Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Coronavirus FAQ - Schulen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:


Corona FAQ: Schulen

 

Diese Seite wird bei Änderungen im Muster-Hygiene-Plan der Behörde für Schule und Berufsbildung und aufgrund von Hinweisen aus Hamburgs Schulen oder häufig gestellten Fragen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Eltern aktualisiert. Sollte dennoch eine Frage unbeantwortet geblieben oder nicht aufgeführt sein, schreiben Sie uns eine Email unter corona@bsb.hamburg.de

Bei Entscheidungen des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt er die Inzidenz, den R-Wert, die Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten und wählt stets Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind. Sofern Inzidenzwerte angegeben werden, sind die Hamburger Inzidenzwerte maßgeblich, die sie auf der Seite www.hamburg.de/corona-zahlen/ einsehen können.

​​​​​​​

FAQ Schule Deutsch

  1. Welche Maßnahmen gelten in der Schule?
  2. Werden die Abschlussprüfungen im Jahr 2022 angepasst?
  3. Warum sind die Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern so hoch?
  4. Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?
  5. Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?
  6. Gibt es eine Testpflicht in Schulen?
  7. Warum gibt es so viele "falsch-positive" Schnelltests?
  8. Warum wurden die Quarantäne-Regeln geändert?
  9. Wie lange dauert die Quarantäne?
  10. Was passiert bei einem Verdachtsfall?
  11. Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?
  12. Wo gilt die Maskenpflicht in Schulen?
  13. Warum wird die Maskenpflicht nicht aufgehoben?
  14. Welche Luftfilter bekommen Hamburger Schulen?
  15. Wie werden die mobilen Luftfilter gewartet?
  16. Luftfilter, Stoßlüftung, Querlüftung - wo hilft was?
  17. Was gilt für Veranstaltungen und Besuche in Schulen?
  18. Finden dieses Jahr wieder die „Tage der offenen Tür“ und „Marktplätze“ an den Schulen statt?
  19. Wie wird die Kohortentrennung umgesetzt?
  20. Welche Regelungen gelten in der Vorschulklasse (VSK)?
  21. Wie werden die Prüfungen in der 9. Klasse (ESA) durchgeführt?
  22. Wie werden die Prüfungen in der 10. Klasse (MSA) angepasst?
  23. Wie sehen eigentlich die Abiturprüfungen 2022 aus?
  24. Wo können Jugendliche während der Pandemie nach Praktikums- oder Ausbildungsplätzen suchen?
  25. Welche Impfangebote gibt es an Schulen?
  26. Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?
  27. Gibt es PCR-Lolli-Tests an den Schulen?
  28. Welche Hygienemaßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler ergreifen?
  29. Was macht Hamburg, um die entstandenen Lernrückstände aufzufangen?
  30. Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?
  31. Dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 
  32. Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?

Welche Maßnahmen gelten in der Schule?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Im Schuljahr 2021/22 können alle Schülerinnen und Schüler wieder jeden Tag in die Schule kommen und im sogenannten Präsenzunterricht lernen. Wir wollen alles tun, um Schulschließungen oder Unterrichtseinschränkungen zu vermeiden. Die Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum Stoß- und Querlüften, mobile Luftfilter und der Impfschutz für das Personal sollen zusammen mit den anderen Hygiene-Maßnahmen Infektionen mit dem Coronavirus verhindern.  Ein so umfangreiches Sicherheitspaket gibt es in keinem anderen Lebensbereich, weder in der Gastronomie, noch beim Einkaufen oder in der Freizeit.

Das Fünf-Stufen-Sicherheitskonzept für Hamburgs Schulen zum Schutz vor Corona:

  1. Impfschutz: Alle Schulbeschäftigten haben sehr frühzeitig umfassende Impfangebote bekommen und in großem Umfang wahrgenommen. Die Gefahr einer Übertragung von Corona durch Lehrkräfte oder andere Schulbeschäftige auf die Schülerinnen und Schüler ist damit erheblich verringert worden. Auch den Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren macht Hamburg ein Impfangebot. 
  2. TestpflichtSchülerinnen und Schüler müssen sich zweimal in der Woche, alle Schulbeschäftigten an jedem Arbeitstag mit einem Antigen-Schnelltest selbst testen. Die Selbsttests sind kostenlos und werden in der Schule durchgeführt. Geimpfte und Genesene sind getesteten Personen gleichgestellt, sie können jedoch freiwillig an den Testungen teilnehmen.
  3. MaskenpflichtWer sich im Schulgebäude aufhält, muss eine medizinische Maske tragen, denn die ansteckenden Virusvarianten bleiben eine Gefahr, gegen die medizinische Masken einen guten Schutz bieten. Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es beim Essen in der Schulkantine, auf dem Schulhof, beim Sport, auf dem Außengelände der Schule und bei Klassenfahrten außerhalb von Gebäuden.
  4. Lüftpflicht: Alle Unterrichtsräume sollen alle 20 Minuten für fünf Minuten gelüftet werden, um verbrauchte Luft und krankheitsübertragende Luftpartikel (Aerosole) durch frische Luft zu ersetzen. 
  5. Luftfilter: Die Schulbehörde hat zusätzlich alle Klassenräume mit mobilen Lüftungsgeräten ausgestattet. 

All diese umfassenden Sicherheitsmaßnahmen werden durch zahlreiche Einzelregelungen wie die etablierten Hygieneregeln (z.B. Hände-Waschen, Abstand halten), die Trennung der Jahrgangsstufen oder die Testpflicht bei der Urlaubsrückkehr ergänzt, die imMuster-Hygiene-Plander Schulbehörde und der Schulen genau geregelt sind und ständig aktualisiert werden.

Werden die Abschlussprüfungen im Jahr 2022 angepasst?


(Stand:  6. Dezember 2021 16:00  Uhr)

Ja. Trotz der Rückkehr in den Präsenzunterricht war der aktuelle Schülerjahrgang in hohem Maß von Schulschließungen und Wechselunterricht betroffen. Die erste Aussetzung des Präsenzunterrichts erfolgte bereits im Schuljahr 2019/20; auch der Unterricht im Schuljahr 2020/21 war von Maßnahmen unterschiedlicher Intensität beeinträchtigt, so dass eine Vorbereitung der Abschlussprüfungen nicht wie gewohnt stattfinden konnte.

Daher sollen für die Abschlussprüfungen im Schuljahr 2021/22 Regelungen getroffen werden, die für die Schülerinnen und Schüler die pandemiebedingten Nachteile in der Vorbereitung dieser Abschlussprüfungen ausgleichen helfen. Die Regelungen entsprechen weitestgehend den Regelungen, die für die Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/21 getroffen wurden.

Mehr Informationen zu den getroffenen Regelungen im Schuljahr 2021/22: 
Prüfungen zum Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) 
Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA) & Überprüfung der 10. Klassen am Gymnasium
Prüfungen zur Hochschulreife / zum Abitur

Warum sind die Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern so hoch?


(Stand:  17. November 2021 16:00  Uhr)

Nach den Hamburger Sommerferien und auch nach den Herbstferien war in ganz Hamburg ein Anstieg des Infektionsgeschehens zu beobachten. Die Zahl der Fälle, in denen eine Infektion im Ausland belegt ist, war nach den Ferien jeweils sehr hoch. Zur Zeit sind die meisten Ausbruchssituationen innerhalb Hamburgs laut der Sozialbehörde im privaten Umfeld oder im Haushalt erfasst. Weil ein weiterer Anstieg zu befürchten ist, werden alle wichtigen Maßnahmen, wie zum Beispiel Maskenpflicht und Testpflicht weiterhin gelten. 

Schülerinnen und Schüler sind die einzige Altersgruppe, die verpflichtend, regelmäßig getestet wird. Damit wird in den jungen Altersgruppen nahezu jede Person getestet und geht bei einem bestätigten Verdacht in die Statistik ein. In anderen Alterssegmenten, insbesondere bei Erwachsenen, wird an keiner Stelle so lückenlos getestet wie bei Schülerinnen und Schülern.

Kinder und Jugendliche, die zur Schule gehen, sind naturgemäß bislang, verglichen mit der restlichen Bevölkerung, zu einem geringeren Anteil geimpft – zum Teil, weil ihnen die Möglichkeit erst seit einigen Wochen zur Verfügung steht, zum teil, weil die Sorgeberechtigten bei der Impfung dabei sein müssen. Infektionen spielen sich, so zeigen es die Daten der Sozialbehörde, ganz überwiegend bis auf Ausnahmen im Kreis der nicht-Geimpften ab.

Zusätzlich herrscht im urbanen Raum immer ein höheres Infektionsgeschehen als in umliegenden ländlichen Gebieten. Die Mobilität ebenso wie die Wohnsituation und Lebenslagen spielen dabei eine Rolle.

Die Hamburger Schulbehörde veröffentlicht wöchentlich im Newsletter die Corona-Fälle, die den Schulen direkt gemeldet werden. 

Aktuelle Pressemeldungen zu Corona

Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?


(Stand:  1. Dezember 2021 15:00  Uhr)

Die Präsenzpflicht gilt uneingeschränkt, alle Schülerinnen und Schüler müssen den Präsenzunterricht und die Präsenzangebote der Schule besuchen. Die Schulbehörde beobachtet die Entwicklung fortlaufend und evaluiert entsprechend die geltenden Schutzmaßnahmen. Wenn sich die Inzidenzen weiter so negativ entwickeln, kann die erneute Aufhebung der Präsenzpflicht sinnvoll sein. 

Hamburg hat allerdings bundesweit die höchsten Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen: Hamburgs staatliche Schulen haben dafür ein gut funktionierendes 5-Stufen-Sicherheitskonzept (Maskenpflicht, Testpflicht, regelmäßiges Stoß- und Querlüften, mobile Luftfiltergeräte, sehr hohe Impfquote bei Lehrkräften, Impfkampagne für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen, Kohortentrennung, Abstandsregeln). Kaum ein anderer gesellschaftlicher Bereich führt derart konsequent Sicherheitsmaßnahme durch. Wir setzen daher weiterhin darauf, diese sehr hohen Sicherheitsstandards beizubehalten und gleichzeitig den Anteil der geimpften Schülerinnen und Schüler sukzessive zu erhöhen.
Für den Fall, dass Schülerinnen und Schüler oder ihre im Haushalt lebenden Angehörigen besonderen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind, können Schülerinnen und Schüler weiterhin zu Hause bleiben. Voraussetzung hierfür ist wie bisher auch ein qualifiziertes ärztliches Attest, mit dem die besondere Gefährdung bescheinigt wird. Bitte beachten Sie in diesen Fällen die Vorgaben im Muster-Corona-Hygieneplan.
Mit der Wiedereinführung der Präsenzpflicht werden auch die damit zusammenhängenden Regularien zur Verhinderung von Schulabsentismus und zur Durchsetzung der Präsenzpflicht wieder in Kraft gesetzt. 

Ein so genanntes „Vorziehen der Weihnachtsferien“ wird es in Hamburg nicht geben, denn das ist wie eine Schulschließung, die nur infrage kommt, wenn alle anderen Maßnahmen nicht mehr greifen.

 

Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?


(Stand:  27. September 2021 15:30  Uhr)

Für alle Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehreren Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden oder gesunde Schülerinnen und Schüler, die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Falle einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind, besteht die Möglichkeit, im Distanzunterricht beschult zu werden. Hierfür hat die Schulbehörde einen Handlungsrahmen erarbeitet. Die besondere Gefährdung ist durch ein qualifiziertes ärztliches Attest oder einen Transplantationsausweis nachzuweisen. 

Beschäftigte an Schule, die bisher auf Grund eines erhöhten Risikos für einen schweren SARSCoV-2-Krankheitsverlauf vom Präsenzunterricht befreit waren, sind bei vollständigem Impfschutz im Sinne des § 2 Absatz 5 HmbSARSCoV-2-EindämmungsVO (in der Regel 2. Impfung + 14 Tage) wieder im Präsenzunterricht einzusetzen. Sollte in Einzelfällen eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich sein oder trotz einer abgeschlossenen Impfimmunisierung im Falle einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorliegen, ist ein aktuelles Attest vorzulegen, aus dem die Gründe unter Berücksichtigung der erfolgten Impfungen hervorgehen. Mehr Informationen>>>


Gibt es eine Testpflicht in Schulen?


(Stand:  25. November 2021 14:00  Uhr)

Durch die Testpflicht soll weitestgehend sichergestellt werden, dass keine infektiösen Personen am Unterricht teilnehmen. Auch die Teilnahme an den Lernferien oder der Ferienbetreuung verlangen eine systematische Schnelltestung gemäß der Regelungen des Muster-Corona-Hygieneplans


Es gelten folgende Eckpunkte: 

  • Für alle Schülerinnen und Schüler sind wöchentlich grundsätzlich zwei Schnelltests verpflichtend oder im Rahmen eines Pilotversuchs zwei PCR-Lolli-Tests. Der Test sollte jeweils zu Beginn des Schultages durchgeführt werden.
  • Alle an Schule Beschäftigten müssen sich an jedem Tag vor Arbeitsbeginn einem Schnelltest unterziehen.
  • Zur Teilnahme an Präsenzangeboten (auch Lernferien und Ferienbetreuung) können Schülerinnen und Schüler oder Beschäftigte auch einen Antigen-Schnelltest gemäß § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO bei einem zugelassenen Testzentrum machen und ein negatives Ergebnis in der Schule vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden ist oder ein PCR-Testergebnis vorlegen, das § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO entspricht und nicht älter ist als 48 Stunden. Eine Kostenübernahme durch die Stadt Hamburg erfolgt in diesen Fällen nicht.

  • Zu Klausuren und Prüfungen in Schule wird nur zugelassen, wer getestet ist. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler versäumen also den Leistungsnachweis.

  • Ergänzend können Schnelltests anlassbezogen eingesetzt werden, wenn Schülerinnen und Schüler in der Schule einschlägige Krankheitssymptome zeigen.

  • Vollständig Geimpfte oder Genesene sind nach Beschlusslage auf Bundesebene getesteten Personen gleichgestellt und somit von der Testpflicht befreit, sie dürfen sich jedoch freiwillig testen.
  • Ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler dann, „wenn im Einzelfall die Einhaltung des Muster-Corona-Hygieneplanes eine besondere persönliche Härte bedeutet.“ Eine solche Härte liegt vor, wenn die geforderte Handlung, wie die Durchführung eines Selbsttests, für den Schüler oder die Schülerin beispielsweise aufgrund eines sonderpädagogischen Förderbedarfs mit besonderer Beeinträchtigung verbunden ist. Hierüber entscheidet die Schulleitung. Ggf. kann diese angemessene andere Vorkehrungen zum Infektionsschutz treffen.
  • Ebenfalls ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler der Vorschulklassen (VSK). Tests können in der VSK auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. 
  • Die Testpflicht gilt ausdrücklich auch für alle Personen, die an Schule tätig sind, unabhängig von der Art ihrer Beschäftigung (zum Beispiel Kooperationspartner im Ganztag, Ehrenamtliche, Honorarkräfte, Reinigungspersonal, das Personal des Caterers, Hausmeisterinnen und Betriebsarbeiter).

Schülerinnen und Schüler sind außerhalb der Schule von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit

Warum gibt es so viele "falsch-positive" Schnelltests?


(Stand:  2. Dezember 2021 15:30  Uhr)

Die zurzeit eingesetzten Schnelltests der Marke „Genrui“ melden häufig eine Corona-Infektion, die sich bei der Überprüfung mit einem PCR-Test nicht bestätigt. Diese hohe Zahl von falsch-positiven Meldungen verunsichert die Schulgemeinschaften und führt zu zahlreichen Rückmeldungen von Schulen und Eltern. Das nimmt die Schulbehörde sehr ernst. Deswegen hat die Behörde erwirkt, dass Hamburg bis Anfang 2022 neue Corona-Tests für die Schulen beschafft. 

Bis dahin einige wichtige Hinweise zum Umgang mit den Genrui-Schnelltests: 

  1. Es ist ganz wichtig, dass der Genrui-Test anders bedient wird, als die früheren Tests. Die bisherigen Testroutinen können nicht unverändert übernommen werden, die Anleitung soll sehr genau befolgt werden. 
  2. Alle Schülerinnen und Schüler, die mit einem Genrui-Test mehr als einmal ein falsch-positives Schnelltestergebnis hatten (bestätigt durch einen negativen PCR-Test), sollten künftig ausschließlich mit einem Schnelltest der Marke „Lyher“ getestet werden. Die Schulen können ein begrenztes Kontingent an Lyher-Tests bei der Schulbehörde abfordern. 
  3.  Zeigt der verwendete Genrui-Test einen sehr schwachen, kaum sichtbaren Streifen beim positiven Testfeld an, kann mit einem Lyher-Schnelltest ein eindeutiges Ergebnis eingeholt werden. In diesem Fall gilt das Ergebnis des Lyher-Schnelltests. Dieses Verfahren gilt nur für den beschriebenen Fall. Zeigt der Genrui-Test ein eindeutiges Ergebnis, muss ein PCR-Test gemacht werden. 

  4. Es ist hingegen NICHT zulässig, dass nach einem deutlich positiven Schnelltestergebnis ein weiterer Schnelltest gemacht wird, um das Ergebnis zu verifizieren. Sobald jemand ein positives Schnelltestergebnis hat, liegt ein Verdacht vor und dann muss immer ein negatives PCR-Testergebnis vorliegen, bevor die Person wieder am Unterricht teilnehmen darf.
  5. Die aufklärenden PCR-Tests für Schülerinnen und Schüler können grundsätzlich flächendeckend und kostenlos in Hamburg durchgeführt werden. Gleichwohl nehmen wir die Rückmeldung der Eltern ernst, hier immer wieder Probleme auftreten. Die Schulbehörde plant gemeinsam mit dem Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt und mit der Sozialbehörde ein vereinfachtes PCR-Testverfahren, es wird zurzeit an knapp 40 Schulen getestet. Wenn das Verfahren erfolgreich funktioniert, könnten bald Schulen in ganz Hamburg selbstständig bei Verdachtsfällen Abstriche für PCR-Tests einschicken und bräuchten die Schülerinnen und Schüler nicht einzeln an unterschiedliche Labore und Ärzte verweisen.

Auch wenn der Genrui-Test vom Paul-Ehrlich-Institut validiert wurde und aktuell der am besten validierte Test auf der BfArM-Liste ist, gibt es leider an den Schulen viele falsch-positive Tests. Es ist möglich, dass die vielen falsch-positiven Testergebnisse auf zurzeit verbreitete Erkältungssymptome bzw. auf einen Keim, den sog. Staph. Aureus Keim, zurückzuführen sind, der bei einer „laufenden Nase“ vermehrt im vorderen Nasenbereich auftritt. Zudem konnte bei ähnlicher Inzidenz im April und Mai 2021 mit Tests anderer Hersteller (z.B. Siemens, Lyher) ebenfalls eine höhere Anzahl von falsch positiven Tests beobachtet werden. Damals war das Instrument der Schnelltests aber noch relativ neu und die Situation wurde anders wahrgenommen.

Nach wie vor verzeichnen wir mit den sensiblen Tests von Genrui auch noch sehr viele positive Schnelltests, die durch einen PCR-Test bestätigt werden und geeignete Maßnahmen durch Anordnung der Gesundheitsämter ermöglichen. Das heißt, dass die Schnelltests durchaus ihre Aufgabe erfüllen: Sie decken Infektionen auf, sie stellen sicher, dass diese Infektionen in den Schulen nicht weitergetragen werden und sie sorgen dafür, dass infizierte Kinder und Jugendliche medizinisch angemessen versorgt werden können. Die Testung trägt somit wesentlich dazu bei, den Präsenzunterricht für alle zu gewährleiten, auch bei insgesamt steigenden Infektionszahlen.

Unser Testkonzept ist sehr wichtig, um Ausbrüche an Schulen frühzeitig zu erkennen. Damit wird in den jungen Altersgruppen nahezu jede Person getestet und geht bei einem bestätigten Verdacht in die Statistik ein. Auch wenn die aktuellen Testverfahren für die Schulen und Familien einen hohen Aufwand bedeuten, ist ihre Wirkung hoch, nach den Hamburger Sommerferien und auch nach den Herbstferien gab es in ganz Hamburg einen Anstieg des Infektionsgeschehens, zur schnellen Erfassung haben auch die Schultests beigetragen. Die Zahl der Fälle, in denen eine Infektion im Ausland belegt ist, war nach den Ferien sehr hoch. Aktuell werden die meisten Ausbruchssituationen innerhalb Hamburgs laut der Sozialbehörde im privaten Umfeld oder im Haushalt oder am Arbeitsplatz erfasst.

 

 

Warum wurden die Quarantäne-Regeln geändert?


(Stand:  6. Dezember 2021 15:30  Uhr)

Die Gesundheitsämter haben beschlossen, die Regelungen für Quarantänemaßnahmen im Schulkontext anzupassen. Dies ist durch das umfangreiche Testkonzept möglich, da die regelmäßigen Testungen frühzeitig Hinweise auf ein mögliches Ausbruchsgeschehen geben. Deswegen werden in der Schule im normalen Betrieb künftig auch keine Kontakte mehr notiert. Bei Veranstaltungen oder Besuchen von externen Personen wird dies zum Beispiel über Kontaktformulare oder die Luca-App erledigt. Die individuelle Kontaktnachverfolung der zuständigen Gesundheitsämter findet weiterhin statt. 

Alle Personen, die ein positives PCR-Testergebnis haben, müssen weiterhin in die häusliche Isolation, damit das Virus nicht weitergegeben werden kann. Das Gesundheitsamt bestimmt die Dauer der Isolierung. Wenn in einer Klasse nur eine einzige Schülerin oder ein einziger Schüler infiziert ist, wird in der Regel nur diese Person zu Hause isoliert. Alle anderen in dieser Klasse werden mit einer höheren Frequenz getestet (3 Mal pro Woche, über 10 Tage). So kann überwacht werden, ob auch keine weiteren Ansteckungen in der Schule stattgefunden haben. Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass die Ärztinnen und Ärzte Ausbrüche betreuen und begrenzen können und nicht überlastet werden.

Wenn sich jedoch herausstellt, dass es in einer Klasse oder Gruppe mehrere Infektionen gibt, die sich nach einem laborausgewerteten PCR-Test bestätigen, geht das Gesundheitsamt jedem einzelnen Fall nach und prüft mögliche Ansteckungswege und Kontaktpersonen, um zu verhindern, dass sich die Infektionen zu einem größeren Ausbruch ausweiten. Das zuständige Gesundheitsamt verordnet bei einem Ausbruch auch Quarantäne für Kontaktpersonen. Die Quarantäne ist eine Vorsichtsmaßnahme. Menschen die unter Quarantäne stehen, müssen nicht krank sein. 

Genesene und Geimpfte sind von der Quarantäne grundsätzlich ausgenommen.

Parallel dazu wurden die Sicherheitsvorkehrungen erneut verschärft, so sind Veranstaltungen mit externen Personen nur noch als 2G-Veranstaltungen erlaubt. Bei Veranstaltungen, die nach dem Schulgesetz die Teilnahme für alle Interessierten ermöglicht werden muss, können Schulen von allen Teilnehmenden eine Erklärung verlangen, dass sie einen 3G-Nachweis haben, also genesen, geimpft oder getestet sind. 

Weitere Information:

FAQ der Sozialbehörde zu Tests & Quarantäne

Wie lange dauert die Quarantäne?


(Stand:  6. Dezember 2021 15:30  Uhr)

Die Quarantäne dauert zehn Tage und wird vom Gesundheitsamt angeordnet. Die Quarantäne kann verkürzt werden. Voraussetzung für die Verkürzung der Quarantäne ist, dass keine Krankheitssymptome entwickelt werden.

Die Verkürzung erfolgt

  • ...ab dem fünften Tag durch einen PCR-Test.
  • ...ab dem fünften Tag bei Personen, die eine regelmäßige Reihentestung machen, durch einen Antigenschnelltest.
  • ...ab dem siebten Tag mit einem Antigenschnelltest

Das letzte Wort hat immer das zuständige Gesundheitsamt, das in Einzelfällen abweichen kann.


Weitere Information:

FAQ der Sozialbehörde zu Tests & Quarantäne

Was passiert bei einem Verdachtsfall?


(Stand:  22. November 2021 17:00  Uhr)

Im Verdachtsfall wird die betroffene Person sofort in einen eigens dafür zur Verfügung gestellten Quarantäneraum isoliert oder direkt nach Hause in Quarantäne geschickt und das zuständige Gesundheitsamt wird informiert. Ein Verdacht besteht beispielsweise, wenn einschlägige Corona-Symptome auftreten, dann kann auch ein verdachtsbezogener Schnelltest gemacht werden. Ein positives Schnelltestergebnis ist immer ein Verdachtsfall, der dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden muss. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern werden zusätzlich die Eltern informiert. 

Der Verdachtsfall muss zunächst mit einem PCR-Test geprüft werden. Es ist nicht möglich einen zweiten Schnelltest zu machen. Ist das Testergebnis vom PCR-Test negativ, dürfen die betroffenen Personen wieder am Unterricht teilnehmen, ist der PCR-Test positiv, müssen die Anweisungen vom Gesundheitsamt befolgt werden. Bei COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht. Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. 

​​​​​​​Bezogen auf den „Umgang mit Erkältungssymptomen“ enthält die aktuelle Änderungsverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, keine grundsätzliche Regelung. Der vorgeschriebene Umgang mit Erkältungssymptomen wurde in Info-Grafiken für Kinder in der Grundschule und für Kinder und Jugendliche in den weiterführenden Schulen veröffentlicht und den jeweiligen Schulen zur Verfügung gestellt. 

Generell gilt: Nach Auftreten eines leichten Infekts, wie beispielsweise einem Schnupfen, muss bei Schülerinnen und Schülern zu Hause ein Corona-Schnelltest gemacht werden, um die Schule wieder besuchen zu können. Bei Fieber oder einem starken Husten muss gewartet werden, bis das Kind oder der Jugendliche 24h symptomfrei ist und dann soll auch ein Schnelltest gemacht werden. Hier unterscheiden sich die Vorgänge auch je nach Alter der Schülerin oder des Schülers. Bitte die Vorgaben in den Merkblättern befolgen (s.o.).

Zum besseren Verständnis der Quarantänemaßnahmen hat die Sozialbehörde ein Merkblatt rund um das Thema „Quarantäne“ erstellt, das auch in mehrere Sprachen übersetzt wird. 

Aktuell

Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?


(Stand:  17. November 2021 15:45  Uhr)

Schülerinnen und Schüler werden in Hamburg immer (auch in den Ferien) als getestet angenommen. Um die Familien zu entlasten, sind Schülerinnen und Schüler deshalb außerhalb der Schule, wenn sie zum Beispiel nachmittags in die Vereine gehen, ins Kino oder zum Friseur, von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit

Nach Beschluss des Hamburger Senats werden Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in Hamburg künftig immer (auch in den Ferien) als getestet angenommen. Wenn aus dem Alter des Kindes oder des Jugendlichen nicht unmittelbar deutlich wird, dass es sich um eine Schülerin oder einen Schüler handelt, kann als Nachweis beispielsweise ein Schülerausweis, eine Bestätigung der Schule oder eine Schülerfahrkarte zusammen mit einem amtlichen Ausweispapier genutzt werden.

Grundsätzlich gilt die Befreiung für Schülerinnen und Schüler folgender Schulformen (oder diesen entsprechende Schulformen der anderen Länder): 

  • Grundschule
  • Stadtteilschule
  • Gymnasium
  • schulformübergreifende Oberstufe 
  • Sonderschule
  • die Bildungsabteilungen der ReBBZ
  • Berufsschule
  • Berufsfachschule, Berufsvorbereitungsschule
  • Fachoberschule
  • Berufsoberschule
  • Berufliche Gymnasien
  • Fachschule
  • Abendschule
  • Hansa-Kolleg, Abendgymnasium
  • Studienkolleg
  • Alpha- und IV-Klassen an den zuvor genannten Schulformen

Eine Ausnahme gibt es für den Aufenthalt in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen: Ab dem 7. Lebensjahr müssen auch Schülerinnen und Schüler einen negativen Testnachweis in Form eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder PoC-Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) erbringen. 

Zusätzlich dürfen Gastronomiebetriebe und Dienstleistungsunternehmen ihr Hausrecht nutzen und vor Einlass zusätzliche Nachweise verlangen, unter anderem Testnachweise geimpfter Personen oder tagesaktuelle Testnachweise als getestet angenommener Schülerinnen und Schüler.

Wo gilt die Maskenpflicht in Schulen?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Alle Personen müssen in den Gebäuden Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) tragen. 

Bei allen Personen muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard handeln. Dies sind standardmäßig die sogenannten OP-Masken, es können aber auch CPA, KN95- sowie FFP 2- Masken sein (siehe Muster-Hygiene-Plan»). Die OP-Masken für Kinder können überall (auch in zahlreichen Drogeriemärkten) gekauft werden. Eine 10er-Packung Kinder-OP-Masken kostet im Schnitt um die 5 Euro. Die Masken können auch im Internet bestellt werden. Dort sind sie dann sogar meistens noch günstiger. Damit die Qualität gesichert bleibt, achten Sie bitte auf die N-Zertifikatsnummer für die Kindermasken EN14683.

Auf freiwilliger Basis können in den Vorschulklassen (VSK) auch medizinische Masken von den Kindern getragen werden. An vielen VSK ist dies nach Rückmeldungen aus der Praxis bereits üblich. Hier gilt jedoch keine Verpflichtung zum Tragen der MNB.

Im Freien entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske. Das gilt in den Pausen auf dem Schulhof genauso wie bei Abschluss- oder Einschulungsfeiern im Freien. Bei schulischen Feiern im Freien bleibt die Abstandsregelung zwischen unterschiedlichen Haushalten bestehen.
Auch auf Ausflügen oder bei Wandertagen an der frischen Luft entfällt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Personal. Im Öffentlichen Nahverkehr oder in geschlossenen Räumlichkeiten der Ausflugsziele sind die jeweils geltenden Maskenregelungen einzuhalten. 

Beim Sportunterricht im Freien soll in allen Jahrgängen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Beim Sport in geschlossenen Räumen haben sich die Regelungen für den Vereinssport verändert. Somit gilt nun auch für den Schulsport, dass sämtliche Jahrgänge auf das Tragen einer Maske auch in den Sporthallen verzichten sollen. Bei Sportarten mit veränderlichen Positionen wie Ballsportarten müssen Abstände nicht mehr eingehalten werden. Es gibt dementsprechend auch keine Empfehlung mehr seitens der Schulbehörde, Mannschaftssportarten in Innenräumen nur eingeschränkt stattfinden zu lassen. Unterrichtssituationen mit direktem Körperkontakt sind weitestgehend zu vermeiden. Das körperbetonte Bewegungsfeld „Kämpfen und Verteidigen“ kann derzeit nicht bzw. nur eingeschränkt unterrichtet werden. Denkbar sind vor allem Technik-, Demonstrations- und Gestaltungsaufgaben. Zudem ist Standardtanz nicht zulässig. Um möglichst uneingeschränkte sportpraktische Prüfungen zu ermöglichen, sind die Sportprofile der aktuellen dritten Semester, von diesen Regelungen ausgenommen. In diesen Kursen müssen keine Mindestabstände eingehalten werden, jedoch ist ein dauerhafter direkter Körperkontakt (ohne Maske) zu vermeiden. Die Inhalte und Methoden sind an die Gegebenheiten anzupassen. 

Im Schwimmunterricht muss zu Angehörigen der eigenen Lerngruppe im Wasser und in den weiteren Räumlichkeiten der Schwimmbäder kein Mindestabstand eingehalten werden. Der Mindestabstand zu Personen, die nicht der eigenen Lerngruppe angehören, beträgt im Wasser 2,50 Meter, im Übrigen 1,50 Meter. Begleitpersonen zum Schulschwimmen, die das Bad betreten, müssen gemäß dem 2-G-Zugangsmodell einen Coronavirus-Impfnachweis oder Genesenen-nachweis, jeweils in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis vorzeigen. Alternativ müssen sie ein qualifiziertes schriftliches ärztliches Zeugnis vorlegen, dass sie sich aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können und einen negativen Coronavirus-Testnachweis vorlegen.

Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten auch für den Theater- und Musikunterricht, wo die MNB abgenommen werden darf, wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen eingehalten werden kann. 

Überdies können die Schülerinnen und Schüler in allen Prüfungen, Präsentationen und Klausuren dann die MNB abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Zudem ist es weiterhin zulässig, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen für kurze Zeit ihre MNB absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken oder um einen Selbst-Schnelltest zu machen.

Bei Abschlussprüfungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Masken dann abnehmen, wenn sie unmittelbar vor der Prüfung einen Schnelltest durchgeführt haben, der Abstand durchgängig eingehalten wird und die Lüftung während der Schnelltestung und anschließend alle 20 Minuten strikt befolgt wird. Eine Kipplüftung ist ausdrücklich nicht ausreichend. Bitte achten Sie auf diese Sicherheitsmaßnahmen.

Eine Ausnahme für das schulische Personal von der Maskenpflicht bezieht sich auf Unterrichtsphasen insbesondere in der Grundschule, die dem Spracherwerb oder dem Lese-Schreiblernprozess dienen. Hier ist das temporäre Ablegen der Maske möglich, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu allen Schülerinnen und Schülern gewahrt wird und alle weiteren Hygienemaßnahmen, insbesondere das Lüften, eingehalten werden. Eine Plexiglasscheibe am Pult kann darüber hinaus zusätzlichen Schutz bieten.

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Ausstattung ihrer Kinder mit OP-Masken sicherzustellen. Gleichwohl können Schulen aus dem Infektionsschutzprogramm ein Kontingent an OP-Masken für Kinder finanzieren, um beispielsweise Ersatzmasken ausgeben zu können. OP-Masken für Lehrkräfte können Schulen jederzeit über die Kontaktdaten www.psa-bsb.de kostenlos abfordern. FFP2-Masken müssen selbst bestellt und über das Infektionsbudget abgerechnet werden.


Warum wird die Maskenpflicht nicht aufgehoben?


(Stand:  29. Oktober 2021 16:45  Uhr)

Auch nach den Herbstferien gilt an Hamburgs Schulen weiterhin für alle die Maskenpflicht im Schulgebäude, um das bekannte Infektionsrisiko zu verringern. Die Infektionszahlen unter Jugendlichen und Kindern sind bereits nach den Sommerferien und erneut nach den Herbstferien stark angestiegen und der Impfschutz in der Altersgruppe ist nicht so hoch, wie bei den anderen Altersgruppen. Zur Zeit könnten also besondere Gefährdungen bestehen und wir wollen jetzt nicht auf Masken verzichten. 

Weiterhin gilt: lieber eine Sicherheitsmaßnahme mehr, als erneute Schulschließungsdebatten. Wir wollen alles tun, um  Unterrichtseinschränkungen zu vermeiden. Die Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum Stoß- und Querlüften, mobile Luftfilter und der Impfschutz für das Personal sollen zusammen mit den anderen Hygiene-Maßnahmen Infektionen mit dem Coronavirus verhindern. In kaum einem anderen Lebensbereich werden die Menschen so gut geschützt, wie in der Schule.

Aber wir wissen auch, dass die Maske für kleinere Kinder teilweise sehr unbequem ist. Die Maske hindert bei einigen Kindern auch die Konzentrationsfähigkeit und sie behindert beim Sprechen - sprachliche Lernprozesse werden so beeinträchtigt. Die Schulbehörde evaluiert fortlaufend alle getroffenen Maßnahmen, so auch ob eine Lockerung der Maskenpflicht für Grundschülerinnen und Grundschüler vertretbar ist.

Welche Luftfilter bekommen Hamburger Schulen?


(Stand:  17. November 2021 16:00  Uhr)

Um das Risiko erneuter Schulschließungen in jedem Fall auszuschließen, gibt es neben der Testpflicht, der Maskenpflicht, und der Lüftungspflicht jetzt 18.800 mobile Luftreinigungsgeräte an Hamburgs Schulen (Stand: 15.11.21). Hamburg ist das erste Bundesland, das flächendeckend alle Klassenräume und einen großen Teil der Fachräume mit mobilen Luftfiltergeräten ausstattet.

Auslieferung und Aufstellung der Geräte erfolgten durch die Hersteller. Das Wartungskonzept wurde mithilfe von Schulbau Hamburg abgestimmt, Reinigungsfirmen sind bereits beauftragt.

Um die Geräte passgenau auf die Raumgröße abzustimmen, unterscheiden wir kleinere Räume mit einem Raumvolumen bis 180 m³, mittlere Räume mit 180 - 240 m³ und große Räume 240 - 280 m³. Die Schulbehörde hat für jede Hamburger Schule ermittelt, wie viele Räume welcher Größenordnung mit Raumluftfiltergeräten ausgestattet werden können. In jedem Fall sollen alle laut Schulorganisation eingerichteten Klassen und zusätzlich die am stärksten frequentierten Fachräume ausgestattet werden. Pro Raum werden in der Regel zwei Geräte aufgestellt. Teilweise können aber auch drei kleine Geräte für große Räume oder ein großes Gerät für mittlere Räume vorgesehen sein. 

Die Schulbehörde hat bei der Geräteauswahl vor allem auf folgende Aspekte geachtet: 

  1. Leise Betriebsweise (ideal 40 Dezibel, Toleranzgrenze 45 Dezibel) 
  2. Ausreichend Leistung für einen mindestens 3-fachen Luftwechsel pro Stunde 
  3. Sichere Anwendung - Keine Gefährdung von Personen in unmittelbarer Nähe der Geräte durch erhöhte Aerosolkonzentration im Ansaugbereich 
  4. Verlässliches und nachvollziehbares Reinigungsprinzip
  5. Einfache Aufstellung der Geräte 
  6. Einfache Bedienbarkeit und Handhabung
  7. Einfache Wartung

Geliefert werden Standgeräte der Marken Philips, Heylo, Miele, Kärcher, Absaugwerk, Filtration Group, Arktis, Rheinmetall und Trox mit Anschluss an herkömmliche Steckdosen. Sie sind vergleichsweise leise (nicht lauter als eine leise Spülmaschine) und haben je nach Raumvolumen unterschiedliche Größen.

Die Schulbehörde stellt den Schulen in freier Trägerschaft finanzielle Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro für die Anschaffung von Luftfiltern zur Verfügung. Dies entspricht in etwa dem Anteil der Privatschülerinnen und Privatschüler an Hamburger Schulen. Die Schulen haben die feste Zusicherung bekommen, dass die Schulbehörde das Geld erstettet. Das ist keinesfalls selbstverständlich, in anderen Bundesländern ist uns so ein Zuschuss nicht bekannt. Deshalb können die Schulen eigenständig Geräte beschaffen. Grundsätzlich sind Schulen in freier Trägerschaft selbst dafür verantwortlich ihre Schulen auszustatten. Die Mittel für Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie werden von der Stadt Hamburg zur Verfügung gestellt, für die Anschaffung sind die Träger zuständig. Für die staatlichen Schulen ist das in Hamburg die Behörde für Schule und Berufsbildung. Die finanziellen Rahmenbedingungen sowie die technischen Anforderungen sind schriftlich in einer Zuwendungsrichtlinie festgelegt. Schulen in freier Trägerschaft, die seit Mitte Juli 2021 bereits Luftfiltergeräte beschafft haben, können diese refinanzieren, sofern sie die festgelegten technischen Anforderungen erfüllen. Die Träger können sich bei der Beschaffung von SBH I Schulbau Hamburg beraten lassen.

Wie werden die mobilen Luftfilter gewartet?


(Stand:  22. November 2021 17:00  Uhr)

Einige Geräte von Philips und Heylo signalisierten bereits nach vier bis sechs Wochen durch Blinken von Warnlampen, dass Vorfilter gereinigt werden sollen. Nach Rücksprache mit den Herstellern gibt es jetzt Entwarnung. Die Reinigung der Geräte ist erst nach zehn bis zwölf Wochen notwendig, die Filterleistungen wird durch die fehlerhaften Reinigungsanzeigen nicht beeinträchtigt. Die Reinigungsanzeigen können durch 3-sekündiges Halten der jeweiligen Taste vorerst zurückgesetzt werden. Philips hat hierzu anliegende Erläuterung nachgeliefert . Mit der regulären Reinigung wird ab Januar 2022 durch externe Dienstleister begonnen. 

Die Geräte müssen also erst nach Weihnachten gewartet werden und die Hauptfilter müssen erst nach ca. einem Jahr gewechselt werden. Schulbau Hamburg hat die entsprechenden Reinigungsfirmen bereits beauftragt.

Luftfilter, Stoßlüftung, Querlüftung - wo hilft was?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Richtiges Lüften schützt vor Corona-Infektionen, deswegen müssen alle Klassen- und Unterrichtsräume alle 20 Minuten für 5 Minuten mittels Stoßlüftung oder Querlüftung kräftig gelüftet werden, um eine Infektion durch Aerosole zu vermeiden. Fachräume und Sporthallen, die durch unterschiedliche Kohorten genutzt werden, sollen regelmäßig gelüftet werden.

Da Querlüftungen effektiver sind, sollte - soweit möglich - eine Querlüftung stattfinden, das heißt Lüften mit weit geöffneten Fenstern bei gleichzeitig geöffneter Tür und im Flur ebenfalls geöffneten Fenstern. Ist Querlüften (etwa wegen fehlender Fenster im Flur) nicht möglich, bleibt die Tür zum Flur verschlossen und es wird eine Stoßlüftung durchgeführt. Brandschutztüren können zum Querlüften kurzzeitig geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden. 

Richtig Lüften

Hinweis: Durch die dauerhafte Kippstellung der Fenster in den Zeiten zwischen den Lüftungen werden nicht nur die Räume ausgekühlt, sondern auch noch das Infektionsrisiko erhöht. Denn der Austausch der verbrauchten Luft durch die kurze Stoß- und Querlüftung gelingt umso besser, wenn es drinnen deutlich wärmer ist als draußen. Das für erfolgreiches Lüften nötige Temperaturgefälle entsteht nur, wenn zwischen den Lüftungsphasen die Fenster fest verschlossen sind und die Raumtemperatur nicht unnötig auskühlt. Die Regel ist einfach: Rund alle 20 Minuten für rund drei bis fünf Minuten alle Fenster und Türen weit aufreißen und danach alle Fenster und Türen wieder fest verschließen.

(PNG, 8,1 MB)


Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtem Niesen oder Husten, wird unmittelbar bei weit geöffneten Fenstern gelüftet. Raumlufttechnische Anlagen (soweit vorhanden) sind möglichst durchgehend mit Frischluftzufuhr in Betrieb. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.

Das Umweltbundesamt hat seine zurückhaltende Haltung gegenüber mobilen Luftfilteranlagen revidiert und in seinen jüngsten Stellungnahmen deren Einsatz positiv bewertet. Auch die Bundesregierung hat ihre Leitlinie zum Schulbetrieb entsprechend überarbeitet. Hamburg möchte das Risiko erneuter Schulschließungen in jedem Fall ausschließen. Deshalb werden an den staatlichen Schulen zusätzlich zu den bereits erfolgreich angewendeten Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel der Testpflicht, der Maskenpflicht oder der Lüftungspflicht. Insgesamt werden an 371 Schulen 18.800 mobile Luftreinigungsgeräte (Stand: 15.11.21) eingesetzt, um die Klassen- und Fachräume noch sicherer zu machen. 

Eine wesentliche Feststellung ist in der lebhaften Diskussion über Luftfilter unbestritten: Luftfilter ersetzen nicht das regelmäßige Stoß- und Querlüften! Die Vorgabe des Muster-Hygieneplans, vor dem Unterricht und danach alle zwanzig Minuten knapp fünf Minuten eine Quer- oder Stoßlüftung durchzuführen, ist unbedingt auch weiterhin einzuhalten. 

Aktuelle Stellungnahme des Umweltbundesamtes:
Lüftung, Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger an Schulen | Umweltbundesamt



Was gilt für Veranstaltungen und Besuche in Schulen?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Alle schulischen Veranstaltungen, die sich nicht direkt aus dem Hamburgischen Schulgesetz ableiten, werden Schulen für außerschulische Besucherinnen und Besucher nach der 2-G-Regel organisieren und somit nur geimpften oder genesenen Personen die Teilnahme ermöglichen. Schülerinnen und Schüler sind von dieser Regel ausgenommen. Hierzu gehören beispielsweise Feiern und Feste, Vorführungen aller Art und Weihnachtsmärkte. Insbesondere alle Tage der offenen Tür sollen nach vorheriger Ankündigung als 2-G-Veranstaltung organisiert werden. 

Für Termine und Veranstaltungen, die im Schulgesetz verankert sind, ist dies nicht möglich. Hierzu gehören u.a. Gremiensitzungen, Lernentwicklungsgespräche und die Anmeldung zur 1. Klasse. Hier gelten die Regelungen zum Infektionsschutz des Muster-Corona-Hygieneplans. Schulen können von Sorgeberechtigten eine allgemeine Erklärung erbitten, dass die Teilnehmenden der 3-G-Regeln entsprechen, also dass sie entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Sitzungen der schulischen Gremien sowie weitere schulische Veranstaltungen (wie Elternabende) finden regelhaft unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt. Hierzu gehören auch Findungsverfahren. Auf freiwilliger Basis kann eine 3-G-Zugangsregelung eingeführt werden. Die Schulleitungen prüfen, ob die Anzahl und Dauer der schulischen Gremiensitzungen vorübergehend reduziert werden sollten, dabei sind die Vorgaben des Schulgesetzes einzuhalten. Um die Durchführung der Gremiensitzungen zu sichern, soll auch die Form der Videokonferenz geprüft werden. 

Schulinterne Konferenzen und Arbeitsgruppensitzungen der Beschäftigten sind unter Wahrung aller einschlägigen Infektionsschutzmaßnahmen möglich um die vollständige Umsetzung des Unterrichts nach Stundentafel, die Priorität genießt, sicherzustellen. Das schulische Personal muss untereinander das Abstandsgebot einhalten, beispielsweise in Konferenzen, im Lehrerzimmer, im Schulbüro und bei Kontakten mit Eltern. Auf Abstand ist insbesondere in den Schulbüros, im Lehrerzimmer und in Teeküchen zu achten. 

Eltern und schulfremde Personen müssen auf dem Schulgelände und im Schulgebäude eine medizinische Maske tragen. Darüber hinaus muss ihr Besuch von der Schule dokumentiert werden. Zu diesem Zweck können Schulen die Luca-App zu nutzen, sie ist aber nicht verpflichtend.

In vielen Schulen waren vor der Pandemie zum Beispiel Lesepatinnen, Lesepaten, Mentorinnen oder Mentoren freier Träger im Einsatz und haben Schülerinnen und Schüler im Bereich Leseförderung, Persönlichkeitsbildung oder Berufsorientierung gecoacht und betreut. Dies war in den letzten Monaten gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Freiwilliges Engagement dieser Art ist eine wertvolle Ergänzung des schulischen Angebots und eine sinnvolle Hilfestellung für Schülerinnen und Schüler. Daher sollten ehrenamtliche Engagierte grundsätzlich wieder aktiv werden können, sofern sie gemäß der Vorgaben des Muster-Corona-Hygieneplans geimpft, genesen oder getestet sind, dieses gegenüber der Schulleitung vorweisen können und sich darüber hinaus an alle Vorgaben des Muster-Corona-Hygieneplans halten.

Finden dieses Jahr wieder die „Tage der offenen Tür“ und „Marktplätze“ an den Schulen statt?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Schulen stellen sich zumeist gegen Ende des Jahres sowohl mit „Tagen der offenen Tür“ als auch auf bezirklich oder regional organisierten „Marktplätzen“ einer großen Zahl von interessierten Eltern für die nächste Anmelderunde vor.

Marktplätze, bei denen eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern durch die Veranstaltungsorte geht, können auch in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden. Stattdessen hat eine große Anzahl von Schulen bereits im vergangenen Jahr für die interessierte Öffentlichkeit kleine Imagefilme auf die Homepage gestellt, die die eigene Schule vorstellen und die Atmosphäre an der Schule vermitteln. Solche Formate können auch in diesem Jahr wieder genutzt werden und durch die Broschüren der Schulbehörde „Zum Schulanfang“, „Den richtigen Weg wählen" sowie das Schulinfosystem SISy unterstützt werden.

Die Tage der offenen Tür werden Schulen für außerschulische Besucherinnen und Besucher nach der 2-G-Regel organisieren und somit nur geimpften oder genesenen Personen die Teilnahme ermöglichen. Schülerinnen und Schüler sind von dieser Regel ausgenommen. Hierzu gehören beispielsweise Feiern und Feste, Vorführungen aller Art und Weihnachtsmärkte. Insbesondere alle Tage der offenen Tür sollen nach vorheriger Ankündigung als 2-G-Veranstaltung organisiert werden. 


Wie wird die Kohortentrennung umgesetzt?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Die Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen müssen auf dem Außengelände („an der frischen Luft“) nicht mehr nach Jahrgangsstufen oder Kohorten getrennt werden

Für Vertretungsfälle in den Vorschulklassen (VSK), in der Grundschule (bis 4. Klasse) und an speziellen Sonderschulen oder ReBBZ gilt folgende Regelung: Wenn aufgrund personeller Engpässe der Vertretungsunterricht in der Grundschule nur so organisiert werden kann, dass eine Schulklasse oder eine Gruppe aus einer Schulklasse mit einer anderen Schulklasse zusammen unterrichtet werden muss, dann ist das zu Vertretungszwecken künftig auch dann zulässig, wenn die beiden Schülergruppen aus unterschiedlichen Kohorten der Jahrgänge VSK bis 4 kommen.

Hingegen bleibt die Pflicht zur Trennung der Kohorten bei den regulären Unterrichts- und Kursangeboten sowie Arbeitsgemeinschaften an Grundschulen und bei allen Angeboten an den weiterführenden Schulen im Gebäude weiterhin in Kraft.

Außerhalb der Unterrichts- und Ganztagsangebote, zum Beispiel in den Pausen, auf den Wegen und beim Mittagessen sollte im Sinne der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-COV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg darauf hingewirkt werden, dass das Abstandsgebot eingehalten wird. Gleichwohl müssen die Schülerinnen und Schüler einer Jahrgangsstufe in den allgemeinbildenden Schulen untereinander den Mindestabstand nicht zwingend einhalten.

Welche Regelungen gelten in der Vorschulklasse (VSK)?


(Stand:  19. August 2021 12:45  Uhr)

In den Vorschulklassen (VSK) gelten weitestgehend dieselben Regeln und Vorgaben, wie in der Grundschule. Allerdings gibt es in der Vorschule keine Maskenpflicht und keine Testpflicht. Bei Vorschulkindern ist die Teilnahme an den Schnelltests freiwillig. Ebenfalls auf freiwilliger Basis können die Kinder medizinische Masken tragen. Auch im Schulgebäude (z.B. auf dem Weg zum Essen) muss keine medizinische Maske getragen werden. 
In vielen VSK werden bereits freiwillig Masken getragen und zwei Mal in der Woche Schnelltests gemacht. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Masken zur Verfügung zu stellen. Sie sind in Drogeriemärkten wie Apotheken einfach zu erwerben. Schulen können aber auch einen Ersatzbestand an medizinischen Kindermasken anlegen bzw. über www.psa-bsb.de ein begrenztes Kontingent bei der Schulbehörde bestellen. Es bleibt jedoch dabei, dass das Tragen von Masken in der Vorschule für die Kinder freiwillig ist. 

Bei Fragen zu den Regelungen der VSK-Gruppen bei Kita-Trägern können Sie sich an coronaviruskita@soziales.hamburg.de wenden oder folgende Infoseiten für Kitas nutzen:

https://www.hamburg.de/traegerberatung/

https://www.hamburg.de/infos-fuer-kitas/

Wie werden die Prüfungen in der 9. Klasse (ESA) durchgeführt?


(Stand:  6. Dezember 2021 16:00  Uhr)

Nach dem Vorbild der Länder Bayern, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen wird auf die Abschlussprüfungen für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss auch im Schuljahr 2021/22 vollständig verzichtet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dennoch wie in den anderen Bundesländern auch ein vollwertiges Abschlusszeugnis und somit einen vollwertigen Schulabschluss, der mit den Vorgaben der Kultusministerkonferenz konform ist. Dazu wird die Jahresnote der einzelnen Fächer, mit der das Erreichen des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses festgestellt wird, ausschließlich aufgrund der im laufenden Schuljahr erbrachten Unterrichtsleistungen gebildet.
Die Vereinbarung der KMK über die Schularten und Bildungsgänge im Sekundarbereich I sieht vor, dass der Hauptschulabschluss erteilt wird, wenn in allen Fächern wenigstens ausreichende Leistungen vorliegen oder schlechtere Leistungen ausgeglichen werden. Prüfungen werden in diesem Zusammenhang nicht erwähnt. Da viele andere Bundesländer einen ersten Schulabschluss ohne Durchführung von Prüfungen vergeben, entsteht den Schülerinnen und Schülern durch diese Regelung kein Nachteil auf dem bundesweiten Ausbildungsmarkt bzw. ihrem weiteren Bildungsweg.

Für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss werden die Sprachfeststellungsprüfungen in diesem Schuljahr ausschließlich schriftlich abgenommen. Die Zeugnisnote wird daher lediglich durch die Note der schriftlichen Prüfung generiert. Wie im letzten Schuljahr greift zusätzlich die Regelung, dass eine mündliche Sprachfeststellungsprüfung nur in dem Falle abgenommen wird, wenn anderenfalls der Erste allgemeinbildenden Schulabschluss nicht erreicht wird. In diesem Fall gilt, dass einem Prüfling, der an der schriftlichen Sprachfeststellungsprüfung teilgenommen hat und den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss nicht erreicht, auf Beschluss der Zeugniskonferenz eine mündliche Sprachfeststellungsprüfung ermöglicht werden kann, wenn rechnerisch durch Teilnahme an der mündlichen Sprachfeststellungsprüfung ein Erreichen des Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss möglich wäre. Die Prüfungsnote wird aus dem Durchschnitt der Note der schriftlichen und der Note der mündlichen Sprachfeststellungsprüfung gebildet. Die Möglichkeit zur Teilnahme an der mündlichen Sprachfeststellungsprüfung besteht zusätzlich zum Recht auf die Teilnahme an einer der Nachprüfungen in einem Fach.

Hat der Prüfling für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss an einem Herkunftssprachenunterricht teilgenommen, der in der Verantwortung der Schulbehörde durchgeführt wurde, wird die Zeugnisnote aus den Noten der Sprachfeststellungsprüfung (20%) und des herkunftssprachlichen Unterrichts (80%) gebildet und tritt an die Stelle der Englischnote. Die Englischnote wird ebenfalls in das Zeugnis aufgenommen, bleibt aber für die Erteilung des Abschlusses außer Betracht.

Wie werden die Prüfungen in der 10. Klasse (MSA) angepasst?


(Stand:  6. Dezember 2021 16:00  Uhr)

Für den Mittleren Schulabschluss (MSA) ist für die Durchführung der Prüfungen in diesem Schuljahr entschieden worden, dass 3 anstatt von 6 Prüfungen vom jedem Prüfling abgelegt werden (2 schriftliche und 1 mündliche Prüfung nach Wahl). Die Prüflinge können wählen, in welchen Fächern sie sich schriftlich und in welchem Fach sie sich mündlich prüfen lassen unter der Maßgabe, dass alle drei Fächer vertreten sind. Jede einzelne Prüfung geht wie bisher mit 20% in die Jahresnote ein. Da jedoch in jedem Fach eine Prüfung entfällt, setzt sich in diesem Schuljahr die Zeugnisnote im jeweiligen Fach zu 80 % aus der laufenden Unterrichtsarbeit und zu 20 % aus dem Ergebnis der schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung zusammen. 
Gemäß den Vorgaben der Bildungspläne ersetzt die schriftliche Prüfung zum Mittleren Schulabschluss eine Klassenarbeit in der Jahrgangsstufe 10. Auch im Fach, in dem die mündliche Prüfung stattfindet, kann die vierte Klassenarbeit in diesem Schuljahr entfallen.
Die Bearbeitungszeit in den schriftlichen Prüfungen wird jeweils um 30 Minuten verlängert, um fehlende Übungszeit, die dem Sichern und Vertiefen des Unterrichtsstoffes dient, auszugleichen. Die Lehrkräfte werden gebeten, in der Korrektur der schriftlichen Arbeiten die Durchführung des eigenen Unterrichts sowie die besonderen Bedingungen in der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen.
Da die Sprachfeststellungsprüfung anstelle der Englischprüfung abgelegt wird, können die Prüflinge wählen, ob sie die Sprachfeststellungsprüfung mündlich oder schriftlich ablegen. Hat der Prüfling für den Mittleren Schulabschluss an einem Herkunftssprachenunterricht teilgenommen, der in der Verantwortung der Schulbehörde durchgeführt wurde, wird die Zeugnisnote aus den Noten der Sprachfeststellungsprüfung (20%) und des herkunftssprachlichen Unterrichts (80%) gebildet und tritt an die Stelle der Englischnote. Die Englischnote wird ebenfalls in das Zeugnis aufgenommen, bleibt aber für die Erteilung des Abschlusses außer Betracht.


Auch im Schuljahr 2021/22 soll auf die zentrale schriftliche Überprüfung in den Gymnasien verzichtet werden. Die zentralen schriftlichen Überprüfungen, die für den 1., 3. und 7. Februar 2022 geplant sind, entfallen und werden durch eine Klassenarbeit ersetzt, die durch die zuständigen Fachlehrkräfte erstellt wird. Diese Klassenarbeit muss nicht denselben Umfang wie die geplante zentrale schriftliche Überprüfung haben. Mit dem Entfall der zentralen schriftlichen Überprüfung erhält die zusätzliche dezentrale Klassenarbeit das Gewicht einer „normalen“ Klassenarbeit.
Die mündliche Überprüfung findet wie geplant statt.
Da die Schülerinnen und Schüler nur in zwei der drei Prüfungsfächer mündlich geprüft werden müssen (die Prüfung im dritten Fach ist optional) wird in zwei Fächern die mündliche Überprüfung mit den üblichen 15 % in die Zeugnisnote eingehen, die Übrigen 85% entsprechen der Note für die laufende Unterrichtsarbeit (schriftlich, mündlich, praktisch). Im dritten Fach entspricht die Zeugnisnote bei fehlender Prüfung zu 100 % der Note für die laufende Unterrichtsarbeit. 
Bei der Überprüfung in der Klasse 10 am Gymnasium haben die Prüflinge, die Möglichkeit, die mündliche Überprüfung in einer Fremdsprache durch eine mündliche Prüfung in ihrer Herkunftssprache bzw. eine Sprache ihrer Wahl zu ersetzen. Hat der Prüfling an einem Herkunftssprachenunterricht teilgenommen, der in der Verantwortung der Schulbehörde durchgeführt wurde, wird die Zeugnisnote aus den Noten der Sprachfeststellungsprüfung (15 %) und des herkunftssprachlichen Unterrichts (85 %) gebildet und tritt an die Stelle der Englischnote.
Die schriftlichen und mündlichen externen Prüfungen bleiben von diesen Regelungen unberührt. Informationen zu den externen Prüfungen erfolgen über die zuständige Schulaufsicht. 

Wie sehen eigentlich die Abiturprüfungen 2022 aus?


(Stand:  6. Dezember 2021 16:00  Uhr)

Mit den folgenden Maßnahmen sollen in allen Abschlussprüfungen im Schuljahr 2021/22 faire Bedingungen geschaffen werden:

  1. Erhöhung der Arbeitszeit für die schriftlichen Abiturprüfung um 30 Minuten 
    Für alle schriftlichen Abiturprüfungen wird die Arbeitszeit um 30 Minuten verlängert. Diese Verlängerung trägt dem Umstand Rechnung, dass den Schülerinnen und Schülern in der Vorbereitung die Übungszeit fehlte, um Routine, Sicherheit und Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der Aufgaben zu gewinnen. Die zusätzliche Arbeitszeit ermöglicht es, in Ruhe Lösungswege zu entwickeln und zu überprüfen.
  2. Präzisierung der Schwerpunktthemen
    Das Abitur konzentriert sich in jedem Fach auf bestimmte Schwerpunktthemen, die rund die Hälfte der Unterrichtszeit in der Oberstufe umfassen. Da auch die Erarbeitung dieser Schwerpunktthemen unter erschwerten Bedingungen erfolgen musste, wird mit dem anliegenden Schreiben noch präziser über die Abiturthemen informiert. Diese Präzisierung soll es Lehrkräften ermöglichen, die verbleibende Unterrichtszeit besser zu nutzen und die Schülerinnen und Schüler zielgerichteter vorzubereiten.
  3. Auswahl im Fach Mathematik 
    Im Unterschied zum Prüfungsjahr 2021 werden die Hinweise zum Ersttermin und zum Zweittermin in diesem Jahr in einem Schreiben gebündelt (s. Anlage). Der Umfang der Anforderungen, auf die in der Vorbereitung verzichtet werden kann, ist damit insgesamt etwas geringer als im vergangenen Jahr. Dafür erhalten die Schulen die Hinweise in diesem Schuljahr zu einem früheren Zeitpunkt und können schon jetzt mit der gezielten Prüfungsvorbereitung beginnen.
  4. Mehr Vorbereitungszeit, weniger Korrekturaufgaben

    Um den Schülerinnen und Schülern mehr Vorbereitungszeit auf die Abiturprüfungen zu gewähren, wird der Beginn der Abiturprüfungen um eine Woche vom 19. April auf den 27. April 2022 verschoben. Den Abiturientinnen und Abiturienten verbleiben dadurch nach den Märzferien fünf statt bisher vier Unterrichtswochen zur Prüfungsvorbereitung. Eine weitere Verschiebung ist aufgrund der frühen Sommerferien und der Maiferien nicht möglich.

    Aufgrund dieser Verschiebung wäre eine vollständige Zweitdurchsicht aller Abiturarbeiten nur durch Unterrichtsausfall umsetzbar. Um das zu vermeiden und Lehrkräfte nicht zu überlasten, wird die Zweitdurchsicht eingeschränkt. Zweitdurchsichten erfolgen nur, wenn die Erstkorrektur um drei oder mehr Notenpunkte von dem Durchschnitt der Leistungen in diesem Fach in den ersten drei Semestern abweicht.

  5. Aushändigung der Operatorenlisten 
    In jedem Unterrichtsfach beschreiben die so genannten Operatoren als Schlüsselbegriffe, wie Arbeitsanweisungen und Aufgaben auszuführen sind. Kenntnis und Anwendung der Operatoren werden im Unterricht geübt und normalerweise in den Prüfungen vorausgesetzt. Damit die Abiturientinnen und Abiturienten die gestellten Aufgaben richtig verstehen und keine Missverständnisse in der Aufgabenstellung entstehen, werden ihnen in diesem Jahr die fachbezogenen Operatorenlisten in der Prüfung zur Verfügung gestellt.

  6. Rücksichtsvolle Korrektur 
    Aufgrund der Pandemie musste der Unterricht in den letzten eineinhalb Jahren immer wieder eingeschränkt werden. Neben den generellen Einschränkungen des gesamten Schulbetriebes gab es an vielen Schulen Unterbrechungen aufgrund von Präventionsmaßnahmen, Infektionen oder Quarantänemaßnahmen, so dass die Unterrichtsbedingungen sehr unterschiedlich waren. Deshalb sind die Lehrkräfte gebeten, die generellen sowie die speziellen Einschränkungen des Unterrichts bei der Korrektur der schriftlichen Abiturprüfungen dort zu berücksichtigen, wo es entsprechende Spielräume in der Bewertung gibt. Diesbezügliche Hinweise sind in Randbemerkungen der Korrektur sowie im Gutachten der Lehrkräfte zu vermerken.

  7. Sportpraktische Abiturprüfung wie 2019/20
    Auch der Sportpraxisunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Sportprofil unterlag pandemiebedingten Einschränkungen. Aus diesem Grund konnten die Schülerinnen und Schüler nicht in allen nach Rahmenplan vorgeschriebenen Bewegungsfeldern in vollem Umfang praktisch unterrichtet werden. Um gleichwohl die in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung grundsätzlich vorgesehene Wahlfreiheit der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die im Abitur geprüften Sportarten zu erhalten, werden - wie schon im Vorjahr – die Prüfungsbedingungen verändert.
    Gemäß § 24 Absatz 1 Satz 4 APO-AH müssen die Aufgaben in Sport praktische Anteile aus zwei verschiedenen Bewegungsfeldern umfassen, die die Schülerinnen und Schüler in der Studienstufe belegt haben. Dazu zählen auch Sportarten und Bewegungsfelder, die (ausschließlich) im Distanzunterricht thematisiert wurden. Um der ggf. geringeren Auswahl an möglichen Prüfungssportarten zu begegnen, dürfen 2022 abweichend von der genannten Vorschrift auch zwei Sportarten eines Bewegungsfeldes geprüft werden. Im Bewegungsfeld „Bewegungs- und Sportspiele“ muss in diesem Fall eine Zielschuss- und eine Rückschlagsportart gewählt werden.
    Um die Belastung Ihrer Schülerinnen und Schüler mit dem Wunsch nach einer Sportprüfung möglichst gering zu halten, erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Wahl der Prüfungsfächer gemäß § 20 Absatz 4 APO-AH auf das Ende des dritten Semesters zu verschieben.
    Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass der Sportunterricht im Schuljahr 2021/22 weitgehend normal stattfindet und dass die vorgenannten Sonderregeln ausreichen, um die pandemiebedingten Nachteile auszugleichen. Die praktischen Prüfungen im Sportabitur 2022 werden dann unter Regelbedingungen durchgeführt.

  8. Prüfungsvorbereitungen für alle Abschlussjahrgänge in der Schule
    Wie im Schuljahr 2020/21 sind die Schulen aufgefordert, im Frühjahr 2022 eine möglichst individuelle Prüfungsvorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen zu ermöglichen und dazu auch ggf. die Frühjahrsferien zu nutzen.
    Das Ziel ist, allen Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen mehrere Prüfungskolloquien zur gezielten Vorbereitung der Abschlussprüfungen anzubieten.  

Wo können Jugendliche während der Pandemie nach Praktikums- oder Ausbildungsplätzen suchen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Bei Fragen rund um die Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche können sich Jugendliche und junge Erwachsene – natürlich auch während der Corona-Pandemie – an die Beraterinnen und Berater der Jugendberufsagentur Hamburg (JBA) wenden. Die JBA ist die Anlaufstelle für alle Fragen rund um Ausbildung und Studium sowie zur Bewältigung persönlicher oder familiärer Probleme, die den Weg ins Berufsleben beeinträchtigen. Jeder junge Mensch wird gebraucht. Deshalb arbeiten verschiedene Partnerinstitutionen in der JBA zusammen, damit die Wege kurz sind und die Beratung gebündelt unter einem Dach stattfindet. Weitere Informationen: https://jba-hamburg.de

Weitere Angebote, auf die wir in diesem Zusammenhang hinweisen möchten:

  • Mit dem Print- und Online-Angebot „Der nächste Schritt“ informiert das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) Jugendliche und ihre Eltern zur Berufsorientierung und zu den schulischen Angeboten an den berufsbildenden Schulen in Hamburg. Weitere Informationen: https://hibb.hamburg.de/naechsterschritt  
  • Online-Beratungsangebote finden Jugendliche auch bei derzeit digital veranstalteten Berufsorientierungsmessen wie zum Beispiel der Messe Einstieg.
  • Handwerkskammer und Handelskammer bieten Online-Infostunden und digitale Berufsorientierungsangebote (https://hwk-hamburg.de und https://hk24.de)
  • Zu empfehlen sind auch Online-Formate rund um das Thema Ausbildung wie z.B. „LIKE A BOSS“ von der DIHK Bonn auf YouTube: https://youtu.be/rENzuaa0T10.
  • Hamburg baut Jugendlichen verstärkt Brücken in Ausbildung. In der Ausbildungsvorbereitung AvDual werden noch schulpflichtige Jugendliche beruflich orientiert und beim Weg in Ausbildung unterstützt. Die Berufsqualifizierung (BQ) ist ein Angebot für Jugendliche, die sich bereits für einen Beruf entschieden und erfolglos um eine Ausbildungsstelle beworben haben. Nach dem erfolgreichen BQ-Jahr können sie mit Ausbildungsplatzgarantie ihre Ausbildung fortsetzen. Informationen zu Bewerbungen, Anmeldungen: https://hibb.hamburg.de/bildungsangebote/berufsausbildung/berufsqualifizierung

In der aktuellen Situation ist die Verpflichtung zur Absolvierung von Betriebspraktika aufgehoben. Wo trotz der derzeitigen Einschränkungen ein Betriebspraktikum möglich ist, soll dieses stattfinden, wenn eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten für das Betriebspraktikum vorliegt, die unternehmerische Situation dies zulässt und an der Betriebsstätte die Bedingungen geschaffen worden sind, dieses sicher durchzuführen.



Welche Impfangebote gibt es an Schulen?


(Stand:  26. November 2021 14:30  Uhr)

Kinderärzte und auch einige Krankenhäuser bieten als Außenstellen des Impfzentrums Impfungen für Kinder - auch unabhängig von Vorerkrankungen - an, siehe weitere Informationen zum Impfen für Kinder und JugendlicheZusätzlich bietet Hamburg auch Impfaktionen an den weiterführenden Schulen an. Der mRNA-Impfstoff von Biontech ist ab 12 Jahren zugelassen. Zahlreiche Schulen in allen Hamburger Bezirken haben ihrer Schulgemeinschaft ein solches Angebot gemacht. 

Die geplanten Impftermine an den weiterführenden Schulen, den ReBBZ und den speziellen Sonderschulen können auch für eine Auffrischungsimpfung des schulischen Personals genutzt werden. Die Termine richten sich jedoch ausschließlich an Schülerschaft und Schulbeschäftigte, nicht an die allgemeine Bevölkerung.

Für die Impfung von Kindern und Jugendlichen gelten folgende Grundsätze:

  • Die Impfung ist freiwillig. Eine Impfung wird keine Voraussetzung für den Schulbesuch sein.
  • Verwendet wird ausschließlich der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer.
  • Erziehungsberechtigte/Eltern und betroffene Jugendliche entscheiden gemeinsam, ob die Impfung für Sie in Betracht kommt und sollten sich im Vorfeld möglichst ausführlich informieren. Alle erforderlichen Informationen gibt es in diversen Fremdsprachen im Online-Angebot des Robert Koch-Instituts. Im Impfzentrum wird ein ärztliches Aufklärungsgespräch angeboten werden. Die grundsätzliche Entscheidung für die Corona-Schutzimpfung sollten Interessierte Schülerinnen und Schüler mit den Sorgeberechtigten gemeinsam im Vorwege treffen.
  • Sorgeberechtigte Personen müssen in die Impfung einwilligen. Zum Impftermin muss zudem mindestens eine sorgeberechtigte Person die Begleitung sicherstellen. Ohne eine solche Begleitung kann keine Impfung Minderjähriger erfolgen.

Für die Impfung von Kindern zwischen 5 und 12 Jahren liegt noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission vor. Es ist derzeit auch noch kein Impfstoff verfügbar. Mit einer Belieferung wird nicht vor dem 20. Dezember gerechnet. Bitte gehen Sie für eine Beratung und einen Impftermin auf Ihre Kinder- und Jugendmediziner zu. Die Impfung wird vorrangig in den 150 kinderärztlichen Praxen durchgeführt. Voraussichtlich ab Anfang des kommenden Jahres wird es darüber hinaus zudem ein beschränktes städtisches Angebot geben, im Rahmen dessen Kinder versorgt werden können, die keinen Zugang zu einer kinderärztlichen Versorgung haben. 

Kinder werden am besten geschützt, wenn sich alle Erwachsenen in ihrem Umfeld impfen lassen. 

Informationen für Impfberechtigte


Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?


(Stand:  24. November 2021 14:00  Uhr)

Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte an Hamburgs Schulen werden mindestens zwei Mal pro Woche getestet. Für den Erfolg von unserem Testkonzept ist nicht jeder einzelne Test oder eine lückenlose Testung der einzelnen Person ausschlaggebend,  sondern die große Anzahl der Selbsttestungen in den Klassen. Wenn ein hoher Anteil an Personen getestet wird, erkennen wir frühzeitig Ausbrüche, die dann durch die dann folgenden Maßnahmen (PCR-Test, Quarantäne etc.) eingedämmt werden können. Denn jede durch das Screening auffallende positive Testung (und effektive Bestätigung durch den immer folgenden PCR-Test), besonders wenn der Fall ohne vorherige Symptome ist, bedeutet, dass mit den daraus folgenden Maßnahmen, Infektionsketten unterbrochen werden können, die eine weitere Ausbreitung bremsen. 

Neben der gut eingespielten Testung mit Antigen-Schnelltests sollen an ausgewählten Schulen so genannte PCR-Lolli-Tests erprobt werden

Für Schülerinnen und Schüler und auch für das Personal an Hamburgs allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, gibt es eine Testpflicht. Schülerinnen und Schüler müssen sich mindestens zwei Mal in der Woche testen. Beschäftigte die weder geimpft noch genesen sind müssen sich täglich testen. Hamburg stellt allen Personen an Schulen zweimal pro Woche einen Schnelltests zur Verfügung, Geimpfte oder Genesene sind zwar von der Testpflicht befreit, die Schulbehörde empfiehlt ihnen, sich freiwillig zu testen.

In der Vorschulklasse (VSK) sind die Selbst-Schnelltests für Vorschülerinnen und Vorschüler freiwillig. 

Gibt es PCR-Lolli-Tests an den Schulen?


(Stand:  17. November 2021 16:00  Uhr)

An neun ausgewählten Schulen sollen PCR-Lolli-Tests erprobt werden, sie sind empfindlicher als die zur Zeit genutzten Antigentests und können deshalb die Krankheit auch schon in einem frühen Stadium erkennen. Zudem soll erprobt werden, ob  die „Lolli-Tests“ gerade für jüngere Kinder und Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf einfacher anzuwenden sind. Diese Pilotphase der PCR-Lolli-Testungen ist bis in Rücksprache mit Gesundheitsfachleuten bis Anfang 2022 verlängert worden. Eine Ausweitung kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgenommen werden, der Prozess muss erst noch einige Wochen beobachtet werden und kann erst dann abschließend betrachtet werden.

Bei diesen Tests „lutschen“ die Schülerinnen und Schüler 30 Sekunden an einem Abstrich-Tupfer wie an einem Lolli. Anschließend werden alle „Lollis“ eingesammelt und in einem Labor mit einem PCR-Test auf das Corona-Virus überprüft.

Welche Hygienemaßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler ergreifen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Alle Schulen verfügen über einen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz stehen, um Schülerinnen und Schüler und allen Personen, die an Schulen arbeiten möglichst viel Schutz zu bieten.

Darüber hinaus werden an Schulen wichtige Verhaltensregeln vermittelt und gelebt!

Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten. Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Hände waschen, Maske tragen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • Masken tragen (siehe Maskenpflicht in der Schule).
  • Mehrmals in der Woche einen Schnelltest machen (siehe Testpflicht in der Schule).
  • Wenn möglich 1,5m Abstand halten.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase.
  • Ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit.
  • Regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen.
  • Vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle am Essen teilnehmenden die Hände waschen.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen.
  • Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen

Was macht Hamburg, um die entstandenen Lernrückstände aufzufangen?


(Stand:  14. September 2021 10:00  Uhr)

Mehr als sechs Monate konnten Hamburgs Schülerinnen und Schüler nicht wie sonst üblich in Präsenz zur Schule gehen. Auch wenn die Hamburger Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit engagiert den Wechselunterricht und den Distanzunterricht organisiert haben, gibt es Lernrückstände auf allen Ebenen und in allen Unterrichtsfächern. 

Auf Initiative Hamburgs haben die Bundesregierung und die 16 Landesregierungen ein gemeinsames Lernförderprogramm vereinbart. Hamburg bekommt in diesem und im nächsten Jahr rund 26 Millionen Euro für zusätzliche Lernförderkurse und weitere rund 26 Millionen Euro für Angebote zur sozialen und psychischen Stärkung der Kinder und Jugendlichen. Die Lernförderung konzentriert sich auf drei Bereiche:

  • Alle Schülerinnen und Schüler können in den Ferien an ihren Schulen zusätzliche kostenlose Lernkurse mit kleinen Lerngruppen von rund acht Schülerinnen und Schülern pro Kurs besuchen. Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler nutzen dieses Angebot, um gerade in den Kernkompetenzen Deutsch und Mathematik Lernrückstände zu überwinden.
  • Über 20 Prozent aller Kinder der vierten Klassen können nachmittags in jeder Schulwoche vier zusätzliche Förderstunden in kostenlosen Lernkursen mit besonders kleinen Lerngruppen von rund vier Schülerinnen und Schülern pro Kurs besuchen. Das Lernförderungsprogramm „Anschluss“ orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe, um den besonderen Herausforderungen des Übertritts an eine weiterführende Schule zu begegnen. Die Teilnahme der Schulen an dem Programm ist verbindlich. Das Programm wird von der Schulbehörde und der ZEIT-Stiftung finanziert. Bis zu 4.000 Kinder können dieses neue Angebot nutzen.
  • Bis zu 20.000 Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen und Grundschulen profitieren von einer Aufstockung der in Hamburg seit 2012 etablierten Lernförderung am Nachmittag. Sie können in zusätzlichen kostenlosen Lernkursen mit rund acht Schülerinnen und Schülern pro Kurs nachmittags in der Schule Versäumtes in allen Fächern nachholen.

Die Teilnahme an den zusätzlichen Förderangeboten ist für alle Schülerinnen und Schüler freiwillig, alle Angebote finden in der vertrauten Umgebung der eigenen Schule statt, werden von der Schule organisiert, sind mit dem Regelunterricht verzahnt und werden meistens von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule erteilt.

Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?


(Stand:  18. Oktober 2021 17:00  Uhr)

Seit dem Ende der Sommerferien gehen alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen inklusive der Vorschulklassen (VSK) wieder zum vollen Präsenzunterricht nach Stundenplan in die Schulen. 

Seit den Herbstferien gilt wieder die Präsenzpflicht

Der Präsenzunterricht gilt auch für die berufsbildenden Schulen. Die bisherigen Sonderregelungen für Wechsel- und Distanzunterricht in einzelnen Bildungsgängen der berufsbildenden Schulen sind aufgehoben und werden durch die vor der Corona-Pandemie geltenden Unterrichtsformen ersetzt. Besondere Unterrichtsformen sind nur im Ausnahmefall möglich und bedürfen der Genehmigung durch die Leitung des Hamburger Institut für berufliche Bildung. Die Schulpflicht und die Pflicht zur Freistellung für den Berufsschulunterricht gelten ohne Einschränkung. 

In Abhängigkeit von der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation gibt es auch im Schuljahr 2021/22 drei mögliche Formen der Unterrichtsorganisation:

  • den Präsenzunterricht,
  • den Distanzunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»), 
  • und den Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»).

Dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 


(Stand:  2. August 2021 18:00  Uhr)

Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsbiographie von Schülerinnen und Schülern. Deshalb sollen Schulfahrten ins In- und Ausland analog zu anderen Bundesländern in Verbindung mit besonderen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wieder ermöglicht werden.
Bitte beachten Sie, dass in der schwierigen aktuellen Situation umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und zudem die Sorgeberechtigten und Schülerinnen und Schüler bei der Wahl des Reisezieles sowie der Reiseplanung besonders einzubeziehen und zu informieren sind. Die Eltern müssen insbesondere wissen, dass sie im Falle eines positiven Schnelltests die Rückreise ihres Kindes innerhalb von 24 Stunden selbständig und auf eigene Kosten organisieren müssen. Bitte beachten Sie bei der Planung von Schulfahrten ins Ausland zudem die einschlägigen Reisehinweise des RKI und die für Hamburg geltenden Regelungen.
Privat organisierte Auslandsschuljahre oder -halbjahre fallen nicht unter diese Hinweise.

(PDF, 185,7 KB)

Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?


Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt. Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter jochen.schnack@bsb.hamburg.de.


Downloads

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch