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Evaluation abgeschlossen FLY – Family-Literacy

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Evaluation des Projekts Family Literacy (FLY)

FLY – Family-Literacy

Ziel des Hamburger Family Literacy (FLY) Projekts ist die Anbahnung von Schriftkultur durch niedrigschwellige, persönlichkeits- und handlungsorientierte Angebote. Diese richten sich an Eltern von Kindern in Grundschulen, Vorschulklassen und Kitas. Die Eltern werden als Partner aktiv in die Unterstützung der Kinder einbezogen. In der Projektarbeit finden sie Möglichkeiten, konkrete Strategien und Methoden kennenzulernen, um die Kinder zu Hause beim Lernen unterstützen zu können. Die bestehenden elterlichen Kompetenzen werden genutzt und gestärkt, neue Anregungen kommen hinzu. Die Eltern werden motiviert, mit den Pädagogen zusammenzuarbeiten und zu Hause den Umgang mit Schriftsprache zu pflegen. Family Literacy strebt die Öffnung der Schulen für die Eltern an, um so die Kooperation zwischen Schule und Familien bei der Sprachförderung zu verbessern.

FLY-Kurse für pädagogische Fachkräfte als Multiplikatoren werden seit 2005 über das LI angeboten. Von 2005 bis 2009 war FLY ein Projekt im Rahmen des BLK-Programms FörMig. Diese Erfahrung wurde vom LI (jetzt IfBQ) evaluiert. Es liegen Berichte vor (siehe Downloads).

Seit Sommer 2012 werden FLY-Maßnahmen an 44 Hamburger Schulen angeboten. Diese werden durch die Bildungsbehörde im Rahmen des Sprachförderkonzepts unterstützt. Die Fortbildungen für Multiplikatoren am LI werden kontinuierlich weitergeführt.

Auftrag und Zielsetzung

Auftraggeber: Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)
Kooperationspartner 2005 bis 2009: BLK-Projekt FörMig
Laufzeit: 2005 bis 2009

Zielsetzung des FLY-Projekts ist es,

  • sprachliche Kompetenzen von Kindern im Sinne des Literacy-Konzepts zu fördern,
  • Literacy-Kompetenzen der Eltern zur Unterstützung ihrer Kinder zu stärken,
  • die Partizipation von Eltern in Schulen und die Öffnung von Schulen für Eltern zu verbessern,
  • Maßnahmen zur additiven Sprachförderung zu verbessern bzw. zu unterstützen.

Zentrale Fragestellungen

  • Selbsteinschätzung der Eltern hinsichtlich Veränderungen der „Lesepraxis“ und ihrer Beschäftigung mit den Kindern zu Hause
  • Selbsteinschätzung der Eltern, ob sich ihre Erwartungen und/oder ihre Haltung gegenüber der Schule durch das Projekt verändern
  • die Überprüfung, welche Zielgruppen der Elternschaft erreicht werden
  • Potentiale zur Verknüpfung von FLY mit additiver Sprachförderung
  • Transfererfahrungen

Anlage der Untersuchung

Im Rahmen des BLK-Modellprogramms FörMig wurde die Implementierung des Hamburger Teilprojekts Family Literacy vom IfBQ prozessbegleitend evaluiert. Dazu fanden teilnehmende Beobachtungen, Befragungen der Eltern und Multiplikatoren sowie Auswertungsgespräche mit den Projektverantwortlichen im Landesinstitut und in den Schulen statt.

Publikationen und Downloads

Ansprechpartnerin

Dr. Meike Heckt

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