Schwierige Mission Die Bodensanierung

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Die Sanierung der Bille-Siedlung war kompliziert und aufwändig. Alle Wohngrundstücke mussten geräumt und der belastete Boden darunter komplett ausgetauscht werden. An anderer Stelle wurde   sauberer neuer Boden aufgebracht, um die Giftstoffe darunter einzuschließen. Zu schaffen machten den Experten außerdem Ölschäden sowie brennbares Methan-Gas, das sich im Untergrund bildete.

Die Bodensanierung

Die Billesiedlung vor der Bodensanierung

Die Billesiedlung während der Bodensanierung

Die Billesiedlung nach der Bodensanierung

 

Regosol aus aufgefülltem Mutterboden über Bauschutt über Spülschlick und Spülsand

Geländeoberfläche mit Grasbewuchs

Bodenlehrpfad/ BSU

1
Beschreibung des Horizonts:
nach der Bodensanierung aufgefüllter Mutterboden
Bodenkundliche Einordnung: humose (h) Oberbodenhorizonte (A) aus vom Menschen umgelagertem Material (j)

2
Beschreibung des Horizonts:
Bauschutt, wahrscheinlich Reste einer Baustraße aus der Zeit der Bodensanierung
Bodenkundliche Einordnung: mineralischer Untergrundhorizont (C) aus aufgefülltem (y) kalkigem (e) Lockermaterial (l)

3
Beschreibung des Horizonts:
Spülfeldablagerungen, in den oberen 10 bis 20 Zentimetern durch das Befahren mit Baumaschinen und das Gewicht der darüber liegenden Baustraße gestört. Spülsande im unteren Drittel des Profils (Schicht jilC3) weisen durch die Ablagerung im früheren Spülstrom ebene Schichtungen und Rippelschichtungen auf. In ihnen finden sich umgelagerte Schneckengehäuse, Schlacke sowie Schlickgerölle, die kleine Ölfilme absondern.
In die Spülsande eingeschnitten sind eine mit schräg geschichtetem Sand gefüllte Rinne und ein von der Profilgrube randlich erfasster Kolk eines früheren nahen Spülkopfes. Dieser muss sich während einer Spülunterbrechung im Winter in einen Tümpel verwandelt haben, in dessen teils gefrorenes Ufer Eis die Kerbe unten rechts eindrücktet. Danach muss das Eis in kurzer Zeit versickert und der Kolk durchgefroren sein. Als die Spültätigkeit später vermutlich an einem weiter entfernten Spülkopf fortgesetzt wurde, füllte sich der immer noch gefrorene Kolk mit feinschichtigem Sand (jilC2) und Schlick (IIIjilC1).

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