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Coronavirus FAQ - Schulen

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Corona FAQ: Schulen

Fragen und Antworten

Wie geht es nach den Märzferien weiter Wie geht es mit dem Unterricht weiter
Werden Lehrkräfte vorrangig geimpft Wie ist der Regelbetrieb zum Schuljahr 2020/21 geplant Gibt es wieder Lernferien im März 2021
Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten Ab wann dürfen wieder Klassenreisen durchgeführt werden 
Wie sehen eigentlich die Abiturprüfungen in diesem Jahr aus Wie wird in diesem Schuljahr der Schulsport und insbesondere das Sportabitur geregelt Werden Abschlussprüfungen zum Mittleren Schulabschluss durchgeführt Welche Regelungen treffen Berufliche Schulen für Prüfungen Welche Unterstützung erhalten bedürftige Kinder und Jugendliche bei dem Erwerb digitaler Endgeräte Sind die Schulen technisch eigentlich für den Distanz- bzw. Hybridunterricht ausgestattet Wie sieht es überhaupt mit der digitalen Ausstattung an den Schulen aus Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen Gilt die Maskenpflicht in den Schulen auch im Unterricht Können Masken während sogenannter Präsentationsleistungen abgenommen werden Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigerer aussprechen Bekomme ich eigentlich gezahlte Gebühren für nicht in Anspruch genommene Ferienbetreuung zurückerstattet 
Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK und die Früh- und Spätbetreuung an Schulen zurückerstattet Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gelüftet Und warum lässt man die Fenster nicht einfach dauerhaft auf Kipp Was ist mit Schulen, an denen das vorgeschrieben Stoßlüften nicht möglich ist, weil sich Fenster nicht öffnen lassen Reicht regelmäßiges Lüften aus, um die Aerosole zu bekämpfen, oder sollten Schulen nicht besser CO2 Filter nutzen
Welche Infektionsschutzmaßnahmen gelten an Schulen zum Schuljahr 2020/21 Was ist mit internationalen Schüleraustauschen Was ist mit Ausflügen in der Vorschule Finden Schulische Konferenzen und Lernentwicklungsgespräche statt Was ist mit dem schulischen Mittagessen Wie sieht es mit Büffets beim Mittagessen aus Welche präventiven Maßnahmen sollen Schulen ergreifen Wie gehen Schulen mit geplanten Veranstaltungen um Welche Testverfahren gibt es für Beschäftigte der Schulbehörde an den Schulen Was ist mit Risikopatienten oder Angehörigen von Risikopatienten Was ist mit Schülern, die zu Risikogruppen gehören oder in einer häuslichen Gemeinschaft mit einer Person wohnen, die einer Risikogruppe angehört Welche Abstands- und Kontaktregeln gelten in den Schulen Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gereinigt Was ist, wenn Erkältungssymptome bei Schülerinnen und Schülern auftreten Was passiert bei einem Verdachtsfall … und was, wenn sich die Infektion bestätigt ... und wie geht es dann weiter Wie sind die Meldepflichten bei einem akuten Coronafall geregelt
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Wie geht es nach den Märzferien weiter?

Nach den Märzferien werden die Schulen "behutsam" geöffnet, wenn die Infektionslage sich nicht drastisch verschlechtert.  Es wird zunächst ein Wechselmodell mit halbierten Klassen für die Grundschulen, also Klassen 1 bis 4, und die Abschlussklassen 9, 10 und 13 an den Stadtteilschulen sowie die Klassen 6, 10 und 12 an den Gymnasien geben. Über den Wechselrhythmus und die Stundenpläne entscheiden die Schulen, sie müssen jedoch sicherstellen, dass die Kinder in jeder Woche tageweise zur Schule gehen. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden zudem alle Schulbeschäftigten zwei Mal pro Woche kostenlos getestet. Darüber hinaus sollen auch Schülerinnen und Schüler wöchentlich getestet werden, wenn genügend Tests vorhanden sind.

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Frag den Rabe!

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Wie geht es mit dem Unterricht weiter?

Die kommenden Wochen und Monate sind von unvorhersehbaren Entwicklung des Corona-Geschehens geprägt. Das Schuljahr 2020/21 ist im Präsenzbetrieb gestartet. Seit Januar gibt es Distanzunterricht an den Schulen. Seitdem ist die Präsenzpflicht aufgehoben. In Abhängigkeit von der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation wird es im aktuellen Schuljahr drei mögliche Formen der Unterrichtsorganisation geben:

  • den Präsenzunterricht,
  • den Distanzunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»), der aktuell in Hamburg stattfindet
  • und den Hybridunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»), der nach den Märzferien beginnen soll.
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Werden Lehrkräfte vorrangig geimpft?

Das Personal in Kitas und Schulen hat im Rahmen der Tätigkeit zum Teil unvermeidliche, nahe Kontakte. Daher wurde das Personal von Kitas, Grundschulen und den speziellen Sonderschulen in der Impfreihenfolge nach vorne gezogen und in die Kategorie 2 (mit hoher Priorität) eingeordnet. Die Änderung der entsprechenden Impfverordnung des Bundes ist am 24. Februar 2021 erfolgt. Eine zügige Umsetzung wird angestrebt, bleibt aber aufgrund der weiterhin bestehenden Impfstoffknappheit und der bereits vereinbarten Termine schwierig. Denn die Anzahl der Personen, die insgesamt in die Kategorie der „hohen Priorität“ fallen, ist sehr hoch. Das bedeutet, dass Kita- und Schulbeschäftigte eine Impfung erhalten können, sobald sie aufgefordert wurden, Termine zu vereinbaren. Die dafür notwendigen vorbereitenden Arbeiten werden gerade abgeschlossen. Wie schnell die Impfungen dann erfolgen können, hängt davon ab, ob alle zugesagten Impfstofflieferungen auch wirklich eintreffen. Aktuell liegt Hamburg mit Thüringen an der Spitze der erfolgten Impfungen. Diese Impfkapazitäten können weiter ausgebaut werden, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Flankierend wird mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Schulbeschäftigten frühzeitig zu impfen. Aufgrund der neuen Regelung der Bundesregierung können demnächst zunächst Beschäftigte an Grundschulen und speziellen Sonderschulen vorrangig geimpft werden. Wenn es in Zukunft deutlich mehr Impfstoff gibt, kann dadurch die Sicherheit für die Beschäftigten deutlich verbessert werden.

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Wie ist der Regelbetrieb zum Schuljahr 2020/21 geplant?

Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens im Sommer hatte dafür gesorgt, dass alle Bundesländer den Regelbetrieb zunächst wieder aufnehmen konnten. Auch in Hamburg hat mit Beginn des Schuljahres 2020/21 in allen Schulformen und Jahrgangsstufen wieder der Präsenzunterricht begonnen. Leider ist dies aufgrund der deutschlandweiten Infektionslage seit Dezember 2020 nicht mehr möglich. Zwar sind die Infektionszahlen seitdem bundesweit zurückgegangen, doch ist die Anzahl der Infektionen für weitergehende Lockerungen im Infektionsschutz insgesamt noch zu hoch. Sorgen bereiten nach wie vor die neuen Varianten des Corona-Virus, die sich auch in der Bundesrepublik ausbreiten und die deutlich ansteckender sind, als das bisher bekannte Corona-Virus. Insofern hat der Hamburger Senat auch mit Blick auf die bereits am 1. März 2021 beginnenden Ferien entschieden, dass die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben bleibt und an allen Schulen weiterhin Distanzunterricht angeboten wird.

Bis zu den Märzferien wird der Unterricht in Form von Distanzunterricht abgehalten. Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Grundlage ist die Aufhebung der Präsenzpflicht für alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie der Schulen der Erwachsenenbildung bis zum bis zum 7. März 2021. Gleichwohl haben Eltern weiterhin die Möglichkeit, ihr Kind in der Schule lernen zu lassen. 

In der Schule findet kein vollwertiger Unterricht nach Stundentafel statt, aber die Schülerinnen und Schüler werden in der Schule pädagogisch angeleitet, damit sie dort die gleichen Aufgaben bearbeiten können, die die anderen Schülerinnen und Schüler zu Hause im Distanzunterricht bearbeiten.

Die bisherigen Regelungen für die speziellen Sonderschulen bleiben bestehen.
Für das schulische Personal, die anwesenden Schülerinnen und Schüler und alle weiteren Erwachsenen an Schule bleibt ein Abstandsgebot untereinander bestehen und ist beispielsweise im Lehrerzimmer und im Schulbüro sowie bei Kontakten mit Eltern oder Personal des Caterers zu beachten.

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Gibt es wieder Lernferien im März 2021?

Das erfolgreiche Angebot der Lernferien soll den Schülerinnen und Schülern, die ihre Kompetenzen nicht in dem Umfang steigern konnten, wie dies im Präsenzunterricht möglich gewesen wäre, weiterhin helfen, den Unterrichtsstoff nachzuholen. Aufgrund der erfreulich hohen Nachfrage durch Eltern sowie Schülerinnen und Schüler erhöht die BSB die Anzahl der finanzierten Lernferienkurse in den Märzferien 2021, so dass die Schulen Lernförderangebote für durchschnittlich 20 % ihrer Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen und allen Jahrgängen, auch der Oberstufenjahrgänge, durchführen können.

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Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten? 
Wie bereits nach den letzten Ferien möchten wir auch im März 2021 sicherstellen, dass rückkehrende Schülerinnen und Schüler aus Risikogebieten sich in die erforderliche Quarantäne begeben und das Schulgelände zum Schulbeginn nicht betreten, sofern kein negatives Corona-Testergebnis nach vorheriger fünftägiger Quarantäne vorgelegt werden kann. 
Deshalb sollen alle Schülerinnen und Schüler mit Schulbeginn ab Montag, den 15. März 2021 eine Erklärung ihrer Sorgeberechtigten in der Schule abgeben, die Auskunft darüber erteilt, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und – wenn ja – ob sie die vorgesehen fünftägige Quarantäne eingehalten haben und ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorliegt. Eine Vorlage für diese Erklärung erhalten Sie von Ihrer Schule.

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Ab wann dürfen wieder Klassenreisen durchgeführt werden? 

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen im gesamten Bundesgebiet und in den meisten europäischen Ländern wird das Verbot für Schulfahrten aus rechtlichen Gründen zu-nächst nur bis zum 31. März 2021 verlängert. Bitte stellen Sie sich aber darauf ein, dass eine weitere Verlängerung des Verbots bis zu den Maiferien sehr wahrscheinlich ist. Schulfahrten, welche bereits gebucht worden sind und in den nunmehr genannten Zeitraum fallen, sollen aus rechtlichen Gründen erst kurzfristig (1-2 Wochen) vor Antritt der Schulfahrt storniert werden. Schulfahrten, welche für einen späteren Zeitpunkt geplant werden, können gebucht werden, so-fern es eine coronabedingte kostenlose Stornierungsmöglichkeit besteht.

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Wie sehen eigentlich die Abiturprüfungen in diesem Jahr aus?

Aufgrund der Corona-Krise haben viele Schülerinnen und Schüler fast ein halbes Schuljahr kaum Präsenzunterricht gehabt. Auch wenn die Schulen und Kollegien sehr viel dafür tun, Lernrückstände zu vermeiden und den Distanzunterricht zu verbessern, so stehen gerade die Abschlussjahrgänge vor einer schwierigen Situation. Um faire Bedingungen zu schaffen, hat die Schulbehörde bereits die Abschlussprüfungen für den ESA- und MSA-Abschluss angepasst. Entsprechend wird jetzt auch das Abitur angepasst.

Auf Initiative Hamburgs hat die Kultusministerkonferenz am 21. Januar 2021 beschlossen, dass den Schülerinnen und Schülern aus der pandemiebedingten Ausnahmesituation keine Nachteile erwachsen dürfen. Die Kultusministerinnen und Kultusminister stellen daher sicher, dass die 2021 erworbenen Abschlüsse denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig sind und von allen Ländern gegenseitig anerkannt werden. Die Länder können dazu in bestimmten Prüfungsbereichen Anpassungen vornehmen.

Hamburg hat auf der Grundlage dieses Beschlusses mit den Sprecherinnen und Sprechern Schulleitungen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Schüler-, Eltern- und Lehrerkammer über Anpassungen der Abiturprüfungen im Schuljahr 2020/21 beraten. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer in dieser besonderen Lage nicht zu überfordern und zugleich sicherzustellen, dass die Abiturprüfungen den vereinbarten Bildungsstandards und den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz entsprechen.

Folgende Regelungen werden für die Abiturprüfungen im Schuljahr 2020/21 getroffen:

