Logo Kulturrausch Hamburg in bunten Farben
11.05.2022

Moin,

am vergangenen Sonntag fand der Benefiztag der staatlichen Hamburger Museen und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme für die Ukraine statt. Mit einem besonderen Programm setzten die Häuser ein gemeinsames Zeichen der Solidarität. Insgesamt wurden Spenden in Höhe von 18.300 Euro gesammelt, die an Betroffene, Geflüchtete und Opfer aus der Ukraine gehen. „Die Häuser haben gezeigt, welche Rolle Kunst und Kultur gerade in Krisenzeiten spielen können: Sie bringen uns zusammen, öffnen Reflexionsräume und können nicht zuletzt auch ganz konkret helfen. Dafür danke ich allen Beteiligten in den Kulturinstitutionen und bei den Hilfsorganisationen genauso wie allen, die gespendet haben“, so Carsten Brosda.

Gerne möchten wir an dieser Stelle auf die Seite www.hamburg.de/bkm/kultur-hilft hinweisen, auf der Sie zahlreiche Kulturveranstaltungen und Angebote in Hamburg zugunsten der aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchteten Menschen finden. Wie z.B. der Abend mit der Schriftstellerin Natalka Sniadanko und der Musikerin Mariana Sadovska am 14. Mai in der Freien Akademie der Künste. Die beiden Künstlerinnen, die schon oft miteinander gearbeitet haben, treffen sich um 19 Uhr, um zu lesen, zu singen und über die aktuelle Lage in der Ukraine zu sprechen. Oder die Benefizveranstaltung zu Gunsten der UNO-Flüchtlingshilfe im Thalia Theater. Zusammen mit The Young ClassX und dem Kollektiv | All Das | lädt die UNO-Flüchtlingshilfe am 19. Mai zu einem Benefiz-Abend ins Thalia Theater: Junge Hamburger Musikerinnen und Musiker und Künstlerinnen und Künstler setzen ein starkes Signal der Solidarität mit der Ukraine.

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Vom 20. bis 22. Mai feiert die 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 Eröffnung – und lädt zu Führungen mit Kuratorinnen und Kuratoren durch die zwölf Ausstellungen zum Thema Currency, Eröffnungsparties, Artist Talks und einer Tanzperformance ein. „Welchen Wert, welche Macht und welche Bedeutung können Fotografien in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben haben? Unter dem verbindenden Thema Currency beleuchtet die diesjährige Triennale der Photographie unterschiedliche Blickwinkel dieser Fragestellung. Die Sichtweisen werden dabei so vielfältig sein wie die Hamburger Museen und Ausstellungshäuser, in denen die Triennale ganz verschiedene Künstlerinnen und Künstler zeigen wird", so Carsten Brosda. Das komplette Programm zum Eröffnungswochenende ist online. Alle Information zur 8. Ausgabe der Phototriennale hier: www.phototriennale.de 

1. Die Pritzker-Preisträgerinnen und -Preisträger Lacaton & Vassal werden mit der Weiterentwicklung von Kampnagel erstmals in Deutschland ein Bauprojekt realisieren. Womit haben die Architektinnen und Architekten bei der Ausschreibung am meisten überzeugt?
Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal sind Expert*innen darin, Gebäude zu transformieren. Sie erkennen deren Potenzial und analysieren das Bestehende - wie Archäolog*innen, die sich Schicht um Schicht vorarbeiten. Auf dieser Basis schaffen sie mit ihrer Architektur neue visionäre Räume, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer*innen und an der sozialen und kulturellen Verortung orientiert. Bei ihrem Konzept für Kampnagel hat genau diese Herangehensweise überzeugt: die Geschichte und gewachsene Struktur des Ortes zu berücksichtigen, mit einem besonderen Fokus auf Klima, Nachhaltigkeit und neuen zeitgemäßen Funktionen. Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal haben bei ihrer Präsentation vergangene Woche gesagt, dass sie auf Kampnagel schon bei ihrem ersten Besuch einen starken Geist von Freiheit und Solidarität gespürt haben und dass sie vor allem diesen „Spirit“ erhalten wollen: „We want to push the place to a maximum of ambition“. Diese Zielstellung der Architekt*innen deckt sich absolut mit unserer künstlerischen Vision auf Kampnagel.

2. Auf welche Veränderungen können sich die Besucherinnen und Besucher nach der Sanierung freuen?
Kampnagel ist seit 40 Jahren in den Hallen der ehemaligen Kranfabrik Stück für Stück gewachsen mit viel Improvisation, was die bauliche Gestaltung angeht. Die bevorstehende umfassende Sanierung wird das gesamte Gelände in einen zeitgemäßen Zustand bringen, sodass das innovative internationale und interdisziplinäre künstlerische Profil des Hauses auch in der Architektur und in der technischen Ausstattung seinen Ausdruck finden wird. Die Veranstaltungsflächen werden zukünftig flexibler nutzbar sein, wir planen die Probenmöglichkeiten zu verbessern und ein Residenzhaus für kurz- und längerfristige Aufenthalte von Künstler*innengruppen zu schaffen. Wir wollen Hallen, Garten und Osterbekkanal ganzjährig miteinander verbinden und für Besucher*innen in den Stadtteil öffnen. Dabei werden neue Standards gesetzt, was Zugänglichkeit und Barrierefreiheit angeht.

3. Was möchten Sie im nächsten Newsletter lesen?
Wir haben in der vergangenen Woche Hamburger Kulturakteur*innen und ukrainische Kulturschaffende zu Kampnagel eingeladen, um eine Möglichkeit zu bieten, sich kennen zu lernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Ich würde gern über Projekte lesen, die Hamburger und ukrainische Künstler*innen der verschiedenen Sparten gemeinsam realisieren.    

Gern angucken:

Was können die Medien zur Aufrechterhaltung demokratischer Werte in Zeiten gewaltsamer Konflikte beitragen? Wie lässt sich den Bedrohungen der Pressefreiheit entgegentreten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Senatsempfangs zum Mediendialog Hamburg 2022 am 3. Mai, der vom Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda eröffnet wurde. Beim Senatsempfang ging es auch um die Rolle sozialer Medien in öffentlichen Debatten: Wie können sie die Nutzer und Nutzerinnen vor schädlichen und illegalen Inhalten oder Propaganda schützen, ohne das Recht auf freie Meinungsäußerung zu beschädigen? Die Keynote hielt Prof. Dr. Catalina Botero-Marino. Sie ist UNESCO Chair on Freedom of Expression an der Universidad de Los Andes in Kolumbien und Mitglied des Meta Oversight Board. Im Anschluss diskutierte sie mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Geschäftsführende Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Geschäftsführende Sprecherin des Forschungsinstituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt), ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und Dr. Carsten Brosda. Die Eröffnungsrede des Senators wurde in gekürzter Fassung auch in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt. Die Langfassung gibt es hier zu lesen. Hier geht's zudem zum Video des Senatsempfangs.

Gern hinabgestiegen...

...sind wir diese Woche in den 400 Meter langen, 1,75 Meter hohen, denkmalgeschützten Versorgungstunnel von 1892 unter der Kaiser-Wilhelm-Straße. Idee war seinerzeit, die Versorgungsleitungen der umliegenden Häuser unterirdisch unterzubringen, damit spätere Arbeiten an den Leitungen durchgeführt werden konnten, ohne dass überirdisch eine Baustelle angelegt werden muss. Der Bau war allerdings schon seinerzeit so teuer, dass es in Hamburg bei diesen 400 Metern geblieben ist… Heute ist der Tunnel stark beschädigt und wird derzeit zurück gebaut. Ein etwa 26 Meter langes Teilstück des Tunnels am nördlichen Ende der Kaiser-Wilhelm-Straße soll erhalten und denkmalgerecht instandgesetzt werden. Der Rest des Tunnels wird verfüllt. 

Gern besuchen:

Herzlich willkommen in der Medienstadt Hamburg #OMR22! 70.000 Menschen werden zum diesjährigen Online Media Rockstars-Festival am 17. und 18. Mai auf dem Hamburg Messe-Gelände erwartet. Nach zwei Jahren Corona-Pause findet das Event wieder statt. Mit dabei sind "Superstars der Digital-Szene, aber auch Hidden Champions der Branche und lokale Helden". Infos zum Programm & den Speakerinnen und Speakern hier: OMR Festival 2022 | #OMR22 | DAS FESTIVAL FÜR DAS DIGITALE UNIVERSUM! - OMR Events


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Hohe Bleichen 22
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