Eine Collage mit unterschiedlichen Bildern aus Hamburgs Kulturlandschaft wie z.B. der Elbphilharmonie oder der im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellten ehemaligen Spiegel-Kantine.
05.08.2020

Moin,

bald geht es wieder live und in Farbe los, das große Kulturkribbeln!

Draußen, drinnen und online, stehend, sitzend und laufend, findet ab dem 12. August das Kampnagel Sommerfestival statt – das jährliche Versprechen für Reflexion, Perspektivwechsel und ja, eben auch einfach einen guten Haufen Unterhaltung. András Siebold, Künstlerischer Leiter, erzählt weiter unten in der Rubrik "3 Fragen an..." wie die Planung – und vor allem die Umplanung – für das Festival in diesem Jahr so lief. 

Draußen auf dem Heiligengeistfeld wird am 7. August das Autokino zum Fahrradkino. Sie müssen aber nicht mit gepolsterten Lastenrädern kommen oder die Stützräder der Kinder mopsen. Es gibt richtige Stühle! Das fühlt sich dann auch fast wieder wie echtes Kino an…

Ordentlich Stehvermögen haben hingegen ab sofort die guten alten Bojenmänner: Seit Montag steht das erste der beliebten vier Hamburger Kunstwerke von Stephan Balkenhol an seinem angestammten Platz im Wasser. Jetzt nicht mehr aus Holz, sondern frei nach dem Motto „Aluhüte zu Kunstwerken“ aus haltbarem Aluminium. Über ein „ahoi“ von Ihnen freut er sich bestimmt. Die schwimmenden Kollegen aus Harburg, Bergedorf und von der Alster folgen.

Kulturbegeisterte Grüße

Ihre Pressestelle 

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Im Gespräch mit Katja Weise plädiert Carsten Brosda dafür, das Bewusstsein für das wachzuhalten, was gerade nicht geht. "Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, welche Relevanz die Kulturorte in unserem Alltag haben, weil wir uns Ersatz dafür suchen." Die Playlist des Senators zur Sendung finden Sie auf Spotify (bitte den Link in den Browser kopieren): https://t1p.de/mfbr. 

 

Seit 30 Jahren gehören die "Bojenmänner" von Stephan Balkenhol zu Hamburgs bekanntesten Kunstwerken im öffentlichen Raum. Das Eichenholz sah, nach drei Jahrzehnten der Witterung ausgesetzt, nicht mehr ganz so frisch aus. Daher wurden die Figuren nun für 100.000 Euro Herstellungskosten aus einem beständigen Material erneuert. Stephan Balkenhol verzichtete auf ein Honorar. Danke! Das erste Bandenmitglied steht nun wieder vor dem Elbstrand in Övelgönne. 

Das denkmalgeschützte jetzige Verlagsgebäude von Gruner + Jahr am Baumwall wird an den Immobilienentwickler Tishman Speyer verkauft. Darauf haben sich der Verlag mit dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) geeinigt. Eine gute Lösung für den Medienstandort, findet auch Carsten Brosda: „Mit dieser Lösung erhält G+J mehr Spielraum und die notwendige Flexibilität für den Neubau am Lohsepark. Die Entwicklung des ikonischen, denkmalgeschützten Gebäudes am Baumwall wird die Stadt eng begleiten“.

…und zwar einen Podcast anstelle des sonst stattfindenden Kongresses. Das Oberthema lautet „Manipulation“. Im Interview-Podcast lädt die Hamburg Kreativ Gesellschaft Gäste verschiedenster Disziplinen ein, uns ihre Perspektive auf Manipulation im digitalen Zeitalter aufzuzeigen. Im Gespräch teilen Journalistinnen, Historiker, Wirtschafts- und Politikwissenschaftlerinnen ihr Wissen und ihre Erfahrung. In den ersten beiden Episoden mit Moderator Wolfgang Wopperer-Beholz im Gespräch: Soziologe und Sozialpsychologe Prof. Dr. Harald Welzer sowie Philosoph und Psychotherapeut Dr. Alexander Fischer. Spoiler: Carsten Brosda wird Ende August im Rahmen des Podcasts ein Gespräch mit dem Politikberater und Blogger Martin Fuchs führen.

1. Wie lief die Planung des diesjährigen Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel?
Ein Ritt auf der Viruskurve durch Höhen und viele Tiefen – auf der Suche nach Perspektiven und den Rahmen des Möglichen, angetrieben von dem Ziel, die Mutter Kulturbehörde stolz auf ihr Festival von Welt zu machen und es in diesen Newsletter zu schaffen.

2. Worauf freuen Sie sich beim diesjährigen Sommerfestival ganz besonders?
Auf sexuelle Phantasien mit Eichhörnchen, Hobby-Virologie und die Zukunft der SPD – all das bietet das Sommerfestivalprogramm in den Kampnagel-Hallen, auf drei großen Freiluftbühnen und in vielen Projekten in der Stadt und im Internet.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Erneut geschickt getarnte Schleichwerbung für’s Sommerfestival, das als Jungbrunnen der klarstellenden Kunst neue Maßstäbe im Kulturstadt-Empowerment setzt. Oder ein Portrait über die Hamburger Organisation medical-volunteers.org, die medizinische Nothilfe in katastrophalen griechischen Lagern für Geflüchtete leistet (und die wir mit einem Chilly Gonzales Konzert beim Sommerfestival unterstützen).

Gern gelesen:

Auf die Frage von Christoph Twickel, ob beim diesjährigen Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel kein Alkohol ausgeschenkt wird, antwortet András Siebold, Künstlerischer Leiter: "Doch, wir sind ja kein Festival der Prohibition."


Was außerdem gesagt werden musste: 

"Ich glaube ich brauch 'ne Wiedereingliederungshilfe. Ich weiß gar nicht mehr wie's geht", sagt Nils Loenicker (Alma Hoppes Lustspielhaus) im NDR Kultur-Podcast "Kultur trotz Corona - wie geht's weiter?". 


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