Logo Kulturrausch Hamburg in bunten Farben
03.02.2022

Moin,

wir freuen uns sehr für die Theaterstadt Hamburg, dass das SchauSpielHaus mit der Performance-Installation „Die Ruhe" von SIGNA und das Thalia Theater mit der Arbeit „Doughnuts“ des japanischen Regisseurs Toshiki Okada zum Berliner Theatertreffen 2022 eingeladen wurden! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Das Theatertreffen holt jedes Jahr bemerkenswerte Inszenierungen des deutschsprachigen Raums nach Berlin. Ausgewählt aus rund 400 Aufführungen von einer unabhängigen Jury, werden sie nach Berlin eingeladen und im Mai geballt im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Stadt gezeigt - und Hamburg darf gleich zwei Produktionen in die Hauptstadt schicken.

Bemerkenswert ist auch die Hamburger Innenstadt bei Nacht. Haben Sie schon einmal ganz bewusst auf die unterschiedlichen Leuchten und Lichtkonzepte in der Innenstadt geachtet? Nein? Wir bisher nämlich auch nicht. In der neuen Folge des Podcasts „Denkmal im Wandern" nehmen uns Denkmalschutzamt & Denkmalverein mit durch die Dunkelheit und haben so einiges zur Beleuchtung zu berichten. Und wir möchten gerne von Ihnen wissen, welche Wanderziele Sie rund um Hamburgs Denkmalvielfalt interessieren würden? Schreiben Sie Ihre Wünsche gerne an pressestelle@bkm.hamburg.de 

Zu welchen Kulturorten und -veranstaltungen in Hamburg Sie gedanklich oder körperlich noch so wandern können, dazu mehr in dieser Newsletter-Ausgabe. 

Kulturberauschte Grüße 
Ihre Pressestelle

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Wir schreiben das Jahr 1990. Golfkrieg, Fußballweltmeisterschaft, Pretty Woman. Der Istanbuler Fotograf Ergun Çağatay arbeitet an einem Projekt über Arbeitsmigration und begibt sich auf eine Fünf-Städte-Reise durch Deutschland. In Hamburg, Köln, Werl, Berlin und Duisburg macht er unzählige Aufnahmen von sogenannten „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeitern“, von denen viele gerne bleiben und deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger werden würden. Die Bilder sind Alltagsszenen. Zu Hause, bei Feiern, in Moscheen oder auf Demonstrationen – überallhin begleitete er sie und ermöglicht uns so heute einen einzigartigen Einblick in die türkisch-deutsche Lebenswelt damals. 
Heute Abend findet ab 19 Uhr die digitale Ausstellungseröffnung statt. „Das Jahr 1990, die Zeit zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung, gilt als einer der Meilensteine des multikulturellen Zusammenlebens im Land. Die Bildreportage von Ergun Çağatay baut diesbezüglich wertvolle Brücken – sie füllt die Entwicklung mit Leben, mit echten Gesichtern und Geschichten. Eindrucksvoll gelingt es im Museum für Hamburgische Geschichte so, Erinnerungsorte deutsch-türkischer Geschichte sichtbar zu machen und sie ins Bewusstsein zu rücken“, so Carsten Brosda.

Was sind insektenfreundliche Leuchten? Welche Beleuchtung prägt den Rathausmarkt? Und was genau macht eigentlich der Hamburger Lichtbeirat? Wir nutzen die dunkle Jahreszeit und laden zu einem Feierabend-Spaziergang durch die Hamburger Innenstadt ein. Diesmal wandern Christoph Bartsch, im Denkmalschutzamt verantwortlich für Städtebauliche Denkmalpflege, und Kristina Sassenscheidt vom Denkmalverein durch die abendliche City und begegnen dabei unterschiedlichsten Leuchten und Lichtkonzepten. Startpunkt: Am Haupteingang des Hanseviertels, Große Bleichen / Ecke Poststraße.

Auf ein Neues treten Kultursenator Carsten Brosda und Literaturhaus-Chef Rainer Moritz am Dienstag, den 15. Februar um 19.30 Uhr vor ihr Publikum im Literaturhaus und lassen uns (vor Ort und im Stream) teilhaben an ihrer Liebe zur Musik. Wir dürfen gespannt sein auf die musikalischen Abgründe, äh Highlights, die sich bei diesem Gemisch aus Country- und Schlagerstadel auftun. Der Abend steht unter einem so aussagekräftigen wie schillernden Thema: „Männer & Frauen“. Was Country und Schlager dazu zu sagen haben, das hören Sie an diesem Abend. Bereiten Sie sich innerlich darauf vor, ins Innerste der beiden Herren zu blicken und beim Zuhören die eigene Ambivalenz zwischen Fassungslosigkeit und „auf dem Tisch tanzen wollen" auszuhalten. Tickets für das Kulturevent des Frühjahrs gibt es online beim Literaturhaus Hamburg. Yeeha und hossa!

1. Herzlichen Glückwunsch zum Lessing-Stipendium! Inwiefern lässt sich das Medium Comic gut für das Lessing‘sche Ideal der Aufklärung einsetzen? 
Vielen Dank, ich freue mich außerordentlich über diese Ehrung! Das Medium Comic verbindet Text mit Bildern und spricht daher oft direkter an, als reiner Text. Für mich ist es das ideale Medium der Aufklärung, da ich komplexe oder komplizierte Sachverhalte in den Bildern kondensieren und dann durch Text ergänzen kann, ohne damit das eigentliche Anliegen zu verflachen. Durch die Bildebene kommt eine sinnliche Komponente dazu, die Betrachter neugierig macht und damit an vermeintlich schwierige Themen heranführen kann.

2. Wie blicken Sie auf die Hamburger Comicszene und was zeichnet diese in Ihren Augen aus?
Die Hamburger Comicszene ist großartig und vielfältig! Das liegt vor allem an der Professur von Anke Feuchtenberger (HAW), die schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt auf diese Kunst legt und damit viele Interessierte nach Hamburg gebracht hat. Parallel dazu gibt es den Carlsen Verlag, die Buchhandlung Strips & Stories, das Comicfestival und die Graphic Novel Tage, die Impulse setzen und Netzwerke schaffen. Wenn jetzt noch die Hamburger*innen insgesamt mehr Comics lesen würden, wäre ich restlos zufrieden!

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Einen Bericht über die Comicszene in Hamburg!

Was gesagt werden musste:

Die Hamburgische Bürgerschaft hat gestern in ihrer Aktuellen Stunde über den Gedenkort im Stadthaus diskutiert. Das Haus an der Stadthausbrücke, in dem während der NS-Zeit das Polizeipräsidium mit der Gestapo-Zentrale untergebracht war, solle weiter ein zentraler „großer Stolperstein" im Zentrum der Stadt bleiben, sagte Kultursenator Carsten Brosda. Letzte Woche war bekannt geworden, dass die im Stadthaus ansässige Buchhandlung Lesesaal, die räumlich mit dem Gedenkort zur Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten verbunden ist, schließen wird. Ziel ist es, die erinnerungskulturelle Arbeit am Standort Stadthaus weiterzuentwickeln. Die Bedeutung des Stadthauses für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen in dieser Stadt könne kaum überbewertet werden, so Brosda. Hier geht's zum NDR-Beitrag.

Gern besuchen:

Die Wanderausstellung „Baustelle Denkmal: Liebe oder Last?!“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist noch bis zum 27. Februar in der Hauptkirche St. Katharinen in Hamburg zu sehen. Die Ausstellung wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das kontroverse Thema Denkmalschutz und gibt Antworten auf viele Fragen, irrtümliche Annahmen oder gängige Vorurteile, die so noch nirgendwo beantwortet worden sind. Vor Ort werden auch Führungen angeboten. Die Termine finden Sie hier.

Gern besuchen:

Die Galerien, Ausstellungshäuser und Museen der Kulturstadt Hamburg! Eine wunderbare Programmübersicht bietet das Faltblatt „Kunst in Hamburg", das vierteljährlich als Printprodukt und digital erscheint.

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