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Evaluation abgeschlossen Durchgängige Sprachbildung am Übergang Kita – Grundschule, FörMig-Transfer (2010-2013)

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Diagnosegestützte durchgängige Sprachbildung an der Schnittstelle von Elementar- und Primarbereich

Durchgängige Sprachbildung am Übergang Kita – Grundschule, FörMig-Transfer (2010-2013)

Ziel des Hamburger Projekts FörMig-Transfer („Diagnosegestützte durchgängige Sprachbildung an der Schnittstelle von Elementar- und Primarbereich) war die Entwicklung und Erprobung von diagnosegestützten durchgängigen Sprachbildungsstrategien unter Nutzung der Erfahrungen aus dem Modellprogramm FörMig (Laufzeit 2004-2009). Dazu wurden Entwicklungspartnerschaften aus Kindertagesstätten und Grundschulen gebildet, die ein gemeinsames durchgängiges Sprachbildungskonzept erarbeiteten. Hierbei sollten sowohl die sprachlichen Kompetenzen in allen Lern- und Bildungsbereichen, insbesondere im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, als auch die überfachlichen Kompetenzen der Kinder in den Blick genommen werden. Gleichzeitig sollten die Eltern stärker in die Förderung ihrer Kinder einbezogen und die Kooperation zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen gestärkt werden.

Auftrag und Zielsetzung

Auftraggeber: Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)
Laufzeit: Juli 2010 bis Juni 2013

Das Referat BQ21 wurde mit der Evaluation des Projekts beauftragt. Dabei sollten Instrumente zur Beschreibung der pädagogischen Konzepte und Rahmenbedingungen in den teilnehmenden Einrichtungen sowie zur Erfassung von Kompetenzen der im Projekt pädagogisch unterstützten Kinder entwickelt werden.
Das Evaluationsdesign wurde in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts (Universität Hamburg) entwickelt. Bei der Evaluation wurde sowohl die Entwicklung der Konzepte und Angebote zur sprachlichen Bildung und Förderung in den beteiligten Einrichtungen als auch die Lernentwicklung der an dem Projekt beteiligten Kinder dokumentiert und analysiert.

Zentrale Fragestellungen

Die zentralen Fragestellungen richten sich auf die Effekte des Transferprojekts auf die Praxis der sprachlichen Bildung in den Einrichtungen sowie auf die Kompetenzentwicklung der Kinder.

Evaluation der Einrichtungsentwicklung

  • Welche Veränderungen der Praxis pädagogischer Arbeit werden im Verlauf des Projekts erkennbar?

Evaluation der Leistungsentwicklung

  • Welche Lernausgangslagen bringen die Kinder mit? Wie entwickeln sich die Kompetenzen der Kinder im Projektzeitraum?

Differentielle Effekte

  • Welche Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen pädagogischen Konzepten sprachlicher Bildung und der Lernentwicklung von Kindern sind feststellbar?
  • Welche Effekte der Projektarbeit auf die sprachliche Entwicklung der Kinder sind feststellbar?
  • Sind Effekte auf die Entwicklung mathematischer sowie überfachlicher Kompetenzen feststellbar?

Anlage der Untersuchung

Die Fragestellungen wurden in einem längsschnittlichen Mehrkohortendesign mit Kontrollgruppe untersucht.
Die Leistungen der Kinder in den Bereichen Sprache und Mathematik wurden mit standardisierten Tests (Kompetenzerfassung in Kindergarten und Schule - KEKS) erhoben. Die Testungen fanden jeweils zu Beginn des Schuljahres statt und wurden mit einer zusätzlichen Abschlusserhebung am Ende des Projektzeitraums ergänzt. Zusätzlich zu den Leistungstests wurden die Kompetenzen der Kinder (überfachlich und fachlich) jährlich durch die Pädagogen eingeschätzt (KEKS-Einschätzungsbögen).
Ebenfalls jährlich wurden die am Projekt beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Leitungen der Einrichtungen mit schriftlichen standardisierten Fragebögen befragt. Dabei standen die alltägliche pädagogische Praxis sowie die strukturellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen der Einrichtungen im Fokus.

Publikationen und Downloads

Ansprechpartnerinnen

Dr. Claudia Hildenbrand, Meike Heckt

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