Eine Collage mit unterschiedlichen Motiven aus Hamburgs Kulturlandschaft wie z.B. der Elbphilharmonie oder der im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellten ehemaligen Spiegel-Kantine.
04.02.2021

Moin,

auch wenn wir das Jahr 2020 nun schon seit einigen Wochen hinter uns gelassen haben freuen wir uns, dass die IFB Hamburg nun endlich mit der Auszahlung der angekündigten Dezemberhilfen des Bundes beginnen kann. Lange hat es gedauert, bis der Bund alles zur Auszahlung geklärt hatte. Die Antragsstellung läuft seit dem 22. Dezember und insgesamt wurden bisher Förderungen mit einem Volumen von über 150 Millionen Euro beantragt. „Wir werden weiter zusammen mit Hamburgs Kultur gucken, wo wir ergänzend zu den Hilfen aus dem Bund unterstützen können, damit sie möglichst gut durch diese Zeit kommt", so Kultursenator Carsten Brosda. 

Was Hamburg ebenfalls erst weit nach Dezember erreicht hat? Schnee. Wir kennen Kinder, die gerade zum ersten Mal Schlitten fahren und (zumindest sehr kleine) Schneemänner und -frauen bauen können. Die kleinen Gretas freut's! Wird es uns mit der Kultur auch so gehen? Wenn wir alle, durchgeimpft von Kopf bis Fuß, nach dem Rückzug des Virus überlegen, wann zuletzt ein Theater-, Konzert-, Museums- oder Clubbesuch stattgefunden hat? Voller Vorfreude und Euphorie begegnen wir uns dann und lassen uns statt Schneebällen ordentlich kulturellen Input um die Ohren hauen. 

Vieles geht gerade nicht, Einiges aber schon. Hinweise zu Veranstaltungen und Aufrufe zum Mitmachen gibt es wie immer weiter unten im Newsletter. 

Bleiben Sie gesund!

Winterliche, nicht eisige Grüße

Ihre Pressestelle

Formular wird geladen ...

Auch in Pandemie-Zeiten ist das Engagement in einem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur (FSJ Kultur) möglich. Mit viel Geduld, Flexibilität und Kreativität passen sich die aktuell 63 Freiwilligen und ihre Einsatzstellen den aktuellen Umständen an, damit sie sich weiter in unser Hamburger Kulturleben einbringen können und dabei wichtige Berufserfahrungen sammeln. Wir haben drei junge Freiwillige gefragt, wie ihr FSJ in Zeiten von Corona aussieht. Mehr Informationen zum Anmeldeverfahren für den neuen Jahrgang ab September 2021 sowie den Rahmenbedingungen für Einsatzstellen bietet die LAG Kinder- und Jugendkultur e. V.

Die Ausstellung thematisiert ausgehend von exemplarischen Orten oft nur wenig bekannte Aspekte der Geschichte Hamburgs im Nationalsozialismus. Es geht um Machtausübung, Opportunismus und Protest, um resistentes Verhalten und Widerstand, um Architektur- und Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit. Bis zum 26. Februar kann die Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in der Zentralbibliothek besucht werden. 

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat zusammen mit dem Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft und dem Bundesverband Kreative Deutschland eine bundesweite Umfrage gestartet. Damit sollen sowohl positive und negative Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kreativwirtschaft, insbesondere bei Soloselbstständigen abgefragt werden. Dabei soll ermittelt werden, welche Corona-Hilfen in Anspruch genommen wurden und wie wirksam sie waren. Bis zum 14. Februar 2021 können selbständige Kultur- und Kreativschaffende an der Online-Umfrage teilnehmen. 

Die Behörde für Kultur und Medien hat die Projektförderung für die freien darstellenden Künste in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro für die Spielzeit 2021/22 vergeben. Um die Freie Szene in der schwierigen, durch die Corona-Pandemie geprägten Lage besonders zu unterstützen, hat die Behörde für Kultur und Medien die Fördersumme einmalig um 200.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur erhöht. So können 78 Projekte gefördert werden – das sind 18 mehr als im Vorjahr. Zusätzlich wird mit weiteren 150.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket der Dachverband freie darstellende Künste e. V dabei unterstützt, pandemiebedingte Wiederaufnahmeförderung an die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene vergeben.

Vom 11. bis 13. Juni findet die 12. Ausgabe des Festivals „48h Wilhelmsburg“ statt. Das Netzwerk Musik von den Elbinseln sucht Gastgeberinnen und Gastgeber, die ihre Türen zum Wohnzimmer, Atelier, Bar, Garten oder Vereinshaus physisch oder eben digital für ihre Nachbarinnen und Nachbarn öffnen möchten, genauso wie Musikerinnen und Musiker und Bands jeder Stilrichtung und Besetzung, die auf den Elbinseln arbeiten, leben oder hier ihre Proberäume haben und Lust haben ein Teil von 48h zu sein.

Gern gehört:

Was wird nach dem Lockdown aus den Museen, Theatern und Kinos? Und bringt die Pandemie die Demokratie in Gefahr? Darüber diskutieren Kultursenator Carsten Brosda, die Wiener Stadträtin Veronica Kaup-Hasler und Münchens Zweite Oberbürgermeisterin Katrin Habenschaden mit SZ-Redakteur Alex Rühle im Live-Mitschnitt. 


Gern geschaut:

ClubsAREculture - Anerkennung von Musikclubs als Kulturstätte
Am 6. Februar findet der 4. europäische [OPEN] CLUB DAY statt. Pandemiebedingt unterscheidet sich die Umsetzung dieses Aktionstages von den Vorjahren, in denen die beliebten Club-Safaris Vor-Ort-Führung Einblicke hinter die Kulissen von Musikclubs liefern. Das Clubkombinat realisiert in diesem Jahr ab 13 Uhr über den Partner Rundblick 3D eine Möglichkeit für einen virtuellen Rundgang durch das Hamburger FUNDBUREAU. Anschließend folgt ein virtueller Club-Politik-Talk zum Thema: „Phoenix oder Asche? Die Zukunft der Hamburger Musikclubs nach Corona“. 


Was gesagt werden musste:

Das Museum der Arbeit plant eine Sonderausstellung für Herbst 2021, die sich mit der Natur von Konflikten beschäftigt. In Zeiten der Corona-Pandemie und einem völlig veränderten Alltag werden zahlreiche Konflikte im privaten und öffentlichen Leben aufgeworfen. Von Lockdown bis Arbeitsschutz, die Streitthemen sind oft ganz unterschiedlich! Ein Teil der Ausstellung ist der KONFLIKTMONITOR, der 12 ausgewählte Konflikte rund um die Corona-Krise präsentiert. Was ist Ihre Meinung? Jetzt mitmachen!

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 
Folgen Sie uns auf Twitter
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Impressum
Behörde für Kultur und Medien
Pressestelle
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
pressestelle@bkm.hamburg.de 

www.hamburg.de/bkm

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch