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Schulinspektion Ergebnisse

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Ergebnisse

Das Bild zeigt eine lächelnde Unterstufenschülerin. Auf dem Bild steht die Frage: Wie werden die Ergebnisse präsentiert?

Über die Ergebnisse informiert die Schulinspektion auf unterschiedliche Art und Weise:

  1. Die Schulleitung und die Schulaufsicht erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht. Er umfasst die Qualitätseinschätzung mit einer Beschreibung der Bewertungshintergründe sowie die Ergebnisse der Fragebogenerhebung und der Beobachtung der Lehr- und Lernprozesse.
  2. Die Schulinspektion lädt die Schulleitung zu einem Rückmeldegespräch ins Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ) ein und stellt die Ergebnisse vor.
  3. Der Schulaufsicht werden gemeinsam mit der Schulleitung die Inspektionsergebnisse im Rahmen eines Trilogs erläutert.
  4. Allen Beteiligten der Schulgemeinschaft und der Schulaufsicht werden die Ergebnisse auf einer schulöffentlichen Präsentation vorgestellt.
  5. Für die Erziehungsberechtigten stellt die Schulinspektion eine Übersicht der Schulinspektionsergebnisse zusammen.
  6. Das Ergebnisprofil der Schule wird online auf „www.hamburg.de/inspektionsberichte/“ veröffentlicht. Hier kommen Sie zu den Inspektionsberichten der Schulen.

Was passiert nach der Schulinspektion?

Ein zentrales Ziel der Schulinspektion ist es, die interne Sichtweise der Schule durch eine externe zu ergänzen. Möglicherweise ergeben sich hieraus für die Schule neue Blickwinkel auf die eigene Arbeit. Es ist die Aufgabe der Schule, in Abstimmung mit der Schulaufsicht Ziele für die Schul- und Unterrichtsentwicklung zu formulieren und diese voranzutreiben. In der Regel sprechen die Schulleitung und die zuständige Schulaufsicht einige Wochen nach der Schulinspektion über die Ergebnisse und deren Konsequenzen für die Schulentwicklung. In einem Qualitätsentwicklungsgespräch werden diese reflektiert und ggf. in Ziel- und Leistungsvereinbarungen präzisiert. Die Aufgabe der Schulaufsicht ist es, die Vermittlung des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schulen und die schulische Weiterentwicklung sicherzustellen.

In einer Handreichung hat die Schulinspektion einige Vorschläge zum Umgang mit den Ergebnissen zusammengefasst, die sich als besonders hilfreich erweisen.

Was passiert, wenn eine Schule den Qualitätsstandard nicht erreicht?

Zeigen die Ergebnisse der Schulinspektion in bestimmten Bewertungsbereichen deutliche Entwicklungsbedarfe, dann folgt ein gesondertes Verfahren. Sind in den drei folgenden Qualitätsbereichen die Qualitätskriterien nur ansatzweise bzw. nicht erfüllt, dann wird unter Vorsitz der Schulaufsicht eine Fallkonferenz einberufen.

  • 1.2 Die Entwicklung der Schule und des Lernens steuern
  • 2.1 Die Lehr- und Lernprozesse gestalten
  • 2.6 Den Unterricht kontinuierlich mithilfe von Feedback und Daten weiterentwickeln

An der Fallkonferenz nehmen die zuständige Schulaufsicht, die zuständige Fachaufsicht, die jeweilige Schulleitung und ein*e Mitarbeiter*in des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung teil. Das Ziel der Fallkonferenz ist es, über geeignete Maßnahmen zur Stärkung der Schule zu beraten und Schritte für die Weiterentwicklung einzuleiten.

Etwa anderthalb Jahre nach der Fallkonferenz findet in der Regel eine Nachinspektion statt, bei der ein Schulinspektionsteam überprüft, ob die Entwicklung der Schule eine positive Richtung nimmt.

Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Schulen?

Neben der Begleitung durch die Schulaufsicht unterstützt das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) Schulen beim Umgang mit den Inspektionsergebnissen, zum Beispiel bei der Nachbereitung der Ergebnisse mit dem Kollegium oder den Erziehungsberechtigten oder bei der weiteren Planung von Maßnahmen. Für die zielbezogene Weiterentwicklung werden den Schulen passende Berater*innen vermittelt und bei Bedarf mitfinanziert.

Kontakt

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Felix-Dahn-Straße 3
20357 Hamburg
Tel.: (040) 42 88 42 - 300
Mail: li(at)li-hamburg.de

Bei der Nutzung der Schulinspektionsergebnisse wirken folgende Akteure zusammen.

Die vier Akteure sind: das Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung, die selbstverantwortete Schule, die regionale Schulaufsicht und -beratung und das Landesinstitut für Lehrerbildung


Neben den behördlichen Unterstützungsangeboten besteht für die Schulen die Möglichkeit, sich Fortbildungen, Beratungen oder Coachings auf dem freien Markt selbst auszuwählen. Die Schulen können diese aus ihrem Etat finanzieren.


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