Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung Benachteiligungsverbot für Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Benachteiligungsverbot für Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung

Im § 15 heißt es:

„(1) Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung aus familiären Gründen dürfen das berufliche Fortkommen nicht beeinträchtigen. Sie dürfen sich nicht nachteilig auf die dienstliche Beurteilung auswirken.“

Abs. 1 konkretisiert das Gebot der Geschlechtergerechtigkeit hinsichtlich der beruflichen Chancen und Fortkommensmöglichkeiten Teilzeitbeschäftigter und Beurlaubter. Der Umfang der vereinbarten bzw. genehmigten Arbeitszeit hat bei entsprechend angepasstem Arbeitspensum keinen Einfluss auf die dienstliche Leistung. Die Tatsache allein, dass Beschäftigte aus familiären Gründen mit verringerter Arbeitszeit tätig sind oder Unterbrechungszeiten in ihrer Berufstätigkeit in Anspruch nehmen, darf bei der dienstlichen Beurteilung nicht negativ gewertet werden (siehe auch § 9 Abs. 2).

„(2) Teilzeitbeschäftigten sind die gleichen Chancen zur beruflichen Entwicklung einzuräumen wie Vollzeitbeschäftigten. Eine unterschiedliche Behandlung von Teilzeitbeschäftigten gegenüber Vollzeitbeschäftigten ist nur zulässig, sofern zwingende sachliche Gründe dies erfordern.“

Abs. 2 bestimmt, dass für eine unterschiedliche Behandlung von aus familiären Gründen Teilzeitbeschäftigten gegenüber Vollzeitbeschäftigten zwingende sachliche Gründe vorliegen müssen. Sachliche Gründe, wie sie das TzBfG in § 4 Abs. 1 zulässt, sind im Geltungsbereich dieses Gesetzes nicht ausreichend. Zwingend sachlich im Sinne dieser Vorschrift bedeutet, dass der Grund von einer solchen Art sein muss, dass er eine Differenzierung durch den Dienstherrn oder Arbeitgeber geradezu erfordert.

„(3) Absätze 1 und 2 gelten entsprechend für Beschäftigte an Telearbeitsplätzen und Beschäftigte mit individueller Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit.“

 Gemäß Abs. 3 gelten die Benachteiligungsverbote der Abs. 1 und 2 auch für andere Formen der Arbeitsorganisation i.S.d. § 12 Satz 2.

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen

Anzeige
Branchenbuch