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Evaluation abgeschlossen Qualifizierungszyklus „Individualisiert und kompetenzorientiert unterrichten“

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Im Zusammenhang mit der im Jahr 2008 beschlossenen Hamburger Schulstrukturreform werden die Schulen bei der Umsetzung der schulischen Reformprozesse durch Qualifizierung und Beratung der Schulen, ihrer Leitungen und der Lehrkräfte durch das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung unterstützt.

Qualifizierungszyklus „Individualisiert und kompetenzorientiert unterrichten“

Ein in diesem Zusammenhang neu konzipiertes Qualifizierungsprogramm ist der Qualifizierungszyklus „Individualisiert und kompetenzorientiert unterrichten". Mit der Evaluation dieses Angebots durch das IfBQ sollten u.a. die Qualität der einzelnen Fortbildungskomponenten, die Wirkungen auf die Kooperation im Fachkollegium und förderliche sowie hemmende Bedingungen für die Wirksamkeit des Zyklus untersucht werden.  

Auftrag und Zielsetzung

Auftraggeber: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Laufzeit: 09/2009 bis 12/2012

Mit dem Qualifizierungszyklus „Individualisiert und kompetenzorientiert unterrichten“ wurde durch das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) ein neues Fortbildungsformat verwirklicht, das die Schulen im Zusammenhang mit der im Jahr 2008 verabschiedeten Schulstrukturreform bei der Umsetzung schulischer Reformprozesse unterstützen sollte: Die über einen längeren Zeitraum angelegte fachliche Qualifizierung ganzer Fachkollegien in „Didaktischen Werkstätten“ wurde in einen Klärungsprozess über individualisierten Unterricht in der Schule eingebettet und sollte somit die individuelle fachliche Qualifizierung von Lehrkräften mit der Weiterentwicklung der Schule insgesamt verbinden. Mit der Evaluation sollen Erkenntnisse zur Qualität der Fortbildungsbausteine sowie über die Wirkungen des Qualifizierungszyklus auf Schule und Unterricht generiert werden.

Zentrale Fragestellungen

Folgende Fragestellungen werden mit der Evaluation untersucht:

  1. Wie wird die Qualität der einzelnen Fortbildungselemente beurteilt?
  2. Welche Wirkungen hat der Qualifizierungszyklus hinsichtlich des Erwerbs von Kenntnissen, der Umsetzung der Fortbildungsinhalte im Unterricht und der Kommunikations- und Kooperationsstrukturen im Fachkollegium?
  3. Welche Bedingungen fördern/behindern die Wirksamkeit des Qualifizierungszyklus?

Anlage der Untersuchung

Die Evaluation umfasst folgende Erhebungen:

  • Schriftliche Befragungen von Teilnehmenden und Fortbildenden direkt im Anschluss an ein Fortbildungselement zu dessen Qualität.
  • Schriftliche Befragungen von Werkstattteilnehmenden nach Abschluss der Werkstatt zu ihren Kenntnissen und zur Umsetzung von Elementen individualisierten Unterrichts sowie zum Vergleich von Lehrkräften ohne Werkstatteilnahme.
  • Schriftliche Nachbefragungen schulischer Funktionsträger zu langfristigen Wirkungen des Qualifizierungszyklus mehrere Monate nach dessen Beendigung.
  • (Gruppen)Interviews mit schulischen Funktionsträger/innen einerseits und Teilnehmenden von Werkstätten andererseits zur Erhebung langfristiger Wirkungen, Stolpersteinen etc.
  • Telefoninterviews mit Werkstattverantwortlichen zur Nutzung der Evaluationsbögen, Konzeptanpassungen der Werkstätten und zu Gelingensbedingungen/Stolpersteinen

Ergebnisse

Ansprechpartnerin

Jutta Wolff

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