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Die kleinste Reederei Hamburgs bietet eine außergewöhnliche Art der Flussreisen an. Statt mit einem Kabinenschiff bietet das moderne Fahrgastschiff Serrahn Queen der Reisegruppe von max. 50 Gästen ausreichend Platz und ist damit aber noch klein genug, um unbekanntere und kleinere Wasserwege wie zum Beispiel die Aller, Oberweser oder den Ems-Jade-Kanal befahren zu können. Das Erleben der Wasserwege liegt im Fokus, gemeinsam gibt es tagsüber Flusslandschaften und nautische Highlights und Bauwerke wie Schiffshebewerke, den Elbtrog bei Magdeburg sowie die abwechslungsreichen und naturbelassenen Flusslandschaften zu erkunden.
Damit sind die Reisen einzigartig, denn die Schiffsgröße macht es möglich, Wasserstraßen, die größere Flusskreuzfahrer gar nicht erreichen können zu befahren. So geht es zum Beispiel in Berlin durch die Stadt und über die Spree an den Highlights vorbei, vom bequemen Liegestuhl an Deck können die Gäste so Sightseeing vom Schiff aus genießen.
Dabei werden die Regionen umfangreich in das Konzept einbezogen und der regionale Tourismus gestärkt. Das Catering während der Reisen stammt von lokalen Anbietern vor Ort. So profitieren auch kleine und entlegenere Orte von den Schifffahrten und die Gäste haben ausreichend Zeit, die interessanten Städte wie z. B. Lüneburg, Hitzacker, Aurich, Emden, oder Minden zu erkunden. Hiesige Dienstleister werden mit einbezogen, Caterings, Busunternehmen und weitere Anbieter in den Zwischenstopps werden beauftragt.
Bereits 2017, also noch vor der Gründung von „Fridays for Future“, stellte Heiko Buhr seine Schiffe auf den gasbasierten GTL-Treibstoff („Gas to Liquids“) um. Der Kraftstoff stößt laut Kraftstoffhersteller Shell 70 Prozent weniger Ruß, 90%, weniger Geruchsbelästigung aus und sei biologisch abbaubar. Im Gegensatz zu anderen Kraftstoffen ist dieser auch nicht krebserregend.
„Die Menge an Kraftstoff, die wir an einem Tag verbrauchen, verbraucht ein Kabinenschiff in einer Stunde“, sagt Heiko Buhr. Ob mehrtägige Flussreise oder kürzere Fahrten im Heimatgebiet: Auf einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck seines 1998 gegründeten Familienbetriebs legt Buhr seit Jahren großen Wert. Und auch für die Gäste sei das Thema immer relevanter, machen sich die Kunden doch mehr und mehr Gedanken überlange Anreisewege und Umweltbelastungen. Diese entfallen größtenteils, denn die Anreisewege sind gering im Vergleich zu Kreuzfahrten quer durch Europa und mehr und mehr Gästen ist die Regionalität und Urlaub im eigenen Land ein Ansinnen.
Das Verfahren: Durch den GTL-Lieferanten Shell wird die gekaufte Menge an Kraftstoff entweder in Ausgleichszertifikate umgewandelt und damit Klimaschutzprojekte unterstützt oder es werden entsprechend viele Bäumen gepflanzt. „So können wir unsere beiden Schiffe zu 100% klimaneutral antreiben, worauf wir sehr stolz sind“, sagt Heiko Buhr.
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