Logo Kulturrausch Hamburg in bunten Farben
04.11.2021

Moin,

„wir feiern das Zusammenkommen der Kulturen, Länder, Menschen, das gemeinsame Leben und die gemeinsame Geschichte", so beschreibt das Thalia Theater das noch bis zum 7. November stattfindende transkulturelle Festival „NACHBARŞCHAFTEN - KOMŞULUKLAR". Gastspiele, Lesungen und Schreibworkshops in türkischer und deutscher Sprache, Konzerte mit türkischer Musik und Eigenproduktionen, die unsere Stadtgesellschaft aus neuen Perspektiven zeigen. Unbedingt einen oder mehrere Besuche wert! 
Das Zusammenkommen feiern, Vielfalt erleben und genießen und Platz machen für Erzählungen von anderen schadet uns als Gesellschaft überhaupt nicht. Im Gegenteil, andere Perspektiven zuzulassen und ihnen ausreichend Raum zu geben erfordert zwar oftmals das eigene (temporäre) Zurücknehmen oder Zurücktreten, bereichert den eigenen Kosmos aber nachhaltig. 

Herzliche Grüße

Ihre Pressestelle!

Formular wird geladen ...

Die Behörde für Kultur und Medien zeichnet sechs Autorinnen und Autoren, drei Übersetzerinnen und Übersetzer und eine Comic-Zeichnerin für ihre hervorragenden literarischen Arbeiten aus. Die Preise werden seit 2019 in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch, Comic sowie Literarische Übersetzungen verliehen. Außerdem kürt die unabhängige Jury Andreas Mosters bei Arche erschienenen Roman „Kleine Paläste“ zum „Buch des Jahres“. „Andreas Mosters feinsinniger Familienroman ,Kleine Paläste‘ steht als ,Buch des Jahres‘ stellvertretend für viele herausragende Publikationen aus Hamburg, die Jahr für Jahr die Leserinnen und Leser im deutschsprachigen Raum begeistern. Meine herzlichsten Glückwünsche an alle Preisträgerinnen und Preisträger“, so Kultursenator Carsten Brosda. Die Literaturpreise sind mit je 6.000 Euro dotiert, die Preise für literarische Übersetzungen mit je 3.000 Euro. 284 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Großraum Hamburg haben 2021 an dem Wettbewerb teilgenommen. 

Welches ist Deutschlands ältestes Wandgemälde? Wo verbergen sich auf St. Pauli noch ehemalige Festsäle? Und warum lohnt es sich oft, genauer auf den Boden zu schauen? In unserer zehnten Folge spazieren Katrin Meyer vom Denkmalschutzamt und Kristina Sassenscheidt vom Denkmalverein durch die Straßen und Hinterhöfe von St. Pauli, begleitet von Betonlastern und Getränkelieferungen. Der barrierefreie Rundgang dauert eine gute Stunde. Startpunkt: Beatles-Platz, Reeperbahn

Dieses neue vierwöchige Residenzformat – eine Kooperation der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, dem literarischen Residenzprogramm von La Marelle, dem Comicfestival Hamburg und dem Goethe-Institut Marseille – dient der Stärkung des internationalen Austauschs im Bereich Literatur zwischen den Partnerstädten Marseille und Hamburg. Für die erste Edition des bilateralen Residenzprogramms, das im Frühjahr 2022 in Marseille bereits anläuft und in Hamburg noch in Planung ist, steht die junge Comicszene der beiden Hafenstädte im Fokus. Das Programm bietet sowohl deutschen als auch französischem Autorinnen und Autoren die Gelegenheit zu einem Arbeitsaufenthalt im jeweiligen Partnerland. 

Kann Stadtteilkultur die Welt retten? Sollte sie es überhaupt? Zieht sie sich angesichts der Globalisierung der Probleme auf den Stadtteil zurück? Was kann Stadtteilkultur überhaupt beisteuern zur Lösung der großen Probleme unserer Zeit? Und was bedeutet das alles für die Freiheit der Kunst? Fragen über Fragen – und all diesen widmet sich der 22. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur, der heute, sowie am 9. und 10 November stattfindet. Der Ratschlag widmet sich aktuellen kulturellen und gesellschaftspolitischen Themen und präsentiert die Vielfalt und Praxis der Hamburger Stadtteil- und Soziokultur. Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Bereichen in ganz Deutschland werden Hintergrundinformationen darstellen, Perspektiven vermitteln und Impulse geben für eine wirkungsvollere stadtteilkulturelle, kulturpolitische und kulturfördernde Arbeit.

Kabarettist, Satiriker und seit heute auch Träger des Bundesverdienstordens, der Peterfalvi im Rathaus für seine herausragenden Verdienste für die Kultur und Toleranz und Humanität verliehen wurde. Wir haben da mal drei Fragen...

1. Vor 30 Jahren sind Sie von Paris nach Hamburg gezogen, nun sind Sie Deutscher Ordensträger. Wie blicken Sie auf Ihre Anfänge hier zurück und was wünschen Sie sich für die nächsten 30 Jahre?
Vor 30 Jahren kam ich mit dem Zug in Hamburg an. Mein Gepäck hatte ich am Tag vorher mit der Bahn geschickt – der Preis dafür war inklusive Lagerung für 24 Stunden. Abgeholt hab ich das Gepäck nach 24 Stunden und 9 Minuten. Und ich musste Nachbezahlen. „Für die 9 Minuten?!“ – „Egal“, hat der Typ gesagt, „auch wenn es eine Minute wäre – drüber ist drüber.“ Da hab ich gewusst: das wird interessant, das Leben in Deutschland! Seitdem habe ich viele interessante Menschen getroffen – nicht nur am Gepäckschalter – das wünsche ich mir auch für die nächsten 30 Jahre. Und sollte ich nach 60 Jahren zurück nach Frankreich gehen, hoffe ich, dass kein Zöllner zu mir sagt: Du warst 60 Jahre und 9 Minuten weg – das kostet extra!

2. Bekannt geworden sind Sie mit Alfons, der Kunstfigur eines Reporters mit orangener Trainingsjacke und Puschelmikro. Neben zeitloser Stilsicherheit, was gibt uns diese Figur in Ihren Augen mit auf den Weg?
Ich habe eben einen sehr guten Geschmack in Sachen Mode. Das habe ich gemeinsam mit Angela Merkel. Ansonsten, Alfons liebt die Menschen. Und ich liebe es, Geschichten zu erzählen, menschliche Geschichten. Geschichten, die zum Lachen, vielleicht auch mal zum Weinen aber vor allem zum Nachdenken bringen. Und deshalb erzähle ich meine Geschichten auch überall, wo es geht: im Theater, im Fernsehen und natürlich auch in meinem neuen Kultur-Projekt: Le Freundeskreis.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Antworten auf die großen Fragen der Menschheit, z.B.: „Wolle kratzt, macht das die Schafe nicht verrückt?“ Oder „Deutschland legt Wert auf Gleichberechtigung. Warum gibt es aber dann beim Supermarkt Frauenparkplätze? Das haben wir in Frankreich nicht. Wir nehmen unsere Frauen mit rein.“ – Aber vor allem interessiert mich: warum macht der Mensch so viel Blödsinn in der Welt, obwohl er eigentlich intelligent ist? Übrigens ist das auch Thema meines neuen Programms: „Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und gibt es dort genug Parkplätze?“

Gerne mitfeiern:

Literaturfreundinnen und –freunde aufgepasst: Am Freitag, den 12. November findet „Herbsterwachen – Ein Fest der Hamburger Literatur“ im Grünen Jäger auf St. Pauli statt. Hier wird literarisch gefeiert, was Corona-bedingt 2020 und 2021 ausfallen musste: Ab 19.00 Uhr die Verleihung der Hamburger Literaturpreise 2020 und ab 21.00 Uhr der neue Hamburger ZIEGEL und die Zukunftsprämien für Hamburger Verlage. Es handelt sich um eine 2G-Veranstaltung, für die eine Anmeldung bis zum 5. November erforderlich ist. Medienvertreterinnen und –vertreter, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, melden sich bitte bis zum 11. November unter pressestelle@bkm.hamburg.de an. 

Gerne besuchen:

Bücherhallen und Kunstmeile Hamburg machen gemeinsame Sache: Sie möchten sich auf eine Ausstellung vorbereiten oder nach ihrem Besuch mehr über einzelne Werke, Epochen und Künstlerinnen und Künstler erfahren? Die Bücherhallen laden mit der Kunstmeile Hamburg zum Blick hinter die Ausstellungs-Kulissen ein! Weitere Infos zur After Work-Gesprächsreihe gibt es hier. Den Anfang macht heute um 17 Uhr Dr. Caroline Schröder aus dem MK&G. 

Gerne besichtigen:

10 Künstlerinnen und Künstler, eine freie Fläche: Heute um 18 Uhr findet die Vernissage der MeetFrida Artists Residency im Stilwerk Hamburg statt. Realisiert durch das Förderprogramm Frei_Fläche. Anmelden via hamburg@stilwerk.de

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 
Folgen Sie uns auf Twitter
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Impressum
Behörde für Kultur und Medien
Pressestelle
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
pressestelle@bkm.hamburg.de 

www.hamburg.de/bkm

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch