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Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung Erhöhung der Arbeitszeit und beruflicher Wiedereinstieg

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Erhöhung der Arbeitszeit und beruflicher Wiedereinstieg

In §14 HmbGleiG heißt es:

„(1) Anträgen von Teilzeitbeschäftigten mit Familienaufgaben auf Aufstockung ihrer individuellen durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit soll entsprochen werden. Sie sollen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bei der Besetzung von entsprechenden Arbeitsplätzen vorrangig berücksichtigt werden. Satz 2 gilt entsprechend für beurlaubte Beschäftigte mit Familienaufgaben, die eine vorzeitige Rückkehr aus der Beurlaubung beantragen.“

Abs. 1 dient der Sicherstellung und Erleichterung des Wiedereinstiegs in eine (volle) Beschäftigung. Dies sind wichtige Voraussetzungen für die Akzeptanz und die Inanspruchnahme familiengerechter Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen.  Ausnahmen von dieser Vorrangregelung sind nur in sehr engen Grenzen möglich.

Anträgen von Teilzeitbeschäftigten auf Aufstockung ihrer individuellen durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit soll im Rahmen des Personalbudgets entsprochen werden.

Kann es zu Wartezeiten kommen?

Ja. Ist z. B. unbefristete Teilzeitbeschäftigung vereinbart oder beabsichtigt die oder der Beurlaubte oder befristet Teilzeitbeschäftigte eine vorzeitige Rückkehr in den aktiven Dienst oder eine Erhöhung des Beschäftigungsumfangs, können Wartezeiten trotz des Vorrangs nicht ausgeschlossen werden. Der Vorrang kommt erst bei der Besetzung von „entsprechenden“ Arbeitsplätzen und unter Berücksichtigung des Leistungsgrundsatzes nach Artikel 33 Absatz 2 GG in Betracht.

„(2) Befristete Beschäftigungsmöglichkeiten (Aushilfen, Urlaubs- und Krankheitsvertretungen) sind auf Antrag vorrangig aus familiären Gründen beurlaubten Beschäftigten und Teilzeitbeschäftigten mit Familienaufgaben anzubieten, soweit sie dem Zweck der Beurlaubung oder Teilzeitbeschäftigung nicht zuwiderlaufen.“

In Abs. 2 eröffnet z. B. eine befristete Beschäftigung den Beurlaubten neben dem Angebot spezieller Fortbildung nach § 10 Abs. 4 die Chance, ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten auch während der Beurlaubung weiter zu entwickeln und befristet zu trainieren, um den Anschluss an allgemeine Entwicklungen ihres Arbeitsumfeldes nicht zu verlieren.

Gibt es einen Anspruch der bzw. des Beschäftigten auf den alten Arbeitsplatz, der vorher eingenommen wurde?

Nein, ein Anspruch auf Rückkehr auf einen konkreten oder den früheren Arbeitsplatz besteht in der Regel nicht.
Nur bei der Rückkehr aus dem Mutterschutz kann ein Anspruch gelten gemacht werden.

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