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Archiv 2. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur 2001

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2. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur 2001

Einladung

Räume der Freiheit

Entwicklung und Perspektiven in der Soziokultur

Der Landesrat für Stadtteilkultur lädt ein zum:

2. HAMBURGER RATSCHLAG STADTTEILKULTUR

am 7. und 8. Dezember 2001 im Altonaer Rathaus (Kollegiensaal)

Der 2. RATSCHLAG STADTTEILKULTUR bietet unter dem Motto "Räume der Freiheit" den Rahmen, die Vielfalt und Praxis der Hamburger Stadtteil- und Soziokultur kennen zu lernen. Fachleute aus Theorie und Praxis werden die gesellschaftspolitischen und künstlerischen Potenziale, die mit dem Freiheitsbegriff verbunden sind, erschließen:

  • Stadtentwicklung Räume der Freiheit in der Stadtteilentwicklung durch Kultur
  • Kulturpolitik Räume der Freiheit für kulturpolitisches Handeln
  • Innovation Räume der Freiheit für soziokulturelle Innovation

Der 2. RATSCHLAG STADTTEILKULTUR will zukunftsweisende Impulse für die Stadtteil- und Soziokultur geben und ihre Entwicklungspotenziale und Perspektiven ausleuchten.

Der 2. RATSCHLAG STADTTEILKULTUR wird durchgeführt vom Landesrat für Stadtteilkultur (Fachkolleginnen aus Stadtteilkulturzentren, den Bezirksverwaltungen, dem Senatsamt für Bezirksangelegenheiten und der Kulturbehörde). Er unterstützt auf Landesebene die fachliche Steuerung durch die Kulturbehörde und stärkt bereichsübergreifend den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Politik, Verwaltung und Trägern der Stadtteilkultur.

Werner Frömming (Referat Stadtteil- und Soziokultur)

PROGRAMM

FREITAG, 7. DEZEMBER 2001

17.30 Uhr EINLASS

18.00 Uhr AUFTAKT mit Abendimbiss

18.30 Uhr BEGRÜSSUNG Dr. Uwe Hornauer (Bezirksamtsleiter) und Präses der Kulturbehörde

19.00 Uhr BLITZLICHT mit "Visionen kommunaler Kulturpolitik"

19.00 Uhr PODIUMSRUNDE

Einstieg in den Themenkomplex "Räume der Freiheit"

Moderation: Burkhard Plemper, freier Journalist, Hamburg

"Stadtkultur und Stadtentwicklung"

Referent: Prof. Dr. Walter Siebel, Universität Oldenburg

"Verhandeln statt verordnen die neue Kulturpolitik"

Referent: Dr. Hans Jörg Siewert, Leiter des Referates Soziokultur in Niedersachsen

"Transfer die Kunst, in Bewegung zu bleiben"

Referentin: Eva Krings, Beigeordnete der Stadt Solingen

21.30 Uhr AUSKLANG mit Live-Musik mit der Möglichkeit zu Gesprächen

SAMSTAG, 8. DEZEMBER 2001

10.00 Uhr AUFTAKT

10.30 Uhr ARBEITSGRUPPEN

Räume der Freiheit in der Stadt(teil)entwicklung durch Kultur

Referent: Reinhold Knopp, Leitung und Koordination der AG stadt-konzept, Düsseldorf

Referent: Joachim Boll, Inhaber eines Büros für Projekt-Kommunikation, Dortmund

Anwesend: Prof. Dr. Walter Siebel, Universität Oldenburg

Moderation: Sabine Stövesand, KÖLIBRI/GWA St. Pauli-Süd, Hamburg

Räume der Freiheit für kulturpolitisches Handeln

Referent: Alex Moll, Move Solingen

Referentin: Christiane Ziller, Geschäftsführerin der BuVe Soziokultureller Zentren, Potsdam

Anwesend: Dr. Hans Jörg Siewert, Leiter des Referates Soziokultur in Niedersachsen

Moderation: Dörte Inselmann, Geschäftsführerin des Kulturpalastes Billstedt, Hamburg

Räume der Freiheit für (sozio)kulturelle Innovation

Eine Perspektivenwerkstatt Stadtteilkultur in Anlehnung an die Methode "Zukunftswerkstatt"

Durchführung: Waltraud Waidelich, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Hamburg

Anwesend: Eva Krings, Beigeordnete der Stadt Solingen

13.30 Uhr SCHLUSSAKKORD

Veranstalter: Landesrat für Stadtteilkultur der Kulturbehörde Hamburg. Der Eintritt ist frei

Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich für die Arbeitsgruppe Ihrer Wahl vormerken. So können wir besser auf Ihre Interessen eingehen!

Ihre Anmeldung erbitten wir möglichst bis zum 12. November 2001 an die:

Kulturbehörde Hamburg

Referat Stadtteil-

und Soziokultur

Hohe Bleichen 22

20354 Hamburg

Telefon: 040 - 428 24-221 (Werner Frömming)

Telefax: 040 - 428 24-256

Organisation und Kontakt

Yvonne Fietz

Lutherhöhe 22

22761 Hamburg

Telefon + Fax: 040 - 89 62 79

eMail: yvonne_fietz@t-online.de

Transparentes, 1x20 Pixel großes "no.gif" für Abstands- oder Platzhalter-Zwecke

ARBEITSGRUPPEN 2. RATSCHLAG STADTTEILKULTUR

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RÄUME DER FREIHEIT IN DER STADT(TEIL)ENTWICKLUNG DURCH KULTUR

Wie keine andere Kultursparte führt die Soziokultur in ihrem Anspruch auch die Einflussnahme auf die Stadt(teil)entwicklung mit sich. Die Stadtteil- und Soziokultur kann als kompetenter Partner einen wichtigen Beitrag leisten, in Hamburg RÄUME DER FREIHEIT jenseits ökonomischer und verkehrsbedingter Zwänge zu ermöglichen und zu erhalten.

Diese RÄUME DER FREIHEIT können nur durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und Mitbestimmung im Sinne soziokultureller Ziele entstehen. Dazu zählt vor allem die aktive Beteiligung aller Betroffenen an Stadterneuerungs-Prozessen in Verbindung mit ressortübergreifenden Kooperationen verschiedener Fachbehörden. Der 2. Ratschlag Stadtteilkultur möchte daher den Entwurf einer "Stadt(teil)entwicklung durch Kultur" mit interbehördlicher Ausrichtung erarbeiten.

FRAGESTELLUNGEN

Vom Haus-/Fabrikbesetzer zum Mediator, was macht die neue Rolle der Kulturzentren in Stadtentwicklungsprozessen aus?

Wie spiegelt sich heute der Anspruch auf Einflussnahme auf Stadt(teil)entwicklung in der Angebotspalette der Kulturzentren wider?

Wie sieht das Verhältnis zwischen konkreten Stadtteilaktivitäten und allgemeiner Stadt-/Gesellschaftspolitik aus? Ergänzen sich Kulturprogramm und politische Aktivität oder stehen sie in Konkurrenz zueinander?

Welche "Räume der Freiheit" bieten Zentren aufgrund ihrer Vernetzungs- und Drehpunktfunktion und relativen Unabhängigkeit von Verwaltungshierarchien in Stadtentwicklungsprozessen?

Welchen Raum nehmen Kulturzentren im Prozess der Polarisierung in eine öffentliche und eine private Sphäre und die damit verbundene urbane Lebensweise ein?

In welchem Verhältnis stehen Stadtteil- und Soziokulturzentren zu "Orten der Urbanität", an denen gesellschaftliche Umbrüche sichtbar werden?

Welche Ziele sollte ein Gesamtkonzept "Stadt(teil)entwicklung durch Kultur" beinhalten

REFERENTEN

Joachim Boll: "Soziokultur und Stadtteilentwicklung vorwärts zu den Anfängen?"

Inhaber eines Büros für Projekt-Kommunikation, Dortmund

Reinhold Knopp: "Stadtentwicklung und soziokulturelle Zentren zwischen Absichtserklärung und produktivem Verhältnis"

Dipl.-Pädagoge, Leitung und Koordination der Arbeitsgemeinschaft stadt-konzept, Düsseldorf

Moderation: Sabine Stövesand

Dipl.-Pädagogin, KÖLIBRI/GWA St. Pauli-Süd, Hamburg

Anwesend: Prof. Dr. Walter Siebel

Universität Oldenburg, Fachbereich Soziologie, Leiter der Arbeitsgruppe Stadtforschung

RÄUME DER FREIHEIT FÜR KULTURPOLITISCHES HANDELN

Veränderte Rahmenbedingungen erfordern für den Bereich der Stadtteil- und Soziokultur eine Reform der Förderpraxis und eine Entwicklung neuer Zuwendungsmodelle (Impuls- und Innovationsförderung, Risikoabsicherung etc.). Dabei geht es auch schon im Vorwege darum, ein beteiligungsorientiertes Verfahren zu konzipieren, das gleichgewichtige Partnerschaften und Mitbestimmung im gesamten Entwicklungs- und Umsetzungsprozess ermöglicht. "Modelle aktivierender Kulturpolitik" lassen neue RÄUME DER FREIHEIT entstehen, in denen Kulturentwicklungsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Moderation und Akquisition die festgefahrene kameralistische Verteilungslogik ablösen könnte.

FRAGESTELLUNGEN

Wo und wie zeigen sich negative Auswirkungen bisheriger Förderpraxis am deutlichsten?

Wie könnten neue Zuwendungsmodelle diesen Mängeln begegnen?

Wie lassen sich Formen der kooperierenden Kulturpolitik in bestehende (kameralistisch orientierte) Strukturen integrieren?

Welche Ziele sollte eine "aktivierende Kulturpolitik" verfolgen?

Wie sieht das Rollenverständnis des Staates im Spannungsfeld von Risikoabsicherung und Grundsicherung aus?

Privatisierung und ehrenamtliche Arbeit schließen einander nicht aus, welche neuen Formen und Regularien sind nötig?

Wie gelangt die Hamburger Kulturpolitik in einen produktiven Zielfindungsprozess, der auf möglichst vielen gleichgewichtigen Partnerschaften basiert?

REFERENTINNEN

Alex Moll: "Der Lohn des wirtschaftlichen Erfolges ist die Streichung der Förderung"

Berater im Bereich Kultur, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit, Move Solingen

Christiane Ziller: "Räume der Freiheit fürs Ehrenamt unbezahlte Arbeit im Prozess der Privatisierung"

Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, Potsdam

Moderation: Dörte Inselmann

Geschäftsführerin des Billstedter Kulturpalastes, Hamburg

Anwesend: Dr. Hans Jörg Siewert

Leiter des Referates Soziokultur in Niedersachsen

RÄUME DER FREIHEIT FÜR (SOZIO)KULTURELLE INNOVATION

Die Stadtteil- und Soziokultur schafft RÄUME DER FREIHEIT zur Entdeckung, Entwicklung und Förderung neuer Ausdrucks- und Kulturformen. Wie kann sie sich dieses Potenzial zur Innovation erhalten? Welche neuen Impulse, neuen Kulturmilieus konfrontieren die Zwänge der globalisierten, ökonomisierten IT-Gesellschaft mit den stadtteil- und soziokulturellen Zielen und welche Strategien für die Kulturpraxis werden in diesem Zusammenhang entwickelt ("Gegenbilder zur Medienwelt", Teske)?

FRAGESTELLUNGEN

Wie erhalten sich Kulturzentren trotz Etablierung und Institutionalisierung ihre "Spürnase³ und den Kontakt zu neuen Kulturmilieus?

Auf welchem Verständnis von Multikulturalität bzw. Interkultur könnte eine zeitgemäße Kulturarbeit basieren und wie sieht diese dann aus?

Was bieten Räume der Freiheit im Gegensatz zu "Kulissen des Glücks" (Gerhard Schulze)

"Professionalität bedeutet nicht zuletzt, zu den eigenen Gründungsmythen ein tragfähiges Verhältnis zu gewinnen." (Eva Krings) Wie lässt sich die visionäre Kraft in der alltäglichen Arbeit erhalten?

DURCHFÜHRUNG

Waltraud Waidelich: Perspektiven-Werkstatt Stadtteilkultur

in Anlehnung an die Methode Zukunftswerkstatt

Sozialökonomin, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Hamburg

Anwesend: Eva Krings

Beigeordnete der Stadt Solingen

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

Henriette von Enckevort

Referentin für Stadtteilkultur

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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