Eine Collage mit unterschiedlichen Motiven aus Hamburgs Kulturlandschaft wie z.B. der Elbphilharmonie oder der im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellten ehemaligen Spiegel-Kantine.
18.02.2021

Moin,

nachdem alle Eisprinzessinnen und -prinzen in der vergangenen Woche auf ihre Kosten gekommen sind und sich zumindest meteorologisch einmal wie in einem Disneyfilm fühlen durften, geht es für Hamburgs Temperaturen jetzt wieder aufwärts. Was nach eisigen Tagen in Sachen Wetter zu begrüßen ist, soll bei der Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus bitte vermieden werden. 

Wir nutzen daher auch in dieser Woche den Newsletter, um Sie auf all das hinzuweisen, was mit Abstand und digital in Hamburgs Kunst und Kultur gerade geht. hamburg.de bündelt weiter zahlreiche virtuelle Kulturangebote, Kampnagels FOKUS TANZ geht digital in die siebte Runde und natürlich möchten auch wir Sie in Bewegung halten, indem wir zu Spaziergängen rund um Kunstwerke im öffentlichen Raum und Hamburgs Denkmalvielfalt einladen. Mehr Infos gibt's wie immer in dieser Ausgabe! 

Im Homeoffice-Homeschooling-Mix sollen Lego-Pausen Jung und Alt bei Laune halten. Wenn Bauten am Abend mit dem Hinweis „Das steht unter Denkmalschutz!" nicht zerstört werden dürfen, läuft die denkmalpflegerische Früherziehung. 

Alles Gute!

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Obwohl die Hamburger Kultureinrichtungen geschlossen sind, muss niemand ganz auf Kunst und Kultur verzichten. Hamburgs Kultur bietet ihrem Publikum ein vielfältiges digitales Programm und eigens fürs Netz konzipierte Angebote. Es gibt zum Beispiel Streams von Konzerten oder Theateraufführungen, digitale Ausstellungsrundgänge oder interaktive Formate. hamburg.de bündelt diese Kulturangebote weiterhin auf hamburg.de/kultur-digital, so dass diese auch im verlängerten Lockdown für alle schnell zu finden sind. Und immer dran denken: Kultur ist nicht umsonst und darf gerne auch im Stream was kosten. #MehrKultur

Bereits zum vierten Mal treffen Kultursenator Carsten Brosda und Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses, am 22. Februar um 19.30 Uhr aufeinander und bekennen sich zu ihren erstaunlichen musikalischen Neigungen. Mit Charme, aber ohne Schirm und Melone, lassen sie tief blicken und offenbaren ihre Liebe zur Country- beziehungsweise Schlagermusik. „Große Gefühle" lautet das diesjährige Motto und digital darf sich das Publikum unter anderem auf musikalische Highlights von Dolly Parton und Andrea Berg freuen. Mehr geht nicht! 

Warum waren die Fensterscheiben früher kleiner als heute? Wo und warum finden sich mitten im Gängeviertel Eisenbahn-Schienen? Und wie erkennt man an den Gebäuden, wo vorne und wo hinten ist? Christoph Schwarzkopf, im Denkmalschutzamt für die Praktische Baudenkmalpflege im Gängeviertel zuständig, und Kristina Sassenscheidt vom Denkmalverein spazieren um die zwölf Häuser herum, die 2009 von der Initiative „Komm in die Gänge“ besetzt wurden, von der Stadt vom damaligen Inverstor zurückgekauft wurden und sich seitdem zu einem Ort des kulturellen Arbeitens und Lebens entwickelt haben. 

Der Tanz für die Kamera ist so alt wie das Filmen selbst. Von frühen Experimentalfilmen über die Videoarbeiten des Tanzpioniers Merce Cunningham, Hollywood-Tanzfilmschlager wie „Dirty Dancing“ und hybriden Camera Re-works von Bühnenadaptationen bis hin zu aktuellen YouTube- und TikTok-Hits umfasst die Tanz-Kamera-Beziehung ein riesiges Formenangebot. Der FOKUS TANZ rückt diese Vielfalt ins Zentrum der diesjährigen 7. Ausgabe. Alle Streams stehen bis zum 7. März online und kostenlos zur Verfügung. Wer Kultur unterstützen möchte, kann online ein freiwilliges Ticket für 5, 10, 20 oder 30 Euro kaufen.

1. Corona trifft auch die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene hart. Was kann ihnen durch diese schwierige Zeit helfen? 
Was uns gerade jetzt konkret hilft ist, dass unsere Hilferufe in diesem schier endlosen Lockdown von Herrn Brosda gehört wurden. Der superkurzfristig eingeräumte Aufwuchs eines pandemiebedingten Mehrkosten-Hilfsfonds, der es den Künstlerinnen erlaubt ihre Produktionen um- und weiterzuarbeiten, so dass sie digital gezeigt oder auch später wiederaufgenommen werden können, zeigt uns, dass wir einen Kultursenator haben, der die sehr spezielle Situation der Freien gut kennt und versteht.

2. Werfen wir mal einen optimistischen Blick in die Zukunft: Corona ist auf dem Rückmarsch, Bühnen können wieder öffnen. Worauf freuen Sie sich ganz besonders?
Reale Menschen zu treffen! Darauf, das Publikum und meine Kolleginnen auf der Bühne wieder live und genau in diesem Moment zu erleben, ein Moment, der so nicht wiederholbar und deshalb fragil und gleichzeitig unendlich kostbar ist.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Natürlich, dass die Covid-Viren sich verabschiedet haben, dass alle Kultureinrichtungen wieder öffnen können und dass die Euphorie und Freude in der Stadt darüber so groß ist, dass ein Umdenken im Rathaus stattfindet: Kultur ist nicht nur systemrelevant, sondern unser wichtigstes Gut und bekommt im nächsten Haushalt in Hamburg einen zehnfach erhöhten Etat. Mindestens. Hallelujah!

Gern gehört:

Spazierengehen ist das neue Ausgehen! Während die Museen und Ausstellungshäuser leider geschlossen sind, lohnt sich der eine oder andere Kunstspaziergang durch Hamburg. Rund 2.000 Werke gehören zum Programm „Kunst im öffentlichen Raum". Dem NDR hat Anne-Kathrin Reinberg, Referentin der Behörde für Kultur und Medien für Kunst im öffentlichen Raum, ausgewählte Werke rund um die Deichtorhallen gezeigt. Die kostenlose App Kulturpunkte (Android/iOS) hilft unterwegs bei der Kunstwerk-Suche, bietet Hintergrundinfos und Audio-Rundgänge.

Gern geschaut:

Heute findet von 14.30 bis 15.30 Uhr das Warm-up zum ADC Festival, dem größten Festival der deutschen Kreativwirtschaft statt. Über die Rolle der Kreativität, besonders im Hinblick auf einen Neustart nach der Krise, diskutiert Senator Carsten Brosda mit Branchenvertreterinnen und -vertretern. Das Warm-up gibt einen Ausblick auf die Themen, die beim ADC Festival vom 4. bis 7. Mai im Mittelpunkt stehen werden. Die Veranstaltung kann live über YouTube verfolgt werden.

Was gesagt werden musste:

„Wenn ich Menschen in den Theatersaal kriege, wenn ich sie ins Kino bekomme, zu einer Tanzperformance, dann kommen die da beseelt raus und kommen wieder", so Carsten Brosda zur Relevanz von Kultur im gemeinsamen Interview mit Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler im ORF.

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Hohe Bleichen 22
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