  1. Erhöhung der Arbeitszeit für die schriftlichen Abiturprüfung um 30 Minuten
    Für alle schriftlichen Abiturprüfungen wird die Arbeitszeit um 30 Minuten verlängert. Diese Verlängerung trägt dem Umstand Rechnung, dass den Schülerinnen und Schülern in der Vorbereitung die Übungszeit fehlte, um Routine, Sicherheit und Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der Aufgaben zu gewinnen. Die zusätzliche Arbeitszeit ermöglicht es, in Ruhe Lösungswege zu entwickeln und zu überprüfen.
  2. Präzisierung der Schwerpunktthemen
    Das Abitur konzentriert sich in jedem Fach auf bestimmte Schwerpunktthemen, die rund die Hälfte der Unterrichtszeit in der Oberstufe umfassen. Damit sich die Schülerinnen und Schüler unter den schwierigen Rahmenbedingungen gezielter vorbereiten können, werden die Lehrkräfte noch präziser über die Abiturthemen informiert. Diese Präzisierung soll es Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ermöglichen, die verbleibende Unterrichtszeit besser zu nutzen und sich zielgerichteter vorzubereiten. Weitere Infos»
  3. Auswahl im Fach Mathematik
    Weil aufgrund der Einschränkungen des Unterrichts nicht alle Themengebiete im Fach Mathematik in der üblichen Tiefe gelernt werden konnten, bekommen die Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahrgang wie in anderen Bundesländern auch eine Wahlmöglichkeit bei den Abituraufgaben. Deshalb werden die bisher vorgesehenen vier Aufgabenteile um einen weiteren Aufgabenteil zur Analysis ergänzt. Die Lehrkräfte können dann für ihren Kurs je nach Unterrichtsvorbereitung entweder den Aufgabenteil zur Linearen Algebra / Analytischen Geometrie oder den Aufgabenteil zur Stochastik oder den ergänzten Aufgabenteil zur Analysis streichen. Dadurch können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Prüfungsvorbereitungszeit gezielter nutzen und sich passgenauer vorbereiten.
  4. Mehr Vorbereitungszeit, weniger Korrekturaufgaben
    Um den Schülerinnen und Schülern mehr Vorbereitungszeit auf die Abiturprüfungen zu gewähren, wird der Beginn der Abiturprüfungen um eine Woche vom 16. April auf den 23. April verschoben. Den Abiturientinnen und Abiturienten verbleiben dadurch nach den Märzferien fünf statt bisher vier Unterrichtswochen zur Prüfungsvorbereitung. Eine weitere Verschiebung ist aufgrund der extrem frühen Sommerferien und der Maiferien nicht möglich.

    Aufgrund dieser Verschiebung wäre eine vollständige Zweitkorrektur aller Abiturarbeiten nur durch Unterrichtsausfall umsetzbar. Um das zu vermeiden und Lehrkräfte nicht zu überlasten, wird die Zweitkorrektur eingeschränkt. Zweitkorrekturen erfolgen nur, wenn die Erstkorrektur um drei oder mehr Notenpunkte von dem Durchschnitt der Leistungen in diesem Fach in den ersten drei Semestern abweicht.
  5. Aushändigung der Operatorenlisten
    In jedem Unterrichtsfach beschreiben die so genannten Operatoren als Schlüsselbegriffe, wie Arbeitsanweisungen und Aufgaben auszuführen sind. Kenntnis und Anwendung der Operatoren werden im Unterricht geübt und normalerweise in den Prüfungen vorausgesetzt. Damit die Abiturientinnen und Abiturienten die gestellten Aufgaben richtig verstehen und keine Missverständnisse in der Aufgabenstellung entstehen, werden ihnen in diesem Jahr die fachbezogenen Operatorenlisten in der Prüfung zur Verfügung gestellt.
  6. Rücksichtsvolle Korrektur
    Aufgrund der Pandemie musste der Unterricht in den letzten Monaten immer wieder eingeschränkt werden. Neben den generellen Einschränkungen des gesamten Schulbetriebes gab es an vielen Schulen Unterbrechungen aufgrund von Präventionsmaßnahmen, Infektionen oder Quarantänemaßnahmen, so dass die Unterrichtsbedingungen sehr unterschiedlich waren. Deshalb sind die Lehrkräfte gebeten, die generellen sowie die speziellen Einschränkungen des Unterrichts bei der Korrektur der schriftlichen Abiturprüfungen dort zu berücksichtigen, wo es entsprechende Spielräume in der Bewertung gibt. Diesbezügliche Hinweise sind in Randbemerkungen der Korrektur sowie im Gutachten der Lehrkräfte zu vermerken.
  7. Sportpraktische Abiturprüfung wie 2019/20
    Auch der Sportunterricht konnte nur eingeschränkt erfolgen, Sport mit Körperkontakt war selbst während des Präsenzunterrichts nicht möglich. Um die sportpraktische Abiturprüfung trotzdem zu ermöglichen, findet diese Prüfung unter den gleichen Regelungen statt wie schon im Schuljahr 2019/20. Die Schulen wurden über diese Möglichkeit bereits am 7. September 2020 in einem entsprechenden Schreiben der Schulbehörde informiert und gebeten, die Schülerinnen und Schüler auf diese Prüfungsbedingungen vorzubereiten. (Siehe auch Schreiben vom 7. September 2020). Da seit dem 16. Dezember kein Sportunterricht in Präsenz mehr möglich war, werden die Regelungen wie folgt ergänzt:

    Gemäß § 24 Absatz 1 Satz 4 APO-AH müssen die Aufgaben in Sport praktische Anteile aus zwei verschiedenen Bewegungsfeldern umfassen, die die Schülerinnen und Schüler in der Studienstufe belegt haben. Dazu zählen auch Sportarten und Bewegungsfelder, die (ausschließlich) im Distanzunterricht thematisiert wurden. Um der ggf. geringeren Auswahl an möglichen Prüfungssportarten zu begegnen, dürfen in diesem Jahr abweichend von der genannten Vorschrift auch zwei Sportarten eines Bewegungsfeldes geprüft werden. Im Bewegungsfeld „Bewegungs- und Sportspiele“ muss in diesem Fall eine Zielschuss- und eine Rückschlagsportart gewählt werden.

    Zusätzlich gestatten die Schulen den Schülerinnen und Schülern, die Wahl der Bewegungsfelder nochmals anzupassen. So kann auf den derzeitigen Stand des Infektionsgeschehens bestmöglich eingegangen werden. Damit die Prüflinge ausreichend Vorbereitungszeit haben, empfiehlt es sich, die sportpraktischen Prüfungen möglichst spät zu terminieren. Sollten die Vereins- und Bezirkssportanlagen sowie Schwimmbäder nicht rechtzeitig wieder öffnen, wird die Behörde für Schule und Berufsbildung sich wie im letzten Jahr um Ausnahmegenehmigungen bemühen.
  8. Weniger Klausuren im 4. Semester
    Da der Präsenzunterricht derzeit ausgesetzt ist, soll im 4. Semester ausschließlich in den schriftlichen Prüfungsfächern jeweils eine Klausur geschrieben werden. Die zweite Semesterklausur kann in diesem Fach ebenso entfallen wie alle anderen Klausuren in den Fächern, die nicht Prüfungsfächer sind. Die Semesternote ergibt sich in diesen Fächern dann ausschließlich aus den Unterrichtsleistungen, zu denen im Distanzunterricht aber auch schriftliche Leistungen gehören sollen. Zugleich soll den Schülerinnen und Schülern aber die Option eröffnet werden, auf Wunsch einen selbstgewählten gleichwertigen Leistungsnachweis zu erbringen oder an einer von der Lehrkraft optional gestellten Klausur teilzunehmen. Diese Regelung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungsfächer zu konzentrieren. Die Klausuren in diesen Fächern dienen als zusätzliche Gelegenheit, Erfahrung in schriftlichen Leistungsnachweisen zu erlangen.
  9. Prüfungsvorbereitungen für alle Abschlussjahrgänge in der Schule
    Schon jetzt laden die Schulen einzelne Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zur individuellen Prüfungsvorbereitung in kleinen Gruppen in die Schule ein. Diese Angebote sollen in Absprache mit den Sprechergruppen der Schulformen ausgeweitet werden. Das Ziel ist, allen Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen mehrere Prüfungskolloquien zur gezielten Vorbereitung der Abschlussprüfungen anzubieten. Dazu sollen die Schülerinnen und Schülern in kleinen Gruppen stundenweise mit ihren Lehrkräften unter Einhaltung der Mindestabstände, der Maskenpflicht und der Hygieneregeln in der Schule lernen können. Nähere Informationen zur Ausgestaltung teilen wir Ihnen in Kürze mit.

