Logo Kulturrausch Hamburg in bunten Farben
13.04.2022

Moin,

das Ringen um Orte für kreative Nutzungen steht leider auch in der Kulturstadt Hamburg auf der Tagesordnung. Umso schöner, wenn Stadt sowie Eigentümerinnen und Eigentümer gemeinsam (bezahlbare) Flächen für Kreative bereitstellen können. Zum Beispiel durch die erfolgreiche Sanierung des Otzenbunkers auf St. Pauli, in dem nun wieder rund 50 Probenräume darauf warten, bespielt zu werden. Die Räume können jeweils von mehreren Bands genutzt werden. Die Geschichte der Musikstadt Hamburg kann weiter geschrieben werden!
Weitere Flächen werden geschaffen durch das groß angelegte Förderprogramm „Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung“ der Stadt, das die kreativwirtschaftliche Nutzung von leerstehenden Einzelhandelsflächen in Hamburg ermöglicht. Diesen Sommer werden die Kaufhausflächen des ehemaligen Karstadt Sport in der Mönckebergstraße für kreative Konzepte geöffnet. Statt Outdoor-Ausrüstung und Faszienrolle heißt es dort dann also kreative Impulse setzen. Von Juni/Juli bis Dezember können Flächen von ca. 250 bis 1200 m² angemietet werden. Der Eigenanteil der Raumkosten liegt monatlich bei 1,50 €/ m². Interessierte Kreative können sich bei der Hamburg Kreativ Gesellschaft melden.

Und das schöne Draußen im Stadtraum gibt es ja auch noch, das nach Intervention durch Kunst im öffentlichen Raum ruft. Bis zum 15. Mai können sich professionelle Bildende Künstlerinnen und Künstler noch bewerben, um ihre innovativen und experimentellen Projekte mit Unterstützung der Kulturbehörde zu realisieren. Einmalig werden dafür anlässlich des 40. Jubiläums des Programms Kunst im Öffentlichen Raum Sondermittel in Höhe von 500.000 Euro zusätzlich bereitgestellt.

Wir freuen uns auf Kreativität, die die Anziehungskraft der Kulturstadt Hamburg noch verstärkt! 

Herzlich
Ihre Pressestelle

Formular wird geladen ...

Bandproberäume sind in der Musikstadt Hamburg knapp. Umso schöner ist die Wiedereröffnung des Otzenbunkers auf St. Pauli, der 2018 unter anderem wegen Lärmbeschwerden, fehlender Notausgänge und schlechter Belüftungsmöglichkeiten vom Bezirk stillgelegt werden musste. Nach erfolgreicher Sanierung, die seitens der Bürgerschaft mit 200.000 Euro unterstützt wurde, stehen nun wieder rund 50 bezahlbare Proberäume zur Verfügung. „Proberäume sind eine Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung der Musikstadt Hamburg. Ich freue mich sehr über diesen nun wieder neu zur Verfügung stehenden Ort und danke allen, die dies möglich gemacht haben", so Carsten Brosda. Derzeit sind noch Räume verfügbar, Interessierte können sich beim Eigentümer bewerben: hamburg@curata-immo.de 

Hamburg hat 1981 als erste deutsche Metropole mit dem Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ das bis dahin übliche Auftragsprogramm „Kunst am Bau“ abgelöst und hat damit den Stadtraum für freie Kunstprojekte geöffnet. Aus Corona-Sondermitteln schreibt die Behörde für Kultur und Medien einmalig Projektgelder für Kunst im öffentlichen Raum in Höhe von 500.000 Euro zusätzlich aus. Die Ausschreibung richtet sich an professionelle bildende Künstlerinnen und Künstler, Kollektive, Initiativen und Akteurinnen und Akteure in Hamburg. „Gerade jetzt brauchen wir die öffentliche Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur. Ich bin gespannt auf die neuen Ideen und Initiativen, mit denen die Kunst im öffentlichen Raum den gesellschaftlichen Diskurs bereichern wird, so Carsten Brosda.“

Der vor 12 Jahren erstmalig publizierte Stadtplan „Orte jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte in Hamburg“ wurde jetzt, illustriert von Silvie Bomhard, erneut aufgelegt. Der kostenlose Stadtplan in gedruckter Form ist verfügbar in der Hamburg Tourist Information am Hauptbahnhof und im Altonaer Museum sowie dem Museum für Hamburgische Geschichte. Zusätzlich verweist ein QR-Code auf den umfangreichen digitalen Stadtplan des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden. Dort sind ergänzend auch Orte verzeichnet, die nicht auf dem analogen Stadtplan zu finden sind und uns vom jüdischen Leben in Hamburg erzählen. 

1. Gemeinsam mit Kulturbehörde und Wirtschaftsbehörde hat Hamburg Tourismus eine Kulturtourismusstrategie für die Metropole Hamburg erstellt. Warum hat es dieses Instrument für Hamburg gebraucht?
Reisende wie Kulturliebhaber sind häufig Suchende nach neuen Horizonten, wollen Grenzen überwinden, neue Perspektiven entwickeln und voller Neugierde neue Verbindungen schaffen. Reisen ist Nahrung für die Seele, Reisen bildet, Reisen fördert den Diskurs in der Gesellschaft und ist damit eine Stütze der Demokratie – Gleiches gilt für die Kultur. Aus diesen tiefgreifenden Gemeinsamkeiten und dem gemeinsamen Verständnis erwachsen vielfältige Chancen – für die Kultur, für den Tourismus, für die Stadt als Ganzes. Die Kulturtourismusstrategie kommt zur richtigen Zeit, um die Anziehungskraft Hamburgs nach der Pandemie deutlich stärken und die Attraktivität Hamburgs als relevante Kulturmetropole gemeinsam in den Vordergrund zu stellen.

2. Was sind die nächsten Schritte, damit künftig Kultur und Tourismus in Hamburg noch besser voneinander profitieren? 
Ein wichtiger Schritt liegt unmittelbar vor uns: am 21. April laden wir Interessierte aus Kultur und Tourismus dazu ein, Maßnahmen für die Umsetzung der Strategie zu entwickeln. Ganz wichtig wird es sein, dass wir weiter im Dialog bleiben, einander zuhören und so die jeweiligen Stärken verstehen. Und die Strategie kann vor allem dann mit Leben gefüllt werden, wenn mitMACHEN im Vordergrund steht.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Dass der Workshop zur Kulturtourismusstrategie neue Ideen für die Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus hervorgebracht hat.

Gern anmelden:

Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz” findet vom 9. bis 11. September der Tag des offenen Denkmals 2022 statt. Veranstalterinnen und Veranstalter können sich noch bis zum 15. April mit ihrem Programmangebot für den Hamburger Denkmaltag anmelden. Informationen zum diesjährigen Motto gibt es hier.

Gern weitersagen:

Der Deutsche Bühnenverein und das Internationale Theaterinstitut – Zentrum Deutschland (ITI) unterstützen mit einem neuen Online-Angebot Menschen, die vor Krieg und Gewalt geflüchtet sind und im Exil Arbeits- oder Auftrittsmöglichkeiten suchen. Auf der Online-Plattform „StayOnStage – Support in the Performing Arts“ finden Künstlerinnen und Künstler und andere Beschäftigte aus den Bereichen der Darstellenden Künste Angebote, die von Theatern und Orchestern eingestellt werden.

Gern bewerben:

...können sich Schülerinnen & Schüler für den großen Fotowettbewerb des Kunstvereins Harburger Bahnhof. Das Thema des Wettbewerbs ist der Bahnhof Hamburg-Harburg, der in diesem Jahr 125 Jahre alt wird. Die besten Bilder werden von einer Jury ausgewählt und in den Vitrinen des Kunstvereins präsentiert. Gesucht werden Schnappschüsse, spannende Details oder interessante Perspektiven rund um den denkmalgeschützten Bahnhof (1897) und seine Umgebung. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden vom Team des Kunstvereins und dem Hamburger Künstler Volker Renner ausgewählt. Die besten Arbeiten werden dann einen Monat in den großen Vitrinen des Kunstvereins direkt im Bahnhof ausgestellt. Einsendeschluss ist der 28. April. 

Gern vormerken & bestaunen:

Die zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie ursprünglich für den 11. Januar 2022 geplante Lichtinstallation »Breaking Waves« des niederländischen Künstlerduos DRIFT läuft nun am 28. April um 23:00 Uhr sowie vom 29. April bis 1. Mai jeweils um 22:30 Uhr. Hamburgerinnen und Hamburger und die Gäste der Stadt können das bewegte Lichtkunstwerk an der Elbphilharmonie kostenlos von überall dort erleben, wo Westspitze und Südflanke des Gebäudes gut einsehbar sind.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Folgen Sie uns auf Twitter #MehrKultur 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Impressum
Behörde für Kultur und Medien
Pressestelle
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
pressestelle@bkm.hamburg.de 

www.hamburg.de/bkm

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch