5 Jahre Elbphilharmonie
05.01.2022

Moin,

wir hoffen, Sie hatten einen gelungenen Start ins neue Jahr - und dass wir auch 2022 mit unserem Newsletter rund um Hamburgs Kultur und darüber hinaus zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten können, dass Sie trotz aller pandemiebedingten, zermürbenden Anstrengungen im Alltag auf das eine oder andere (kulturelle) Highlight aufmerksam werden.

Starten können wir im Januar direkt mit einem Geburtstag, der ohne Corona noch umfangreicher zelebriert werden könnte, aber trotz einiger Einschränkungen nicht weniger schön wird! Am 11. Januar heißt es: Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag, liebe Elbphilharmonie. Der fünfte Geburtstag ist erst der Anfang. Nicht aufgehoben sondern aufgeschoben ist die Realisierung des Lichtkunstwerks »Breaking Waves«, mit dem das international gefragte Studio DRIFT das Konzerthaus im April 2022 spektakulär in Szene setzen wird. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) widmet dem Künstlerduo eine Ausstellung, die bereits ab dem 7. Januar zu sehen ist. Zum ausführlichen Programm der Elbphilharmonie-Festwoche bitte hier entlang.

Als Begleitung zu Kulturveranstaltungen in Kinos, Theatern, Konzerthäusern und der Oper nehmen wir ab dem 10. Januar zusätzlich zu 2G noch das „+“ mit und lassen uns vor dem Besuch von Veranstaltungen bitte tagesaktuell testen oder weisen eine Boosterimpfung nach. So hat es der Hamburger Senat gestern beschlossen. Für den Besuch von Museen und Ausstellungshäusern, Bücherhallen sowie Gedenkstätten gilt weiterhin 2G. 

Lassen Sie es 2022 krachen! Vorerst vielleicht eher im Knallerbsenmodus, bald hoffentlich ein phänomenales Feuerwerk. 

Herzliche Grüße
Ihre Pressestelle

 

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Die Elbphilharmonie ist zwar noch jung, hat sich aber bereits ihren festen Platz im Herzen der Hamburgerinnen und Hamburger erobert. Die Kulturstadt Hamburg ist ohne das Konzerthaus an der Elbe nicht mehr vorstellbar. Gefeiert wird der fünfte Geburtstag vom 9. bis 17. Januar mit einer Konzertserie, die die Programmvielfalt und Qualität zeigt, für die das Haus steht. Begleitet wird das Ereignis in Hamburg und der Metropolregion aktuell mit einer kreativen Plakatkampagne: Die Motive zeigen Kinderfotos von Hamburger Persönlichkeiten im Alter von fünf Jahren, das Motto: „Hamburger Legenden wissen: Der fünfte Geburtstag ist erst der Anfang.“ So gratulieren Marylyn Addo, Norbert Aust, Kirsten Boie, Jonathan Meese, Caren Miosga, Ina Müller, Jil Sander, Johannes Strate und Alexander Zverev der Elbphilharmonie zum 5. Geburtstag.
Und was darf bei einem Besuch in der Kulturstadt Hamburg außerdem nicht fehlen? „KUNST KUNST KUNST KUNST KUNST KUNST KUNST KUNST!!!!!!!!“, so Jonathan Meese. 

Ab dem 7. Januar können wir uns im MK&G Hamburg in den Bann der spektakulären Installationen des Künstlerduos DRIFT ziehen lassen. Anlässlich des 5. Geburtstags der Elbphilharmonie Hamburg verwandeln Lonneke Gordijn und Ralph Nauta das Museum für Kunst und Gewerbe auf 350 Quadratmetern in einen sinnlichen Erlebnisraum. DRIFT macht Phänomene und verborgene Eigenschaften der Natur mit Hilfe von Technologie sichtbar, um von ihnen zu lernen und unsere Beziehung zur Natur wiederherzustellen. Parallel zur Ausstellung wurde DRIFT von der Elbphilharmonie mit der Entwicklung eines performativen Kunstwerks beauftragt, das den Außenraum der Elbphilharmonie im April in neuem Licht erstrahlen lässt und dabei Bezug nimmt auf seine Umgebung und sein Inneres: die Musik. 

