen Pressemitteilungen, aber es gibt ja schon auch Alternativen. Die Themenvielfalt der BKM zu bündeln und eine Ergänzung zur klassischen PM und dem Social-Media-Kanal zu haben, ergibt schon Sinn. 

3. Was möchtest du im nächsten Newsletter lesen? 
Dass die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ein Serienprojekt fördert, in dem Hamburgs Clubs und Kultureinrichtungen die einzigen coronasicheren Orte der Stadt sind. Mit dem Reeperbahn Festival und den Philharmonikern gegen die Pandemie - oder so.

Gern gelesen:

Wie Alexander Schulz, Gründer und Geschäftsführer des Reeperbahn Festivals im Interview (€) mit der Zeit so treffend formulierte: "Ich trauere der Maßlosigkeit nach, die sonst da sein durfte." 

Hinweis zur Tanzlustbarkeit: Das Reeperbahn Festival 2020 findet statt. Wie das Team um Alexander Schulz ein pandemiegerechtes Festival plant, erfahren Sie hier


Was außerdem gesagt werden musste: 

"Die #Bismarck-Statue kann nicht einfach unkommentiert im Stadtbild stehen. Sie repräsentiert eine autoritäre und koloniale Vergangenheit, die im Widerspruch zu unseren heutigen Vorstellungen einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft steht….“, so Carsten Brosda auf Twitter.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 
Folgen Sie uns auf Twitter
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Impressum
Behörde für Kultur und Medien
Pressestelle
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
pressestelle@bkm.hamburg.de 

www.hamburg.de/bkm

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch