Eine Collage mit unterschiedlichen Motiven aus Hamburgs Kulturlandschaft wie z.B. der Elbphilharmonie oder der im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellten ehemaligen Spiegel-Kantine.
23.09.2021

Moin,

die Kulturaussichten für Hamburg gefallen uns sehr: In den Deichtorhallen können wir uns mit dem Space Program von Tom Sachs auf eine interstellare Mission begeben, rund um die Reeperbahn sorgt das Reeperbahn Festival für einen wahren Musikrausch und lädt uns mit einem Mix aus digitalem Programm und Liveerlebnissen ein, nationale und internationale Top-Acts und Talente zu entdecken, und ab Samstag darf in den Clubs und an allen anderen Veranstaltungsorten der Stadt dann auch wieder ausgelassen frohlockt, getanzt, gelacht und Kultur genossen werden. Vorausgesetzt, es handelt sich um Veranstaltungen nach dem 2G-Modell. Bedeutet: Alle teilnehmenden Personen müssen geimpft oder genesen sein, die Maskenpflicht sowie Abstandsregelungen (nicht Anstandsregelungen) entfallen. Dann zeigt sich das wahre Gesicht der Tanz- und Sitznachbarinnen und -nachbarn. Wir hoffen, es ist ein kulturbegeistertes. 

Kulturberauschte Grüße
Ihre Pressestelle! 

Formular wird geladen ...

Es ist wieder laut, lebendig und vor allem musikalisch rund um die Reeperbahn. 250 nationale und internationale Top-Acts und Talente rocken die Bühnen des Reeperbahn Festivals. Im Rahmen der Reeperbahn Konferenz kommt das Who is Who der Musikbranche zusammen. Formate aus der Bildenden Kunst oder Virtual Reality sowie ein thematisch vielfältiges Film- und Literaturangebot ergänzen eines der wichtigsten Treffen der Musikbranche. Gegenüber dem Vorjahr wird wieder weit mehr live präsentiert, diskutiert, gearbeitet und gefeiert. Mit Blick auf die Corona-Einschränkungen gibt es auch dieses Jahr zahlreiche hybride Formate mit einem Mix aus Liveerlebnissen und digitalen Inhalten. Es gilt das sogenannte 3G-Modell. „Kunst und Kultur sind zurück und das Reeperbahn Festival bereitet der internationalen Musikwelt wieder eine rauschende Bühne", so Carsten Brosda. 

Traditionell treffen sich die Spitzenvertreterinnen und -vertreter der deutschen Musikwirtschaft vor dem Start des Reeperbahn Festivals beim Musikdialog, um mit Hamburgs Ersten Bürgermeister und dem Senator für Kultur und Medien die Belange der Branche zu diskutieren. „Der Musikdialog bietet im Vorfeld des Reeperbahn Festivals ein wichtiges Forum, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche zu diskutieren und diese als wichtige Säule der Kreativwirtschaft zu stärken. Trotz umfangreicher Hilfen ist die Musikwirtschaft schwer von den Folgen der Corona-Pandemie getroffen. Wir arbeiten weiter gemeinsam daran, dass die Branche wieder zu ihrer alten Stärke zurückfindet", so Carsten Brosda. Aus diesem Kreis ging auch die Initiative für die Studie zur „Zukunft der Musiknutzung“ hervor. Die Studie untersuchte seit 2018 Veränderungen im Nutzerverhalten über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt sieben repräsentativen Panel-Befragungswellen. Das Ziel: Erkenntnisse über die Zukunft der Musiknutzung zu gewinnen. Die Ergebnisse wurden beim Musikdialog vorgestellt und sind hier verfügbar: www.hamburg.de/bkm/musikdialog-2021

Der Burchardplatz im Herzen des Kontorhausviertels soll umgestaltet werden. Entstehen soll ein lebendiger Aufenthaltsort, der dem bauhistorisch bedeutsamen Hamburger UNESCO-Welterbe, zu dem das Kontorhausviertel gehört, gerecht wird. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der Bezirk Hamburg-Mitte haben dazu gemeinsam mit der BID-Initiative Burchardplatz einen freiraumplanerischen Realisierungs- und Ideenwettbewerb ausgelobt. Neun Büros haben teilgenommen. Vom 25. bis 27. September 2021 werden die Arbeiten der Büros öffentlich ausgestellt. Alle Interessierten können die öffentliche Vorschau besuchen und die Entwürfe vor der Preisgerichtssitzung kommentieren. Ort: Im Untergeschoss des ehemaligen Gebäudes von Galeria Kaufhof, Mönckebergstraße 16, Zugang über Unterführung vom Hauptbahnhof bei SATURN. Die gesammelten Wünsche und Anregungen werden an das Preisgericht weitergegeben und fließen somit in das Verfahren ein. 

1. Vergangene Woche eröffnete die Ausstellung SPACE PROGRAM: RARE EARTHS (SELTENE ERDEN) von Tom Sachs in den Deichtorhallen. Was ist das Besondere an der Ausstellung? 
Die Ausstellung fasziniert schon dadurch, dass sie Kunst und Weltraum zusammenbringt, sie katapultiert uns aus unseren Sphären in den Weltraum per „Human Vision“. Das Überraschende: Tom Sachs baut aus Low Tech-Materialien eine High Tech-Weltraummission minutiös aus Sperrholz, recycelten Materialien und Heißkleber. Er zeigt uns die Spuren der Entstehungsprozesse auf und hinterfragt all die glatten Spitzenprodukte wie die Smartphones, die die Welt beherrschen. Das Publikum ist aufgefordert, in interaktiven Bereichen wie dem Re-Education Center oder auch dem Indoctrination-Bereich an Tom Sachs‘ Space Mission teilzunehmen. Die Ausstellung zeigt, dass das scheinbar Unmögliche möglich ist.​​​​​​​

2. Ein Weltraumabenteuer in den Deichtorhallen - sicher eine nicht ganz alltägliche Herausforderung für den Bereich Ausstellungsorganisation, oder?
Ja, die organisatorische und logistische Umsetzung der Ausstellung und der aktivierenden Space Mission war tatsächlich eine der größten Herausforderungen in der Geschichte der Deichtorhallen. Das Projekt wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Studio des Künstlers geplant, das 18-köpfige Studioteam von Tom Sachs war vier Wochen zur Installation und zur Durchführung der Space Mission in den Deichtorhallen vor Ort und hat das gigantische Gesamtkunstwerk gemeinsam mit unserem rund 20-köpfigen Team aufgebaut.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Dass die Stadt Hamburg weiterhin die Förderung von Kunst und Kultur als eine ihrer wichtigsten Aufgaben begreift, dass die Etats nicht eingespart, sondern vergrößert werden. Ferner, dass der Blick nach vorn gerichtet ist, um das frische, herausfordernde, zugleich nachdenklich stimmende, auch humorvolle Reflexion ermöglichende Programm der Museen und Ausstellungshäuser fortzusetzen. Schließlich, aufmunternde Worte über die Bedeutung der Kultur bei der Bewältigung der Corona-Krise und ihrer Folgen, nicht zuletzt, um das so wichtige ehrenamtliche Engagement auf bestehendem hohen Niveau im Kultursektor zu halten.

Gern entdecken:

Filmbegeisterung dank des vielfältigen Programms des Filmfests Hamburg | Die 29. Ausgabe findet vom 30. September bis 9. Oktober 2021 statt und bringt zehn Tage lang die Leinwände unserer Stadt zum Strahlen. Wir freuen uns auf neue Erzählungen und vielfältige Bilderwelten!

Wo sich ein Besuch lohnt:

Auf Kampnagel! Eine „dringliche, vielschichtige Choreografie des Widerstands" hat Serge Aimé Coulibaly, einer der wichtigsten Choreografen des afrikanischen Kontinents mit seiner Produktion WAKATT auf die Bühne gebracht. Gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern ist eine Reflektion über unsere Zeit und ihre gesellschaftlichen Veränderungen entstanden. 


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 
Folgen Sie uns auf Twitter
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Impressum
Behörde für Kultur und Medien
Pressestelle
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
pressestelle@bkm.hamburg.de 

www.hamburg.de/bkm

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch