Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Coronavirus FAQ - Schulen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:


Corona FAQ: Schulen

Diese Seite wird u.a. bei Änderungen im Muster-Hygiene-Plan der Behörde für Schule und Berufsbildung und aufgrund von Hinweisen aus Hamburgs Schulen oder häufig gestellten Fragen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Eltern aktualisiert. Sollte dennoch eine Frage unbeantwortet geblieben oder nicht aufgeführt sein, schreiben Sie uns eine Email unter corona@bsb.hamburg.de

Sofern Inzidenzwerte angegeben werden, sind die Hamburger Inzidenzwerte maßgeblich, die sie auf der Seite www.hamburg.de/corona-zahlen/ einsehen können. Bei Entscheidungen des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt er die Inzidenz, den R-Wert, die Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten und wählt stets Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind.


FAQ Schule Deutsch

  1. Welche Maßnahmen gelten aktuell in der Schule?
  2. Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?
  3. Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?
  4. Wie sind Abschluss- und Einschulungsfeiern in diesem Jahr geregelt?
  5. Wird es in den Sommerferien 2021 wieder das Angebot der Lernferien geben?
  6. Was macht Hamburg, um die in der Pandemie entstandenen Lernrückstände aufzufangen?
  7. Welche Personen aus der Schulgemeinschaft werden geimpft?
  8. Gibt es eine Testpflicht in Schulen?
  9. Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?
  10. Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?
  11. Können sich Schülerinnen und Schüler bei der Verwendung der Selbst-Schnelltests verletzen?
  12. Wie sicher sind die Selbst-Schnelltests?
  13. Welche Regelungen gelten in der VSK?
  14. An wen können sich Jugendliche wenden, die einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz suchen?
  15. Gibt es aktuell Schulschwimmen?
  16. Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 
  17. Welche Hygienemaßnahmen sollen Schulen ergreifen?
  18. Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?
  19. Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigende aussprechen?
  20. Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gelüftet?
  21. Was passiert bei einem Verdachtsfall?
  22. Wie läuft das Kontaktmanagement des Robert-Koch-Instituts ab?
  23. Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten? 
  24. Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?
  25. Welche Unterstützung erhalten bedürftige Kinder und Jugendliche bei dem Erwerb digitaler Endgeräte?
  26. Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK oder Ferienbetreuung zurückerstattet?
  27. Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?

Welche Maßnahmen gelten aktuell in der Schule?


(Stand:  11. Juni 2021 09:30  Uhr)

Dank niedriger Inzidenzwerte treten die Stufen des vom Hamburger Senat vorgestellten Öffnungskonzepts in Kraft. Dabei wird eine klare Priorität auf Erleichterungen für Kinder, Jugendliche und Familien gelegt. Um die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und Lernrückstände aufzuarbeiten dürfen alle Schülerinnen und Schüler in allen Jahrgangsstufen aktuell wieder jeden Tag in die Schule kommen und im sogenannten Präsenzunterricht lernen. 

Für Schülerinnen und Schüler an Hamburgs allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die Präsenzunterricht teilnehmen, gibt es eine Testpflicht als Bedingung für die Teilnahme am Unterricht in der Schule. Weiterhin gilt in allen Schulgebäuden für alle Personen eine Maskenpflicht.

Die Entwicklung der Infektionslage im August 2021 und mögliche Auswirkungen des absehbaren Sommerreiseverkehrs sind aktuell nicht einzuschätzen. Daher gehen wir zurzeit grundsätzlich davon aus, dass alle Hygienemaßnahmen, die im aktuellen Muster-Hygieneplan beschrieben sind und zurzeit gelten, auch noch zu Beginn des Schuljahres 2021/22 gelten werden.

Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?


(Stand:  10. Juni 2021 14:30  Uhr)

Die Aussetzung der Präsenzpflicht in Schulen gilt bis zu den Herbstferien 2021. Gleichwohl gilt die Schulpflicht ohne Einschränkung, d.h. Schülerinnen und Schüler müssen sich an den für sie von der Schule entwickelten Angeboten beteiligen.

Für die Durchführung von Klausuren und Prüfungen können Schulen die Anwesenheit in der Schule anordnen. Dabei sind die Hygienebestimmungen selbstverständlich einzuhalten.

Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Seit dem 31. Mai 2021 sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen (inkl. VSK) bis zu den Sommerferien wieder zum vollen Präsenzunterricht nach Stundenplan in die Schulen kommen. Aktuell bleibt die Präsenzpflicht bis zu den Sommerferien aufgehoben.

In Abhängigkeit von der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation gab es im aktuellen Schuljahr drei mögliche Formen der Unterrichtsorganisation:

  • den Präsenzunterricht,
  • den Distanzunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»), 
  • und den Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»).

Informationen zu den berufsbildenden Schulen bekommen betroffene beim Hamburger Institut für berufliche Bildung.

Wie sind Abschluss- und Einschulungsfeiern in diesem Jahr geregelt?


(Stand:  10. Juni 2021 14:30  Uhr)

Schulische Abschluss- und Einschulungsfeiern sind für das Schulleben außerordentlich wichtig. Deswegen sollen sie auch in diesem Schuljahr bzw. zum Anfang des nächsten in jedem Fall stattfinden. 

Für diese schulischen Abschluss- und Einschulungsfeiern in 2021 gelten grundsätzlich die gleichen Vorgaben wie im letzten Jahr: 

  • An Abschluss- und Einschulungsfeiern können Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und schulisches Personal sowie die Eltern und weitere Angehörige teilnehmen. Über die Gesamtteilnehmerzahl entscheiden die Schulen mit Blick auf die nachfolgenden Hygienebestimmungen und entsprechend der räumlichen Gegebenheiten. 
  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer (mit Ausnahme der Schülerinnen und Schüler sowie des schulischen Personals) erklären schriftlich, dass sie 
    • durch einen aktuellen Antigen-Schnelltest (NEU: in den letzten 24 Stunden) oder
    • einen PCR-Test (in den letzten 48 Stunden) sichergestellt haben, dass bei ihnen kein Corona-Virusprotein nachweisbar ist, 
    • sie als Geimpfte oder als Genesene im Sinne des § 2 Abs. 5 und 6 der Eindämmungsverordnung gelten. 
      Das Muster für eine entsprechende Erklärung verteilen die Schulen.  
  • Die Veranstaltungen können in geeigneten Räumlichkeiten oder draußen stattfinden. 
  • Es gibt keine Obergrenze für die Zahl der Teilnehmenden. Die Anzahl der Gäste wird aber von den Schulen so bemessen, dass der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt ist. Dieser Mindestabstand gilt nicht für Menschen, die in einem Haushalt leben. Angehörige können also direkt mit ihren Kindern zusammen sitzen, sodass die Abstände auch bei einer höheren Anzahl von Gästen eingehalten werden können und sich die Raumsituation entspannt. 
  • Die Schülerinnen und Schüler müssen untereinander keinen Mindestabstand wahren, das gilt u.a. auch mit Blick auf die Anfertigung von Klassenfotos. Zu diesem Anlass darf auch für kurze Zeit die Maske abgenommen werden. 
  • Die Beachtung des Abstandes zwischen Erwachsenen wird beim Zu- und Abgang durch geeignete technische und organisatorische Vorkehrungen sichergestellt. 
  • Es gilt grundsätzlich für alle Teilnehmenden die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Nach Einnehmen des Platzes kann die Maske für die Dauer der Veranstaltung abgenommen werden. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch, wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet (analog zu den ab dem 31. Mai wieder zugelassenen Sport-Veranstaltungen im Freien). 
  • Die Räume werden sowohl vor als auch nach der Veranstaltung gut gelüftet. Darüber hinaus wird alle 20 Minuten eine mindestens fünfminütige Stoß- oder Querlüftung durchgeführt.
  • Der Abstand zwischen Bühne und Besucherinnen und Besuchern sollte rd. 2,50 Meter betragen. 
  • Für musikalische Darbietungen und Theateraufführungen sind die Vorgaben des Muster-Corona-Hygieneplans Kapitel 7 zu beachten. 
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen gesund sein, sie dürfen insbesondere keine Symptome einer akuten Erkältung oder Atemwegserkrankung zeigen. 
  • Die sonstigen Maßnahmen des Infektionsschutzes und der allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos werden beachtet. 

Schulen haben entsprechend ihrer technischen Ausstattung die Möglichkeit, das Luca-System für die digitale Erfassung von Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den schulischen Feierlichkeiten zu nutzen, um den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall zu erleichtern. Informationen dazu finden sich auf der Seite der Luca-APP. Die Nutzung ist ausdrücklich optional, also nicht verpflichtend.

Die Einschulungsfeiern für die VSK können zur Entzerrung ausnahmsweise auch am Mittwoch, dem 11. August 2021 stattfinden, sofern die räumliche Situation der Schule dies erforderlich macht. Den VSK-Kindern wird bereits ab dem 10. August 2021 ein Betreuungsangebot gemacht.

Wird es in den Sommerferien 2021 wieder das Angebot der Lernferien geben?


(Stand:  21. Mai 2021 09:30  Uhr)

Ja, auch in den Sommerferien bieten in den Sommerferien alle Schulen und die ReBBZ zwei Wochen Lernferien für ihre Schülerinnen und Schüler an, wenn diese sowie deren Sorgeberechtigte es wünschen. Die Teilnahme ist freiwillig. 

Die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung der Lernferien liegt in der Verantwortung der Schulen. Dies umfasst auch die Einhaltung des zum Zeitpunkt der Lernferien gültigen Muster-Corona-Hygieneplans und anderer Vorgaben der Schulbehörde. Bei Bedarf können die Schulen im Rahmen der Lernferien jahrgangsübergreifend feste Lerngruppen bilden und damit vorübergehend – und dokumentiert – die jahrgangsbezogene Kohortenregelung aufheben. Entscheidend ist, dass in den Lerngruppen maximal zwölf Schülerinnen und Schüler sind und diese nur zu dieser begrenzten Zahl von Mitschülerinnen und Mitschülern Kontakt haben. Die unterschiedlichen Lerngruppen sollen nicht vermischt werden.

Der Schwerpunkt der Angebote liegt weiterhin auf der Förderung sprachlicher und mathematischer Kompetenzen in einem anregungsreichen und motivierenden Setting. Die Lernferienangebote werden mit den Fachlehrkräften der Schule eng abgestimmt und orientieren sich an den Unterrichtsinhalten der Schulfächer.

Das Angebot der Lernferien richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und insbesondere auch an diejenigen mit Lernschwächen oder Sprachförderbedarf, von der Vorschulklasse bis in die Sekundarstufe II. Auch pandemiebedingte Problemlagen können hier Berücksichtigung finden. Die Schulen werben unter ihren Schülerinnen und Schülern aktiv für eine Teilnahme an den Lernferien und sprechen die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Sorgeberechtigten gezielt an. Die Teilnahme ist freiwillig eine Anmeldung ist aber verbindlich.

weitere Informationen»

Was macht Hamburg, um die in der Pandemie entstandenen Lernrückstände aufzufangen?


(Stand:  4. Juni 2021 08:30  Uhr)

Mehr als sechs Monate konnten Hamburgs Schülerinnen und Schüler nicht "normal" in Präsenz zur Schule gehen. Auch wenn die Hamburger Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit engagiert den Wechselunterricht und den Distanzunterricht organisiert haben, gibt es Lernrückstände auf allen Ebenen und in allen Unterrichtsfächern. Deshalb planen die Bundesregierung und die Bundesländer ein umfangreiches Programm zur gezielten Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler. Hamburgs Schulen haben in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Fördersystem aufgebaut. Dazu zählen beispielsweise die etablierten schulischen Lernförderungen oder die im letzten Jahr erstmals organisierten Lernferien, aber auch viele schulindividuelle Förderangebote in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Kräften und pädagogischen Organisationen. Diese Förderangebote werden im Rahmen des Bundesprogramms deutlich ausgeweitet. 

Bereits im ersten Schulhalbjahr 2021/22 soll in Hamburg das Lernförderungsprogramm „Anschluss“ für alle vierten Klassen starten. Es orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe, um den besonderen Herausforderungen des Übertritts an eine weiterführende Schule zu begegnen. Die Teilnahme der Schulen an dem Programm ist verbindlich. Das Programm wird von der Schulbehörde und der ZEIT-Stiftung finanziert. Weitere Informationen dazu im entsprechenden Schreiben des Landesschulrates vom 4. Juni 2021.

Welche Personen aus der Schulgemeinschaft werden geimpft?


(Stand:  25. Mai 2021 12:30  Uhr)

Welche Gruppen bevorzugt geimpft werden, entscheidet die Bundesregierung durch eine Anordnung. Die Bundesregierung hat im März angeordnet, dass die Beschäftigten Schulen sich priorisiert impfen lassen dürfen. 

Die große Erleichterung, die viele von Ihnen empfunden haben, als wir alle Schul-Beschäftigten zur Impfung aufrufen konnten, könnte sich bald auch bei den rd. 111.000 Schülerinnen und Schülern der Altersgruppen von 12 bis 18 Jahren und ihren Eltern einstellen. Für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist die Zulassung einer Impfung für Personen ab 12 Jahren bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beantragt worden. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sich in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Bundesländern zum Ziel gesetzt, allen 12- bis 18-Jährgigen zeitnah nach der Zulassung sowie einer Empfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Erstimpfung anzubieten. Vorausgesetzt ist natürlich die Zulassung des Impfstoffes auch für diese Altersgruppe und die ausreichende Lieferung des Impfstoffes. Mit einer Zulassung ist aus heutiger Sicht noch vor den Sommerferien zu rechnen. Da diese in Hamburg bereits am 24. Juni beginnen, wird die Planung einer Impfaktion abhängig vom tatsächlichen Zulassungsdatum seitens der EMA sowie der Empfehlung durch die STIKO – und damit vom verfügbaren Zeitfenster vor Beginn der Sommerferien – erfolgen. Federführend für den Prozess ist die Sozial- und Gesundheitsbehörde. Als Schulbehörde werden wir das Vorhaben, das so positive Auswirkungen auf den Schulbetrieb an den weiterführenden und an den Beruflichen Schulen haben wird, natürlich mit Nachdruck unterstützen. Wenn das Vorhaben konkret wird, werden wir Informationsmaterial für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bereitstellen.

Die Beschäftigten in allen Schulen können einen Impftermin vereinbaren. Das Impfangebot gilt aktuell für alle Schulbeschäftigten der Grundschulen, Sonderschulen, der ReBBZ , der VSK, der weiterführenden Schulen und berufsbildenden Schulen. Eingeschlossen sind damit alle an den Schulen beschäftigten Berufsgruppen sowie die Beschäftigten der GBS-Träger oder der privaten Schulen: 

  • Verwaltungsangestellte im Schulbüro
  • Schulleitungen
  • Lehrkräfte
  • Vorschulklassenkräfte
  • Sozialpädagogen
  • Sonderpädagogen
  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Pädagogisch-Therapeutisches Personal
  • Schul-Bibliothekarinnen und -Bibliothekare
  • Honorarkräfte (auch von Zeitarbeitsfirmen)
  • Schulbegleitungen
  • Hausmeister und Betriebsarbeiter
  • Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst,
  • Studierende im Kernpraktikum,
  • JMS-Lehrkräfte, sofern sie im Unterricht eingesetzt werden,
  • Lehrkräfte aus dem Jeki-Programm, sofern sie im Unterricht eingesetzt werden
  • Erzieherinnen und Erzieher in der Praxisausbildung
  • Sozialpädagogen in der Praxisausbildung
  • Ausbilder, die die beiden vorgenannten Gruppen regelhaft in der Praxisausbildung begleiten
  • Personen im Bundesfreiwilligendienst und FSJler
  • Personal des Cateringunternehmens, das im Rahmen der täglichen Essensausgabe im Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler steht
  • Küchenpersonal der Schulen (Einzelfälle)
  • Tagesreinigungskräfte (Einzelfälle)
  • Schulpastoren

Die berechtigten in Hamburg beschäftigten Personengruppen können sich mit Vorlage des Berechtigungsscheins auch dann in HH impfen lassen, wenn ihr Wohnsitz beispielsweise in SH, NI oder MV liegt (siehe auch Listen im Schreiben vom 9. März und im Schreiben vom 26. April). 

Informationen für Impfberechtigte

Zur Impfung muss eine ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung, die Terminbestätigung sowie der Personalausweis ins Impfzentrum mitgebracht werden.
Die Terminvereinbarung kann telefonisch über die Hotline 116 117 oder online erfolgen. Dabei werden ein Erst- und ein Zweittermin im Abstand von etwa 6 bis 12 Wochen für die Impfung vereinbart.
Um eine schnelle Impfung zu ermöglichen, können die Termine auch während der regulären Arbeitszeit wahrgenommen werden. Im Sinne des Schulbetriebes bitten wir jedoch alle Beteiligten, die schulischen Belange bestmöglich im Blick zu behalten.
Die Impfung ist ein Angebot und die Teilnahme ist freiwillig, die Schulbehörde appelliert an alle Beschäftigten, die Impfmöglichkeit wahrzunehmen.

Gibt es eine Testpflicht in Schulen?


(Stand:  10. Juni 2021 13:45  Uhr)

Damit sich alle Beteiligten sicher fühlen und die Schulen so lange wie möglich offen bleiben können, wurde die Testpflicht für alle eingeführt. Dadurch, dass alle Personen im Klassenraum sich testen, soll weitestgehend sichergestellt werden, dass keine infektiösen Personen am Unterricht teilnehmen. Verweigern Schülerinnen und Schüler eine Selbsttestung, werden sie vom Präsenzunterricht ausgeschlossen und nehmen am Distanzunterricht teil. Es gilt nämlich weiterhin die Aussetzung der Präsenzpflicht. Deswegen müssen Schülerinnen und Schüler, die keinen Test machen möchten aktuell nicht am Unterricht in Präsenz teilnehmen, wenn sie oder ihre Eltern dies nicht wünschen. Dies hat keinerlei Folgen oder Nachteile.

Es gelten folgende Eckpunkte: 

  • Für alle Schülerinnen und Schüler, die in die Schulen kommen, sind wöchentlich grundsätzlich zwei Schnelltests vorzuhalten.
  • Zur Teilnahme an Präsenzangeboten können Schülerinnen und Schüler auch einen Antigen-Schnelltest gemäß § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO bei einem zugelassenen Testzentrum durchführen und ein negatives Ergebnis bestätigt bekommen haben, dass nicht älter als 24 Stunden ist oder einen PCR Test vorlegen, der § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO entspricht und nicht älter ist als 48 Stunden.

  • Zu Klausuren und Prüfungen in Schule wird nur zugelassen, wer getestet ist. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler versäumen also den Leistungsnachweis

  • Ergänzend können Schnelltests anlassbezogen eingesetzt werden, wenn Schülerinnen und Schüler in der Schule einschlägige Krankheitssymptome zeigen.

  • Ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler dann, „wenn im Einzelfall die Einhaltung des Muster-Corona-Hygieneplanes eine besondere persönliche Härte bedeutet.“ Eine solche Härte liegt vor, wenn die geforderte Handlung, wie die Durchführung eines Selbsttests, für den Schüler oder die Schülerin beispielsweise aufgrund eines sonderpädagogischen Förderbedarfs mit besonderer Beeinträchtigung verbunden ist. Hierüber entscheidet die Schulleitung. Ggf. kann diese angemessene andere Vorkehrungen zum Infektionsschutz treffen.
  • Ebenfalls ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler der VSK. Seit dem 19.04. können Tests in der VSK auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. 
  • Auch weiterhin gilt, dass eine Einverständniserklärung der Eltern für die Durchführung des Schnelltests nicht notwendig ist. Hintergrund: Die Schülerinnen und Schüler führen den Test selbst durch und die Präsenzpflicht ist aufgehoben, d.h. Eltern können sich auch dafür entscheiden, ihr Kind am Distanzunterricht teilnehmen zu lassen.
  • Vollständig Geimpfte oder Genesene sind künftig getesteten Personen gleichgestellt. Der Bund hat Ausnahmen zur Testpflicht beschlossen: Vollständig Geimpfte oder Genesene sind künftig getesteten Personen gleichgestellt. 
    Die Schulleitungen prüfen für eine Befreiung von der Testpflicht für vollständig Geimpfte und Genesene die entsprechenden Nachweise, sollte die vollständige Impfung oder die durchgestandene Coronainfektion nicht bereits bekannt sein.

​​​​​​​

Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?


(Stand:  10. Juni 2021 14:15  Uhr)

Ja, an allen Schulen müssen überall Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) getragen werden. Bei Erwachsenen sowie Schülerinnen und Schülern (auch in der Grundschule) muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard handeln. Dies sind standardmäßig die sogenannten OP-Masken, es können aber auch CPA, KN95- sowie FFP 2- Masken sein (siehe Muster-Hygiene-Plan»). Die OP-Masken für Kinder können überall (auch in zahlreichen Drogeriemärkten) gekauft werden. Eine 10er Packung Kinder-OP-Masken kostet im Schnitt um die 5 Euro. Die Masken können auch im Internet bestellt werden. Dort sind sie dann sogar meistens noch günstiger. Damit die Qualität gesichert bleibt, achten Sie bitte auf die N-Zertifikatsnummer für die Kindermasken EN14683.

Auf freiwilliger Basis können in den VSK auch medizinische Masken von den Kindern getragen werden. An vielen VSK ist dies nach Rückmeldungen aus der Praxis bereits üblich. Hier gilt jedoch keine Verpflichtung zum Tragen der MNB.

Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten für den Sport-, Theater- und Musikunterricht, wo die MNB abgenommen werden darf, wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen bzw. ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien eingehalten werden kann. Überdies können die Schülerinnen und Schülern in allen Prüfungen, Präsentationen und Klausuren dann die MNB abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Zudem ist es weiterhin zulässig, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen für kurze Zeit ihre MNB absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken bzw. einen Selbst-Schnelltest zu machen.

NEU: Darüber hinaus kann analog zu den Regelungen für den Vereinssport bei den Schülerinnen und Schülern von der VSK bis einschließlich zur Jahrgangsstufe 7 auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Beim Sportunterricht im Freien unter Aufsicht kann analog zu den Regelungen für den Vereinssport in allen Jahrgängen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.

Bei Abschlussprüfungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Masken dann abnehmen, wenn sie unmittelbar vor der Prüfung einen Schnelltest durchgeführt haben, der Abstand durch-gängig eingehalten wird und die Lüftung während der Schnelltestung und anschließend alle 20 Minuten strikt befolgt wird. Eine Kipplüftung ist ausdrücklich nicht ausreichend. Bitte achten Sie auf diese Sicherheitsmaßnahmen.

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Ausstattung ihrer Kinder mit OP-Masken sicherzustellen. Gleichwohl können Schulen aus dem Infektionsschutzprogramm ein Kontingent an OP-Masken für Kinder finanzieren, um beispielsweise Ersatzmasken ausgeben zu können. Darüber hinaus wird die Behörde für Schule und Berufsbildung ein Kontingent an medizinischen Masken beschaffen und in den kommenden Wochen an die Grundschulen ausliefern lassen. Die Schulbehörde hat ihre Bestände insgesamt auf fast eine halbe Million MNB aufgestockt, die Lehrkräfte jederzeit über die Kontaktdaten www.psa-bsb.de kostenlos abfordern können.


Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?


(Stand:  14. Mai 2021 12:30  Uhr)

Hamburg setzt zum aktuellen Stand der Pandemie auf ein umfassendes Testkonzept für alle Bereiche der Stadt. So wird allen Bürgerinnen und Bürgern mindestens einmal pro Woche eine kostenlose Antigen-Schnelltestung in Testzentren, Apotheken und Hausarztpraxen im gesamten Stadtgebiet angeboten.

Seit dem 15. März 2021 stellt die Stadt allen Personen, die an einer Schule tätig sind, unabhängig von ihrem Beschäftigungsverhältnis, dreimal in der Woche, für Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche Schnelltests zur Verfügung. 

Für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an Hamburgs allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die am Wechselunterricht (Hybridunterricht) teilnehmen, gibt es eine Testpflicht. Es gilt übrigens weiterhin die Aussetzung der Präsenzpflicht. Deswegen müssen Schülerinnen und Schüler, die keinen Test machen möchten aktuell nicht am Unterricht in Präsenz teilnehmen, wenn sie oder ihre Eltern dies nicht wünschen. Dies hat keinerlei Folgen oder Nachteile.

In der VSK sind die Schnelltests freiwillig. 

Für vollständig Geimpfte oder Genesene gelten die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte nicht mehr, auch die Pflicht, sich zweimal in der Woche für den Präsenzunterricht testen zu lassen, gilt für diese Gruppe nicht mehr.​​​​​​​
Mit Blick auf die wärmer werdenden Temperaturen sollten die Schulen bei der Lagerung darauf achten, dass die Testkits vor Sonneneinstrahlung geschützt werden müssen und die Raumtemperatur nicht über 30° Celsius liegen darf.

Eine personenbezogene Dokumentation der ausgegebenen Schnelltests wird von der Behörde nicht erwartet. Sollten Schulen für die Ausgabe der Tests dennoch die betreffenden Personen namentlich dokumentieren, müssen die diesbezüglichen Datenschutzbestimmungen beachtet werden. Hierzu gibt es ein Hinweisblatt zur Weitergabe an die Beschäftigten. Darin sind auch die Datenschutzbestimmungen bei der Erhebung personenbezogener Daten bei positiven Corona-Testergebnissen erläutert.



Können sich Schülerinnen und Schüler bei der Verwendung der Selbst-Schnelltests verletzen?


(Stand:  23. April 2021 15:00  Uhr)

Falschmeldungen in mehreren Zeitungen sorgen aktuell für Unruhe unter Hamburgs Eltern. Angeblich sollen die in Schulen verwendeten Selbst-Schnelltests der Marke Roche „hochgiftige Substanzen“ enthalten und deshalb nicht mehr in den Schulen eingesetzt werden. Das ist nicht richtig. An Hamburger Schulen kommen nur Schnelltests zum Einsatz, die den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukte entsprechen, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und zugelassen wurden und von denen keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeht. Das gilt für alle an den Schulen eingesetzten Schnelltests der Marken Siemens (CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test), Lissner QI (Lyher Covid-19 Antigen Schnelltest (Nasal)) und Roche (SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test). Diese Tests werden in allen Bundesländern und Lebensbereichen eingesetzt, auch in Kitas und Schulen. Deshalb werden sie auch in Hamburg weiterhin genutzt.

Alle von der Stadt Hamburg erworbenen Schnelltests für Laien sind vom BfArM freigegeben. Diese Tests werden auf der Liste von Antigen-Tests aufgeführt und entsprechen den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG) und denen des Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Zudem haben die an Schulen eingesetzten Tests die vom PEI zusätzlich durchgeführte Evaluierung bestanden, sie gelten damit als medizinisch unbedenklich.

Die an die Schulen ausgelieferten Tests sind so bemessen, dass sie ausnahmslos für die Testung von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten eingesetzt werden können und müssen. Die gesetzlichen Anforderungen an Medizinprodukte in Deutschland und Europa sind sehr streng. Medizinprodukte wie diese Schnelltests müssen einen hohen Gesundheitsschutz bieten. Dies bedeutet, dass von ihnen keine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Dies gilt auch für den Schnelltest der Marke Roche, der auch in anderen Bundesländern in Schulen und Verwaltungen eingesetzt wird.

Die Schülerinnen und Schüler testen sich selber. Um sie an die Testung heranzuführen stehen Videos für Kinder und Jugendliche zur Verfügung, die nach unserer Kenntnis in der Schule auch genutzt werden. Angesichts des sehr weichen Abstrichstäbchens ist keine Verletzungsgefahr erwartbar. Der Schulbehörde ist trotz der sehr umfangreich angelaufenen Testungen kein Fall einer Selbstverletzung bekannt geworden.


Wie sicher sind die Selbst-Schnelltests?


(Stand:  27. April 2021 13:00  Uhr)

Hamburger Schulen nutzen

  • den "CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen Self-Test" vom Hersteller Healgen Scientific, LLC, vertrieben von Siemens Healthcare GmbH mit der Test-ID AT001/20.
  • den "SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test“ vom Hersteller SD Biosensor Inc. vertrieben von Roche Diagnostics GmbH mit der Test-ID AT004/20.
  • den „Novel Coronavirus (COVID-19) Antigen Test Kit (Colloidal Gold)” (Deutscher Name: „Lyher Covid-19 Antigen Schnelltest (Nasal)“) vom Hersteller Hangzhou Laihe Biotech CO.,LTD, vertrieben von Lissner Qi GmbH mit der Test-ID AT011/20.

Die Sicherheit, dass die Erkrankung erkennt wird liegt bei diesen Tests zwischen 97,25% und 82,7%, die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich Gesunde, die kein Corona haben, im Test auch als gesund erkannt werden, liegt zwischen 100% und 99,1%. 

Mehr Informationen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Welche Regelungen gelten in der VSK?


(Stand:  19. April 2021 09:30  Uhr)

Mehrere Grundschulen und Eltern haben sich mit der Frage an die Schulbehörde gewandt, ob nicht auch die Kinder in der Vorschulklassen zumindest auf freiwilliger Basis an den Schnelltestungen teilnehmen können. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen über die Tests mit jüngeren Kindern und zur Erhöhung der Sicherheit an den Schulen sollen deshalb ab Montag, 19.04.2021, auch die Schülerinnen und Schüler der Vorschulklassen (VSK) zweimal wöchentlich in der Schule einen Schnelltest durchführen.
Um die nötigen Erfahrungen zu sammeln, sind diese Testungen für die Kinder bzw. ihre Eltern zunächst freiwillig. Da sich die Kinder selbst testen, ist allerdings keine explizite Einwilligungserklärung der Eltern notwendig.
Ergänzend können in allen VSK in der aktuellen Situation auf freiwilliger Basis auch medizinische Masken von den Kindern getragen werden. An vielen VSK ist dies nach Rückmeldungen aus der Praxis bereits üblich. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Masken zur Verfügung zu stellen. Sie sind in Drogeriemärkten wie Apotheken einfach zu erwerben. Schulen können aber auch einen Ersatzbestand an medizinischen Kindermasken anlegen bzw. über www.psa-bsb.de ein begrenztes Kontingent bei der Schulbehörde bestellen. Es bleibt jedoch dabei, dass das Tragen von Masken in der Vorschule für die Kinder freiwillig ist. 

 

Bei Fragen zu den Regelungen der VSK-Gruppen bei Kita-Trägern können Sie sich an coronaviruskita@soziales.hamburg.de wenden oder folgende Infoseiten für Kitas nutzen:

https://www.hamburg.de/traegerberatung/

https://www.hamburg.de/infos-fuer-kitas/

An wen können sich Jugendliche wenden, die einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz suchen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Bei Fragen rund um die Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche können sich Jugendliche und junge Erwachsene – natürlich auch während der Corona-Pandemie – an die Beraterinnen und Berater der Jugendberufsagentur Hamburg (JBA) wenden. Die JBA ist die Anlaufstelle für alle Fragen rund um Ausbildung und Studium sowie zur Bewältigung persönlicher oder familiärer Probleme, die den Weg ins Berufsleben beeinträchtigen. Jeder junge Mensch wird gebraucht. Deshalb arbeiten verschiedene Partnerinstitutionen in der JBA zusammen, damit die Wege kurz sind und die Beratung gebündelt unter einem Dach stattfindet. Weitere Informationen: https://jba-hamburg.de

Weitere Angebote, auf die wir in diesem Zusammenhang hinweisen möchten:

  • Mit dem Print- und Online-Angebot „Der nächste Schritt“ informiert das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) Jugendliche und ihre Eltern zur Berufsorientierung und zu den schulischen Angebote an den berufsbildenden Schulen in Hamburg. Weitere Informationen: https://hibb.hamburg.de/naechsterschritt  
  • Online-Beratungsangebote finden Jugendliche auch bei derzeit digital veranstalteten Berufsorientierungsmessen
  • Handwerkskammer und Handelskammer bieten Online-Infostunden und digitale Berufsorientierungsangebote (https://hwk-hamburg.de und https://hk24.de)
  • Zu empfehlen sind auch Online-Formate rund um das Thema Ausbildung wie z.B. „LIKE A BOSS“ von der DIHK Bonn auf YouTube: https://youtu.be/rENzuaa0T10.
  • Hamburg baut Jugendlichen verstärkt Brücken in Ausbildung. In der Ausbildungsvorbereitung AvDual werden noch schulpflichtige Jugendliche beruflich orientiert und beim Weg in Ausbildung unterstützt. Die Berufsqualifizierung (BQ) ist ein Angebot für Jugendliche, die sich bereits für einen Beruf entschieden und erfolglos um eine Ausbildungsstelle beworben haben. Nach dem erfolgreichen BQ-Jahr können sie mit Ausbildungsplatzgarantie ihre Ausbildung fortsetzen. Informationen zu Bewerbungen, Anmeldungen: https://hibb.hamburg.de/bildungsangebote/berufsausbildung/berufsqualifizierung

In der aktuellen Situation ist die Verpflichtung zur Absolvierung von Betriebspraktika aufgehoben. Wo trotz der derzeitigen Einschränkungen ein Betriebspraktikum möglich ist, soll dieses stattfinden, wenn eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten für das Betriebspraktikum vorliegt, die unternehmerische Situation dies zulässt und an der Betriebsstätte die Bedingungen geschaffen worden sind, dieses sicher durchzuführen.

Gibt es aktuell Schulschwimmen?


(Stand:  26. Mai 2021 17:00  Uhr)

Aufgrund der beginnenden Sommer- und Badezeit gibt es unter vielen Fachleuten und in der Politik die Sorge, dass der verpasste Schwimmunterricht in der Grundschule zu Unsicherheiten und Gefährdungen der Kinder in der Badesaison führen kann. Deshalb sollen DLRG, Sportvereine und Bäderland in den Ferien und ergänzend am Nachmittag zusätzliche Schwimmkurse an-bieten. Voraussetzung für diese geplanten kostenlosen Zusatzangebote außerhalb der Schule ist die Wiederaufnahme des Schulschwimmunterrichts in den letzten drei Wochen vor den Ferien. Auch wenn es sehr aufwändig ist wird deshalb Schulschwimmen zum Wohle der Kinder wieder angeboten.
Ausgenommen vom Schulschwimmen in der Grundschule sind Schulen, die in den Schwimmbädern MidSommerland, Batholomäus Therme und Finkenwerder ihre Schwimmzeiten gebucht haben. Dort können die Bäder zurzeit noch nicht wieder eröffnen. 

Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 


(Stand:  10. Juni 2021 14:30  Uhr)

Das Verbot von Schulfahrten gilt zunächst bis zum 23. Juni 2021. Bereits gebuchte Schulfahrten sollten aus rechtlichen Gründen erst kurzfristig (eine bis zwei Wochen) vor Antritt der Schulfahrt storniert werden. 

Einzelne Tagesausflüge in die nähere Umgebung sind durchaus möglich. Auf die Einhaltung aller üblichen Hygienemaßnahmen u.a. einen ausreichenden Abstand zu fremden Personen ist dabei zu achten. Zudem sind die jeweils geltenden Einschränkungen und Hygienemaßnahmen der ausgewählten Ausflugsziele, bei Tagesausflügen in andere Bundesländer die dort geltenden Regelungen zu beachten.

Schulfahrten für das Schuljahr 2021/22 können jetzt gebucht werden, sofern eine coronabedingte, kostenfreie Stornierung in den AGB möglich ist. Für die Stornierungen gilt, dass diese bis zu drei Wochen vor Antritt der Fahrt erfolgen sollen. Dabei ist zu berücksichtigen, ob die aktuelle Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung in § 23 Abs. 4 weiterhin ein Verbot der Schulfahrten regelt und ob die Gültigkeit der Rechtsverordnung den Reisezeitraum erfasst. Ansonsten ist die aktualisierte Fassung der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung, welche den Reisezeitraum erfasst bzw. das entsprechende Schreiben des Landesschulrates, abzuwarten.

Welche Hygienemaßnahmen sollen Schulen ergreifen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Alle Schulen verfügen über einen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz stehen, um Schülerinnen und Schüler und allen Personen, die an Schulen arbeiten möglichst viel Schutz zu bieten.

Darüber hinaus werden an Schulen wichtige Verhaltensregeln vermittelt und gelebt!

Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten. Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Hände waschen, Maske tragen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • Masken tragen (siehe Maskenpflicht in der Schule)
  • mehrmals in der Woche einen Schnelltest machen (siehe Testpflicht in der Schule)
  • wenn möglich 1,5m Abstand halten
  • keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase
  • ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit
  • regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen.
  • vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle am Essen teilnehmenden die Hände waschen
  • öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen
  • Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen
  • Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen

Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?


(Stand:  22. Oktober 2020 18:00  Uhr)

Die Maßnahmen des Muster-Corona-Hygieneplans basieren auf den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes sowie der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Aus diesen Vorgaben leitet sich auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab bzw. die Regelung der Befreiung davon. Bislang wurden seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung alle Atteste akzeptiert, auf denen ein Arzt attestierte, der Schüler sei „aus gesundheitlichen Gründen“ nicht in der Lage, eine Maske zu tragen. Atteste, die mit der grundsätzlichen Schädlichkeit oder Nutzlosigkeit der Maske argumentierten, wurden zurückgewiesen und den Schulen geraten, die Verweigerer des Schulgeländes zu verweisen. Ihre selbst verschuldete Abwesenheit stellt während des Präsenzunterrichts eine Schulpflichtverletzung dar und wird seitens der Behörde entsprechend geahndet.

Diese grundsätzliche Haltung wurde durch mehrere Urteile der Verwaltungsgerichtsbarkeit bestätigt und dahingehend verstärkt, dass an die einschlägigen ärztliche Atteste erhöhte Anforderungen gestellt werden dürfen. Das OVG Münster führt aus:

„Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.“

Entspricht ein Attest diesen Vorgaben, wird es von der Schule akzeptiert und mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Sorgeberechtigten abgestimmt, wie die Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag integriert werden können, ohne das von ihnen im Zweifelsfall eine Ansteckungsgefahr für andere ausgeht.

Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigende aussprechen?


(Stand:  15. Januar 2021 17:00  Uhr)

In seltenen Fällen verweigern Schülerinnen und Schüler das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, welches für viele Situationen auf dem Schulgelände als zur Infektionsabwehr erforderlich und durch die Behörde für Schule und Berufsbildung angeordnet worden ist. Dass ein solches Gebot rechtmäßig, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler nicht übermäßig belastend ist, hatte das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) in einem Beschluss vom 15. Januar 2021 festgestellt. Das OVG sah aber anders als die 1. Instanz nicht die Möglichkeit, Maskenverweigerern im Rahmen des Hausrechtes der Schulleitung ein Hausverbot zu erteilen. Diese Lücke hat der Senat durch eine Ergänzung  der Coronaeindämmungsverordnung geschlossen: Auch in Zukunft sollen Schulleitungen Personen, die die schulischen Coronaregelungen nicht beachten wollen, des Geländes verweisen. Wer deshalb Unterricht versäumt, begeht eine Schulpflichtverletzung und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wie werden die schulischen Räumlichkeiten gelüftet?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Richtiges Lüften schützt vor Corona-Infektionen. Es wird in jeder Pause intensiv bei weit geöffneten Fenstern unter Aufsicht stoß- oder quergelüftet. Da Querlüftungen effektiver sind, sollte - soweit möglich - eine Querlüftung stattfinden, das heißt Lüften mit weit geöffneten Fenstern bei gleichzeitig geöffneter Tür und im Flur ebenfalls geöffneten Fenstern. Ist Querlüften (etwa wegen fehlender Fenster im Flur) nicht möglich, bleibt die Tür zum Flur verschlossen und es wird eine Stoßlüftung durchgeführt. Während des Unterrichts wird alle 20 Minuten kurz quer- oder stoßgelüftet, bis es zu einem spürbaren Luftaustausch gekommen ist. Brandschutztüren können zum Querlüften kurzzeitig geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden. 

Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtem Niesen oder Husten, wird unmittelbar bei weit geöffneten Fenstern gelüftet. Raumlufttechnische Anlagen (soweit vorhanden) sind möglichst durchgehend mit Frischluftzufuhr in Betrieb. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.

Richtig Lüften

Durch die dauerhafte Kippstellung der Fenster in den Zeiten zwischen den Lüftungen werden nicht nur die Räume ausgekühlt, sondern auch noch das Infektionsrisiko erhöht. Denn der Austausch der verbrauchten Luft durch die kurze Stoß- und Querlüftung gelingt umso besser, wenn es drinnen deutlich wärmer ist als draußen. Das für erfolgreiches Lüften nötige Temperaturgefälle entsteht nur, wenn zwischen den Lüftungsphasen die Fenster fest verschlossen sind und die Raumtemperatur nicht unnötig auskühlt. Die Regel ist einfach: Rund alle 20 Minuten für rund drei bis fünf Minuten alle Fenster und Türen weit aufreißen und danach alle Fenster und Türen wieder fest verschließen.

(PNG, 8,1 MB)
(PDF, 294,8 KB)

Im Rahmen einer Begehung hat Schulbau Hamburg festgestellt, dass 99,5 Prozent der rund 12.000 Unterrichtsräume gut gelüftet werden können. Lediglich in 68 Unterrichtsräumen (0,5 Prozent) lassen sich die Fenster nicht ausreichend öffnen. Auf den Unterricht und die Betreuung von Schülerinnen und Schülern in diesen wenigen Räumen können die Schulen aber verzichten, da ausreichend andere Räume für die rund 9.500 Schulklassen zur Verfügung stehen. Die Räume, die bislang nicht ausreichend gelüftet werden können, liegen in 18 der 2.398 Hamburger Schulgebäuden (0,8%). Aktuelle Studien zeigen, dass Stoßlüften um das 10- bis 80-Fache effektiver ist als die Verwendung von Luftfiltern. Mehr Information hier

Die Schulen verfügen jedoch über ein eigenes Budget, um Maßnahmen zur Verbesserung der Lüftung einzuleiten, beispielsweise die Aufstellung der so genannten „CO2-Ampeln“, die bei verbrauchter Luft per Warnton zum Lüften auffordern.


Was passiert bei einem Verdachtsfall?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Im Verdachtsfall wird die betroffene Person sofort in einen eigens dafür zur Verfügung gestellten Quarantäneraum isoliert oder direkt nach Hause in Quarantäne geschickt und das zuständige Gesundheitsamt informiert. Ein Verdacht besteht beispielsweise wenn einschlägige Corona-Symptome auftreten oder ein Schnelltest positiv ist. Bei Schulkindern werden zusätzlich die Eltern informiert und dringend empfohlen, dass die Kinder an einer Testung auf Covid-19 teilnehmen. Ist das Testergebnis negativ oder das Kind 48 Stunden symptomfrei, kann es wieder am Unterricht teilnehmen.

​​​​​​​Bezogen auf den „Umgang mit Erkältungssymptomen“ enthält die aktuelle Änderungsverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, eine grundsätzliche Regelung. Der vorgeschriebene Umgang mit Erkältungssymptomen wurde in Info-Grafiken veröffentlicht und den Schulen zur Verfügung gestellt. 

Generell gilt: Nach Auftreten eines einfachen Infekts, wie beispielsweise einem Schnupfen, muss bei Schülerinnen und Schülern kein negativer Corona-Test vorgelegt werden, um die Schule wieder besuchen zu können. Die bisher geforderte Vorlage eines negativen Corona-Tests bezog sich lediglich auf Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Risikogebieten. 

Zeigt ein Kind Anzeichen eines Infekts bleibt es, wie sonst auch, zunächst zu Hause und die Eltern entscheiden, ob Kontakt zu einem Arzt aufgenommen wird. Dieser entscheidet dann aufgrund der Anzeichen und der gegebenen Umstände im Einzelfall, ob ein Test durchzuführen ist. Wird kein Kontakt zu einem Arzt aufgenommen, so können Kinder wieder in die Schule geschickt werden, wenn sie fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sind.

Bei COVID-19-Verdachtsfällen oder bei bestätigten COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht. Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. Die Schule erstellt dann eine Übersicht der direkten Kontakte des infizierten Kindes und sendet diese an das Gesundheitsamt.

Zum besseren Verständnis der Quarantänemaßnahmen hat die Sozialbehörde ein Merkblatt rund um das Thema „Quarantäne“ erstellt, das auch in mehrere Sprachen übersetzt wurde, u.a. Farsi und Türkisch.

Wie läuft das Kontaktmanagement des Robert-Koch-Instituts ab?


(Stand:  29. April 2021 17:00  Uhr)

Das RKI hat Anfang April die Kriterien für Kontaktpersonen bei Corona-Infektion geändert. Die Unterscheidung zwischen Kategorie-1- und Kategorie-2-Kontaktpersonen entfällt künftig. Es gibt „nur noch“ enge Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne begeben müssen, wenn sie im infektiösen Zeitintervall mit einem an Corona-Infizierten oder -Erkrankten engen Kontakt hatten. Daher wird die Kontaktpersonennachverfolgung im Schulumfeld in Hamburg ab sofort in Abstimmung zwischen den Gesundheitsämtern der Bezirke, dem Amt für Gesundheit der Sozialbehörde und der Schulbehörde neu definiert. Kontaktpersonen zu einem bestätigten Corona-Fall gelten bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen:

  • Enger Kontakt (unter 1,5 m) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (ein adäquater Schutz besteht, wenn der Infizierte / Erkrankte und seine Kontaktperson durchgehend und korrekt eine medizinische Maske oder FFP2-Maske tragen).
  • Gespräch von Angesicht zu Angesicht (unter 1,5 m) unabhängig von der Dauer mit dem Infizierten / Erkrankten ohne adäquaten Schutz (z.B. ohne Maske bzw. ohne Schutz vor Infektion durch Tröpfchen). In Essenspausen ist darauf zu achten, dass der Abstand ein-gehalten und ausreichend gelüftet wird.
  • In allen schulischen Räumen gilt weiterhin die Regel, dass alle 20 Minuten für 5 Minuten eine Quer- oder Stoßlüftung durchzuführen ist. Wird diese Regel nicht eingehalten, wird von einer unzureichender Lüftung und einer erhöhten Konzentration infektiöser Aerosole ausgegangen. In diesem Fall gelten alle Personen im Raum unabhängig vom Abstand bei mehr als 10 Minuten Aufenthalt als „enge Kontaktpersonen“, auch wenn durchgehend und korrekt eine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen wurde.


Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten? 


(Stand:  10. September 2020 00:00  Uhr)

Wir möchten sicherstellen, dass rückkehrende Schülerinnen und Schüler aus Risikogebieten sich in die erforderliche Quarantäne begeben und das Schulgelände zum Schulbeginn nicht betreten, sofern kein negatives Corona-Testergebnis nach vorheriger fünftägiger Quarantäne vorgelegt werden kann. 
Deshalb sollen alle Schülerinnen und Schüler mit Schulbeginn eine Erklärung ihrer Sorgeberechtigten in der Schule abgeben, die Auskunft darüber erteilt, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und – wenn ja – ob sie die vorgesehen fünftägige Quarantäne eingehalten haben und ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorliegt. 

Eine Vorlage für diese Erklärung erhalten Schülerinnen und Schüler von Ihrer Schule. Schulen können dieses Formular benutzen. 

Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?


Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt. Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter jochen.schnack@bsb.hamburg.de.

Welche Unterstützung erhalten bedürftige Kinder und Jugendliche bei dem Erwerb digitaler Endgeräte?


(Stand:  24. Februar 2021 17:00  Uhr)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat Anfang Februar entschieden, Bedarfe für digitale Endgeräte für den Distanzunterricht in Ausnahmefällen auch über Sozialleistungen zu decken. Danach übernehmen die Jobcenter Kosten von in der Regel von bis zu 350 Euro für digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern Sozialleistungen nach dem SGB II beziehen. Dies gilt nur, wenn seitens der Schule kein Gerät zur Verfügung gestellt werden kann. 

Bekomme ich gezahlte Gebühren für die VSK oder Ferienbetreuung zurückerstattet?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Sorgeberechtigte erhalten gezahlte Gebühren für die Früh- und Spätbetreuungsangebote und die Kernzeit in den Vorschulklassen gutgeschrieben. Die Erstattung erfolgt monatsweise. Alle betroffenen Eltern erhalten einen geänderten Gebührenbescheid. Jeweils am Ende eines Monats erhalten Sie einen neuen Gebührenbescheid. Die Gutschrift senkt die verbleibenden monatlichen Raten oder führt zu einer Erstattung. Daher ist es wichtig, dass entweder ein SEPA-Mandat vorliegt oder die IBAN Nummer dem Schulbüro mitgeteilt wird.

Bitte zahlen Sie solange alle Raten weiter, bis Sie einen neuen Gebührenbescheid erhalten. Sollten Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben, passen Sie diesen bitte nach Erhalt des neuen Gebührenbescheids auf die richtige Gebührenhöhe an. 

Eltern, die gebuchte Ferienbetreuung reduziert haben, bekommen die anteilig bereits gezahlten Gebühren erstattet. Nach Abbuchung der Ferien mit dem Formular GT 3FB, erhalten Eltern einen geänderten Gebührenbescheid. Das Guthaben wird dann entweder mit den noch ausstehenden Raten verrechnet oder erstattet. Hierfür ist es wichtig, dass entweder ein SEPA-Mandat vorliegt oder die IBAN Nummer dem Schulbüro mitgeteilt wird (siehe GT 3FB). Eltern hatten die Möglichkeit, die Ferienbetreuung bei Bedarf bis Ende Mai 2021 anzupassen. Sollten Eltern keine oder eine reduzierte Betreuung wünschen, können sie Ferienwochen abbuchen, wenn sie noch Ferienbetreuung wünschen oder dringend benötigen, haben Eltern aber auch die Möglichkeit noch Ferienwochen nachzubuchen. Die Schulen bemühen sich gemeinsam mit den Kooperationspartnern darum, alle zusätzlichen Buchungen zu ermöglichen.

Nachfragen hierzu können bei Bedarf an die einschlägige Servicerufnummer 040 428 63-2121 oder an das Postfach ganztag-gebuehren@bsb.hamburg.de gerichtet werden.

Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?


(Stand:  10. Juni 2021 14:45  Uhr)

Für alle Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehrerer Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden bzw. die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Falle einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind, besteht die Möglichkeit im Distanzunterricht beschult zu werden. Hierfür hat die Schulbehörde einen Handlungsrahmen erarbeitet, der den Schulen als Plan B klare Rahmenbedingungen setzt. Dieser Plan B wurde den Schulen bereits vor Schuljahresbeginn übersandt.

Beschäftigte an Schule, die bisher auf Grund eines erhöhten Risikos für einen schweren SARSCoV-Krankheitsverlauf vom Präsenzunterricht befreit waren, sind bei vollständigem Impfschutz im Sinne des § 2 Absatz 5 HmbSARSCoV-2-EindämmungsVO (in der Regel 2. Impfung + 14 Tage) wieder im Präsenzunterricht einzusetzen. Sollte in Einzelfällen eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich sein oder trotz einer abgeschlossenen Impfimmunisierung im Falle einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorliegen, ist ein aktuelles Attest vorzulegen, aus dem die Gründe
unter Berücksichtigung der erfolgten Impfungen hervorgehen. Mehr Informationen>>>



Downloads

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch