Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Coronavirus FAQ - Schulen

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:


Corona FAQ: Schulen

 

Diese Seite wird u.a. bei Änderungen im Muster-Hygiene-Plan der Behörde für Schule und Berufsbildung und aufgrund von Hinweisen aus Hamburgs Schulen oder häufig gestellten Fragen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Eltern aktualisiert. Sollte dennoch eine Frage unbeantwortet geblieben oder nicht aufgeführt sein, schreiben Sie uns eine Email unter corona@bsb.hamburg.de

Sofern Inzidenzwerte angegeben werden, sind die Hamburger Inzidenzwerte maßgeblich, die sie auf der Seite www.hamburg.de/corona-zahlen/ einsehen können. Bei Entscheidungen des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie berücksichtigt er die Inzidenz, den R-Wert, die Auslastung der intensivmedizinischen Kapazitäten und wählt stets Maßnahmen, die wirksam und verhältnismäßig sind.

​​​​​​​

FAQ Schule Deutsch

  1. Welche Maßnahmen gelten in der Schule?
  2. Was ist bei der Reiserückkehr zu beachten? 
  3. Welche Maßnahmen werden nach den Herbstferien aufgehoben?
  4. Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?
  5. Gibt es eine Testpflicht in Schulen?
  6. Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?
  7. Warum wird die Maskenpflicht nicht aufgehoben?
  8. Was bedeuten die geänderten Quarantäneregelungen für meine Kinder?
  9. Finden dieses Jahr wieder die „Tage der offenen Tür“ und „Marktplätze“ an den Schulen statt?
  10. Warum sind die Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern so hoch?
  11. An wen können sich Jugendliche wenden, die einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz suchen?
  12. Was macht Hamburg, um die entstandenen Lernrückstände aufzufangen?
  13. Welche Impfangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler?
  14. Welche Luftfilter bekommen Hamburger Schulen?
  15. Luftfilter, Stoßlüftung, Querlüftung - wo hilft was?
  16. Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?
  17. Wann gibt es PCR-Lolli-Tests an den Schulen?
  18. Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?
  19. Welche Hygienemaßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler ergreifen?
  20. Welche Regelungen gelten in der Vorschulklasse (VSK)?
  21. Was passiert bei einem Verdachtsfall?
  22. Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?
  23. Wann gibt es wieder Catering in der Schule?
  24. Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 
  25. Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?
  26. Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?
  27. Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?
  28. Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigende aussprechen?

Welche Maßnahmen gelten in der Schule?


(Stand:  16. August 2021 17:45  Uhr)

Im Schuljahr 2021/22 können alle Schülerinnen und Schüler wieder jeden Tag in die Schule kommen und im sogenannten Präsenzunterricht lernen. Wir wollen alles tun, um Schulschließungen oder Unterrichtseinschränkungen zu vermeiden. Die Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum Stoß- und Querlüften, mobile Luftfilter und der Impfschutz für das Personal sollen zusammen mit den anderen Hygiene-Maßnahmen Infektionen mit dem Coronavirus verhindern. In kaum einem anderen Lebensbereich sind die Menschen so gut geschützt, wie in der Schule.​​​​​​​ 

Das Fünf-Stufen-Sicherheitskonzept für Hamburgs Schulen zum Schutz vor Corona:

  1. Impfschutz: Alle Schulbeschäftigten haben sehr frühzeitig umfassende Impfangebote bekommen und in großem Umfang wahrgenommen. Die Gefahr einer Übertragung von Corona durch Lehrkräfte oder andere Schulbeschäftige auf die Schülerinnen und Schüler ist damit erheblich verringert worden.
  2. TestpflichtZweimal in der Woche müssen alle Schülerinnen und Schüler mit einem Antigen-Schnelltest nachweisen, dass sie keine Corona-Viren übertragen. Die Tests sind kostenlos und werden in der Regel unter Anleitung der Lehrkräfte in der Schule durchgeführt. Geimpfte und Genesene sind getesteten Personen gleichgestellt.
  3. MaskenpflichtWer sich im Schulgebäude aufhält, muss eine medizinische Maske tragen, denn die ansteckenden Virusvarianten bleiben eine Gefahr, gegen die medizinische Masken einen guten Schutz bieten. Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es beim Essen in der Schulkantine, auf dem Schulhof, beim Sport, auf dem Außengelände der Schule und bei Klassenfahrten außerhalb von Gebäuden.
  4. Lüftpflicht: Alle Unterrichtsräume sollen alle 20 Minuten für fünf Minuten gelüftet werden, um verbrauchte Luft und krankheitsübertragende Luftpartikel (Aerosole) durch frische Luft zu ersetzen. Fachleute warnen dringend vor einer „Dauerlüftung“. In der kühlen Jahreszeit behindern dauerhaft angekippte Fenster den Luftaustausch und kühlen die Räume unnötig aus. Deswegen ist es im Herbst und Winter viel besser, die Fenster 20 Minuten lang zu schließen, dann für fünf Minuten weit zu öffnen (Stoß- oder Querlüften) und danach wieder zu schließen. Das hält die Wärme im Gebäude, denn die Wärme ist in Wänden und Mobiliar gespeichert und erwärmt die ausgetauschte frische Luft schnell wieder.
  5. Luftfilter: Die Schulbehörde wird bis zu den Herbstferien zusätzlich alle Klassenräume mit mobilen Lüftungsgeräten ausstatten. Lange Zeit haben Fachleute deren Einsatz unterschiedlich bewertet, sind aber in den letzten Wochen zu klareren Einschätzungen gekommen. Hamburg wird deshalb diese Geräte flächendeckend einsetzen, um das noch so kleinste Risiko zur Krankheitsübertragung auszuschließen. Die Geräte ähneln einem Mini-Kühlschrank, sind beweglich, wartungsarm und funktionieren wie eine Dunstabzugshaube in der Küche: Sie saugen Luft an und filtern sie mit besonderer Filterwatte. Die Schulbehörde wird nur solche Geräte einsetzen, die leiser sind als die modernsten und besonders leisen Geschirrspüler.

All diese umfassenden Sicherheitsmaßnahmen werden durch zahlreiche Einzelregelungen wie die etablierten Hygieneregeln (z.B. Hände-Waschen, Abstand halten), die Trennung der Jahrgangsstufen oder die Quarantäne und Testpflicht bei der Urlaubsrückkehr ergänzt, die imMuster-Hygiene-Plander Schulbehörde und der Schulen genau geregelt sind und ständig aktualisiert werden. Ein so umfangreiches Sicherheitspaket gibt es in keinem anderen Lebensbereich, weder in der Gastronomie, noch beim Einkaufen oder in der Freizeit. Es trägt erheblich dazu bei, Schulschließungen zu vermeiden.

Was ist bei der Reiserückkehr zu beachten? 


(Stand:  15. Oktober 2021 10:00  Uhr)

Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, dürfen innerhalb der ersten zehn Tage nach ihrer Rückkehr nur dann das Schulgelände betreten oder an schulischen Veranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen negativen Testnachweis vorlegen. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler unter 12 Jahren.
Als Testnachweise gelten:
- negatives Schnelltestergebnis oder
- negatives PCR-Ergebnis eines anerkannten Testzentrums (auch aus dem Ausland).

Wer keinen entsprechenden Test vorlegen kann, kann sich alternativ auch am ersten Schultag nach den Ferien, Montag, 18. Oktober, in allen Schulen zu Unterrichtsbeginn oder zum Beginn der Frühbetreuung unter Anleitung selbst testen. Dabei ist besondere Sorgfalt geboten: Weil ein Schnelltest eines anderen Herstellers als bislang verwendet wird, kann es bei ungenauer Befolgung der Anleitung möglicherweise vermehrt zu falschen positiven Ergebnissen kommen. In den ersten beiden Schulwochen werden zudem drei statt wie üblich zwei Schnelltests pro Woche durchgeführt, um Infektionen flächendeckend rasch zu erkennen und einzudämmen.

Ausgenommen von dieser Neuregelung sind Geimpfte und Genesene. 

Grundsätzlich sollten alle Reisenden sich vor der Reise über die einschlägigen Regelungen informieren, insbesondere auch über die Quarantäneregelungen für die Rückkehr aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten unter Reisen: Offizielles Corona FAQ - hamburg.de. Weder die Schulen noch die Schulbehörde können hier in die Einzelfallberatung gehen.

Bitte achten Sie vor dem Besuch Ihres Kindes in der Schule in besonderem Maße darauf, dass sich keine Corona-typischen Krankheitssymptome entwickelt haben.
Da sich die Bundesvorgaben laufend ändern, bitten wir um regelmäßige Prüfung.

Alle Schülerinnen und Schüler müssen zum Schulbeginn eine Erklärung ihrer Sorgeberechtigten in der Schule abgeben, die Auskunft darüber erteilt, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und – wenn ja – ob sie die vorgesehene Quarantäne eingehalten haben und/oder ob ein negatives Testergebnis auf COVID-19 vorliegt. 

Eine Vorlage für diese Erklärung erhalten Schülerinnen und Schüler vor den Ferien von Ihrer Schule. 


Welche Maßnahmen werden nach den Herbstferien aufgehoben?


(Stand:  15. Oktober 2021 10:00  Uhr)

Aufgrund der verbesserten Sicherheitsmaßnahmen und der geänderten Quarantäneregelungen kann die Kohortentrennung (in der Regel die Trennung der Schülergruppen bzw. Schulklassen nach Jahrgangsstufen) stufenweise aufgehoben werden. Damit soll der Schulalltag weiter erleichtert werden.

Mit Schulbeginn am 18. Oktober 2021 nach den Herbstferien müssen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Vorschulklassen (VSK) bis 4. Klasse der Grundschulen, speziellen Sonderschulen und ReBBZ auf dem Außengelände („an der frischen Luft“) nicht mehr nach Jahrgangsstufen oder Kohorten getrennt werden. 

Das gilt auch für Vertretungsfälle: Wenn aufgrund personeller Engpässe der Vertretungsunterricht nur so organisiert werden kann, dass eine Schulklasse oder eine Gruppe aus einer Schulklasse mit einer anderen Schulklasse zusammen unterrichtet werden muss, dann ist das zu Vertretungszwecken künftig auch dann zulässig, wenn die beiden Schülergruppen aus unterschiedlichen Kohorten der Jahrgänge VSK bis 4 kommen.

Hingegen bleibt die Pflicht zur Trennung der Kohorten bei den regulären Unterrichts- und Kursangeboten sowie Arbeitsgemeinschaften etc. weiterhin in Kraft. Die neue Regelung soll in der dritten Woche nach den Herbstferien ab dem 1. November 2021 auch auf die weiterführenden Schulen übertragen werden. Aufgrund der nach den Ferien regelmäßig auftretenden Probleme mit Reiserückkehrern bleibt die bisherige Kohortenregelung in den weiterführenden Schulen vorläufig bestehen.

Nach den Herbstferien gilt an Hamburgs Schulen zunächst weiterhin für alle die Maskenpflicht, um das bekannte Infektionsrisiko durch die vielen Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland zu verringern. 

Gilt aktuell eine Präsenzpflicht?


(Stand:  22. September 2021 17:00  Uhr)

Die Aufhebung der Präsenzpflicht für schulische Angebote wird nicht verlängert. Die Präsenzpflicht gilt nach den Herbstferien ab dem 18. Oktober 2021 wieder uneingeschränkt, alle Schülerinnen und Schüler müssen den Präsenzunterricht und die Präsenzangebote der Schule besuchen.
Für den Fall, dass Schülerinnen und Schüler oder ihre im Haushalt lebenden Angehörigen besonderen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind, können Schülerinnen und Schüler weiterhin zu Hause bleiben. Voraussetzung hierfür ist wie bisher auch ein qualifiziertes ärztliches Attest, mit dem die besondere Gefährdung bescheinigt wird. Bitte beachten Sie in diesen Fällen die Vorgaben im Muster-Corona-Hygieneplan.
Mit der Wiedereinführung der Präsenzpflicht werden auch die damit zusammenhängenden Regularien zur Verhinderung von Schulabsentismus und zur Durchsetzung der Präsenzpflicht wieder in Kraft gesetzt. 

Gibt es eine Testpflicht in Schulen?


(Stand:  30. September 2021 14:00  Uhr)

Durch die Testpflicht soll weitestgehend sichergestellt werden, dass keine infektiösen Personen am Unterricht teilnehmen.  Auch die Teilnahme an den Lernferien oder der Ferienbetreuung verlangen eine systematische Schnelltestung gemäß der Regelungen des Muster-Corona-Hygieneplans

Achtung: Ein Widerspruch gegen die Testpflicht vor dem Oberverwaltungsgericht hat ab sofort keine aufschiebende Wirkung mehr. Mit Überarbeitung des Muster-Corona-Hygieneplans zum 8. Juli wurde juristisch sichergestellt, dass ein Widerspruch vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Testpflicht deren Vollzug nicht außer Kraft setztSomit bleibt bis zu einer eventuell anderslautenden Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts die Testpflicht in der Schule weiterhin bestehen.

Es gelten folgende Eckpunkte: 

  • Für alle Schülerinnen und Schüler und für alle an Schulen tätigen Personen sind wöchentlich grundsätzlich zwei Schnelltests verpflichtend oder im Rahmen eines Pilotversuchs zwei PCR-Lolli-Tests, Nach den Herbstferien werden zwei Wochen lang drei statt wie üblich zwei Schnelltests pro Woche durchgeführt.
  • Zur Teilnahme an Präsenzangeboten (auch Lernferien und Ferienbetreuung) können Schülerinnen und Schüler oder Beschäftigte auch einen Antigen-Schnelltest gemäß § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO bei einem zugelassenen Testzentrum machen und ein negatives Ergebnis in der Schule vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden ist oder einen PCR-Testergebnis vorlegen, das § 10 d HmbSARS-​CoV-​2-EindämmungsVO entspricht und nicht älter ist als 48 Stunden. Eine Kostenübernahme durch die Stadt Hamburg erfolgt in diesen Fällen nicht.

  • Zu Klausuren und Prüfungen in Schule wird nur zugelassen, wer getestet ist. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler versäumen also den Leistungsnachweis.

  • Ergänzend können Schnelltests anlassbezogen eingesetzt werden, wenn Schülerinnen und Schüler in der Schule einschlägige Krankheitssymptome zeigen.

  • Ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler dann, „wenn im Einzelfall die Einhaltung des Muster-Corona-Hygieneplanes eine besondere persönliche Härte bedeutet.“ Eine solche Härte liegt vor, wenn die geforderte Handlung, wie die Durchführung eines Selbsttests, für den Schüler oder die Schülerin beispielsweise aufgrund eines sonderpädagogischen Förderbedarfs mit besonderer Beeinträchtigung verbunden ist. Hierüber entscheidet die Schulleitung. Ggf. kann diese angemessene andere Vorkehrungen zum Infektionsschutz treffen.
  • Ebenfalls ausgenommen von der Masken- und Testpflicht sind Schülerinnen und Schüler der VSK. Tests können in der VSK auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. 
  • Vollständig Geimpfte oder Genesene sind nach Beschlusslage auf Bundesebene künftig getesteten Personen gleichgestellt und somit von der Testpflicht befreit.
  • Die Testpflicht gilt ausdrücklich auch für alle Personen, die an Schule tätig sind, unabhängig von der Art ihrer Beschäftigung (Kooperationspartner beispielsweise im Ganztag, Ehrenamtliche, Honorarkräfte, Reinigungspersonal, das Personal des Caterers und Hausmeister/Betriebsarbeiter, etc.).

Schülerinnen und Schüler sind außerhalb der Schule von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit. Die Befreiung gilt für Schülerinnen und Schüler der unter "Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?" aufgelisteten Schulformen (oder diesen entsprechende Schulformen der anderen Länder). 


Wer ist von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit?


(Stand:  28. September 2021 10:30  Uhr)

Schülerinnen und Schüler werden in Hamburg immer (auch in den Ferien) als getestet angenommen. Um die Familien zu entlasten, sind Schülerinnen und Schüler deshalb außerhalb der Schule, wenn sie zum Beispiel nachmittags in die Vereine gehen, ins Kino oder zum Friseur, von der Erbringung eines negativen Coronavirus-​Testnachweises befreit

Nach Beschluss des Hamburger Senats werden Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in Hamburg künftig immer (auch in den Ferien) als getestet angenommen. Wenn aus dem Alter des Kindes oder des Jugendlichen nicht unmittelbar deutlich wird, dass es sich um eine Schülerin oder einen Schüler handelt, kann als Nachweis beispielsweise ein Schülerausweis, eine Bestätigung der Schule oder eine Schülerfahrkarte zusammen mit einem amtlichen Ausweispapier genutzt werden.

Grundsätzlich gilt die Befreiung für Schülerinnen und Schüler folgender Schulformen (oder diesen entsprechende Schulformen der anderen Länder): 

  • Grundschule
  • Stadtteilschule
  • Gymnasium
  • schulformübergreifende Oberstufe 
  • Sonderschule
  • die Bildungsabteilungen der ReBBZ
  • Berufsschule
  • Berufsfachschule, Berufsvorbereitungsschule
  • Fachoberschule
  • Berufsoberschule
  • Berufliche Gymnasien
  • Fachschule
  • Abendschule
  • Hansa-Kolleg, Abendgymnasium
  • Studienkolleg
  • Alpha- und IV-Klassen an den zuvor genannten Schulformen

Eine Ausnahme gibt es für den Aufenthalt in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen: Ab dem 7. Lebensjahr müssen auch Schülerinnen und Schüler einen negativen Testnachweis in Form eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder PoC-Antigen-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) erbringen. 

Warum wird die Maskenpflicht nicht aufgehoben?


(Stand:  19. Oktober 2021 17:00  Uhr)

Seit dem Ende der Herbstferien gilt an Hamburgs Schulen zunächst für alle die Maskenpflicht, um das bekannte Infektionsrisiko durch Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, zu verringern. Die Infektionszahlen unter Jugendlichen und Kindern sind zuletzt seit den Sommerferien angestiegen und der Impfschutz in der Altersgruppe ist nicht so hoch, wie bei den anderen Altersgruppen. Zur Zeit könnten also besondere Gefährdungen bestehen und wir wollen jetzt nicht auf Masken verzichten. 

Weiterhin gilt: lieber eine Sicherheitsmaßnahme mehr, als erneute Schulschließungsdebatten. Wir wollen alles tun, um  Unterrichtseinschränkungen zu vermeiden. Die Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum Stoß- und Querlüften, mobile Luftfilter und der Impfschutz für das Personal sollen zusammen mit den anderen Hygiene-Maßnahmen Infektionen mit dem Coronavirus verhindern. In kaum einem anderen Lebensbereich werden die Menschen so gut geschützt, wie in der Schule.

Aber wir wissen auch, dass die Maske für kleinere Kinder teilweise sehr unbequem ist.  Die Maske hindert bei einigen Kindern auch die Konzentrationsfähigkeit und sie behindert beim Sprechen - sprachliche Lernprozesse werden so beeinträchtigt. Falls die Infektionszahlen sich positiv entwickeln, könnte es deswegen bald eine Lockerung der Maskenpflicht für Grundschülerinnen und Grundschüler geben.

Was bedeuten die geänderten Quarantäneregelungen für meine Kinder?


(Stand:  4. Oktober 2021 18:00  Uhr)

Die Quarantäne dauert jetzt nur noch zehn Tage. Sie kann durch die nachweisliche Veranlassung eines Testes weiter verkürzt werden. Voraussetzung für die Verkürzung der Quarantäne ist, dass keine Krankheitssymptome entwickelt werden.

Die Verkürzung erfolgt....

  • ...ab dem fünften Tag durch einen PCR-Test.
  • ...ab dem fünften Tag bei Personen, die eine regelmäßige Reihentestung machen, durch einen Antigenschnelltest.
  • ...ab dem siebten Tag mit einem Antigenschnelltest

Außerdem wird bei einem Infektionsfall in einer Schulklasse nicht mehr wie bisher jede Person in der gesamten Klasse in Quarantäne geschickt, sondern nur noch die Schülerinnen oder Schüler, die einen positiven Test haben oder enge Kontaktpersonen sind. 

Unter Einrechnung der Wochenenden bedeutet diese Regelung für Schülerinnen und Schüler unterm Strich eine Verkürzung der Quarantänezeit von bisher knapp drei Wochen auf künftig im besten Fall nur noch eine Woche. Für die restlichen Kontaktpersonen in der Klasse werden statt einer Quarantäne die Testfrequenzen für zehn Tage erhöht. Genesene und Geimpfte sind von der Quarantäne grundsätzlich ausgenommen.

Das letzte Wort hat immer das zuständige Gesundheitsamt, das in Einzelfällen von dieser Neuregelung abweichen kann.
Weitere Information:

FAQ der Sozialbehörde zu Tests & Quarantäne

Finden dieses Jahr wieder die „Tage der offenen Tür“ und „Marktplätze“ an den Schulen statt?


(Stand:  22. September 2021 12:00  Uhr)

Schulen stellen sich zumeist gegen Ende des Jahres sowohl mit „Tagen der offenen Tür“ als auch auf bezirklich oder regional organisierten „Marktplätzen“ einer großen Zahl von interessierten Eltern für die nächste Anmelderunde vor.

Marktplätze, bei denen eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern durch die Veranstaltungsorte geht, können auch in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden. Stattdessen hat eine große Anzahl von Schulen bereits im vergangenen Jahr für die interessierte Öffentlichkeit kleine Imagefilme auf die Homepage gestellt, die die eigene Schule vorstellen und die Atmosphäre an der Schule vermitteln. Solche Formate können auch in diesem Jahr wieder genutzt werden und durch die Broschüren der Schulbehörde „Zum Schulanfang“ bzw. „Den richtigen Weg wählen" sowie dem Schulinfosystem SiSY unterstützt werden.

Tage der offenen Tür können unter den geltenden Hygienebedingungen des Muster-Corona-Hygieneplans auch in geschlossenen Räumen durchgeführt werden. Dabei gelten folgende Vorgaben:

  1. Alle müssen den allgemeinen Hygienevorgaben des Muster-Corona-Hygieneplans folgen,
  2. Zur Kontaktverfolgung bei einem positiven Corona-Fall erheben die  Schulen die Kontaktdaten aller Teilnehmenden per schriftlicher Datenerfassung oder mit der 1Luca-App
  3. Das Publikum muss einen Mindestabstand von 2,5 Metern von der Bühne oder dem Podium einhalten,
  4. In geschlossenen Räumen müssen alle anwesenden Personen eine medizinische Maske tragen,
  5. Alle Sitz- und Stehplätze sind so angeordnet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Abstandsgebot einhalten können. Bei festen Sitzplätzen kann eine Platzierung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen erfolgen.

Analog zu den Einschulungs- und Abschlussfeiern können die Schulen von den Sorgeberechtigten und anderen Gästen eine allgemeine Erklärung erbitten, dass die Teilnehmenden der 3-G-Regeln entsprechen, also entweder geimpft, genesen oder getestet sind.

Warum sind die Inzidenzen bei Schülerinnen und Schülern so hoch?


(Stand:  4. Oktober 2021 18:00  Uhr)

Nach den Hamburger Sommerferien war in ganz Hamburg ein Anstieg des Infektionsgeschehens zu beobachten. Hamburg ist sehr früh in die Sommerferien gestartet und somit gingen diese daher auch weit vor anderen Ländern zu Ende. Die Zahl der Fälle, in denen eine Infektion im Ausland belegt ist, war sehr hoch. Durch die Verbreitung im eigenen Haushalt oder nahen Umfeld ist anzunehmen, dass weitere Infektionen mittelbar auf solche Infektionen im Ausland zurückzuführen sind. Diese Entwicklung wiederholte sich übrigens auch in anderen Bundesländern. Weil ein Anstieg auch nach den Herbstferien wieder zu befürchten ist, werden alle wichtigen Maßnahmen, wie zum Beispiel Masken- und Testpflicht auch nach den Herbstferien gelten. 

Schülerinnen und Schüler sind die einzige Altersgruppe, die verpflichtend, regelmäßig getestet wird. Damit wird in den jungen Altersgruppen nahezu jede Person getestet und geht bei einem bestätigten Verdacht in die Statistik ein. In anderen Alterssegmenten, insbesondere bei Erwachsenen, wird an keiner Stelle so lückenlos getestet wie bei Schülerinnen und Schülern.

Kinder und Jugendliche, die zur Schule gehen, sind naturgemäß bislang, verglichen mit der restlichen Bevölkerung, zu einem geringeren Anteil geimpft – zum Teil, weil ihnen die Möglichkeit (ab 16 Jahren) erst seit einigen Wochen zur Verfügung steht, zum Teil (ab 12 Jahren), weil ihnen regelhaft die Impfung erst seit kurzem überhaupt durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen wird. Infektionen spielen sich, so zeigen es unsere Daten, ganz überwiegend bis auf Ausnahmen im Kreis der nicht-Geimpften ab. 

Zusätzlich spielt hier mit rein, dass im urbanen Raum ein höheres Infektionsgeschehen herrscht als in umliegenden ländlichen Gebieten. Die Mobilität ebenso wie die Wohnsituation und Lebenslagen spielen dabei eine Rolle.

Die Hamburger Schulbehörde veröffentlicht wöchentlich im Newsletter die Corona-Fälle, die den Schulen direkt gemeldet werden. 

An wen können sich Jugendliche wenden, die einen Praktikumsplatz oder einen Ausbildungsplatz suchen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Bei Fragen rund um die Berufswahl und die Ausbildungsplatzsuche können sich Jugendliche und junge Erwachsene – natürlich auch während der Corona-Pandemie – an die Beraterinnen und Berater der Jugendberufsagentur Hamburg (JBA) wenden. Die JBA ist die Anlaufstelle für alle Fragen rund um Ausbildung und Studium sowie zur Bewältigung persönlicher oder familiärer Probleme, die den Weg ins Berufsleben beeinträchtigen. Jeder junge Mensch wird gebraucht. Deshalb arbeiten verschiedene Partnerinstitutionen in der JBA zusammen, damit die Wege kurz sind und die Beratung gebündelt unter einem Dach stattfindet. Weitere Informationen: https://jba-hamburg.de

Weitere Angebote, auf die wir in diesem Zusammenhang hinweisen möchten:

  • Mit dem Print- und Online-Angebot „Der nächste Schritt“ informiert das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) Jugendliche und ihre Eltern zur Berufsorientierung und zu den schulischen Angeboten an den berufsbildenden Schulen in Hamburg. Weitere Informationen: https://hibb.hamburg.de/naechsterschritt  
  • Online-Beratungsangebote finden Jugendliche auch bei derzeit digital veranstalteten Berufsorientierungsmessen wie zum Beispiel der Messe Einstieg.
  • Handwerkskammer und Handelskammer bieten Online-Infostunden und digitale Berufsorientierungsangebote (https://hwk-hamburg.de und https://hk24.de)
  • Zu empfehlen sind auch Online-Formate rund um das Thema Ausbildung wie z.B. „LIKE A BOSS“ von der DIHK Bonn auf YouTube: https://youtu.be/rENzuaa0T10.
  • Hamburg baut Jugendlichen verstärkt Brücken in Ausbildung. In der Ausbildungsvorbereitung AvDual werden noch schulpflichtige Jugendliche beruflich orientiert und beim Weg in Ausbildung unterstützt. Die Berufsqualifizierung (BQ) ist ein Angebot für Jugendliche, die sich bereits für einen Beruf entschieden und erfolglos um eine Ausbildungsstelle beworben haben. Nach dem erfolgreichen BQ-Jahr können sie mit Ausbildungsplatzgarantie ihre Ausbildung fortsetzen. Informationen zu Bewerbungen, Anmeldungen: https://hibb.hamburg.de/bildungsangebote/berufsausbildung/berufsqualifizierung

In der aktuellen Situation ist die Verpflichtung zur Absolvierung von Betriebspraktika aufgehoben. Wo trotz der derzeitigen Einschränkungen ein Betriebspraktikum möglich ist, soll dieses stattfinden, wenn eine Zustimmung der Erziehungsberechtigten für das Betriebspraktikum vorliegt, die unternehmerische Situation dies zulässt und an der Betriebsstätte die Bedingungen geschaffen worden sind, dieses sicher durchzuführen.

Was macht Hamburg, um die entstandenen Lernrückstände aufzufangen?


(Stand:  14. September 2021 10:00  Uhr)

Mehr als sechs Monate konnten Hamburgs Schülerinnen und Schüler nicht wie sonst üblich in Präsenz zur Schule gehen. Auch wenn die Hamburger Lehrkräfte für ihre Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit engagiert den Wechselunterricht und den Distanzunterricht organisiert haben, gibt es Lernrückstände auf allen Ebenen und in allen Unterrichtsfächern. 

Auf Initiative Hamburgs haben die Bundesregierung und die 16 Landesregierungen ein gemeinsames Lernförderprogramm vereinbart. Hamburg bekommt in diesem und dem nächsten Jahr rund 26 Millionen Euro für zusätzliche Lernförderkurse und weitere rund 26 Millionen Euro für Angebote zur sozialen und psychischen Stärkung der Kinder und Jugendlichen. Die Lernförderung konzentriert sich auf drei Bereiche:

  • Alle Schülerinnen und Schüler können in den Ferien an ihren Schulen zusätzliche kostenlose Lernkurse mit kleinen Lerngruppen von rund acht Schülerinnen und Schülern pro Kurs besuchen. Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler nutzen dieses Angebot, um gerade in den Kernkompetenzen Deutsch und Mathematik Lernrückstände zu überwinden.
  • Über 20 Prozent aller Kinder der vierten Klassen können nachmittags in jeder Schulwoche vier zusätzliche Förderstunden in kostenlosen Lernkursen mit besonders kleinen Lerngruppen von rund vier Schülerinnen und Schülern pro Kurs besuchen. Das Lernförderungsprogramm „Anschluss“ orientiert sich an den spezifischen Bedürfnissen von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe, um den besonderen Herausforderungen des Übertritts an eine weiterführende Schule zu begegnen. Die Teilnahme der Schulen an dem Programm ist verbindlich. Das Programm wird von der Schulbehörde und der ZEIT-Stiftung finanziert. Bis zu 4.000 Kinder können dieses neue Angebot nutzen.
  • Bis zu 20.000 Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen und Grundschulen profitieren von einer Aufstockung der in Hamburg seit 2012 etablierten Lernförderung am Nachmittag. Sie können in zusätzlichen kostenlosen Lernkursen mit rund acht Schülerinnen und Schülern pro Kurs nachmittags in der Schule Versäumtes in allen Fächern nachholen.

Die Teilnahme an den zusätzlichen Förderangeboten ist für alle Schülerinnen und Schüler freiwillig, alle Angebote finden in der vertrauten Umgebung der eigenen Schule statt, werden von der Schule organisiert, sind mit dem Regelunterricht verzahnt und werden meistens von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule erteilt.

Welche Impfangebote gibt es für Schülerinnen und Schüler?


(Stand:  31. August 2021 11:30  Uhr)

Die beiden mRNA-Impfstoffe sind ab dem Alter ≥ 12 Jahre, die beiden Vektor-basierten Impfstoffe ab dem Alter ≥18 Jahre zugelassen. Zusätzlich zu den in Hamburg bereits bestehenden Impfangeboten für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Arztpraxen, Krankenhäusern und Berufsbildenden Schulen bietet Hamburg jetzt auch Impfaktionen an den weiterführenden Schulen an. Bereits 55 weiterführenden Schulen haben ein solches Angebot geplant. 

Für die Impfung von Kindern und Jugendlichen gelten folgende Grundsätze:

  • Die Impfung ist freiwillig. Eine Impfung wird keine Voraussetzung für den Schulbesuch sein.
  • Verwendet werden ausschließlich die Impfstoffe Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna.
  • Erziehungsberechtigte/Eltern und betroffene Jugendliche entscheiden gemeinsam, ob die Impfung für Sie in Betracht kommt und sollten sich im Vorfeld möglichst ausführlich informieren. Alle erforderlichen Informationen gibt es in diversen Fremdsprachen im Online-Angebot des Robert Koch-Instituts. Im Impfzentrum wird ein ärztliches Aufklärungsgespräch angeboten werden. Die grundsätzliche Entscheidung für die Corona-Schutzimpfung sollten Interessierte Schülerinnen und Schüler mit den Sorgeberechtigten gemeinsam im Vorwege treffen.
  • Sorgeberechtigte Personen müssen in die Impfung einwilligen. Zum Impftermin muss zudem mindestens eine sorgeberechtigte Person die Begleitung sicherstellen. Ohne eine solche Begleitung kann keine Impfung Minderjähriger erfolgen.

Kinderärzte und auch einige Krankenhäuser bieten als Außenstellen des Impfzentrums Impfungen für Kinder - auch unabhängig von Vorerkrankungen - an, siehe weitere Informationen zum Impfen für Kinder und Jugendliche.

Derzeit gibt es in Deutschland keinen Impfstoff, der für Personen unter 12 Jahren zugelassen ist. Sie werden am besten geschützt, wenn sich alle Erwachsenen in ihrem Umfeld impfen lassen. 

Informationen für Impfberechtigte

Welche Luftfilter bekommen Hamburger Schulen?


(Stand:  23. September 2021 10:30  Uhr)

Die Schulbehörde möchte das Risiko erneuter Schulschließungen in jedem Fall ausschließen. Deshalb wollen wir zusätzlich zu den bereits erfolgreich angewendeten Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel der Testpflicht, der Maskenpflicht, der Lüftungspflicht und der Kohortentrennung rund 10.000 Unterrichtsräume mit mobilen Luftreinigungsgeräten noch sicherer machen. Hamburg ist bislang das einzige Bundesland, das flächendeckend alle Klassenräume und einen großen Teil der weiteren Unterrichtsräume mit mobilen Luftfiltergeräten ausstattet.

Auslieferung und Aufstellung der Geräte erfolgen durch die Hersteller ab Anfang September. Über die genauen Liefertermine werden die Schulen rechtzeitig durch die jeweiligen Firmen informiert. Zunächst werden die Grundschulen beliefert, dann die weiterführenden Schulen und zuletzt die berufsbildenden Schulen. Diese Reihenfolge berücksichtigt, dass sich ältere Schülerinnen und Schüler bereits impfen lassen können. 

Um die Geräte passgenau auf die Raumgröße abzustimmen, unterscheiden wir kleinere Räume mit einem Raumvolumen bis 180 m³, mittlere Räume mit 180 - 240 m³ und große Räume 240 - 280 m³. Die Schulbehörde hat für jede Hamburger Schule ermittelt, wie viele Räume welcher Größenordnung mit Raumluftfiltergeräten ausgestattet werden können. In jedem Fall sollen alle laut Schulorganisation eingerichteten Klassen und zusätzlich die am stärksten frequentierten Fachräume ausgestattet werden. Pro Raum werden in der Regel zwei Geräte aufgestellt. Teilweise können aber auch drei kleine Geräte für große Räume oder ein großes Gerät für mittlere Räume vorgesehen sein. 

Die Schulbehörde hat bei der Geräteauswahl vor allem auf folgende Aspekte geachtet: 

  1. Leise Betriebsweise (ideal 40 Dezibel, Toleranzgrenze 45 Dezibel) 
  2. Ausreichend Leistung für einen mindestens 3-fachen Luftwechsel pro Stunde 
  3. Sichere Anwendung - Keine Gefährdung von Personen in unmittelbarer Nähe der Geräte durch erhöhte Aerosolkonzentration im Ansaugbereich 
  4. Verlässliches und nachvollziehbares Reinigungsprinzip
  5. Einfache Aufstellung der Geräte 
  6. Einfache Bedienbarkeit und Handhabung
  7. Einfache Wartung

Geliefert werden Standgeräte der Marken Philips, Heylo, Miele, Kärcher, Absaugwerk, Filtration Group, Arktis, Rheinmetall und Trox mit Anschluss an herkömmliche Steckdosen. Sie sind vergleichsweise leise (nicht lauter als eine leise Spülmaschine) und haben je nach Raumvolumen unterschiedliche Größen.

Die Schulbehörde stellt den Schulen in freier Trägerschaft finanzielle Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro für die Anschaffung von Luftfiltern zur Verfügung. Dies entspricht in etwa dem Anteil der Privatschülerinnen und Privatschüler an Hamburger Schulen. Die Schulen haben bereits die feste Zusicherung bekommen, dass die Schulbehörde das Geld zur Verfügung stellt. Das ist keinesfalls selbstverständlich, in anderen Bundesländern ist uns so ein Zuschuss nicht bekannt. Deshalb können die Schulen bereits jetzt mit der Beschaffung der Geräte beginnen. Grundsätzlich sind Schulen in freier Trägerschaft selbst dafür verantwortlich ihre Schulen auszustatten. Die Mittel für Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie werden von der Stadt Hamburg zur Verfügung gestellt, für die Anschaffung sind die Träger zuständig. Für die staatlichen Schulen ist das in Hamburg die Behörde für Schule und Berufsbildung. Die finanziellen Rahmenbedingungen sowie die technischen Anforderungen werden schriftlich in einer Zuwendungsrichtlinie festgelegt. Schulen in freier Trägerschaft, die seit Mitte Juli 2021 bereits Luftfiltergeräte beschafft haben, können diese refinanzieren, sofern sie die festgelegten technischen Anforderungen erfüllen. Die Träger können sich bei der Beschaffung von SBH I Schulbau Hamburg beraten lassen.

Luftfilter, Stoßlüftung, Querlüftung - wo hilft was?


(Stand:  31. August 2021 11:30  Uhr)

Richtiges Lüften schützt vor Corona-Infektionen, deswegen müssen alle Klassen- und Unterrichtsräume alle 20 Minuten für 5 Minuten mittels Stoßlüftung oder Querlüftung kräftig gelüftet werden, um eine Infektion durch Aerosole zu vermeiden.

Da Querlüftungen effektiver sind, sollte - soweit möglich - eine Querlüftung stattfinden, das heißt Lüften mit weit geöffneten Fenstern bei gleichzeitig geöffneter Tür und im Flur ebenfalls geöffneten Fenstern. Ist Querlüften (etwa wegen fehlender Fenster im Flur) nicht möglich, bleibt die Tür zum Flur verschlossen und es wird eine Stoßlüftung durchgeführt. Brandschutztüren können zum Querlüften kurzzeitig geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden. 

Richtig Lüften

Hinweis: Durch die dauerhafte Kippstellung der Fenster in den Zeiten zwischen den Lüftungen werden nicht nur die Räume ausgekühlt, sondern auch noch das Infektionsrisiko erhöht. Denn der Austausch der verbrauchten Luft durch die kurze Stoß- und Querlüftung gelingt umso besser, wenn es drinnen deutlich wärmer ist als draußen. Das für erfolgreiches Lüften nötige Temperaturgefälle entsteht nur, wenn zwischen den Lüftungsphasen die Fenster fest verschlossen sind und die Raumtemperatur nicht unnötig auskühlt. Die Regel ist einfach: Rund alle 20 Minuten für rund drei bis fünf Minuten alle Fenster und Türen weit aufreißen und danach alle Fenster und Türen wieder fest verschließen.

(PNG, 8,1 MB)


Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtem Niesen oder Husten, wird unmittelbar bei weit geöffneten Fenstern gelüftet. Raumlufttechnische Anlagen (soweit vorhanden) sind möglichst durchgehend mit Frischluftzufuhr in Betrieb. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.

Das Umweltbundesamt hat seine zurückhaltende Haltung gegenüber mobilen Luftfilteranlagen revidiert und in seinen jüngsten Stellungnahmen deren Einsatz positiv bewertet. Auch die Bundesregierung hat ihre Leitlinie zum Schulbetrieb entsprechend überarbeitet. Die Schulbehörde möchte das Risiko erneuter Schulschließungen in jedem Fall ausschließen. Deshalb wollen wir zusätzlich zu den bereits erfolgreich angewendeten Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel der Testpflicht, der Maskenpflicht, der Lüftungspflicht und der Kohortentrennung rund 10.000 Unterrichtsräume mit mobilen Luftreinigungsgeräten noch sicherer machen. Hamburg ist bislang das einzige Bundesland, das flächendeckend alle Klassenräume und einen großen Teil der weiteren Unterrichtsräume mit mobilen Luftfiltergeräten ausstattet.
Hamburg wird flächendeckend mobile Raumluftfilteranlagen kaufen und einsetzen. 

Eine wesentliche Feststellung ist in der lebhaften Diskussion über Luftfilter unbestritten: Luftfilter ersetzen nicht das regelmäßige Stoß- und Querlüften! Die Vorgabe des Muster-Hygieneplans, vor dem Unterricht und danach alle zwanzig Minuten knapp fünf Minuten eine Quer- oder Stoßlüftung durchzuführen, ist unbedingt auch weiterhin einzuhalten. 

Aktuelle Stellungnahme des Umweltbundesamtes:
Lüftung, Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger an Schulen | Umweltbundesamt



Wie sieht das Testkonzept an den Schulen aus?


(Stand:  4. Oktober 2021 18:00  Uhr)

Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte an Hamburgs Schulen werden mindestens zwei Mal pro Woche getestet. Für den Erfolg von unserem Testkonzept ist nicht jeder einzelne Test oder eine lückenlose Testung der einzelnen Person ausschlaggebend,  sondern die große Anzahl der Selbsttestungen in den Klassen. Wenn ein hoher Anteil an Personen getestet wird, erkennen wir frühzeitig Ausbrüche, die dann durch die dann folgenden Maßnahmen (PCR-Test, Quarantäne etc.) eingedämmt werden können. Denn jede durch das Screening auffallende positive Testung (und effektive Bestätigung durch den immer folgenden PCR-Test), besonders wenn der Fall ohne vorherige Symptome ist, bedeutet, dass mit den daraus folgenden Maßnahmen, Infektionsketten unterbrochen werden können, die eine weitere Ausbreitung bremsen. 

Neben der gut eingespielten Testung mit Antigen-Schnelltests sollen an ausgewählten Schulen so genannte PCR-Lolli-Tests erprobt werden

Für Schülerinnen und Schüler und auch für das Personal an Hamburgs allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, gibt es eine Testpflicht. Hamburg stellt allen Personen an Schulen zweimal pro Woche einen Schnelltests zur Verfügung, Anlassbezogen - wie etwa nach den Herbstferien für zwei Wochen - können auch drei Tests pro Woche gemacht werden. 

In der VSK sind die Schnelltests freiwillig. 

Für vollständig Geimpfte oder Genesene gelten die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte nicht mehr, auch die Pflicht, sich zweimal in der Woche für den Präsenzunterricht testen zu lassen, gilt für diese Gruppe nicht mehr.



Wann gibt es PCR-Lolli-Tests an den Schulen?


(Stand:  4. Oktober 2021 18:00  Uhr)

An neun ausgewählten Schulen sollen PCR-Lolli-Tests erprobt werden, sie sind empfindlicher als die zur Zeit genutzten Antigentests und können deshalb die Krankheit auch schon in einem frühen Stadium erkennen. Zudem soll erprobt werden, ob  die „Lolli-Tests“ gerade für jüngere Kinder und Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf einfacher anzuwenden sind. Diese Pilotphase der PCR-Lolli-Testungen ist für zwölf Wochen geplant.

Bei diesen Tests „lutschen“ die Schülerinnen und Schüler 30 Sekunden an einem Abstrich-Tupfer wie an einem Lolli. Anschließend werden alle „Lollis“ eingesammelt und in einem Labor mit einem PCR-Test auf das Corona-Virus überprüft.

Die Schulbehörde wird mit Unterstützung von Gesundheitsexpertinnen das Pilotprojekt begleiten und prüfen, ob das neue Verfahren eine Alternative sein kann.

Gibt es eine Maskenpflicht in Schulen?


(Stand:  6. August 2021 14:30  Uhr)

Ja, an allen Schulen müssen in den Gebäuden Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) getragen werden. 

Bei Erwachsenen sowie Schülerinnen und Schülern (auch in der Grundschule) muss es sich um einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Schutzmaske mit technisch höherwertigem Schutzstandard handeln. Dies sind standardmäßig die sogenannten OP-Masken, es können aber auch CPA, KN95- sowie FFP 2- Masken sein (siehe Muster-Hygiene-Plan»). Die OP-Masken für Kinder können überall (auch in zahlreichen Drogeriemärkten) gekauft werden. Eine 10er Packung Kinder-OP-Masken kostet im Schnitt um die 5 Euro. Die Masken können auch im Internet bestellt werden. Dort sind sie dann sogar meistens noch günstiger. Damit die Qualität gesichert bleibt, achten Sie bitte auf die N-Zertifikatsnummer für die Kindermasken EN14683.

Auf freiwilliger Basis können in den VSK auch medizinische Masken von den Kindern getragen werden. An vielen VSK ist dies nach Rückmeldungen aus der Praxis bereits üblich. Hier gilt jedoch keine Verpflichtung zum Tragen der MNB.

Im Freien entfällt mit der aktuellen Veränderung der Eindämmungsverordnung die Pflicht zum Tragen einer Maske. Das gilt in den Pausen auf dem Schulhof genauso wie bei Abschluss- oder Einschulungsfeiern im Freien. Bei schulischen Feiern im Feien bleibt die Abstandsregelung zwischen unterschiedlichen Haushalten bestehen.
Auch in den Pausen im schulischen Außengelände, auf Ausflügen oder bei Wandertagen an der frischen Luft entfällt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Personal. Im Öffentlichen Nahverkehr oder in geschlossenen Räumlichkeiten der Ausflugsziele sind die jeweils geltenden Maskenregelungen einzuhalten. 

Beim Sportunterricht im Freien soll in allen Jahrgängen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Angesichts der sommerlichen Temperaturen werden alle Schulen gebeten, sportliche Aktivitäten soweit möglich in die Außenbereiche zu verlegen. Beim Sport in geschlossenen Räumen haben sich die Regelungen für den Vereinssport verändert. Somit gilt nun auch für den Schulsport, dass sämtliche Jahrgänge auf das Tragen einer Maske auch in den Sporthallen verzichten sollen. Bei Sportarten mit veränderlichen Positionen wie Ballsportarten müssen Abstände nicht mehr eingehalten werden. Es gibt dementsprechend auch keine Empfehlung mehr seitens der Schulbehörde, Mannschaftssportarten in Innenräumen nur eingeschränkt stattfinden zu lassen. 

Ausnahmen von der Maskenpflicht gelten auch für den Theater- und Musikunterricht, wo die MNB abgenommen werden darf, wenn ein Mindestabstand von 2,5 Metern in geschlossenen Räumen eingehalten werden kann. Überdies können die Schülerinnen und Schülern in allen Prüfungen, Präsentationen und Klausuren dann die MNB abnehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Zudem ist es weiterhin zulässig, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen für kurze Zeit ihre MNB absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken bzw. einen Selbst-Schnelltest zu machen.

Bei Abschlussprüfungen können die Schülerinnen und Schüler ihre Masken dann abnehmen, wenn sie unmittelbar vor der Prüfung einen Schnelltest durchgeführt haben, der Abstand durchgängig eingehalten wird und die Lüftung während der Schnelltestung und anschließend alle 20 Minuten strikt befolgt wird. Eine Kipplüftung ist ausdrücklich nicht ausreichend. Bitte achten Sie auf diese Sicherheitsmaßnahmen.

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Ausstattung ihrer Kinder mit OP-Masken sicherzustellen. Gleichwohl können Schulen aus dem Infektionsschutzprogramm ein Kontingent an OP-Masken für Kinder finanzieren, um beispielsweise Ersatzmasken ausgeben zu können. OP-Masken für Lehrkräfte können Schulen jederzeit über die Kontaktdaten www.psa-bsb.de kostenlos abfordern. FFP2-Masken müssen selbst bestellt und über das Infektionsbudget abgerechnet werden.


Welche Hygienemaßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler ergreifen?


(Stand:  9. Juni 2021 17:00  Uhr)

Alle Schulen verfügen über einen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz stehen, um Schülerinnen und Schüler und allen Personen, die an Schulen arbeiten möglichst viel Schutz zu bieten.

Darüber hinaus werden an Schulen wichtige Verhaltensregeln vermittelt und gelebt!

Alle Beschäftigten der Schulen sowie der Träger des Ganztags, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen müssen sorgfältig die Hygienehinweise der Hamburger Gesundheitsbehörde bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten. Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen. Hände waschen, Maske tragen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Insbesondere geht es um die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen:

  • Masken tragen (siehe Maskenpflicht in der Schule).
  • Mehrmals in der Woche einen Schnelltest machen (siehe Testpflicht in der Schule).
  • Wenn möglich 1,5m Abstand halten.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht Mund und Nase.
  • Ein bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkrankungsanzeichen halten – unabhängig von der Krankheit.
  • Regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang mit Seife bis zum Handgelenk die Hände waschen.
  • Vor dem Essen in der Kantine müssen sich alle am Essen teilnehmenden die Hände waschen.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Korrekt husten und niesen: Niesen in die Armbeuge, Husten in Taschentücher, Taschentücher dann umgehend entsorgen und die Hände mit Seife waschen.
  • Handtücher und Stifte nicht gemeinsam nutzen

Welche Regelungen gelten in der Vorschulklasse (VSK)?


(Stand:  19. August 2021 12:45  Uhr)

In den Vorschulklassen (VSK) gelten weitestgehend dieselben Regeln und Vorgaben, wie in der Grundschule. Allerdings gibt es in der Vorschule keine Maskenpflicht und keine Testpflicht. Bei Vorschulkindern ist die Teilnahme an den Schnelltests freiwillig. Ebenfalls auf freiwilliger Basis können die Kinder medizinische Masken tragen. Auch im Schulgebäude (z.B. auf dem Weg zum Essen) muss keine medizinische Maske getragen werden. 
In vielen VSK werden bereits freiwillig Masken getragen und zwei Mal in der Woche Schnelltests gemacht. Grundsätzlich ist es Aufgabe der Eltern, die Masken zur Verfügung zu stellen. Sie sind in Drogeriemärkten wie Apotheken einfach zu erwerben. Schulen können aber auch einen Ersatzbestand an medizinischen Kindermasken anlegen bzw. über www.psa-bsb.de ein begrenztes Kontingent bei der Schulbehörde bestellen. Es bleibt jedoch dabei, dass das Tragen von Masken in der Vorschule für die Kinder freiwillig ist. 

 

Bei Fragen zu den Regelungen der VSK-Gruppen bei Kita-Trägern können Sie sich an coronaviruskita@soziales.hamburg.de wenden oder folgende Infoseiten für Kitas nutzen:

https://www.hamburg.de/traegerberatung/

https://www.hamburg.de/infos-fuer-kitas/

Was passiert bei einem Verdachtsfall?


(Stand:  22. Juli 2021 17:00  Uhr)

Im Verdachtsfall wird die betroffene Person sofort in einen eigens dafür zur Verfügung gestellten Quarantäneraum isoliert oder direkt nach Hause in Quarantäne geschickt und das zuständige Gesundheitsamt informiert. Ein Verdacht besteht beispielsweise, wenn einschlägige Corona-Symptome auftreten oder ein Schnelltest positiv ist. Bei Schulkindern werden zusätzlich die Eltern informiert und dringend empfohlen, dass die Kinder an einer Testung auf Covid-19 teilnehmen. Ist das Testergebnis negativ oder das Kind 48 Stunden symptomfrei, kann es wieder am Unterricht teilnehmen.

​​​​​​​Bezogen auf den „Umgang mit Erkältungssymptomen“ enthält die aktuelle Änderungsverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, keine grundsätzliche Regelung. Der vorgeschriebene Umgang mit Erkältungssymptomen wurde in Info-Grafiken für Kinder in der Kita und Grundschule oder für Kinder in den weiterführenden Schulen veröffentlicht und den jeweiligen Schulen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt. 

Generell gilt: Nach Auftreten eines einfachen Infekts, wie beispielsweise einem Schnupfen, muss bei Schülerinnen und Schülern nicht zwingend ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, um die Schule wieder besuchen zu können. Hier unterscheiden sich die Vorgänge auch je nach Alter der Schülerin oder des Schülers. Bitte beachten Sie hier die Vorgaben in den Merkblättern.

Bei COVID-19-Verdachtsfällen oder bei bestätigten COVID-19-Erkrankungen informiert die Schulleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt sowie die Schulbehörde und die Schulaufsicht. Über die in der betroffenen Schule zu ergreifenden Maßnahmen wie beispielsweise die Schließung einer Klasse oder Schule entscheidet danach ausschließlich das zuständige Gesundheitsamt. Diese Entscheidung ist den Gesundheitsexperten vorbehalten und liegt nicht im Ermessen der Schule oder der Schulleitung. Die Schule erstellt dann eine Übersicht der direkten Kontakte des infizierten Kindes und sendet diese an das Gesundheitsamt.

Zum besseren Verständnis der Quarantänemaßnahmen hat die Sozialbehörde ein Merkblatt rund um das Thema „Quarantäne“ erstellt, das auch in mehrere Sprachen übersetzt wird. 

Aktuell

Präsenzunterricht, Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht oder Distanzunterricht - wann gilt was?


(Stand:  22. September 2021 17:00  Uhr)

Seit dem Ende der Sommerferien gehen alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen (inkl. VSK) wieder zum vollen Präsenzunterricht nach Stundenplan in die Schulen. 

Nach den Herbstferien gilt wieder die Präsenzpflicht

Der Präsenzunterricht gilt auch für die berufsbildenden Schulen. Die bisherigen Sonderregelungen für Wechsel- und Distanzunterricht in einzelnen Bildungsgängen der berufsbildenden Schulen sind aufgehoben und werden durch die vor der Corona-Pandemie geltenden Unterrichtsformen ersetzt. Besondere Unterrichtsformen sind nur im Ausnahmefall möglich und bedürfen der Genehmigung durch die Leitung des Hamburger Institut für berufliche Bildung. Die Schulpflicht und die Pflicht zur Freistellung für den Berufsschulunterricht gelten ohne Einschränkung. 

In Abhängigkeit von der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation gibt es auch im Schuljahr 2021/22 drei mögliche Formen der Unterrichtsorganisation:

  • den Präsenzunterricht,
  • den Distanzunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»), 
  • und den Wechselunterricht bzw. Hybridunterricht (weitere Informationen dazu gibt es hier»).

Wann gibt es wieder Catering in der Schule?


(Stand:  2. August 2021 19:00  Uhr)

In diesem Schuljahr soll in allen Kantinen von Anfang an wieder ein vollwertiges Mittagessenangebot erfolgen. Dabei wird die mit den Caterern getroffene Vereinbarung umgesetzt und die Preisobergrenze für ein Mittagessen wird von 3,90 Euro auf 4,00 Euro angehoben. Die Preissteigerung ermöglicht es, die Qualität des schulischen Mittagessens u.a. durch Lebensmittel aus biologischem Anbau und saisonalen bzw. regionalen Produkten weiter zu steigern.
Kindern und Eltern entstehen dadurch noch keine Mehrkosten, denn die Freie und Hansestadt Hamburg wird die Preissteigerung von 50 Cent pro Mittagessen bis auf weiteres übernehmen und ausgleichen. Schulisches Personal, das das Essensangebot an Schulen wahrnimmt, muss ab dem 01.08.2021 dagegen den erhöhten Preis zahlen.

Ab wann dürfen Ausflüge, Klassenreisen und Schulfahrten durchgeführt werden? 


(Stand:  2. August 2021 18:00  Uhr)

Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsbiographie von Schülerinnen und Schülern. Deshalb sollen Schulfahrten ins In- und Ausland analog zu anderen Bundesländern in Verbindung mit besonderen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wieder ermöglicht werden.
Bitte beachten Sie, dass in der schwierigen aktuellen Situation umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und zudem die Sorgeberechtigten und Schülerinnen und Schüler bei der Wahl des Reisezieles sowie der Reiseplanung besonders einzubeziehen und zu informieren sind. Die Eltern müssen insbesondere wissen, dass sie im Falle eines positiven Schnelltests die Rückreise ihres Kindes innerhalb von 24 Stunden selbständig und auf eigene Kosten organisieren müssen. Bitte beachten Sie bei der Planung von Schulfahrten ins Ausland zudem die einschlägigen Reisehinweise des RKI und die für Hamburg geltenden Regelungen.
Privat organisierte Auslandsschuljahre oder -halbjahre fallen nicht unter diese Hinweise.

(PDF, 185,7 KB)

Was ist mit internationalen Schüleraustauschen?


Für die Teilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler an internationalen Schülerbegegnungen, Schulpartnerschaften und Schüleraustauschen gilt: Sie können von der Schulleitung gestattet werden. Aber nur, wenn der Zielort zum Zeitpunkt der Abreise nicht durch das Auswärtige Amt, das Gesundheitsministerium und das Bundesinnenministerium beziehungsweise das Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen wurde oder bereits absehbar ist, dass am Zielort das Infektionsgeschehen hoch ist oder ansteigt. Für einen Schüleraustausch muss außerdem vor der Buchung der Hin- und Rückreise das gegebenenfalls eintretende Kostenrisiko mit den Sorgeberechtigten besprochen werden. Die Sorgeberechtigten müssen eine entsprechende Erklärung unterzeichnen, dass das Kostenrisiko für den Schüleraustausch von den Sorgeberechtigten selbst zu tragen ist. Im Falle einer Ausweisung des Zielortes als Risikogebiet während des Aufenthalts ist sicherzustellen, dass bei einer frühzeitigen Rückkehr durch eine etwa einzuhaltende Quarantäne so wenig Unterricht wie möglich versäumt wird. Bei Rückfragen zu dem Bereich „Internationaler Schüleraustausch und Schulpartnerschaften“ wenden Sie sich bei Bedarf an den zuständigen Referatsleiter Herrn Dr. Jochen Schnack unter jochen.schnack@bsb.hamburg.de.

Was ist mit Risikopatientinnen und -patienten oder deren Angehörigen?


(Stand:  27. September 2021 15:30  Uhr)

Für alle Schülerinnen und Schüler, die unter einer oder mehrerer Vorerkrankungen leiden, die im Kontext mit einer Corona-Infektion als besonderes Risiko eingeschätzt werden oder gesunde Schülerinnen und Schüler, die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Falle einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind, besteht die Möglichkeit, im Distanzunterricht beschult zu werden. Hierfür hat die Schulbehörde einen Handlungsrahmen erarbeitet. Die besondere Gefährdung ist durch ein qualifiziertes ärztliches Attest oder einen Transplantationsausweis nachzuweisen. 

Beschäftigte an Schule, die bisher auf Grund eines erhöhten Risikos für einen schweren SARSCoV-Krankheitsverlauf vom Präsenzunterricht befreit waren, sind bei vollständigem Impfschutz im Sinne des § 2 Absatz 5 HmbSARSCoV-2-EindämmungsVO (in der Regel 2. Impfung + 14 Tage) wieder im Präsenzunterricht einzusetzen. Sollte in Einzelfällen eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich sein oder trotz einer abgeschlossenen Impfimmunisierung im Falle einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf vorliegen, ist ein aktuelles Attest vorzulegen, aus dem die Gründe unter Berücksichtigung der erfolgten Impfungen hervorgehen. Mehr Informationen>>>


Können Schülerinnen und Schüler vom Tragen der Maske befreit werden?


(Stand:  22. Oktober 2020 18:00  Uhr)

Die Maßnahmen des Muster-Corona-Hygieneplans basieren auf den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes sowie der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Aus diesen Vorgaben leitet sich auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab bzw. die Regelung der Befreiung davon. Bislang wurden seitens der Behörde für Schule und Berufsbildung alle Atteste akzeptiert, auf denen ein Arzt attestierte, der Schüler sei „aus gesundheitlichen Gründen“ nicht in der Lage, eine Maske zu tragen. Atteste, die mit der grundsätzlichen Schädlichkeit oder Nutzlosigkeit der Maske argumentierten, wurden zurückgewiesen und den Schulen geraten, die Verweigerer des Schulgeländes zu verweisen. Ihre selbst verschuldete Abwesenheit stellt während des Präsenzunterrichts eine Schulpflichtverletzung dar und wird seitens der Behörde entsprechend geahndet.

Diese grundsätzliche Haltung wurde durch mehrere Urteile der Verwaltungsgerichtsbarkeit bestätigt und dahingehend verstärkt, dass an die einschlägigen ärztlichen Atteste erhöhte Anforderungen gestellt werden dürfen. Das OVG Münster führt aus:

„Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.“

Entspricht ein Attest diesen Vorgaben, wird es von der Schule akzeptiert und mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Sorgeberechtigten abgestimmt, wie die Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag integriert werden können, ohne das von ihnen im Zweifelsfall eine Ansteckungsgefahr für andere ausgeht.

Können Schulen Hausverbote für Maskenverweigende aussprechen?


(Stand:  15. Januar 2021 17:00  Uhr)

In seltenen Fällen verweigern Schülerinnen und Schüler das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, welches für viele Situationen auf dem Schulgelände als zur Infektionsabwehr erforderlich und durch die Behörde für Schule und Berufsbildung angeordnet worden ist. Dass ein solches Gebot rechtmäßig, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler nicht übermäßig belastend ist, hatte das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) in einem Beschluss vom 15. Januar 2021 festgestellt. Das OVG sah aber anders als die 1. Instanz nicht die Möglichkeit, Maskenverweigerern im Rahmen des Hausrechtes der Schulleitung ein Hausverbot zu erteilen. Diese Lücke hat der Senat durch eine Ergänzung der Coronaeindämmungsverordnung geschlossen: Auch in Zukunft sollen Schulleitungen Personen, die die schulischen Coronaregelungen nicht beachten wollen, des Geländes verweisen. Wer deshalb Unterricht versäumt, begeht eine Schulpflichtverletzung und muss mit einem Bußgeld rechnen.


Downloads

Themenübersicht auf hamburg.de

Kontakt

 Kontaktaufnahme

Wo kann ich mich melden? Telefonischer Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Hamburger Hotline zum Coronavirus unter 040 428 284 000.

Anzeige
Branchenbuch