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FAQ - Fragen und Antworten Netzerhalt und Netzmodernisierung des BOS-Digitalfunks

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Um die erforderlichen Entscheidungen für den Weiterbetrieb des BOS-Digitalfunknetzes im kommenden Jahrzehnt treffen zu können, hat die vom Verwaltungsrat der BDBOS eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Digitalfunk 2020+“ im vergangenen Jahr Expertisen von Forschung und Wissenschaft, Industrie, kommerziellen Netzbetreibern sowie der BDBOS selbst eingeholt.

Netzerhalt und Netzmodernisierung des BOS-Digitalfunks

Um die erforderlichen Entscheidungen für den Weiterbetrieb des BOS-Digitalfunknetzes im kommenden Jahrzehnt treffen zu können, hat die vom Verwaltungsrat der BDBOS eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Digitalfunk 2020+“ im vergangenen Jahr Expertisen von Forschung und Wissenschaft, Industrie, kommerziellen Netzbetreibern sowie der BDBOS selbst eingeholt.

In Interviews und Hearings erläuterten die Experten die Vor- und Nachteile verschiedener technischer Optionen. Auf Basis der eingeholten Expertisen empfahl die Arbeitsgruppe „Digitalfunk 2020+“ aus Gründen der Systemverfügbarkeit, Zukunftsfähigkeit und Begrenzung von Kosten die Modernisierung des TETRA-Funknetzes unter Berücksichtigung vorbereitender Tätigkeiten für eine spätere Realisierung von BOS-Breitbanddiensten.

In der 29. Sitzung des Verwaltungsrates der BDBOS am 8. Dezember 2016 haben Bund und Länder dann die grundlegenden Weichen für den Netzerhalt und die Netzmodernisierung des Digitalfunks BOS gestellt. Der Verwaltungsrat hat die BDBOS gebeten, in enger Abstimmung mit Bund und Ländern alle notwendigen Tätigkeiten durchzuführen, um die Funktionalität und Zuverlässigkeit der digitalen BOS-Sprachkommunikation bis zum Jahr 2030 zu gewährleisten. Im Fokus steht hierbei zunächst die Umsetzung der notwendigen Netzerhaltungsmaßnahmen.

Zur Sicherstellung der digitalen BOS-Sprachkommunikation bis zum Jahr 2030 ist zudem eine Netzmodernisierung der TETRA-Systemtechnik des BOS-Digitalfunknetzes, auf der Grundlage des IP-Standards, vorgesehen. Zu diesem Zweck wird durch die BDBOS eine ergebnisoffene Neuvergabe der Leistungen aus dem aktuellen Systemliefervertrag einschließlich der Vergabe von ergänzenden Leistungen zur Netzmodernisierung vorbereitet.

Darüber hinaus treibt die BDBOS international die Weiterentwicklung des TETRA-Standards mit dem Ziel der Überführung nationaler Anforderungen der BOS in internationale Standards aktiv voran. Arbeitsfelder sind hier u.a. die Verringerung des Aufwands für die Zertifizierung der Endgeräte speziell für den deutschen Markt, die bedarfsgerechte Einbringung neuer Funktionen in internationale Richtlinien sowie die Beobachtung und die Beeinflussung von Standardisierungsaktivitäten.

Neben dem eigentlichen Betrieb des Digitalfunks BOS wird damit die Fortentwicklung des Netzes, inklusive der Einführung von neuen Diensten, Funktionalitäten und Werkzeugen, zum Schwerpunkt der Anstrengungen der Partner von Bund, Ländern und BDBOS werden. Die gemeinsam erzielten Erfolge der vergangenen Jahre stimmen optimistisch, dass die anstehenden Herausforderungen gemeistert werden und den BOS in Deutschland auch im nächsten Jahrzehnt ein leistungsstarkes und verlässliches Kommunikationsmittel zur Verfügung stehen wird.

Quelle: BDBOS - Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

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