Dresden ist immer eine Reise wert! Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit der Landeshauptstadt Dresden schreibt die Freie und Hansestadt Hamburg ein Reisestipendium aus. Ziel dieses Artist-in-Residence-Programms ist es, dem Stipendiaten oder der Stipendiatin die Gelegenheit zu bieten, die speziellen Angebote der Grafikwerkstatt Dresden für die künstlerische Arbeit zu nutzen. Es geht aber auch darum, die Kunstszene vor Ort kennenzulernen, Kontakte aufzunehmen und zu vertiefen, Ideen und Anregungen auszutauschen. Zu dem Programm gehört ebenso die Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Salzburg, Sövde/Schweden und Breslau, die zur gleichen Zeit in der Grafikwerkstatt arbeiten werden. Die Residenz findet unter Vorbehalt möglicher COVID-19-Bestimmungen statt.

1. Die Kulturstadt Hamburg startet das Jahr 2022 im Januar mit dem fünften Geburtstag der Elbphilharmonie. Blicken Sie auf ein Elbphilharmonie-Ereignis der letzten fünf Jahre besonders gerne zurück?
Ach, da gab es schon einige… Besonders freut mich bis heute, wie gut die „Konzerte für Hamburg“ angenommen wurden. Oder als damals aufgeregt diskutiert wurde, dass da einige zwischen den Sätzen der Sinfonien klatschen, habe ich mich wirklich gefreut. Das hat ja gezeigt, dass die Elbphilharmonie wirklich ein Haus ist, das Menschen erreicht, die bislang nicht regelmäßig in Konzerte gegangen sind. Dankbar bin ich Christoph Lieben-Seutter und seinem Team auch für die vielen Kooperationen, mit denen er es verstanden hat, die Elbphilharmonie zu einem lebendigen Ort der Kulturstadt Hamburg zu machen. Und das Ganze immer mit einem hohen künstlerischen Anspruch. Unvergesslich zum Beispiel Ingo Metzmacher mit den Wiener Philharmonikern oder auch John Cales gleichermaßen rumpelnder wie fein gesponnener Auftritt. 

2. Dieses Jahr startet für den Kulturbetrieb pandemiebedingt mit neuen/alten Sorgen. Was wünschen Sie sich für die Kultur in 2022?
Dass es einen Ausweg aus der Pandemie gibt und wir dann Kultur wieder genießen können, ohne uns Gedanken über Abstände, Masken oder Tests machen zu müssen. Große Hoffnungen setze ich auf die Zeit „danach“ und hoffe sehr, dass die aktuell notwendige Kontaktvermeidung nicht zu einer anschließenden Kulturvermeidung führt. Wir dürfen nicht müde werden zu betonen, dass Kultur einen eigenständigen Wert für unsere Gesellschaft besitzt und es ohne sie gesellschaftlich schwieriger wird. Kultur kann uns aus der Coronakrise helfen, davon bin ich überzeugt. Die ganz zentralen Fragen unserer Gesellschaft zu Zusammenhalt aus einer gesellschaftlichen Vielfalt heraus zu verhandeln, die Möglichkeit konkrete Erfahrungen zu machen, die nachhaltig auf unser Verständnis von Gesellschaft einwirken, uns vereinen – das ermöglichen Kunst und Kultur.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Kulturstadt Hamburg: Die Rückkehr des Publikums, erster Akt

Gern gehört:

Den Podcast Wie gehts - Kultur in Zeiten der Corona-Krise des Instituts KMM an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Martin Zierold und Kultursenator Carsten Brosda blicken in dieser Folge auf die Themen des Jahres 2021 zurück, die die Kultur bewegt haben. Sie sprechen aber auch darüber, wie Carsten Brosda die Spekulationen über seinen möglichen Umzug nach Berlin erlebt hat. Zuversichtlich geht es ins neue Jahr, und wir können den Podcast nicht nur für graue Januartage sehr empfehlen. 

Gern gesehen:

Comedy: Wo wir gerade bei Podcasts sind... „Ich wollte halt einfach mal einen erfolgreichen Podcast machen", antwortet Virologe und Podcast-Star Christian Drosten auf die Frage von Satirikerin Sarah Bosetti, wieso er die Corona-Pandemie erfunden hat. 

Was gesagt werden muss:

„Kultur kann uns aus der Coronakrise helfen. Mit Vernunft alleine werden wir die Spaltung der Gesellschaft nicht überwinden. Kultur hingegen macht sinnlich erfahrbar, was Solidarität bedeutet", so Carsten Brosda im Interview mit Deutschlandfunk Kultur. 

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