Weitere Informationen:
»Pressemitteilung vom 5. Februar 2021   
»Frag den Rabe - Abi 2021 Edition
 

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Wie wird in diesem Schuljahr der Schulsport und insbesondere das Sportabitur geregelt?

Informationen zum Sportunterricht und zum Sportabitur 2021 finden Sie unter Wie sehen eigentlich die Abiturprüfungen in diesem Jahr aus?  und in dem entsprechenden »Schreiben vom 7. September 2020, das an die Schulen gegangen ist.

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Werden Abschlussprüfungen zum Mittleren Schulabschluss durchgeführt?

Vor dem Hintergrund der Verlängerung der Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie wird in diesem Schuljahr eine Anpassung aller Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss vorgenommen. 

Da mit den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss auch Übergangsberechtigungen z. B. in die gymnasiale Oberstufe erworben werden und auch in anderen Bundesländern weiterhin Abschlussprüfungen geplant sind, soll an der Durchführung der Abschlussprüfungen grundsätzlich festgehalten werden. 

Um jedoch für die Schülerinnen und Schüler eine angemessene Vorbereitung auf diese Prüfungen zu ermöglichen, wird die Anzahl der vorgesehenen Prüfungen halbiert. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler absolviert in diesem Schuljahr daher nur drei statt sechs Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss. Von diesen drei Prüfungen werden zwei als zentrale schriftliche Prüfungen und eine als mündliche Prüfung durchgeführt. Die Prüflinge können wählen, in welchen Fächern sie sich schriftlich und in welchem Fach sie sich mündlich prüfen lassen unter der Maßgabe, dass alle drei Fächer vertreten sind. 

Diese Maßnahme soll es zudem den Schulen und den Lehrkräften ermöglichen, den normalerweise erforderlichen, erheblichen Zeitaufwand für die Durchführung der Prüfungen zu nutzen, um stattdessen die Schülerinnen und Schüler zu unterrichten und Lernrückstände aufzuholen. 

Jede einzelne Prüfung behält ihr in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (§ 24 APO-GrundStGy) vorgesehenes Gewicht und geht wie bisher mit 20% in die Jahresnote ein. Da jedoch in jedem Fach eine Prüfung entfällt, setzt sich in diesem Schuljahr die Zeugnisnote im jeweiligen Fach zu 80 % aus der laufenden Unterrichtsarbeit und zu 20 % aus dem Ergebnis der schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung zusammen. 

Um den besonderen Unterrichtsbedingungen und den Möglichkeiten der Vorbereitung auf die Prüfungen für die Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, werden die Schulen gebeten, zwei weitere Maßnahmen umzusetzen: Zum einen wird die Bearbeitungszeit in den schriftlichen Prüfungen jeweils um 30 Minuten verlängert, um fehlende Übungszeit, die dem Sichern und Vertiefen des Unterrichtsstoffes dient, auszugleichen. Zum anderen werden die Lehrkräfte gebeten, in der Korrektur der schriftlichen Arbeiten die Durchführung des eigenen Unterrichts sowie die besonderen Bedingungen in der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. 

Gemäß den Vorgaben der Bildungspläne ersetzt die schriftliche Prüfung zum Mittleren Schulabschluss eine Klassenarbeit in der Jahrgangsstufe 10. Mit den oben beschriebenen Anpassungen findet in diesem Schuljahr in einem Fach ausschließlich eine mündliche Prüfung statt. Auch im Fach, in dem die mündliche Prüfung stattfindet, kann die vierte Klassenarbeit in diesem Schuljahr entfallen.

Die schriftlichen und mündlichen externen MSA-Prüfungen bleiben von diesen Regelungen unberührt. Hier informieren die Schulen in Rücksprache mit der zuständigen Schulaufsicht.

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Welche Regelungen treffen Berufliche Schulen für Prüfungen?

Um den Prüflingen im Beruflichen Bereich ebenfalls entgegen zu kommen, werden für Berufsabschlussprüfungen bei Bedarf zusätzliche Prüfungstermine angeboten, die durch die Zentrale des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) mit den zuständigen berufsbildenden Schulen abgestimmt werden.
Über alle Fragen zu beruflichen Schulen informiert das HIBB: https://hibb.hamburg.de 

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Welche Unterstützung erhalten bedürftige Kinder und Jugendliche bei dem Erwerb digitaler Endgeräte?
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat Anfang Februar entschieden, Bedarfe für digitale Endgeräte für den Distanzunterricht in Ausnahmefällen auch über Sozialleistungen zu decken. Danach übernehmen die Jobcenter Kosten von in der Regel von bis zu 350 € für digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern Sozialleistungen nach dem SGB II beziehen. Dies gilt nur, wenn seitens der Schule kein Gerät zur Verfügung gestellt werden kann. 
Wie das Antragsverfahren ausgestaltet werden kann, wird seitens der Sozialbehörde, dem Jobcenter/team.arbeit.hamburg und der Schulbehörde derzeit entwickelt. Unser Bestreben ist, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche in den Genuss dieser Leistung kommen. Dazu bedarf es noch einer genauen Abstimmung des Verfahrens. Wir gehen davon aus, dass wir in kurzer Zeit eine gute Lösung finden.

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Sind die Schulen technisch eigentlich für den Distanz- bzw. Hybridunterricht ausgestattet?

Die Schulbehörde hat allen Schulen ab Sommer 2020 die Lernmanagementprogramme „LMS.Lernen.Hamburg“ und „IServ“ zur Verfügung gestellt. Nutzten im März 2020 nur 75 Schulen diese Lernprogramme, so waren es bis Ende 2020 347 Schulen, das ist mehr als das Vierfache. Da 68 Schulen gleichzeitig beide Programme verwenden, haben zurzeit rund 90 Schulen noch keines dieser Lernprogramme, einige verwenden andere Programme. Die Schulbehörde geht davon aus, dass bis zu den Sommerferien 2021 alle Schulen die Programme verwenden. 

Die Lernprogramme „LMS.Lernen.Hamburg“ und „IServ“ müssen nicht auf den Schulgeräten installiert werden, sondern werden von den Programmbetreibern über das Internet zur Verfügung gestellt. Bei datenintensiven Anwendungen wie beispielsweise zahlreichen parallelen Videokonferenzen kam es in der Vergangenheit zu Engpässen auf den Servern der Programmbetreiber. Beide Anbieter haben jetzt ihre Serverkapazitäten erheblich erhöht. Bei einer normalen Nutzung mit einer Mischung von Videokonferenzen, Chats, E-Mails oder Zugriffen auf Datenbanken können jetzt mit bis zu 90.000 Schülerinnen und Schüler doppelt so viele wie bisher gleichzeitig in den Lernprogrammen arbeiten. 

