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Evaluation abgeschlossen alles»könner

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Evaluation des Hamburger Schulversuch alles»könner

alles»könner

Der Schulversuch alles»könner hat mit Beginn des Schuljahres 2008/09 seine Arbeit in Hamburg begonnen. Er ist insgesamt auf fünf Jahre angelegt. Sein zentrales Ziel ist die individuelle Kompetenzförderung von Schülerinnen und Schülern in der Primarstufe sowie der Sekundarstufe I durch den schulischen Unterricht. Es sind sowohl Grund- als auch weiterführende Schulen am Schulversuch beteiligt. Der Schulversuch erstreckt sich über die Fächer und Fächergruppen Deutsch, Fremdsprachen, Gesellschafts­wissenschaften / Religion, Kunst / Musik, Mathematik, Naturwissenschaften, Sachunterricht sowie die Überfachlichen Kompetenzen. Das Referat Kompetenzmessung und Evaluation kooperiert im Rahmen der Evaluation mit Herrn Prof. Möller von der Christian-Albrechts-Universität Kiel und ist für die Untersuchung der individuellen Kompetenzentwicklung an den alles»könner-Schulen zuständig.

Auftrag und Zielsetzung

Auftraggeber: Schulversuch alles»könner und komdif (CAU Kiel / IPN Kiel)
Laufzeit: August 2008 bis Frühjahr 2014

Basierend auf den Zielen des Hamburger Schulversuchs wurden für die formative und summative Evaluation zentrale Fragestellungen herausgearbeitet und dazu kompatible Untersuchungsmethoden gewählt. Fokus der Evaluation ist die angestrebte systematische kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung. Diese Unterrichtsentwicklung ist die Voraussetzung für eine bestmögliche Förderung der individuellen Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers. Im Rahmen des Schulversuches werden Prozesse gestaltet, die die gewünschte Unterrichtsentwicklung initiieren und systematisch verankern und Instrumente für den Einsatz im Unterricht entwickelt, die die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler fördern. Das Referat Kompetenzmessung und Evaluation übernimmt die Evaluation der individuellen Kompetenzentwicklung an den alles»könner-Schulen.

Zentrale Fragestellungen

  • Fördert der Schulversuch alles»könner Strukturen und Prozesse zur kompetenzorientierten Unterrichtsentwicklung?
  • Fördert die Konzeption des Schulversuchs die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler?

Anlage der Untersuchung

Im Rahmen des Schulversuchs wird in den Grundschulen die Entwicklung von der dritten bis zur vierten Klassenstufe in drei Kohorten mit jeweils ca. 1000 Schülerinnen und Schülern untersucht. Dazu wurde ein eigenes Kompetenzfeststellungsverfahren für die beiden Testbereiche Mathematik und Deutsch Leseverstehen zusammengestellt.

Zur Untersuchung der Leistungsentwicklung  von Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe wurde auf die Ergebnisse der Schulversuchsschulen aus den vorhandenen LeA-5 und LeA-7 (bzw. KERMIT 5 und 7) – Erhebungen zurückgegriffen. Als Vergleichsgruppe werden Schulen herangezogen, die eine ähnliche soziale Zusammensetzung der Schülerschaft besitzen. Dadurch kann die Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler in den Testbereichen, Deutsch – Leseverstehen, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften betrachtet werden.

Ergebnisse

Der Abschlussbericht von alles»könner wird Ende 2013 vorliegen.

Ansprechpartner

Dr. Markus Lücken

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