Eine Collage mit unterschiedlichen Motiven aus Hamburgs Kulturlandschaft wie z.B. der Elbphilharmonie oder der im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellten ehemaligen Spiegel-Kantine.
14.04.2021

Moin,

es ist der Klassiker des Smalltalks: das gute alte Wetter. April, April, der macht gerade wirklich partout was er will. Mal strahlt die Sonne, dann schneit es, dann bricht der Himmel wieder auf, um am Ende alles zu verhageln – inklusive der Laune.

Sich die Laune nicht verhageln zu lassen ist gerade eine tägliche Kraftanstrengung – und ein mal mehr, mal weniger erfolgreiches Unterfangen. „Soll ich's wirklich machen oder lass' ich's lieber sein?" ist die Frage, die unsere Tagesgestaltung bestimmt. Und immer bleibt es bei einem „JEIN!", im Kleinen wie im Großen, im Politischen wie im Privaten. Aushandlungen, jeden Tag, und weit und breit kein geöffneter Kulturort in Sicht, der zum Verweilen und Abschalten und gleichzeitig zum Perspektivwechsel einlädt. 

Hinweisen möchten wir in dieser Newsletter-Ausgabe auf die Literatur als Zufluchtsort der bleibt, in einer Zeit, in der uns die Kulturorte dieser Stadt nicht wie gewohnt als eben diese dienen können. Außerhalb der eigenen vier Wände passiert augenscheinlich gerade nicht wirklich viel, schon gar nicht nach 21 Uhr. Aber dank der Literatur können wir den einen oder anderen Sehnsuchtsort erreichen. „Hamburg liest Borchert", ein Literaturfest zum 100. Geburtstag des Hamburger Schriftstellers, bietet ein wundervolles (digitales) Programm. 

Es bleibt dabei, bleiben Sie gesund!
Ihre Pressestelle 

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Mit jährlich 600.000 Euro aus dem Musikstadtfonds der Behörde für Kultur und Medien werden genreübergreifend Projekte der Freien Musikszene gefördert, um die Vielfalt des Hamburger Musiklebens in all seinen Facetten zu stärken. Eine Bewerbung ist vom 15. April bis 15. Juni 2021 möglich. Künstlerinnen und Künstler erhalten durch die Förderung die Möglichkeit, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Ausschreibung für den Förderzeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2022 sendet auch ein Signal der Hoffnung auf Zeiten, in denen Live-Konzerte wieder möglich sein könnten. #MehrKultur 

Die Welt draußen, draußen vor der Tür, ist in den letzten Monaten zu einem Sehnsuchtsort geworden. Sie birgt die pandemische Gefahr, die gefühlt alles Denken und alle Debatten bestimmt, und reizt doch immer mehr, viel spürbarer und drängender als zuvor, durch ihren verlockenden Duft nach Leben, nach Intensität und Lautstärke, nach bis in den Hals pochenden Herzen und wabernden Massen. Auch der Hamburger Schriftsteller Wolfgang Borchert sinnierte und schrieb über das „Draußen vor der Tür“, doch tat er dies kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In einer Welt also mit einem nicht vergleichbaren Draußen, einem Draußen, an das nicht oft genug erinnert werden kann. Die Uraufführung des gleichnamigen Stücks in den Hamburger Kammerspielen erlebte Borchert nicht mehr, einen Tag zuvor starb er. Posthum jedoch machte es ihn berühmt, nicht nur in Deutschland. Dieses Jahr, zu seinem 100. Geburtstag, wird Borchert deshalb hier in seiner Heimatstadt geehrt. Für Senator Carsten Brosda war er „ein Pazifist und Idealist, ein Kämpfer und Träumer, ein junger Mann mit großen Ideen und einem überfließenden Herzen“- was er für Sie ist oder imstande ist zu werden, können Sie beim Literaturfest „Hamburg liest Borchert“ herausfinden, das noch bis zum 12. Juni mit mehr als 30 Veranstaltungen und Aktionen sein Gesamtwerk zelebriert.

14 Kultureinrichtungen aus Hamburg haben sich erfolgreich um eine Förderung für die Realisierung digitaler Projekte durch das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN beworben. Das Förderprogramm wird vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und von der Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder finanziert. Es fördert die digitale Transformation von Kultureinrichtungen. In Hamburg erhalten Projekte ganz unterschiedlicher Einrichtungen eine Förderung, vom Bürgerhaus Wilhelmsburg über das Fundus Theater bis zum Kunstverein in Hamburg. 

1. In 2019, you started working at the Ohnsorg Theater as part of the INTRO program. With which ideas and wishes did you start the cooperation?
2019 was a simpler year... I guess we can all agree on that! The biggest wish of mine was to learn the German theatre and art scene through Ohnsorg and work elbow to elbow with some of the great artists that work in Hamburg city. And of course I wished to prove myself in Hamburg as an artist but not a 'token' "Kurdish-Turkish" artist, I wanted to be 'the' artist. And I must say that the atmosphere that the INTRO project created even from the very beginning was absolutely welcoming to that feeling.

2. What do you take away from the cooperation?
In the brochure of INTRO I wrote "How can someone open a locked door which does not have a handle on it? INTRO created that handle to open the door of art scenery in Hamburg, for me. Through INTRO, Ohnsorg became my second home to carry my vision to the stage." In Ohnsorg working with such a master as Murat Yeginer, expanded my understanding of theater immensely. Yeginer with Anke Kell and Cornelia Stein, showed me how to be a true artist, while working for a cause but still stay true to yourself. I still use the vision that they injected in my veins, in my projects that I take part in and/or create today.

3. What would you like to read in the next newsletter?
In my opinion, the role of these type of newsletters must be making the unvisible visible. Meaning that, creating a space and oppurtunity for artists, but especially freelance artists, who do not have the visibility of the cultural institutions to promote their happenings. I believe it would be great to read a 'dossier' about them, would be really interesting in this newsletter.

Gern gesehen:

Die Stipendiat*innen des Programms INTRO der Behörde für Kultur und Medien mussten ihre Herkunftsländer verlassen, da sie ihre Kunst dort nicht mehr frei ausüben konnten. Das Programm INTRO hat sie mit Hamburger Kultureinrichtungen zusammengebracht. In dem Film INTROspection stellen die Künstler*innen sich und Ausschnitte aus ihren künstlerischen Arbeiten aus den Bereichen Performance, Film und Musik vor.

Gern gehört:

„Das ist Kunst", der neue Podcast der Deichtorhallen Hamburg. Dieser wirft einen genaueren Blick auf die Ausstellungen in den Deichtorhallen und knüpft an aktuelle Themen aus Kunst und Gesellschaft an. Im Fokus der ersten Folge steht das Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Familie. 

Was besprochen werden muss:

„Wozu brauchen wir Kunst und Kultur, wenn doch Corona schon Chaos in die Ordnung bringt?“ Also mal ganz abgesehen davon, dass sich Corona im Gegensatz zu Kunst und Kultur gefälligst schleichen soll, empfehlen wir hiermit das Gespräch mit Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda am kommenden Mittwoch (21. April, 19.30 Uhr), bei dem er sicher drölfzigtausend Argumente für #MehrKultur nennen wird! Aus der Reihe „Hamburger Gespräche für Kultur & Medien" der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Natürlich digital. Bitte anmelden.

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