Alle Schulen sind an das städtische Glasfasernetz angeschlossen. Das bestehende Netz begrenzte die Übertragungsrate vieler Schulen auf 10 Mbit/s pro Schule, das entspricht bei vernünftiger Nutzung maximal zwei parallelen Videokonferenzen pro Schule. Bis Ende 2020 wurde die Übertragungsrate auf 50 Mbit/s an Grundschulen und mindestens 100 Mbit/s an weiterführenden Schulen erheblich erhöht. Die neue Kapazität ermöglicht es bei einer vernünftigen Nutzung, dass bis zu 50 Prozent aller Schulklassen parallel Videokonferenzen organisieren können. Voraussetzung ist, dass in einer Videokonferenz nur ein Teil aller Schülerinnen und Schüler einer Klasse gleichzeitig mit Bild und Ton übertragen werden und die anderen „in Bild und Ton stummgeschaltet“ sind.

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Wie sieht es überhaupt mit der digitalen Ausstattung an den Schulen aus?

Die Anzahl der Schulen mit WLAN in den Unterrichtsräumen wurde von März 2020 bis Ende 2020 von 61 auf 266 staatliche Schulen mehr als vervierfacht. 130 Schulen haben ein sehr leistungsfähiges WLAN in allen Klassenräumen mit einer Übertragungsmöglichkeit von einem Gigabit pro Sekunde (1 GBit/s), 136 Schulen verfügen über WLAN mit einer geringeren Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s in rund zwei Dritteln aller Klassenräume. 105 Schulen hatten am 31. Dezember 2020 noch kein WLAN in ihren Unterrichtsräumen, davon werden 47 bis zum 31. Januar 2021 und fast alle restlichen Schulen bis in die Sommerferien 1. August 2021 nachgerüstet.

Die Zahl der Laptops und Tablets für Schülerinnen und Schüler wurde von März 2020 bis Ende 2020 von rund 17.000 auf rund 62.000 (+ 45.000 Geräte) mehr als verdreifacht. Darüber hinaus verfügen die Schulen insgesamt über rund 36.000 Desktop-Computer für die Schülerinnen und Schüler. Mit dieser Ausstattung liegen Hamburgs Schulen bundesweit an der Spitze. Für die Konfiguration und Wartung der schuleigenen Geräte bekommen die allgemeinbildenden Schulen im Rahmen des Konzepts der selbstverantworteten Schule von der Schulbehörde rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt. Zurzeit geht die Schulbehörde davon aus, dass mindestens 90 Prozent der Geräte einsatzbereit sind.

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Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?

Ja an allen Schulen müssen überall Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) getragen werden (siehe Schreiben des Landesschulrates vom 14. Dezember»). Bei Erwachsenen, sowie Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard handeln. Dies sind standardmäßig die sogenannten OP-Masken, es können aber auch CPA, KN95- sowie FFP 2- Masken sein (siehe Muster-Hygiene-Plan vom 1. Februar, s. 8)

Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler ist diese erweiterte Maskenpflicht zugleich eine Belastung. Das gilt umso mehr, weil die meisten Schulen bis weit in den Nachmittag Unterricht und Betreuung anbieten. Um die Belastung aller Beteiligten zu verringern, dürfen Schülerinnen und Schüler sowie Schulbeschäftigte künftig in den Pausen außerhalb des Schulgebäudes ihre MNB absetzen, auch wenn die Schülerinnen und Schüler untereinander dort nicht immer den Mindestabstand einhalten können. Voraussetzung dafür ist, dass die Schülerinnen und Schüler in den Pausen weiterhin nach Jahrgangsstufen (bzw. so genannte Kohorten) getrennt sind und insbesondere die Schulbeschäftigten darauf achten, dass sie selbst den Mindestabstand gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie anderen Schulbeschäftigten einhalten.

Weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten für den Sport-, Theater- und Musikunterricht, wo die MNB abgenommen werden darf, wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen bzw. ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien eingehalten werden kann. Überdies können die Schülerinnen und Schülern in allen Prüfungen, Präsentationen und Klausuren dann die MNB abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann (siehe unten).

Zudem ist es weiterhin zulässig, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen für kurze Zeit ihre MNB absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken.

Auch wenn nach knapp einem Jahr Corona-Krise sicher alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Schulbeschäftigten über genügend eigene MNB verfügen, stellt die Schulbehörde den Schulen weiterhin auf Nachfrage zusätzliche MNB oder Ein-Weg-Masken zur Verfügung. Die Schulbehörde hat ihre Bestände insgesamt auf fast eine halbe Million MNB aufgestockt, die Lehrkräfte jederzeit über die Kontaktdaten www.psa-bsb.de kostenlos abfordern können.

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Gilt die Maskenpflicht in den Schulen auch im Unterricht?

Ja. Es ist aber weiterhin zulässig, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen für kurze Zeit ihre MNB absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken (siehe Schreiben des Landesschulrates vom 14. Dezember»). Sie betrifft Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Schulbeschäftigte gleichermaßen.

Bei Erwachsenen, sowie Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard handeln. Dies sind standardmäßig die sogenannten OP-Masken, es können aber auch CPA, KN95- sowie FFP 2- Masken sein (siehe Muster-Hygiene-Plan vom 1. Februar, s. 8)

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Können Masken während sogenannter Präsentationsleistungen abgenommen werden?

Ja, für erforderliche Präsentationsleistungen kann die Maske abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Schülerinnen und Schülern sowie zur Lehrkraft eingehalten werden kann.

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Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?

Die Maßnahmen des Muster-Corona-Hygieneplans basieren auf den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes sowie der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Aus diesen Vorgaben leitet sich auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab bzw. die Regelung der Befreiung davon. Bislang wurden seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung alle Atteste akzeptiert, auf denen ein Arzt attestierte, der Schüler sei „aus gesundheitlichen Gründen“ nicht in der Lage, eine Maske zu tragen. Atteste, die mit der grundsätzlichen Schädlichkeit oder Nutzlosigkeit der Maske argumentierten, wurden zurückgewiesen und den Schulen geraten, die Verweigerer des Schulgeländes zu verweisen. Ihre selbst verschuldete Abwesenheit stellt während des Präsenzunterrichts eine Schulpflichtverletzung dar und wird seitens der Behörde entsprechend geahndet.

Diese grundsätzliche Haltung wurde durch mehrere Urteile der Verwaltungsgerichtsbarkeit bestätigt und dahingehend verstärkt, dass an die einschlägigen ärztliche Atteste erhöhte Anforderungen gestellt werden dürfen. Das OVG Münster führt aus:

„Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.“

Entspricht ein Attest diesen Vorgaben, wird es von der Schule akzeptiert und mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Sorgeberechtigten abgestimmt, wie die Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag integriert werden können, ohne das von ihnen im Zweifelsfall eine Ansteckungsgefahr für andere ausgeht.

Kapitelübersicht

Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigerer aussprechen?

In seltenen Fällen verweigern Schülerinnen und Schüler das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, welches für viele Situationen auf dem Schulgelände als zur Infektionsabwehr erforderlich und durch die Behörde für Schule und Berufsbildung angeordnet worden ist. Dass ein solches Gebot rechtmäßig, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler nicht übermäßig belastend ist, hatte das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) in einem Beschluss vom 15. Januar 2021 festgestellt. Das OVG sah aber anders als die 1. Instanz nicht die Möglichkeit, Maskenverweigerern im Rahmen des Hausrechtes der Schulleitung ein Hausverbot zu erteilen. Diese Lücke hat der Senat durch eine Ergänzung  der Coronaeindämmungsverordnung geschlossen: Auch in Zukunft sollen Schulleitungen Personen, die die schulischen Coronaregelungen nicht beachten wollen, des Geländes verweisen. Wer deshalb Unterricht versäumt, begeht eine Schulpflichtverletzung und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Kapitelübersicht

Bekomme ich eigentlich gezahlte Gebühren für nicht in Anspruch genommene Ferienbetreuung zurückerstattet?  

Eltern, die die gebuchte Ferienbetreuung für die Weihnachts- und Märzferien storniert haben, bekommen die anteilig bereits gezahlten Gebühren erstattet. Nach Abbuchung der Ferien mit dem Formular GT FB, erhalten Eltern einen geänderten Gebührenbescheid. Das Guthaben wird dann entweder mit den noch ausstehenden Raten verrechnet oder erstattet.

Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, die Ferienbetreuung bei Bedarf bis Ende April 2021 anzupassen. Sollten Eltern keine oder eine reduzierte Betreuung wünschen, können sie Ferienwochen abbuchen, wenn sie noch Ferienbetreuung wünschen oder dringend benötigen, haben Eltern aber auch die Möglichkeit noch Ferienwochen nachzubuchen. Die Schulen bemühen sich gemeinsam mit den Kooperationspartnern darum, alle zusätzlichen Buchungen zu ermöglichen.

Nachfragen hierzu können bei Bedarf an die einschlägige Servicerufnummer 040 428 63-2121 oder an das Postfach ganztag-gebuehren@bsb.hamburg.de gerichtet werden.

Kapitelübersicht

Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK und die Früh- und Spätbetreuung an Schulen zurückerstattet?

Sorgeberechtigte erhalten gezahlte Gebühren für die Früh- und Spätbetreuungsangebote und die Kernzeit in den Vorschulklassen gutgeschrieben. Die Erstattung erfolgt monatsweise. Alle betroffenen Eltern erhalten einen geänderten Gebührenbescheid. Jeweils am Ende eines Monats erhalten Sie einen neuen Gebührenbescheid. Die Gutschrift senkt die verbleibenden monatlichen Raten. 

Bitte zahlen Sie solange alle Raten weiter, bis Sie einen neuen Gebührenbescheid erhalten. Sollten Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben, passen Sie diesen bitte nach Erhalt des neuen Gebührenbescheids auf die richtige Gebührenhöhe an. 

Nachfragen hierzu können bei Bedarf an die einschlägige Servicerufnummer 428 63-2121 oder an das Postfach ganztag-gebuehren@bsb.hamburg.de gerichtet werden.

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Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gelüftet?

Richtiges Lüften schützt vor Corona-Infektionen. Es wird in jeder Pause intensiv bei weit geöffneten Fenstern unter Aufsicht stoß- oder quergelüftet. Da Querlüftungen effektiver sind, sollte - soweit möglich - eine Querlüftung stattfinden, das heißt Lüften mit weit geöffneten Fenstern bei gleichzeitig geöffneter Tür und im Flur ebenfalls geöffneten Fenstern. Ist Querlüften (etwa wegen fehlender Fenster im Flur) nicht möglich, bleibt die Tür zum Flur verschlossen und es wird eine Stoßlüftung durchgeführt. Während des Unterrichts wird alle 20 Minuten kurz quer- oder stoßgelüftet, bis es zu einem spürbaren Luftaustausch gekommen ist. Brandschutztüren können zum Querlüften kurzzeitig geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden. 

Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtem Niesen oder Husten, wird unmittelbar bei weit geöffneten Fenstern gelüftet. Raumlufttechnische Anlagen (soweit vorhanden) sind möglichst durchgehend mit Frischluftzufuhr in Betrieb. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.

Weitere Informationen zur "Lüftung von Schulräumen" gibt es hier» und hier».

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Und warum lässt man die Fenster nicht einfach dauerhaft auf Kipp?

Richtig Lüften

Durch die dauerhafte Kippstellung der Fenster in den Zeiten zwischen den Lüftungen werden nicht nur die Räume ausgekühlt, sondern auch noch das Infektionsrisiko erhöht. Denn der Austausch der verbrauchten Luft durch die kurze Stoß- und Querlüftung gelingt umso besser, wenn es drinnen deutlich wärmer ist als draußen. Das für erfolgreiches Lüften nötige Temperaturgefälle entsteht nur, wenn zwischen den Lüftungsphasen die Fenster fest verschlossen sind und die Raumtemperatur nicht unnötig auskühlt. Die Regel ist einfach: Rund alle 20 Minuten für rund drei bis fünf Minuten alle Fenster und Türen weit aufreißen und danach alle Fenster und Türen wieder fest verschließen.

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Was ist mit Schulen, an denen das vorgeschrieben Stoßlüften nicht möglich ist, weil sich Fenster nicht öffnen lassen?

Solche Sorgen in Bezug auf die Belüftung von Unterrichtsräumen haben sich nicht bestätigt. Im Rahmen einer Begehung hat Schulbau Hamburg festgestellt, dass 99,5 Prozent der rund 12.000 Unterrichtsräume gut gelüftet werden können. Lediglich in 68 Unterrichtsräumen (0,5 Prozent) lassen sich die Fenster nicht ausreichend öffnen. Auf den Unterricht und die Betreuung von Schülerinnen und Schülern in diesen wenigen Räumen können die Schulen aber verzichten, da ausreichend andere Räume für die rund 9.500 Schulklassen zur Verfügung stehen. Dennoch prüft die Schulbehörde jetzt gemeinsam mit Schulbau Hamburg, wie überall die Belüftungssituation sichergestellt werden kann. Die Räume, die bislang nicht ausreichend gelüftet werden können, liegen in 18 der 2.398 Hamburger Schulgebäuden (0,8%).

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Reicht regelmäßiges Lüften aus, um die Aerosole zu bekämpfen, oder sollten Schulen nicht besser CO2 Filter nutzen?

Aktuelle Studien zeigen, dass Stoßlüften um das 10- bis 80-Fache effektiver ist als die Verwendung von CO2 Filtern. Mehr Information hier

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Welche Infektionsschutzmaßnahmen gelten an Schulen zum Schuljahr 2020/21?

Eine wichtige Voraussetzung für die Öffnung der Schulen im Regelbetrieb ist die Beachtung der Hygieneregeln aller an Schule Beteiligten. Hierzu gehören weiterhin insbesondere

  • das gründliche und regelmäßige Händewaschen,
  • in die Armbeuge husten und niesen,
  • mit den Händen nicht ins Gesicht fassen,
  • keine Umarmungen und Händeschütteln,
  • regelmäßige Stoß- oder Querlüftung nur mit Aufsichtsperson im Raum,
  • entzerrte Zeiten für Pausen und Mittagessen,
  • eine klare Wegeführung in der Schule und
  • die Dokumentation von Klassenzugehörigkeiten, um im Falle einer Infektion ein konsequentes Kontaktmanagement durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt im gesamten Schulbereich (siehe oben).

Wer eine Schule betritt, muss grundsätzlich die umfangreichen Hygieneregeln einhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Mindestabstand wahren. Das gilt für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte und alle weiteren Beschäftigten ebenso wie für schulfremde Personen und Eltern.

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Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?

Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt. Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter jochen.schnack@bsb.hamburg.de.

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Was ist mit Ausflügen in der Vorschule?

Für Vorschulklassen gilt abweichend von allen anderen Klassenstufen die Ausnahmeregelung, dass Ausflüge im Rahmen des Vorschulangebots ausdrücklich möglich sind. Dabei sind die einschlägigen Hygienebestimmungen zu beachten, unter anderem der ausreichende Abstand zu fremden Personen.

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Finden Schulische Konferenzen und Lernentwicklungsgespräche statt?

Über die Organisation der Zeugniskonferenzen und über die persönliche Anwesenheit in der Zeugniskonferenz entscheidet stets die Schulleiterin als Vorsitzende bzw. der Schulleiter als Vorsitzender. Dabei richtet sie bzw er sich nach den Regelungen des Muster-Corona-Hygieneplans und den technischen und räumlichen Möglichkeiten der Schule.  

Die Anhörung vor der Zeugniskonferenz gemäß § 62 Absatz 3 HmbSG kann ebenfalls mittels Skype for Business, BigBlueButton im LMS oder per Telefon durchgeführt werden. Grundsätzlich ist aber eine reguläre Durchführung in der Schule möglich, sofern die Regelungen des Muster-Corona-Hygieneplans eingehalten werden. 

Für die regelhaft durchzuführenden Klassenkonferenzen gelten die gleichen Bestimmungen wie für die Zeugniskonferenzen. 

Lehrerkonferenzen können weiterhin stattfinden, es ist jedoch zu prüfen, ob und wie die Zahl der Konferenzen sowie die Zahl der Teilnehmenden reduziert werden kann. Je nach Entwicklung der Situation kann diese Vorgabe zeitlich ausgeweitet werden. 

Lernentwicklungsgespräche können digital durchgeführt werden, wenn diese für den Januar 2021 vorgesehen sind und nicht verschoben werden können.

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Was ist mit dem schulischen Mittagessen?

Auch im neuen Schuljahr wird an allen Schulen ein schmackhaftes und gesundes Mittagessen angeboten. In den Hygienekonzepten der Schulen wird sichergestellt, dass definierte Wegführung und Abstandsregeln und persönliche Hygieneregeln der Personen (Händewaschen vor dem Essen) eingehalten werden. Es können auch zeitversetzte Essenspausen nach Jahrgängen ohne Abstandsregelungen organisiert werden. Auch ist eine Lieferung des Essens durch den Caterer direkt in die Klassenräume möglich.

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Wie sieht es mit Büffets beim Mittagessen aus?

Durch die zum 1. September in Kraft getretenen Änderungen der Hamburgischen SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung sind Buffets auch in schulischen Kantinen wieder zugelassen. Der Muster-Corona-Hygieneplan ist entsprechend angepasst. Dabei müssen Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in der Kantine eine Maske tragen bis sie an ihrem Platz sitzen und die Auffülllöffel müssen beim Wechsel der zum Essen gehenden Gruppen ausgewechselt werden. Darauf achten die Schulleitungen und die jeweiligen Caterer gemeinsam.

Schulleitungen und Caterer sind über diese Neuerungen informiert worden.

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Welche präventiven Maßnahmen sollen Schulen ergreifen?

Alle Schulen verfügen über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um für Schülerinnen und Schüler und alle an Schule Beteiligten ein gesundes Umfeld zu gewährleisten.

Darüber hinaus werden an Schulen wichtige Verhaltensregeln vermittelt und gelebt!

Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten. Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Hände waschen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase
  • ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit
  • regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen.
  • vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle am Essen teilnehmenden die Hände waschen
  • öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen
  • Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen
  • Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen.
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Wie gehen Schulen mit geplanten Veranstaltungen um?

Alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke sind bis auf Weiteres ausgeschlossen. Lehrerkonferenzen können weiterhin unter Einhaltung der Hygienevorschriften stattfinden, es ist jedoch zu prüfen, ob und wie die Zahl der Konferenzen sowie die Zahl der Teilnehmenden reduziert werden kann. Je nach Entwicklung der Situation kann diese Vorgabe zeitlich ausgeweitet werden.

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Welche Testverfahren gibt es für Beschäftigte der Schulbehörde an den Schulen?

Die Behörde für Schule und Berufsbildung ermöglicht es allen Beschäftigten, sich außerhalb ihrer Dienstzeit kostenlos bei einem in Hamburg niedergelassenen Arzt, vorzugsweise ihrem Hausarzt oder einem HNO Arzt, auf eine Covid-19-Infektion testen zu lassen. Dieses Angebot gilt für alle Beschäftigten, die als Angestellte, Beamte oder Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (nicht aber als Werkvertragsnehmer, Dienstleister oder Schulbegleiter) an einer staatlichen Schule oder einer Ersatzschule in der Freien und Hansestadt Hamburg durch die Behörde für Schule und Berufsbildung oder einen freien Schulträger beschäftigt ist. Die Schulleitung muss diese Beschäftigung bestätigen. 

Dieses Angebot galt ursprünglich bis zu den Herbstferien, wurde aber von der Schulbehörde bisher dreimal verlängert. Zunächst bis zu den Weihnachtsferien, dann bis zu den Frühlingsferien, nun können alle Schulbeschäftigten sich erneut bis zu den Maiferien bis zu drei Mal kostenlos bei ihrem Hausarzt oder anderen niedergelassenen Hamburger Ärzten auf das Corona-Virus testen lassen.

Die Beschäftigten übergeben diesem Arzt das entsprechende Formular, das der Arzt zu seinen Unterlagen nimmt. Der Arzt nimmt den Abstrich und sendet die Probe an ein Labor. Die Beschäftigten werden über das Ergebnis unterrichtet. Das örtliche zuständige Gesundheitssamt und über dieses die Schule wird nur dann unterrichtet, wenn der Befund positiv ist, dies folgt aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz.

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Was ist mit Risikopatienten oder Angehörigen von Risikopatienten?

Schülerinnen und Schüler sowie schulisches Personal mit besonderen gesundheitlichen Risiken müssen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler wird ein vollwertiges Lernangebot im Distanzunterricht sichergestellt. Lehrkräfte, die ebenfalls nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, erteilen Distanzunterricht oder werden für andere schulische Aufgaben eingesetzt.

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Was ist mit Schülern, die zu Risikogruppen gehören oder in einer häuslichen Gemeinschaft mit einer Person wohnen, die einer Risikogruppe angehört?

Für alle Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehrerer Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden bzw. die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Falle einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind, besteht die Möglichkeit im Distanzunterricht beschult zu werden. Hierfür hat die Schulbehörde einen Handlungsrahmen erarbeitet, der den Schulen als Plan B klare Rahmenbedingungen setzt. Dieser Plan B wurde den Schulen bereits vor Schuljahresbeginn übersandt.

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Welche Abstands- und Kontaktregeln gelten in den Schulen?

Schülerinnen und Schüler sollen angehalten werden, nach Möglichkeit Abstand zu wahren. Insbesondere ist darauf zu achten, dass unmittelbare körperliche Kontaktaufnahmen (beispielsweise Umarmungen, Händeschütteln, körperbetonte Sportaktivitäten in der Pause) soweit wie möglich vermieden werden.

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Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gereinigt?

Die aktuell genutzten Klassenräume werden nach dem Reinigungsplan jeden zweiten Tag und Sanitärräume täglich gereinigt. An jeder Schule gibt es eine Tageskraft, die vorrangig eine zweite Reinigung der Sanitäranlagen durchführt, sollte dies nötig werden. Außerdem beseitigt die Tageskraft Spontanverschmutzungen.

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Was ist, wenn Erkältungssymptome bei Schülerinnen und Schülern auftreten?

Bezogen auf den „Umgang mit Erkältungssymptomen“ enthält die aktuelle Änderungsverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, eine grundsätzliche Regelung. Diese orientiert sich an bestehenden Regelungen (wie beispielsweise der Regelung für Hamburger Kitas). Der vorgeschriebene Umgang mit Erkältungssymptomen wurde in Info-Grafiken veröffentlicht und den Schulen zur Verfügung gestellt. 

Generell gilt: Nach Auftreten eines einfachen Infekts, wie beispielsweise einem Schnupfen, muss bei Schülerinnen und Schülern kein negativer Corona-Test vorgelegt werden, um die Schule wieder besuchen zu können. Die bisher geforderte Vorlage eines negativen Corona-Tests bezog sich lediglich auf Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Risikogebieten. 

Zeigt ein Kind Anzeichen eines Infekts bleibt es, wie sonst auch, zunächst zu Hause und die Eltern entscheiden, ob Kontakt zu einem Arzt aufgenommen wird. Dieser entscheidet dann aufgrund der Anzeichen und der gegebenen Umstände im Einzelfall, ob ein Test durchzuführen ist. Wird kein Kontakt zu einem Arzt aufgenommen, so können Kinder wieder in die Schule geschickt werden, wenn sie fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sind.

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Was passiert bei einem Verdachtsfall?

Im Verdachtsfall wird die betroffene Person sofort in einen eigens dafür zur Verfügung gestellten Quarantäneraum isoliert oder direkt nach Hause in Quarantäne geschickt und das zuständige Gesundheitsamt informiert. Bei Schulkindern werden zusätzlich die Eltern informiert und dringend empfohlen, dass die Kinder an einer Testung auf Covid-19 teilnehmen. Ist das Testergebnis negativ oder das Kind 48 Stunden symptomfrei, kann es wieder am Unterricht teilnehmen.

Schulen haben uns in den letzten Monaten vermehrt gemeldet, dass Eltern Anordnungen des Gesundheitsamtes zu Quarantänemaßnahmen nicht verstanden und ihre Fragen deshalb an die Schulen gestellt haben. Deshalb hat die Sozialbehörde ein Merkblatt rund um das Thema „Quarantäne“ erstellt, das auch in mehrere Sprachen übersetzt wurde, u.a. Farsi und Türkisch.

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… und was, wenn sich die Infektion bestätigt?

Bei einer bestätigten Infektion in einer Schule muss zwingend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Über die dann zu ergreifenden Maßnahmen (Schließung einer Klasse oder Schule) entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. Die Schule erstellt dann eine Übersicht der direkten Kontakte des infizierten Kindes und sendet diese an das Gesundheitsamt. Mit einem „direkten Kontakt“ sind Personen gemeint, die mindestens 15 Minuten weniger als 1,5 Meter Abstand zu dem infizierten Kind hatten. 

Da der Schulbetrieb mit eingeschränkten Abstandsregeln in den Jahrgängen (Kohorten) startet, sollten in der Regel der gesamte Klassenverband (in der Oberstufe alle Kursteilnehmer) und die unterrichtenden Lehrkräfte als direkter Kontakt eingestuft und in einer Liste mit Namen, Adressen und Telefonnummern für die Gesundheitsämter bereitgestellt werden. Das für Ihre Schule zuständige Gesundheitsamt und das für die wissenschaftliche Begleitung federführende Gesundheitsamt übernehmen dann die Kontaktnachverfolgung und die Testung des Umfelds. Um diese Testung zu unterstützen, bitten wir Sie, die Eltern der Kinder aus der betroffenen Lerngruppe zu informieren und Einverständniserklärungen für die Testung zu versenden.

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... und wie geht es dann weiter?

Bei einer bestätigten Corona-Infektion bei einer Schülerin oder einem Schüler werden im Einzelfall die Kontaktpersonen der Kategorie I erhoben und die entsprechenden Quarantänemaßnahmen ausgesprochen. Das kann eine Gruppe von anderen Schülerinnen und Schülern (inklusive Lehrkraft) sein oder auch eine ganze Klasse oder ein ganzer Kurs. Unabhängig davon wird - sofern möglich - allen Schülerinnen und Schülern der Klasse oder des Kurses die Teilnahme an einer freiwilligen Testung angeboten. Die Testung wird in der Regel von den Gesundheitsämtern über das Deutsche Rote Kreuz (DRK) organisiert, ist aber nicht verpflichtend, das heißt der Test wird nicht angeordnet. Dieses freiwillige Testangebot ist von der aktuellen Kapazität in Hamburg abhängig. 

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Wie sind die Meldepflichten bei einem akuten Coronafall geregelt?

Sollten in Schule bei Schülerinnen und Schülern oder Beschäftigen einer Schule einschlägige Corona-Symptome auftreten, so sind Schülerinnen und Schüler ggf. bis zur Abholung durch die Eltern in einen gesonderten Raum zu führen. Beschäftigte werden gebeten, das Schulgelände zu verlassen. Bei COVID-19-Verdachtsfällen oder bei bestätigten COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht. Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung.


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